Legende

Obstbäume:

Sth. = Stammhöhe
BB – Buschbaum Sth: 50-60 cm
V – Viertelstamm Sth: 80-100 cm
h – Halbstamm Sth: 120-140 cm
H – Hochstamm Sth: 160-180 cm
Vdlg. – Veredelung
1j.Vdlg. – 1jährige Veredelung

Weitere Erklärungen direkt bei 'Obstbäume'

Allgemein:
Preise/Preisgruppen finden Sie immer bei den grau
hinterlegten Flächen.

PG: Preisgruppe
iC: im Container Größe ab 1,5 l = Liter
C3, C3ltr.: Container 3 Liter
Tb: mit Topfballen, Größe 9, 11, 13cm
B: Busch
oB: wurzelnackt, ohne Ballen
BoB: Busch ohne Ballen
mB: mit Ballen
80/100: Höhe oder Breite
125+: zB. größer als 125cm
Hei: Heister, von unten auf beastet, Krone noch nicht ausgebildet
8/10: Stammumfang in 1m Höhe
IV-VI: Blüte-, Reifezeit April bis Juni(wenn nicht
anders angegeben)
AI-EII: zB. A für Anfang (Jänner), M für Mitte und E
für Ende (Februar)

 

Sortimentskatalog 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

im folgenden finden Sie den ersten Teil unseres Sortimentskatalogs. Der Rest ist in Arbeit und folgt in Kürze.

Bitte einfach in auf den gewünschte Abschnitt klicken und dieser öffnet sich.

OBSTGEHÖLZE

Obstbäume

Einteilung aller Fruchtsorten von Apfel, Birne, Zwetschke, Pflaume, Kriecherl…,Kirsche und Weichsel, Marille, Pfirsich, Mandel, Quitte, Mispel in folgende 6 Preisgruppen (PG):

 

Gruppe1(PG1): Diese Gruppe umfasst über 130 alte, aber bekannte Sorten, und zusätzlich noch einige übliche Marktsorten. Diese PG1-Sorten sind zu den Hauptpflanzzeiten in den verschiedenen Qualitäten normalerweise immer verfügbar, außer es ist schon gegen Ende einer Saison oder im Frühjahr, da kann es dann schon vorkommen, dass die eine oder andere Sorte bereits ausverkauft ist.

 

Gruppe 2(PG2): das Liebhabersortiment mit über 170 Sorten. Es handelt sich hierbei um eher selten anzutreffende Sorten, welche aber großteils irgendwo einmal im größeren Umfang angepflanzt wurden, später jedoch, aus welchen Gründen auch immer, in Vergessenheit geraten sind. Weiters finden Sie unter den PG2-Sorten viele Neuheiten, die sich bewährt haben, auch die Gruppe der verschiedenen Nashi -Birnen, und einige Lizenzsorten - ®. Diese Sorten sind, mit Glück, gerade auf Lager (verschiedenen Größen?!) oder auf Vorbestellung im Normalfall innerhalb eines Jahres verfügbar.

Vorbestellungen für das laufende Jahr sind immer bis Februar möglich. Im März, April werden Ihre Sortenwünsche mittels Winterhandveredelung kopuliert. Bis zum Oktober des laufenden Jahres sind diese Veredelungen etwa 80-150cm hoch und abholbereit. Wir veredeln auf mittelstark- bis starkwüchsigen Unterlagen, diese sind für die Erziehung von Halb- und Hochstämmen geeignet.

 

Gruppe 3(PG3): absolute Raritäten und Spezialitäten, ca. 400 Sorten, - darunter verstehen wir solche Sorten, die auch in der Literatur der Pomologie relativ selten verkommen, oder sich verbreitungsmäßig auf wenige Standorte konzentrieren. Es sind auch Sorten darunter, die man schon dem Untergang geweiht hatte, die aber Glück hatten, von jemandem gefunden worden zu sein, der wusste, ´was´ er da gefunden hatte. Diese Sorten sind, mit sehr, sehr viel Glück, gerade auf Lager oder auf Vorbestellung im Normalfall innerhalb eines Jahres verfügbar.

Vorbestellungen für das laufende Jahr….- weiter wie bei PG2.

 

Gruppe 4(PG4): Säulen-, und Zwergobstbäume.

 

Gruppe 5(PG5): so genannte Wunschveredelungen. Sie haben in Ihrem Garten einen alten Obstbaum, den Sie erhalten wollen und möchten einen jungen Baum genau von dieser Sorte? Wir veredeln Ihnen welche davon.

Dazu senden Sie uns Edelreiser dieser Bäume, wir veredeln zur Sicherheit immer zwei Bäume pro Sorte.

Kosten: 50,- Euro pro Sorte (= normalerweise 2 Veredelungen). Wächst kein Edelreiser an, entstehen für Sie keine Kosten.

Zusätzliche Bäume der gleichen Sorte kosten 19,- Euro pro Stück.

Folgende Vorgangsweise wäre einzuhalten:

1.: Sie schneiden Edelreiser von Anfang Jänner bis Anfang Februar und senden uns diese gut verpackt zu.

Grundsätzlich können als Edelreiser nur letztjährige Triebe (ohne Verzweigung) aus dem oberen Kronenbereich verwendet werden. So genannte Wassertriebe, die oberhalb der Veredelungsstelle vom Stamm heraus oder aus der Krone durchgetrieben sind, eignen sich ebenfalls dafür. Diese Triebe müssen zumindest bleistiftstark sein, schwächere wachsen nicht so gut an und werden in Zukunft von uns auch nicht mehr entgegengenommen. Die Reiser geben Sie in feuchtes Zeitungspapier, dann in eine Folie und somit sind diese versandfertig. Ganz wichtig ist auch noch, dass Sie zu den Reisern ein Etikett mit Namen dazugeben. Oft haben diese Sorten keinen richtigen ´pomologischen` Namen oder sind noch nicht bestimmt worden, viele davon haben auch `nur´ einen Lokal-Namen - geben Sie bitte eine Sortenbezeichnung an.

Sollten die Reiser nicht sofort versandt werden können, müssen sie an einem kühlen Ort (Keller oder Kühlschank) gelagert werden.

2.: Sie füllen unser Formular `Wunschveredelungen` aus, welches unter http://www.artner.biobaumschule -`downloads`- Wunschveredelungen,… zur Verfügung steht. Wie senden Ihnen dieses Formular auch gerne zu.

3.: Sie senden uns die Reiser in der Zeit von 6.Jänner bis 20.Februar zu. Im März, April werden Ihre Reiser mittels Winterhandveredelung kopuliert. Bis zum Oktober des laufenden Jahres sind diese Veredelungen etwa 80-150 cm hoch und abholbereit. Wir veredeln auf mittelstark- bis starkwüchsigen Unterlagen, diese sind für die Erziehung von Halb- und Hochstämmen geeignet.

4.: Ihre Wunschveredelungen sind ab Herbst abholbereit, Sie werden von uns verständigt. Auch Versand ist möglich (Versandkosten werden gesondert verrechnet).

 

Gruppe 6 (PG6) : Mehrfachveredelungen oder Mehrsortenbäume genannt. Das heißt, dass Sorten von zusammenpassenden Arten und Sorten auf einen Stamm aufveredelt werden, Bitte anfragen, welche Kombinationen gerade vorhanden sind.

 

Solitärobstbäume

Solitärobstbäume sind mehrmals verschulte Halb- und Hochstämme, auch wenige Büsche und Buschbäume sind vorhanden, in einigen Sorten mit mehrjähriger Naturkrone, die größeren davon sind bereits im Ertragsstadium. Das Alter bewegt sich, je nach Größe, zwischen ca. 5 und 15 Jahren. Die Bäume haben einen Stammumfang von 8/10, 10/12, 12/14, 14/16, 16/18, 18/20, 20/25cm, und sind, je nach Form, Art und Alter bis 5,5m hoch und 3,5m bereit. Diese können abgeholt oder zugestellt werden, ein Versand ist nicht möglich. Fotos einiger Bäume sind auf unserer Homepage zu sehen. Es sind Sorten von Apfel, Birne, Zwetschke, Kirsche, Quitte, Mispel und Andere in der Größe Hoch- und Halbstamm, sowie einige Buschbäume vorhanden.

 

2-Etagen Spaliere

Von wenigen Apfel- und Birnensorten sind bereits vorgezogene Schräg-Spalierobstbäume auf der Unterlage M9 bzw. Kirchensaller vorhanden.

Apfelsorten: Cox Orange, Elstar, Goldparmäne, Ingrid Marie, Prinz Albrecht von Preußen, Reanda, Retina, Roter Boskoop, Roter Gravensteiner, Roter Holsteiner Cox, Roter James Grieve, Weißer Klarapfel

Birnensorten: Clapps Liebling, Köstliche aus Charneaux, Williams Christbirne

 

Raritäten- Downloadliste!!

Eine Liste von derzeit vorhandenen Liebhabersorten, Obstraritäten, Lizenzsorten und andere ist auf unserer Homepage unter http://www.artner.biobaumschule.at-downloads-Liebhabersorten,... zum Herunterladen für Sie bereitgestellt.

 

Obstsortenbestimmung!!

Sie füllen das Formular Obsortenbestimmung aus und senden es uns zu. Zu finden unter Downloads - Formular_Obstsortenbestimmung.

 

Edelreiserbestellung!!

Sie füllen das Formular Edelreiserbestellung aus und senden es uns zu. Zu finden unter Downloads - Formular_Edelreiserbestellung.

 

Wild- und Zierformen

Wild- und Zierformen der verschiedenen Obstgehölze finden Sie unter Laubgehölze: Äpfel finden Sie unter `Malus`. Birnen unter `Pyrus`, Kirschen, Zwetschken, Pflaumen unter `Prunus`, Quitten unter `Chaenomeles`.

Veredelungsunterlagen - Veredelungsmaterialien

Unterlagen, vor allem größere Mengen, bitte immer so früh wie möglich vorbestellen, am besten bereits vor Jahreswechsel, da die Auswahl der Unterlagen im Frühwinter erfahrungsgemäß erheblich höher ist.

Die Unterlagen sind viruszertifiziert und, soweit möglich, aus biologischer Anzucht. Die Größenangaben sind in Jahren (z.B.: 1-2j. = 1-2 jähriger Sämling od. bewurzelter Abriss) und in mm-Durchmesser, gemessen ober dem Wurzelhals (z.B.: 7/9 = 7-9mm Durchmesser oberhalb des Wurzelhalses) angegeben.

Folgende Unterlagen können wir Ihnen in verschiedene Größen anbieten:

Apfel - Sämlingsunterlagen:

Sämlinge von Bittenfelder, Grahams Jubiläumsapfel, Antonowka: Die genannten Sorten werden aufgrund Ihrer gleichmäßigen Nachkommenschaft und Ihrer Verträglichkeit mit allen Apfelsorten verwendet, sie sind starkwüchsig, hoch widerstandsfähig gegen Frost und Trockenheit sowie gegenüber Viruskrankheiten, weisen eine hohe Standfestigkeit aus, und können ein sehr hohes Alter erreichen. Sie eignen sich für alle Bodenarten.

Apfel- Typenunterlage, durch Abrisse, vegetativ vermehrt:

MM111: die MM(Malling- Merton)- Klone wurden aufgrund Ihrer Blutlausresistenz gezüchtet, verloren aber Ihre Bedeutung, als der Schädling im Rahmen der ´Routinespritzungen´ voll `bekämpfbar` wurde. Im heutigen Biolandbau sind diese Unterlagen wieder rehabilitiert. MM111 weist etwa 80% an Wuchsstärke gegenüber dem Sämling auf, ist sehr standfest, bringt frühe und hohe Erträge bei guter Frosthärte und wächst besonders gut auf leichten Boden.

MM106: wie vorige, jedoch mit einer mittleren Wuchsstärke von etwa 60-70% gegenüber dem Apfelsämling, außerdem ist sie für alle Boden-arten geeignet. Sie weist eine mittlere Standfestigkeit auf und ist genügend frosthart. Die Erträge sind früh und von guter Qualität.

M9: (Gelber Metzer Paradies), ist eine schwachwüchsige Unterlage, die nur etwa 40% Wuchsstarke gegenüber dem Sämling aufweist, sie gedeiht am besten auf mittleren Böden und hat sehr hohe Ansprüche bzgl. Feuchtigkeit und Durchlüftung. Die Baumscheiben müssen gras- und unkrautfrei sein, da jedweder Bewuchs eine unerwünschte Nährstoffkonkurrenz für den Baum ist. Da M9 nicht standfest ist, ist ein Pfahl oder ein Gerüst notwendig. Die Frosthärte ist ziemlich gut. Der hohe Ertrag setzt früh ein, die Früchte sind groß, die Bäume neigen zum Vergreisen, deshalb ist ein laufender Schnitt notwendig. Nur für mittelstarke-stark wachsende Sorten zu empfehlen. Die Lebensdauer ist sehr bergenzt.

Birne- Sämlingsunterlagen:

Kirchensaller Mostbirne: siehe Beschreibung sinngemäß wie bei Apfel-Sämlingsunterlagen.

Birne- Quittenunterlagen:

Quitte A (= Quitte von Angers): Das Wachstum dieser Unterlage beträgt ca. 50-60% gegenüber dem Sämling. Sie stellt hohe Anforderungen an den Boden. Dieser sollte warm, gut durchlüftet und keinesfalls nass sein. Auf Kalkböden anfällig für Chlorosekrankheiten. Ihr größter Nachteil ist bedingte Frostresistenz. Quitte A bringt frühen, guten Fruchtansatz, größere Früchte als beim Sämling und gute Qualität. Sie ist mit einigen Sorten unverträglich, dadurch ist eine Zwischenveredelung mit einer verträglichen Sorte notwendig.

Quitte BA 29: Diese Unterlage ist etwa kalkverträglicher und frostresistenter als andere Quittenunterlagen, das Wachstum liegt bei 70% vom Sämling und besitzt eine gute Affinität zu einigen `unverträglichen` Sorten (z.B. Williams, Gute Luise). Sonst gleicht sie Quitte A.

Kirsche- Sämlingsunterlagen:

Prunus avium: Vogelkirsche, die am meisten verwendete Unterlage für Kirschveredlungen. Sie will tiefgründige, nicht zu feuchte Böden.

Prunus avium Alkavo: ist eine hellrindige Selektion, welche vor allem Frostrisse am Stamm verringen soll.

Kirsche- stecklingsvermehrte Unterlagen:

Prunus Colt: Dieser Klon aus East Malling wächst um 20-30% geringer als der Sämling und bringt frühere und höhere Erträge. Er wurzelt eher flach und ist dadurch vor allem für feuchte, tiefgründige und kalkarme Böden geeignet. Etwas empfindlich bezüglich Trockenheit und Winterfrost.

Zwetschke- Sämlingsunterlagen:

St. Juliens INRA 2: Diese Unterlage ist eine Klonauslese mit geringerem Wuchs, 80% gegenüber den starkwüchsigen Myrobolanensämlingen (=100%) und mit früherer Fruchtbarkeit. Sie soll auch für Chloroseböden und besonders als Pfirsichunterlage geeignet sein.

Zwetschke- steckholzvermehrte Unterlagen:

St. Juliens = St. Juliens A: aus der Vielzahl an Unterlagen für Zwetschke,…, Marille, Pfirsich, usw. haben sich jene von St. Juliens d´Orleans herauskristallisiert, denen aus unserer Sicht der Vorzug zu geben ist. Die Unterlage, 70-75% im Vergleich zur Myrobolane, wächst gesund, bildet wenig Ausläufer, ist auch für schwere und feuchte Böden gut geeignet, auch die Frostbeständigkeit ist mit sehr gut zu beurteilen.

Weitere mögliche Unterlagen siehe in unserer aktuellen Preisliste und/oder auf Anfrage.

Verschiedenes Zubehör wie Veredelungsbänder, Etiketten, Messer, Baumscheren, finden Sie auf Seite 157.

Erklärungen zur Beschreibung der einzelnen Sorten

Die Sorten der einzelnen Obstarten sind nach dem Alphabet geordnet.

Nach dem Sortennamen steht die Jahreszahl der Entdeckung/Züchtung und der Ort/das Land, von wo diese Sorte abstammt, oder umgekehrt, soweit vorhanden bzw. wann und wo die jeweilige Sorte gezüchtet, gekreuzt, gefunden oder in den Handel eingeführt wurde.

Es folgt eine Kurzbeschreibung der Sorte und eventuelle Besonderheiten.

In der vierteiligen Spalte zum Schluss jeder Sortenbeschreibung steht in Spalte

1.: die Zuteilung laut Beginn Ihrer Genussreifezeit

2.: die Reifezeit in römischen Zahlen (z.B. VII-XI für Juli bis September), manchmal auch in Verbindung mit Buchstaben wie A=Anfang, M=Mitte oder E=Ende, und bei Kirschen und Weichsel die Kirschwoche

3.: die Abkürzungen für die mögliche Verwendung als T=Tafelfrucht, H=Haushaltsfrucht, Dörrobst und M=Most, Saft, Destillerie,…

4.:die Preisgruppe im Hintergrund - z.B. PG1 = Preisgruppe 1, die Preise für die einzelnen Größen finden Sie in der jeweils aktuellen Preisliste, die jederzeit kostenlos angefordert werden kann

Äpfel A-E

Adamsapfel: groß. hochgebaut-rundlich, dunkelkarminrot, saftig, süßweinig, etwas gewürzt.

Winter

Reife XII-III

Vwdg TH

PG3

Adamsparmäne: GB, 19.Jh., Frucht lebhaft gelb, mit roten Streifen, saftig, mürbe, große Schalenpunkte.

Winter

Reife XII-III

Vwdg TH

PG3

Adersleber Kalvill: 1830 vom Kloster Adersleben, groß, edler Geschmack, saftig, in warmen Lagen sehr zu empfehlen, Neigung zum Welken.

Winter

Reife XII-III

Vwdg T

PG2

Akerö: oder `Apfel von Akerö`, vor 1750, Schweden, großer, rotgestreifter, süßweiniger Apfel, sehr frosthart.

Herbst

Reife X-II

Vwdg T

PG3

Aldingers George Cave: 1923, England, von Baumschule Aldinger in Stuttgart ab 1962 stark verbreitet, einer der besten Frühäpfel. Mittelgroß, rot gestreift, würzig, 3-4 Wochen haltbar, reicher und regelmäßiger Ertrag, sehr widerstandsfähig.

Sommer

Reife AVIII

Vwdg T

PG1

tl_files/Kerstin/Aepfel/AGC.gif  tl_files/Kerstin/Aepfel/Alkmene.gif

Alkmene: D, um 1930, feiner Frühherbstapfel, orangegelb gestreift, saftig, aromatisch, klein- mittelgroß, Ertrag hoch, früh einsetzend, gesund.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg TH

PG1

Allington Pepping: mittel-groß, hoch-gebaut, rot-gelb gestreift, Geschmack ähnlich Cox Orangenrenette, aber nicht so anspruchsvoll, feuchte Standorte ungünstig.

Herbst

Reife XI-II

Vwdg TH

PG3

Altländer Pfannkuchenapfel: vor 1840, groß. rotgestreift, süßsäuerlich, windfeste Früchte.

Winter

Reife XII-VI

Vwdg TH

PG3

Ananasrenette: 1820, Holland, klein-mittel-groß, gelb, saftig, aromatisch, Baum anfangs schützen, schwachwüchsig, evtl. für Spalier.

Herbst

Reife XI-II

Vwdg TH

PG2

Antonowka – Possarts Nalivia: Russland, groß-sehr groß, strohgelb, saftreich, süßweinig, robust, frosthart, bis 1400m anbauwürdig.

Herbst

Reife IX-XII

Vwdg HM

PG2

tl_files/Kerstin/Aepfel/antonow.gif

Auralia = Tumanga: 1961, Deutschland, mittelgroß-groß, gelbgrün, sonnseits hellrötlich-orange verwaschen mit Rostpunkten, feinzellig, saftig, fein süß-säuerlich, zart aromatisch.

Winter

Reife XII-III

Vwdg T

PG3

Bananenapfel Gföhlerwald: NÖ, Jaidhof, 2013 bekannt, kleiner gelb-flächig roter Apfel, feinzellig, süß und deutliches Bananenaroma, druckempfindlich, starkwachsend, robust.

Herbst

Reife IX-XII

Vwdg THM

PG2

Batullenapfel: Siebenbürgen, mittelgroß, flachkugelig, strohgelb, zartrosa verwaschen, sehr saftig, leicht säuerlich, gutes Aroma, sehr würzig.

Winter

Reife XII-VI

Vwdg TH

PG3

tl_files/Kerstin/Aepfel/Batullen.gif

Baumanns Winterrenette: 1800, Elsass, mittel-großer Apfel, dunkelrot, saftig, süßsäuerlich, frühtragend, bis in Höhenlagen.

Winter

Reife XII-IV

Vwdg T

PG2

Berner Rosenapfel: um 1888 in der Schweiz entdeckt, bekannte, sehr gute, mittel-große, rot-dunkelrote Frucht, bläulich bereift, saftig, mittelfeinzellig, süßsäuerlich, schwach gewürzt.

Herbst

Reife XI-II

Vwdg T

PG1

tl_files/Kerstin/Aepfel/Berner Ros.gif

Beutelsbacher Rambour: um 1900, D, große, rotbackige, saftreiche, aromatische Frucht, gesunder Baum.

Winter

Reife XII-II

Vwdg TH

PG3

Biesterfelder Renette: Anfang 20. Jh., D, mittel-groß, gelborange-rot, feinsäuerlich, saftig, schnell mürbe.

Herbst

Reife IX-XI

Vwdg T

PG3

Bihorel Renette: 1859. mittelgroß, gelb, kräftig gerötet, saftig, schwach gewürzt, Säure vorherrschend.

Herbst

Reife XI-I

Vwdg TH

PG3

Birnförmiger Apfel: eher klein, grüngelb mit roten Streifen, mäßig saftig und süß, schwach gewürzt.

Winter

Reife XII-III

Vwdg TH

PG3

Bismarkapfel: 1870, Neuseeland, mittel-großer, großteils roter Apfel, saftig, wenig gewürzt, säuerlich.

Herbst

Reife X-III

Vwdg TH

PG3

Bittenfelder: D, klein-mittelgroß, hellgrün-gelb, saftig, zuckerreich mit genügend Säure.

Herbst

Reife XI-III

Vwdg HM

PG2

Blauensteiner Spitzapfel: NÖ, Jaidhof, 2013 benannt, Frucht groß-sehr groß, verwaschen blaustichig leuchtendrot, sonst gelb, grobzellig, säuerlich-süß, starkwüchsig, gesund.

Herbst

Reife X-III

Vwdg THM

PG2

Blauacher – Blauapfel: 1881, CH-Wädenswil, mittelgroßer, dunkelroter, fester, säuerlicher, saftiger, etwas herber Mostapfel mit mildem Aroma, bepunktet.

Herbst

Reife X-I

Vwdg HM

PG3

Blumberger Langstiel: D, mittelgroßer, breitrunder Apfel, gelb, leicht gerötet, saftig, mit angenehmer Säure und Würze, breit anbaufähig.

Herbst

Reife X-XII

Vwdg TH

PG2

Böhmischer Brünnerling – Welschisner: groß, ausreichend süß, aromatisch, schwache Säure, robust.

Winter

Reife I-V

Vwdg THM

PG2

Böhmischer Rosenapfel: große grünlichgelbe Frucht, rot gestreift, mäßig süß, saftig, schwach gewürzt.

Sommer

Reife VIII-IX

Vwdg TH

PG3

Boikenapfel: nach Deichhauptmann Boiken, 1828, benannt, groß bis sehr groß, gelbgrün, saftig, säuerlich-süß, nicht oder minimal gewürzt, Ansprüche an Boden und Klima gering.

Herbst

Reife XI-IV

Vwdg THM

PG1

Bola-Apfel: OÖ, Inn-/Hausruckviertel, klein-mittelgroß, gelb-rot gesprenkelt, fruchtiger, eher süßer Geschmack.

Sommer

Reife VIII-IX

Vwdg T

PG3

Borowinka: Russland, Früchte groß, sehr saftig, verwaschen gerötet, robust und frosthart.

Herbst

Reife XI-XII

Vwdg T

PG3

Borsdorfer: A, vor 1800, klein glänzend rot, süßweinig, robust.

Herbst

Reife X-I

Vwdg TH

PG3

Boskoop Hohenheim: Gelbe Zufallsmutante von Schöner von Boskoop aus Süddeutschland, sonst wie Mutterform.

Herbst

Reife XI-IV

Vwdg TH

PG1

Braeburn: 1952, Neuseeland, Frucht mittel- groß, hellbräunlich, gestreift, mittelfeinzellig, süß mit leichter Säure, aromatisch, für gute Lagen.

Winter

Reife I-V

Vwdg TH

PG2

tl_files/Kerstin/Aepfel/Braeb.gif

Bramleys Seedling: England; 1810, großer, flachrunder, grünlichgelber, später gerötet und gestreifter Apfel, Fleisch gelblich, fest, säuerlich.

Herbst

Reife AX-XII

Vwdg TH

PG3

Braunauer Rosmarin - Winterrolling: Oberösterreich, 1851. Frucht mittelgroß, hellgrün bis gelb, sonnseits gerötet. Fruchtfleisch ziemlich mürbe, ausreichend saftig, süß, weinig, guter Geruch.

Winter

Reife XII-II

Vwdg TH

PG2

Brauner Matapfel: bereits 1798 beschrieben, vermutlich sogar altrömischer Herkunft, mittelgroß, saftreich, braunkarminrot, weinsäuerlich, anspruchslos, kann uralt werden.

Winter

Reife XII-VI

Vwdg M

PG3

Breitarsch: A, stark rotgestreift-gelb, groß, breitrund, sehr saftig, etwas nach Marzipan schmeckend.

Sommer

Reife IX

Vwdg THM

PG2

tl_files/Kerstin/Aepfel/Breitarsch.gif

Brettacher Gewürzapfel: um 1900, in Bayern weit verbreitet, großer, plattrunder, grüngelber Apfel mit braunroter Backe, saftig, spritzig mit mildem Aroma, robust gegen Krankheiten, Schädlinge und Frost.

Winter

Reife I-V

Vwdg T

PG1

Canadian Star: Kanada, 1928, mittel-groß, rotgestreift, Fruchtfleisch grobzellig, spritzig, nach Champagner duftend.

Herbst

Reife IX-II

Vwdg TH

PG2

Carola = Kalco

Cellini: 1850, GB, gelbrot gestreift, manchmal auch ganz rot, ziemlich saftig, später mürbe, säuerlich aromatisch, auch für Höhenlagen.

Herbst

Reife X-XII

Vwdg TH

PG2

Champagner Renette: F, 1799 beschrieben, mittel-großer, flachrunder, wachsgelber Apfel, manchmal rosa getönt, fest, saftig, wenig gewürzt, erfrischende Säure, bei ausreichender Wärme auch für mittlere Höhenlagen geeignet.

Winter

Reife XII-VII

Vwdg TH

PG3

Charlamowsky: stammt aus Südrussland oder Persien, seit 1834 in Frankreich, altbekannte, beliebte Sorte, Frucht mittelgroß, grünlich-weißgelb mit hellroter-roter Streifung, fest, saftig, feinzellig, vorherrschend weinsäuerlich, anspruchslos an Boden und Klima.

Sommer

Reife VIII-IX

Vwdg TH

PG1

tl_files/Kerstin/Aepfel/Charlam.gif tl_files/Kerstin/Aepfel/Chrysof.gif

Chrysofsker - Roter Jungfernapfel: seit 1798 bekannt, soll aus Böhmen stammen, klein bis mittelgroß, dunkelrot, hell gestreift, saftig, süß-säuerlich, mit einem Malzton, bestens geeignet für den Frischverzehr.

Herbst

Reife X-III

Vwdg TH

PG1

Christbaumapfel Zizka: klein, gelbrot, süßsäuerlich, starkwüchsig, sehr frosthart.

Herbst

Reife X-III

Vwdg TH

PG3

Christkindler: D, vor 1600, kleiner, flachrunder, purpurroter, säuerlich-süßer, saftiger, leicht parfümierter Apfel, im Elsass traditioneller Weihnachtsapfel, Baum kräftig, robust.

Winter

Reife XII-II

Vwdg THM

PG3

Christs Gelber Augustapfel: mittelgroß, hellgelb, später fast wachsartig weiß, saftig, schwach rosenapfelartig gewürzt, ziemlich kräftige, doch angenehme Säure, genügend süß.

Sommer

Reife VIII-IX

Vwdg T

PG3

Coulons Renette: B, 1850, groß-sehr groß, gelblichgrün, sonnseits rot verwaschen, etwas düstere Farbe, aber feines Fruchtfleisch, saftig, nicht stark gewürzt, säuerlich, Süße ausreichend.

Winter

Reife XII-III

Vwdg THM

PG3

Cox Orangenrenette: 1830, England, mittelgroß, grünlichgelb-orangerot, saftig, süß, edel, anspruchsvoll, gedeiht auch noch in günstigen Höhenlagen.

Herbst

Reife X-II

Vwdg T

PG1

Crab Apfel = Sibirian Crab

Credes Quittenrenette: um 1850, mittelgroß, gelb, ungleichhälftig, spritzig sauer und süß, quittenartiges Aroma.

Herbst

Reife X-I

Vwdg TH

PG3

Croncels: 1869 in Frankreich durch die Baum-schule Baltet eingeführt, mittel-groß, grünlich-weiß, später weißlichgelb, Fruchtfleisch locker und saftreich, süßweiniges Aroma, sehr frosthart.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg TH

PG1

Damasonrenette: 1628, F, mittelgroß, grün bis bräunlich-rot verwaschen gestreift, berostet, ausreichend saftig, süßsäuerlich, robust.

Winter

Reife XII-IV

Vwdg TH

PG1

Danziger Kantapfel: sehr alte Sorte, entstanden in Deutschland oder Holland, mittelgroße, rote bis dunkelrote Frucht, saftig, säuerlich-süß, minimal gewürzt, anspruchslos, frosthart, für hohe Lagen.

Herbst

Reife X-I

Vwdg TH

PG1

tl_files/Kerstin/Aepfel/Danziger.gif

Deans Küchenapfel: 1870, GB, groß, gelblichgrün, mürbe, saftig, nicht gewürzt, ausgeprägte Säure, wenig süß.

Winter

Reife XII-III

Vwdg H

PG2

Delbarestivale: F, 1982, junge Sorte, einer der besten Frühäpfel, Frucht hochgebaut, mittel-groß, grünlichgelb, sonnseits kräftig gerötet und gestreift, süßfruchtig, aromatisch, etwas anfällig, will warme Lagen.

Sommer

Reife MVIII-X

Vwdg T

PG3

Deutscher Goldpepping: vor 1850, D, eher kleiner, goldgelber, zahlreich bepunkteter Apfel, saftig, edel renettenartig gewürzt, deutliche Säure, aber vorherrschend süß.

Winter

Reife I-IV

Vwdg T

PG3

Discovery - Thursten August: 1949, GB, klein-mittelgroße, leuchtendrote Frucht, saftig mit säuerlichem Aroma, schwach wachsend, ohne besondere Ansprüche.

Sommer

Reife VIII-IX

Vwdg T

PG2

Doberaner Borsdorfer Renette: D, 1898, mittelgroß, zur Reife kräftig gerötet, grünlichweißes Fruchtfleisch, nicht bräunend, fein, fest, saftig, edel renettenartig gewürzt, vorherrschend süß, widerstandsfähig gegen Schorf.

Herbst

Reife XI-II

Vwdg T

PG3

Doppelter Borsdorfer: mittelgroß, flachrund, gelb-goldgelb, fest, saftig, kräftig edel gewürzt.

Herbst

Reife X-XI

Vwdg THM

PG3

Double Zoete Agt = Doppelter Agatapfel: D, vor 1875, mittelgroß, gelb, großteils karminrot angelaufen und dunkelrot gestreift, Fleisch fein, saftreich, mäßige Säure, stark gewürzt, etwas nach Anis und Zimt.

Herbst

Reife XI-IV

Vwdg TH

PG3

Dr. Seeligs Orangenpepping: D, Apfel mittelgroß, gelb mit auffallenden Schalenpunkten, fein, saftig, angenehm gewürzt, etwas vorherrschende Säure, hoher Zuckergehalt.

Winter

Reife XII-III

Vwdg TH

PG3

Dülmener Herbstrosenapfel: 1870, D, mittelgroß bis groß, gelb, rot gestreift, saftig, fein gewürzt, robust.

Herbst

Reife IX-XII

Vwdg TH

PG2

tl_files/Kerstin/Aepfel/Duelmener.gif

Early Worcester = Englischer Scharlachpepping: mittelgroß, dunkelrot, fein, locker, saftig, würzig, wenig Säure.

Sommer

Reife VIII-IX

Vwdg TH

PG3

Echter Lederer: sehr alte, bekannte und beliebte Sorte, Frucht mittelgroß bis groß, grün-gelblich, größtenteils bräunlich berostet, fest, saftig, angenehm süß-säuerlich, robust.

Herbst

Reife X-II

Vwdg THM

PG1

Edelböhmer: mittelgroß, flach, gelb, stark gerötet, Fleisch fein, rosenapfelartig gewürzt.

Winter

Reife XII-III

Vwdg TH

PG3

Edelborsdorfer: D, Frucht klein-mittelgroß, flachrund-rund, gelblich-gelbgrün mit lebhaft roter Backe, mäßig saftig, fein, edel zimtartig gewürzt, spätblühend, widerstandsfähig.

Herbst

Reife XI-III

Vwdg TH

PG3

Edelrambour von Winnitza: 1899, Ukraine, eher groß, Haut fettig, gelb, später hellrot, fest, angenehme Säure, ausreichend Zuckergehalt.

Herbst

Reife XI-II

Vwdg TH

PG3

Edelrenette: 1540, F, mittelgroß, gelb, saftig, bepunktet, fein, süß, gewürzt, für gute Lagen.

Winter

Reife XII-IV

Vwdg T

PG3

Effeltricher Findling: D, Frucht grüngelb, sonnseits rötlich.

Herbst

Reife IX-XI

Vwdg TM

PG3

Eifeler Rambour: D, Frucht mittelgroß, gestreift, intensiv gelborangerot, saftig, süßsäuerlich, Ertrag spät einsetzend, dann aber regelmäßig alle 2 Jahre, für Höhenlagen.

Winter

Reife XII-III

Vwdg TH

PG3

Elise Rathke: 1880, Danzig, mit grünen, rotbackigen, saftigen, süßsäuerlichen, etwas gewürzten Früchten mit kräftiger, angenehmer Säure, auffällige Wuchsform mit herabhängenden Zweigen und rötlichen Blüten.

Herbst

Reife XI-II

Vwdg TH

PG3

Ellisons Orangenpepping: GB, 1904, mittel-großer, gelber, stark geflammter Apfel, saftig, dichtzellig, fein süßsäuerlich, stark gewürzt.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg T

PG3

tl_files/Kerstin/Aepfel/Ellisons Orange.gif tl_files/Kerstin/Aepfel/Elstar.gif

Elstar: NL, 1972, neuere Sorte, mittelgroßer, gelber, sonnseits stark geröteter Apfel, saftig, wohlschmeckend, für warme Lagen, viele Mutanten.

Herbst

Reife X-I

Vwdg T

PG1

Engelsberger Renette: D, Zufallssämling, klein-mittelgroßer, gelber, sehr guter Mostapfel, angenehme Säure, Ertrag früh, regelmäßig und hoch, geringe Ansprüche an Boden und Klima.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg M

PG2

Englische Spitalsrenette: 1809, GB, mittelgroß, gelb, fein zimtfarben berostet, erst etwas fest, später mürbe, saftreich, sehr edel gewürzt, feine Säure bei hohem Zuckergehalt.

Winter

Reife XII-III

Vwdg TH

PG3

tl_files/Kerstin/Aepfel/Engl Spitalsren.gif

Englischer Goldpepping: England, kleiner, goldgelber, sonnseits etwas orangeroter Apfel mit zahlreichen Schalenpunkten, saftig, schwach gewürzt, wenig Säure bei hohem Zuckergehalt, intensiver Geruch.

Herbst

Reife XI-III

Vwdg TH

PG3

Englische Königsparmäne: bereits 1836 beschrieben, großfrüchtig, grünlichgelb, später rotgestreift, leicht berostet, würziger Geschmack.

Herbst

Reife XI-III

Vwdg T

PG3

Englischer Scharlachpepping = Early Worcester

Erbachhofer: D, mittelgroß, gelb, sonnseits kräftig gerötet und gestreift, fest, würzig.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg M

PG2

Ernst Bosch: D, 1890, Frucht einst sehr geschätzt, mittelgroß, zitronengelb-orange, süßweinsäuerlich, anspruchslos, Ertrag sehr früh, hoch u. regelmäßig, schwachwüchsig, gesund, robust, auch für Höhenlagen.

Herbst

Reife MIX-XII

Vwdg TH

PG3

Erwin Baur: D, Apfel mittelgroß, kugelig, grünlich, zur Reife rotbraun gestreift, saftig, harmonisches Zucker-Säureverhältins, sehr widerstandsfähig, Ertrag früh.

Winter

Reife XII-III

Vwdg TH

PG3

Äpfel F-L

Falchs Gulderling: ca. 1850, Tirol, mittel-groß, gelbrot gestreift, angenehm süßsäuerlich, frosthart.

Winter

Reife XII-V

Vwdg TH

PG2

tl_files/Kerstin/Aepfel/Falchs.gif

Fameuse: ´Schneeapfel`, 1724, Kanada, mittel-groß, fast gänzlich rot, Fruchtfleisch schneeweiß, süßsäuerlich, aromatisch, auch für kalte Lagen.

Herbst

Reife X-XII

Vwdg TH

PG3

Fasslapfel - Rheinischer Bohnapfel: schon um 1800 im Anbau, mittelgroß, gelbgrün, teils netzartig berostet, mäßig saftig, säuerlich, wenig süß, Aroma gering, sehr gut für Saft, robust und frosthart.

Winter

Reife I-VI

Vwdg TH

PG1

tl_files/Kerstin/Aepfel/Fasslapf.gif

Fey´s Record: Finnland, ab 1935 von BS Fey, D, in den Handel gebracht, Frucht mittelgroß, hochgebaut, leuchtend scharlachrot mit purpurvioletten Anhauch, feinzellig, weinsäuerlich, angenehm harmonisch gewürzt.

Winter

Reife X-I

Vwdg TH

PG3

Fiesta: 1973, GB, auch Red Cox genannt, mittel-großer Apfel, gelb, leuchtend rot gestreift, saftiges, süßsäuerliches Fruchtfleisch, edel gewürzt.

Herbst

Reife IX-XI

Vwdg T

PG2

Finkenwerder Herbstprinz: D, um 1860, große, spitzkegelförmige Frucht, hellgelb, dunkelrot gesprenkelt, süßsäuerlich, angenehm fruchtig gewürzt.

Winter

Reife I-III

Vwdg TH

PG2

Flacher Rosenstreifling: vielleicht ident mit `Edler Rosenstreifling´, wird sich herausstellen, wenn wir die ersten Früchte geerntet haben.

Herbst

Reife X-XI

Vwdg TH

PG3

Florina = Querina

Fraas Sommerkalvill: D, um 1850, mittelgroß, grünlichgelb, sonnseits angerötet, Fleisch ziemlich fein, etwas locker, saftig, angenehme milde Säure, stark wachsend.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg TH

PG3

Französische Goldrenette: vor 1768, F, rotzimtfarben, süßsäuerlich, renettenartig gewürzt, sehr guter Tafelapfel.

Winter

Reife XII-IV

Vwdg T

PG2

Fraunapfel: ähnlich Gravensteiner, aber flacher und etwas früher reifend, ebenso setzt der Ertrag früher ein.

Sommer

ReifeIX

Vwdg TH

PG3

Freiherr von Berlepsch (Goldrenette): um 1880, D, mittel-groß, goldgelb, rötlich gestreift, sehr saftig, edles Aroma, gute Qualität nur in warmen Lagen.

Herbst

Reife XI-III

Vwdg T

PG2

tl_files/Kerstin/Aepfel/Freiherr Berleps.gif

Fromms Renette: 1839, Bayern, mittelgroß, flacher, goldgelber Apfel, ziemlich saftig, gewürzt.

Herbst

Reife XI-III

Vwdg TH

PG3

Galloway Pepping: Schottland, mittelgroß, grünlichgelb-goldgelb, sehr saftig, angenehm gewürzt.

Herbst

Reife XI-III

Vwdg TH

PG3

Gartenmeister Simon: D, Karlsruhe, 1939, große, gelbgrüne, runde, sonnseits intensiv rote Fruchte, säuerlich-süß, Baum äußerst gesund.

Herbst

Reife X-I

Vwdg TH

PG2

Gascoynes Scharlachsämling: 1870, England, mittelgroß, gerötet, angenehm säuerlich-süß.

Herbst

Reife X-I

Vwdg TH

PG3

Geflammter Kardinal: alte, deutsche Sorte, mittelgroß, gelb, rot ´geflammt´, feinzellig, erfrischend weinsäuerlich, guter Zuckergehalt, frosthart.

Herbst

Reife X-II

Vwdg TH

PG2

tl_files/Kerstin/Aepfel/gefl kardinal.gif

Geheimrat Dr. Oldenburg: 1897, D, mittelgroße, schön gefärbte, sehr feine Frucht, wegen seines einzigartigen, fast exotischen Geschmacks im Liebhaberanbau sehr gefragt, nahezu schorffrei.

Herbst

Reife X-I

Vwdg T

PG1

Gehrers Rambour: Lokalsorte in D, große Frucht, grün, mit hohem Säure- und mittlerem Zuckergehalt.

Herbst

Reife X-XI

Vwdg M

PG2

Geistapfel: OÖ, Inn- Hausruckviertel, evtl. Kleiner Königsfleiner, klein-mittelgroß, gelb mit roter Wange, feines Fruchtfleisch, mild, süßsäuerlich, `Christbaumapferl´.

Herbst

Reife IX-XII

Vwdg T

PG3

Gelber Bellefleur: seit dem 18. Jhdt. bekannt, New Jersey, wurde im Obstbau von `Golden Delicious` verdrängt, eher kantige Frucht, gelb, Geschmack süß-säuerlich, reich an Vitamin C.

Herbst

Reife XI-IV

Vwdg T

PG1

Gelber Edelapfel: um 1800 in Downham gefunden, mittelgroß bis groß, grünlich bis zitronengelb, saftig, hoher Vitamin C-Gehalt, zartes Aroma, ideal für Mus, Saft mit Birnen und zur Konservierung.

Herbst

Reife X-I

Vwdg TH

PG1

Gelber Richard: D, 1884, mittelgroß, hochgebaut, zitronengelber Apfel, edler Geschmack.

Herbst

Reife X-I

Vwdg T

PG2

General von Hammerstein: D, 1895, großer, plattrunder, gerippter, grüngelber Apfel, saftig, erfrischend, angenehm gewürzt, gesunder Baum.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg THM

PG3

Gestreifter Herbstkalvill: großer, walzenförmiger, gelber, sonnseits rot gestreifter Apfel, saftig, fein, edel beerenartig gewürzt.

Herbst

Reife IX-I

Vwdg TH

PG3

Gestreifter Titowka: Frucht groß, grünlichgelb, dann hellgelb, kräftig gestreift, Fruchtfleisch unter der Haut gerötet, ziemlich fein, saftig, schwach gewürzt, vorherrschende, angenehme Säure, wenig süß.

Sommer

Reife VIII-IX

Vwdg TH

PG3

Gewürzluikenapfel: Württemberg, mittel-groß, gelb, lebhaft rot marmoriert, saftig, ausreichend süß.

Winter

Reife XII-III

Vwdg TH

PG2

Glockenapfel: Herkunft unbekannt (CH- Thurgau?), Zufallssämling, mittelgroß, hochgebaut, gelb-grün, sonnseits rote Backe, saftig, süßsäuerlich, wenig Würze, will guten Boden, ist aber sehr frostbeständig.

Winter

Reife II-V

Vwdg T

PG2

Glogierowka = Litauer Pepping

Gloria Mundi: um 1800, USA, sehr groß, hellgrün-gelb, grobzellig, mäßig saftig, wenig säuerlich, guter Küchenapfel, hohe Boden-, geringere Klimaansprüche.

Winter

Reife XII-V

Vwdg THM

PG3

Goldparmäne: Abstammung wahrscheinlich aus der Normandie, wo sie ca. 1510 entstand, manche Apfelkundler meinen, die Sorte sei noch etwa 300 Jahre älter, mittelgroßer, beliebter Tafelapfel. Frucht orangenrot verwaschen, mäßig saftig, süß mit feiner Säure, Aroma nussartig. Ungeeignet für Trockene, kalte, nasse Böden.

Herbst

Reife X-II

Vwdg T

PG1

tl_files/Kerstin/Aepfel/goldparmaene.gif

Goldrenette von Blenheim: GB, 1800, groß. goldgelb, meist gerötet, fein, saftig, süßsauer, edler, nussartiger Geschmack.

Herbst

Reife XI-III

Vwdg TH

PG2

Grahams Jubiläumsapfel: GB, 1893, sehr groß, gelb, grobzellig, saftig, feine Säure, besonders guter Küchenapfel, sehr frosthart.

Herbst

Reife IX-I

Vwdg TH

PG2

Grasblümchen: D, vor 1864, mittelgroß, schön leuchtend dunkelrot gestreift, knackig bis saftig, fruchtig, angenehm süß-säuerlich, kräftiger Wuchs.

Herbst

Reife IX-I

Vwdg TH

PG3

Graue Französische Renette: 1500, F, flachrund, grün, trübrot gefärbt, berostet, ledrig, fein, gelbes Fruchtfleisch, sehr gutes Zucker-Säure Verhältnis, moschusartiger Geruch, robust.

Winter

Reife I-V

Vwdg T

PG3

Graue Herbstrenette: 1650, F, mittelgroß, gerippt, grün, mit feinem graubraunem Rost, saftig, weinsäuerlich, hoher Ertrag, robust.

Herbst

Reife X-XII

Vwdg T

PG3

tl_files/Kerstin/Aepfel/graue herbstren.gif tl_files/Kerstin/Aepfel/gravenst.gif

Gravensteiner: altbekannte Sorte, Herkunft ungewiss, zahlreiche Nebennamen, mittelgroße bis große, gelbe, sonnseits karmesinrot gestreifte Frucht, saftig, feinweinig, edel gewürzt.

Herbst

Reife IX-XI

Vwdg TH

PG1

Große Kasseler Renette: D, mittelgroß, grüngelb, etwas gestreift, vorherrschende Säure bei hohem Zuckgehalt.

Winter

Reife II-VI

Vwdg TH

PG3

Grüner Fürstenapfel: 17. Jh, D, mittelgroß, grasgrün, sonnseitig matt gerötet, saftreich, erfrischend mild säuerlich, feinzellig, auch für kalte, rauhe Obstbaulagen.

Winter

Reife III-VII

Vwdg THM

PG3

Grüner Stettiner: D, gelbgrün, sonnseits gerötet, saftig, ohne Würze, vorherrschende Säure, wenig Zucker.

Winter

Reife I-IV

Vwdg HM

PG3

Haferapfel: A, Frucht klein-mittelgroß, grünlichgelb, orange verwaschen, feinfleischig, saftig, harmonisch zitronenartig gewürzt.

Sommer

Reife VII-VIII

Vwdg TH

PG2

Halberstätter Jungfernapfel: D, mittel-groß, gelb mit leuchtend roten Streifen, etwas grob, locker, sehr saftig, wenig Würze, angenehme Säure, kaum süß.

Herbst

Reife XI-III

Vwdg H

PG2

Harberts Renette: D, 1830, groß, grüngelb, zart gestreift, saftig, kräftige Säure bei hohem Zuckergehalt.

Winter

Reife XII-III

Vwdg TH

PG3

tl_files/Kerstin/Aepfel/haberts ren.gif

Haselapfel = Haslinger: ident mit Pogatsch-apfel oder Roter Pogatschapfel, 1871, diese Sorte stammt aus Ungarn ab, wurde aber bereits in Franz Zelenas ´Österr. Kochbuch, 1828´, genannt, die Frucht ist mittelgroß, breitrund, dunkelrot gestreift, saftreich, süßsäuerlich, der Baum ertrag-reich, sehr robust, problemlos in Höhenlagen.

Winter

Reife XII-V

Vwdg TH

PG2

Hausmütterchen: um 1800, USA, extrem großer, grüngelber, süßer Wirtschaftsapfel.

Herbst

Reife X-XII

Vwdg HM

PG3

Hauxapfel: D, 1920, groß, gelb, orangerot gestreift, wenig saftig, grobzellig, später mürbe, erfrischend.

Herbst

Reife X-XII

Vwdg TH

PG1

Hedelfinger Spitzapfel: mittelgroß, hochgebaut, gelb, sonnseits leicht rotgestreift, süß, fast keine Säure.

Herbst

Reife X-I

Vwdg TH

PG3

Herzogin Olga: um 1860, großer, runder, gelblicher, säuerlicher Tafelapfel:

Sommer

Reife VII-IX

Vwdg T

PG3

Heslacher Gereutapfel: D, kleine-mittelgroße, flachrunde Frucht, beliebter Weihnachtsapfel, bevorzugte Keltersorte, feinzellig, saftig.

Herbst

Reife X-XII

Vwdg TH

PG2

tl_files/Kerstin/Aepfel/heslacher.gif

Heuchelheimer Schneeapfel: Ende 18. Jh., D, mittelgroß-groß, sonnseits stark rot gestreift und gesprenkelt, Fruchtfleisch schneeweiß, locker, saftig, leicht säuerlich, aromatisch, frosthart, schwach schorfanfällig.

Herbst

Reife IX-IV

Vwdg THM

PG3

Hibernal: vor 1880, Russland, groß, grüngelb, sonnseits rot, saftig, weinsäuerlich, festes Fruchtfleisch, gesund und sehr frosthart.

Herbst

Reife IX-I

Vwdg HM

PG3

Himbeerapfel von Holovous: wurde 1850 von Böhmen (Holovoúsy) aus verbreitet, mittelgroße, scharlachrote Frucht, feinzellig, mürbe, milder Geschmack, wenig Säure, sortentypisch, gewürzt.

Herbst

Reife XI-III

Vwdg TH

PG1

Holsteiner Cox: D, 1920, mittelgroß, goldgelb, sonnseits orangerot verwaschen, grobzellig, würzig aromatisch, ähnlich `Cox Orangenrenette`, aber nicht so heikel.

Herbst

Reife X-XII

Vwdg T

PG1

Horneburger Pfannkuchenapfel: D, 1875, groß bis sehr groß, grüngelb, rot gestreift, feinsäuerlich

Winter

Reife I-III

Vwdg H

PG2

Ilzer Rosenapfel – Weinler: Oststeiermark, mittelgroßer, roter Apfel mit zartem Rost, saftvoll, süßsäuerlich, angenehm gewürzt.

Herbst

Reife XI-III

Vwdg TH

PG2

tl_files/Kerstin/Aepfel/ilzer Rosen.gif

Ingol: D, 1954 in Jork, sehr großer, gut zu schälender Apfel, rotmarmoriert und geflammt, saftig, grobzellig, säuerlich, aromatisch, ertragreich, starkwachsend.

Herbst

Reife X-XII

Vwdg TH

PG2

Ingrid Marie: DK, 1910, mittelgroß, dunkelrot mit Blaustich, fest, saftig, grobzellig, eher süß.

Herbst

Reife XI-XII

Vwdg TH

PG2

Jadernicka – Mährischer Kernapfel: auch Mähren-Weinapfel genannt, kleinere, gelbe Früchte mit viel Saft, widerstandsfähig.

Herbst

Reife XI-IV

Vwdg HM

PG3

Jakob Fischer = Schöner vom Oberland: Herkunft D, groß-sehr groß, flachrund, sonnseits leuchtend rot, schön gefärbt, saftig, etwas weinsäuerlich, für schwere, kalte Böden ungeeignet, für raue Lagen schon.

Herbst

Reife EVIII-X

Vwdg THM

PG1

tl_files/Kerstin/Aepfel/jakob fischer.gif tl_files/Kerstin/Aepfel/jakob lebel.gif

Jakob Lebel: 1825 von Jacques Lebel, F, mittelgroße, gelblichgrüne Frucht, sonnseits angerötet, Geschmack erfrischend süß-säuerlich, schwach gewürzt, auch für höhere Lagen.

Herbst

Reife X-I

Vwdg THM

PG1

Jakobiapfel = Sommergewürzapfel

James Grieve: GB, 1880, mittelgroß-groß, gelber, sonnseits rot verwaschener Apfel, saftig, feinzellig, säuerlich-süß, mittelstark gewürzt.

Herbst

Reife IX-XI

Vwdg T

PG1

Jansen von Welten: mittelgroß, gelb, kräftig rot gestreift, saftig, etwas zimtartig gewürzt.

Winter

Reife XII-V

Vwdg TH

PG3

Johannes Böttner: D, um 1910, mittelgroß, gute Färbung bei gutem Geschmack, sehr saftig, verlangt nährstoffreiche Böden, auch für rauhe Lagen, Massenträger.

Herbst

Reife XI-III

Vwdg THM

PG3

Josef Musch: Bayern, vor 1881, sonnseitig intensiv rot gestreift, wenig saftig, grobzellig.

Herbst

Reife XI

Vwdg TH

PG3

Julia: CS, Holovoúsy, reift mit Klarapfel, mittel-groß, ansprechend dunkelrot, Fleisch mittel-fest, gelblich, saftig, süß, mit angenehmer Säure, ausgewogen aromatisch, wenig krankheitsanfällig, schorfresistent, mittelstark wachsend, 3-4 Wochen lagerfähig.

Sommer

Reife VII

Vwdg TH

PG2

Juniblütler- Ahörndl: A, gelbrot, säuerlich-süß, schnell mürbe, durch die späte Blütezeit ein sicherer Träger, auch auf extremen Standorten.

Herbst

Reife IX

Vwdg HM

PG3

Kärntner Spitzapfel: Kärnten, mittelgroß, kugelig-konisch, rotorange geflammt, duftend, saftig, süßsäuerlich, erdbeerartiger Geschmack.

Herbst

Reife IX-I

Vwdg TH

PG2

Kaiser Alexander: stammt aus Russland, jedenfalls vor 1850 in den Handel gekommen, sehr groß, sonnseitig gerötet, dunkelrot gestreift, saftig, wenig Säure, hoher Zuckergehalt.

Herbst

Reife XI-XII

Vwdg TH

PG3

Kaiser Wilhelm: 1864 in Witzleben, D, gefunden, mittel-große Frucht, rot-rotlichpurpur, mäßig saftig, säuerlich-süß, Ertrag spät, dann aber regelmäßig und hoch, robust, frosthart.

Herbst

Reife XI-III

Vwdg THM

PG1

Kalco = Carola: D, 1930, mittel-großer, zitronengelber, sonnseits rot verwaschener Apfel mit blauem Farbeinschlag, sehr saftig, grobzellig, fein süßsauer, wenig Aroma, robust, Verzweigung muss durch Schnitt angeregt werden.

Herbst

Reife X-XII

Vwdg TH

PG3

Kalterer Böhmer: vor 1900, Südtirol, strohgelb mit roter Backe, flachrund, saftig, Würze angenehm, Rosenapfelgeschmack, bei gutem Boden, sonniger Lage bis 700m anbaufähig.

Herbst

Reife XI-II

Vwdg TH

PG2

Kanadarenette: GB od. F, groß, grün mit feinem Rost, saftig, fein, gewürzt, kräftige, angenehme Säure bei ausreichendem Zuckergehalt.

Winter

Reife XII-V

Vwdg TH

PG2

Kantil Sinap: Krim, groß, hochgebaut, strohgelb, etwas gerötet, saftig, süßsäuerlich, feingewürzt.

Winter

Reife XII-III

Vwdg T

PG3

Kardinal Bea: um 1930, D, Apfel groß, flach, grünlich-rotgestreift, süßsäuerlich, robust.

Winter

Reife XII-III

Vwdg THM

PG2

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Kardinal Graf Galen: benannt nach Bischof Galen, Münster, der wegen seines Engagements gegen die Nazis auch `Widerstandsbischof` genannt wurde. Apfel groß, grünlich mit verwaschener Rötung, bereift, saftig, säuerlich-süß.

Herbst

Reife X-XI

Vwdg TH

PG3

Karmeliter Renette: 1667, F, mittelgroß, gelb-orangerot, saftig, schwach gewürzt, süß, mild weinig.

Winter

Reife XII-III

Vwdg THM

PG3

Karmijn de Sonnaville: Holland, 1948, mittelgroß, gelb, orangerot gerötet, würzig und sehr aromatisch, für gute Lagen.

Herbst

Reife X-I

Vwdg T

PG3

Kasseler Renette = Große Kasseler Renette

tl_files/Kerstin/Aepfel/kasseler ren.gif

Katja: wenig lagerfähiger Frühapfel, kleinfrüchig mit attraktiver Färbung, genauere Angaben derzeit leider noch nicht möglich.

Sommer

Reife VIII-X

Vwdg TH

PG3

Kidds Orangenapfel: Neuseeland, 1924, mittelgroßer, süßfruchtiger Apfel, gelbgrün, dann braunrot geflammt, netzartig berostet, fest, sehr saftig, intensives Aroma, wenig Säure bei hohem Zuckergehalt.

Herbst

Reife IX-XI

Vwdg T

PG3

Kleine Kasseler Renette = Perlrenette

Kleiner Api: als Petite-apis 1628 in F beschrieben, hellgelb mit intensiver Rötung, saftreich, eher süß.

Winter

Reife I-VI

Vwdg TH

PG3

Klöcher Maschanzker: Apfel mittelgroß, weißlichgelb, sonnseits hochgelb, süßweinig, leicht gewürzt, fein, saftig.

Winter

Reife XII-V

Vwdg TH

PG2

Königin Apfel: GB, um 1880, groß-sehr großer, plattrunder, gelblicher, intensiv rot geflammter Apfel, saftig, sehr locker und mürbe, weinsäuerlich, ohne Würze.

Herbst

Reife X-XI

Vwdg TH

PG3

Königin Luisenapfel = Luisenapfel oder Prinzessin Luise: vor 1806, eiförmiger, rotgestreifter, süßsäuerlicher, feinwürziger Apfel.

Herbst

Reife XI-XII

Vwdg T

PG3

Königlicher Kurzstiel: 1613 schon erwähnt, mittelgroß, gelb, rot verwaschen, fest, markig, kräftig süßsäuerlich, renettenartig gewürzt.

Herbst

Reife XI-II

Vwdg TH

PG3

Königsfleiner: etwa 1850, D, Frucht groß-sehr groß, hochgebaut, orangerot verwaschen, saftig, mittelfeinzellig, süßsäuerlich, schwach gewürzt.

Herbst

Reife XI-XII

Vwdg TH

PG3

Korbiniansapfel (KZ3): 1944, KZ-Dachau, nach Pfarrer Korbinian Aigner benannt. ´Der Obstbau ist die Poesie der Landwirtschaft`. Der Satz ist sehr aussagend über sein Verhältnis zur Pomologie. Der Apfel ist mittelgroß, goldgelb, kräftig rot gestreift, fein saftig, gewürzt, harmonisches Zucker-Säure-Verhältnis.

Winter

Reife XII-V

Vwdg T

PG2

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Kornapfel: ähnlich wie Weißer Klar, die Frucht ist aber zugespitzt und leicht gestreift.

Sommer

Reife VII-VIII

Vwdg TH

PG3

Köstlichster: I, 1856, mittelgroß, intensive gelbrot, mürbe, saftig, sehr edel gewürzt, wenig Säure.

Herbst

Reife X-III

Vwdg TH

PG3

Kronprinz Rudolf: Herkunft Steiermark, ca. 1860, sehr beliebter, mittelgroßer Apfel, sonnseits rot verwaschen, saftig, feinzellig, Geschmack süß-säuerlich, schwach gewürzt.

Herbst

Reife XI-I

Vwdg T

PG1

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Krügers Dickstiel: mittelgroß, grüngelb bis silbergrau, marmoriert, angenehmes Aroma, frosthart.

Winter

Reife XII-I

Vwdg TH

PG2

Krummstingl - Rheinischer Krummstiel: aus D, Köln, 1821 erstmals beschrieben. Mittelgroß bis groß, karminrot-grün verwaschen, saftig, körnig, süß-säuerlicher Geschmack, wenig gewürzt.

Winter

Reife XII-IV

Vwdg TH

PG1

tl_files/Kerstin/Aepfel/Krumstingl.gif

Kuhländer Gülderling: 1820, CZ, mittelgroß, intensiv gelb mit leichter Rötung, saftig, milde Säure.

Winter

Reife XII-IV

Vwdg TH

PG3

Landsberger Renette: wurde Mitte des 19. Jh. in Landsberg an der Warthe gezogen, mittelgroße-große, gelborange bis bräunlichgelbe verwaschene Frucht, saftig, bald mürbe, süß, schwach gewürzt.

Herbst

Reife XI-II

Vwdg THM

PG1

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Langer Bellefleur: A, mittel-große, grüne, längliche Frucht, saftig, fein, eher süßes Fruchtfleisch.

Herbst

Reife XI-IV

Vwdg T

PG2

Langtons Sondergleichen: Tafel- und sehr guter Wirtsapfel, mittel-groß, hellgelb, zur Reife gerötet und intensiv gestreift, Fleisch ziemlich fein, saftig, wenig gewürzt, kräftig, angenehme Säure bei meist geringem Zuckergehalt.

Herbst

Reife X-XI

Vwdg TH

PG3

Lausitzer Nelkenapfel: D, vor 1750, flachrund, rot geflammt, süß-süßsäuerlich, würzig, keine hohen Ansprüche.

Winter

Reife XII-IV

Vwdg TH

PG2

Lavanttaler Bananenapfel: stammt aus Amerika (Mutterapfel), mittelgroß, grüngelb, sonnseits orange bis leuchtendrot, Geschmack vorherrschend süß, wenig säuerlich, bananenartig gewürzt.

Herbst

Reife X-XII

Vwdg T

PG1

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Laxtons Superb: 1877, GB, mittelgroß, gelbrot, mürbe, saftig, süß mit feiner Säure.

Herbst

Reife X-III

Vwdg TH

PG3

Leasons Kalvill: F, 1883, mittelgroß, grün, Fleisch säuerlich-süß, saftig, schwach, aber charakteristisch gewürzt, edel, stark wachsend.

Winter

Reife XII-III

Vwdg T

PG3

Leipferdinger Langstiel: Anfang 20. Jh., D, klein-mittelgroß, gelb-grün gerötet, saftig, säuerlich, robuster, gesunder Baum.

Herbst

Reife X-XII

Vwdg HM

PG2

Linsenhofer Renette (-Sämling):

D, klein-mittel-groß, goldgelb, braunrot geflammt, saftig, etwas säurebetont, hoher Zuckergehalt (Zucker-Säure 11:1)

Herbst

Reife X-III

Vwdg HM

PG2

Litauer Pepping: ident mit Glorierowka und Rigaer Taubenapfel, aus Litauen, um 1868, kleinerer, gelber, rotbackiger, saftiger, süßweiniger Apfel, robust.

Herbst

Reife X-XII

Vwdg T

PG2

tl_files/Kerstin/Aepfel/lavantaler.gif

Locher-Montafoner Kalvill: A, gelber, hochgebauter Apfel, saftig, ganz besonders für Branntweinerzeugung geeignet.

Herbst

Reife X-XII

Vwdg THM

PG3

Lodi: USA, 1924, ´weltbester´ Apfel für Mus, schnell zerkochend, mittelgroß-groß, weißlich-grün, geringst gerötet, Fleisch leicht und angenehm säuerlich, bei Überreife fade und mehlig werdend.

Sommer

Reife VIII

Vwdg TH

PG3

tl_files/Kerstin/Aepfel/lodi.gif

Lohrer Rambour: D, groß, hellgrün, dann gelb, rot gestreift, saftig, wenig gewürzt, anspruchslos, robust.

Herbst

Reife X-III

Vwdg TH

PG3

Lombards Kalvill: vor 1911, Holland, gelb, süßsäuerlich, vitaminreich, aromatisch, für gute Obstlagen.

Herbst

Reife IX-II

Vwdg T

PG3

London Pepping: GB, um 1600, mittelgroß, gelb, saftreich, angenehme Würze, milde Säure.

Winter

Reife XII-IV

Vwdg TH

PG2

Lord Lambourne: 1907, GB, mittelgroß, flachrund, grünlichgelb, später gerötet und gestreift, festes, feines Fruchtfleisch, süß und gewürzt.

Herbst

Reife X-XII

Vwdg T

PG3

Lütticher Rambour: sehr guter Wirtschaftsapfel, groß, grünlichgelb-gelb, Fruchtfleisch ziemlich fein, saftig, ohne Würze, etwas vorherrschende Säure bei geringem Zuckergehalt.

Winter

Reife XII-V

Vwdg HM

PG2

Äpfel M-R

Malerapfel – Winterstettiner: tritt in vielen Formen auf, z.B. Roter-,Gelber-, Grüner-, D, zur Reifezeit unterschiedlich stark gerötet, saftig, mittelfein, wenig gewürzt, ziemlich süß bei geringer Säure, besonders für raue Lagen.

Winter

Reife I-VI

Vwdg TH

PG3

Malinove Hornokrajske: ca. 1750, NL, Tafelapfel, mittel-groß, blutrote Früchte, violett-bläulich bereift, Fruchtfleisch rosa durchzogen, süß-himbeerähnlicher Geschmack, sehr widerstandsfähig und gesund.

Herbst

Reife XI-III

Vwdg TH

PG3

Manks Kuchenapfel: Irland, mittelgroß, wachsartig gelb, sonnseits gerötet, sehr saftig, ohne Würze.

Herbst

Reife IX-XII

Vwdg H

PG3

Mantet: 1928, Kanada, klein bis mittelgroß, gelblichgrün-hellgelb, orangerot geflammt, sehr saftig, aromatisch mit feinfruchtiger Säure, schwacher Wuchs, nicht sehr anspruchsvoll.

Sommer

Reife VII-VIII

Vwdg T

PG1

tl_files/Kerstin/Aepfel/mantet.gif

Martini: D, 18. Jh., vermutlich Abkömmling von Cox, kleine-mittelgroße Frucht, grüngelb mit leichtroten Backen, saftig, fein gewürzter, weiniger, erfrischender Geschmack, gesund.

Herbst

Reife XI-III

Vwdg T

PG2

Maunzenapfel: Findling v. Baumwart Mauzen in Holzhausen bei Göppingen, um 1900, Frucht mittelgroß, hellkarminrot gestreift, saftig, spritzig, säuerlich, sehr frosthart, sehr gut für Saft.

Herbst

Reife XI-III

Vwdg M

PG1

Mauthausner Limoni: A, gelbe, bepunktete, sonnseits gerötete, mittelgroße Frucht mit süßlichem Geschmack

Herbst

Reife X-I

Vwdg THM

PG2

tl_files/Kerstin/Aepfel/mauthausner lim.gif tl_files/Kerstin/Aepfel/mcIntosh.gif

McIntosh: 1811, Kanada, mittelgroß-groß, karminrot verwaschen mit dunkelpurpurroten Streifen, Fleisch fein, aromatisch, süß, mildsäuerlich, geringe Ansprüche, benötigt luftigen Standort, da schorfempfindlich, widerstandfähig gegen Krankheiten.

Herbst

Reife X-I

Vwdg T

PG2

McIntosh Rogers: 1930, USA, rote Mutante von McIntosh.

Herbst

Reife XI-I

Vwdg T

PG3

Mefferts Süßapfel-Spitzapfel: mittelgroß, hochgebaut, gelb, sonnseits leicht gerötet, süß, fast keine Säure.

Herbst

Reife X-I

Vwdg TH

PG3

Melrose: 1932, USA, mittelgroßer, karminroter Apfel, fest, feinzellig, saftig, süßfruchtig, aromatisch, für warme Standorte, gute Böden.

Herbst

Reife X-III

Vwdg TH

PG2

Minister Hammerstein: D, 1882, groß, platt, grüngelb-hellbräunlichrot verwaschen, Fleisch mit lachsfarbenem Anflug, sehr saftig, gewürzt, für gute Böden an warmen Standorten.

Winter

Reife XII-III

Vwdg TH

PG3

Montafoner Kalvill = Locher

Moringer Rosenapfel: D, 1857, mittelgroß, strohweiß, karminrot gestreift, süßweinig, mürbe, gewürzt.

Herbst

Reife X-XII

Vwdg TH

PG3

Müschens Rosenapfel: mittelgroß, hellgrüner, sonnseits gerötet, saftig, kräftige, aber angenehme Säure.

Sommer

Reife VIII-X

Vwdg TH

PG2

Multhaupter Karminrenette: mittelgroßer, gelber, unterschiedlich stark geröteter Apfel, Fruchtfleisch fein, saftig, angenehm renettenartig gewürzt, milde Säure bei ausreichendem Zuckergehalt.

Herbst

Reife XI-III

Vwdg TH

PG3

Muskatrenette: seit 1670 bekannt, mittelgroß, gelb, kräftig gestreift, saftig, stark muskatartig gewürzt.

Herbst

Reife XI-III

Vwdg TH

PG3

tl_files/Kerstin/Aepfel/muskatren.gif

Mutsu: Japan, 1930, Frucht groß, hochgebaut, etwas kantig, gelblichgrün, sehr saftig, melonenartig gewürzt, harmonisches Zucker-Säure-Verhältnis, starker Wuchs, frühtragend.

Herbst

Reife XI-II

Vwdg T

PG2

Nathusius´ Taubenapfel: 1824, D, mittelgroße, hochgebaute Frucht, fein, saftig, vorherrschende Säure bei hohem Zuckergehalt, lebhaft gelb, intensive Röte zur Reife.

Herbst

Reife XI-III

Vwdg TH

PG3

O.J.Ernst: noch nicht bestimmte Sorte aus Bad Großpertholz, mittel-groß, grüngelbrot gestreift, sehr saftig, Fruchtfleisch feinzellig, weich, erfrischender, süß-säuerlicher Geschmack, würzig.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg TH

PG1

tl_files/Kerstin/Aepfel/oj ernst.gif

Oberdicks Renette: D, 1850, mittelgroß-groß, gelb, saftig, vorherrschende Säure bei hohem Zuckergehalt.

Winter

Reife I-IV

Vwdg TH

PG3

Oberlausitzer Muskatrenette: D, 1670, mittelgroß, grünlichgelb, rot verwaschen, fest, mäßig saftig, süßsäuerlich, schwach aromatisch, kleinkronig, früher, regelmäßiger Ertrag.

Herbst

Reife X-III

Vwdg TH

PG2

Öhringer Blutstreifling: D, klein-mittelgroß, strohgelb, rot gestreift, saftig, wenig Aroma und Säure.

Winter

Reife I-IV

Vwdg TH

PG3

Ontario: 1820, groß-sehr groß, gelbgrün, rot verwaschen, Fleisch zart, von erfrischender angenehmer, feiner Säure.

Winter

Reife I-V

Vwdg TH

PG1

Orleans Renette: mittelgroß, hell-, später dunkelgelb, rotgestreift, fein, saftig, zitronenartig gewürzt, harmonisches Zucker-Säure Verhältnis.

Winter

Reife XII-IV

Vwdg TH

PG3

Osnabrücker Renette: D, vor 1700, auch `Franz Goldrenette`, mittelgroß, grüngelb, flächig hellbraun berostet, manchmal die ganze Frucht, Schale trocken, Fleisch fest, saftig, kräftig gewürzt, angenehm erfrischende Säure.

Winter

Reife I-III

Vwdg T

PG3

Parkers Pepping: GB, um 1800, mittelgroß, gelb, leicht gerötet, grau berostet, saftig, renettenartig gewürzt.

Winter

Reife XII-IV

Vwdg TH

PG3

tl_files/Kerstin/Aepfel/parkers pep.gif

Passamaner: A, mittelgroß, gelbrot verwaschen, typische gelbe Flecken, saftig, süßsäuerlich, ohne Würze.

Winter

Reife XII-IV

Vwdg HM

PG2

Peasgood Sondergleichen: 1870, England, sehr groß, orangerot gestreift, süßsäuerlich, mittelstark gewürzt.

Herbst

Reife XI-I

Vwdg TH

PG3

Perlrenette: D, mittelgroß, orangegelb, bepunktet, mäßig saftig, süßsäuerlich, schwache Würze.

Herbst

Reife X-II

Vwdg TH

PG2

Peter Broich: D, 1850, Frucht groß, flachkugelförmig, gelb-goldgelb, sonnseits verwaschen rot, saftig, süß, fein, mürbe und gewürzt, kräftig und gesund wachsend.

Winter

Reife XII-IV

Vwdg TH

PG3

Pfirsichroter Sommerapfel: F, klein- mittelgroß, gelblichweiß mit prachtvoller Rötung, saftig, milde Säure.

Sommer

Reife VIII-IX

Vwdg T

PG1

tl_files/Kerstin/Aepfel/pfirsichroter Som.gif tl_files/Kerstin/Aepfel/pilot.gif

Pilot: 1962, Dresden-Pillnitz, gute Keltersorte, mittelgroß, sonnseits zinnoberrot, süßsäuerlich, saftig, fest, angenehm aromatisch, gesund.

Winter

Reife XII-V

Vwdg THM

PG2

Pinzgauer Sternrambour: A, Winterapfel, Tafel- und Haushaltsapfel.

Winter

Reife XII-IV

Vwdg THM

PG2

Piros: 1963, Dresden-Pillnitz, mittel-groß, gelborange-zinnoberrot gestreift, saftig, erfrischend süßsäuerlich, aromatisch, nicht für spätfrostgefährdete Lagen.

Sommer

Reife VIII-IX

Vwdg TH

PG2

Plankenapfel = Schmidberger Renette

tl_files/Kerstin/Aepfel/plankenapfel.gif

Plinaling – Brünnerling: Herkunft OÖ, um 1600, besonders geeignet für Saft und Gärmost, mittelgroß bis groß, gelb, rot verwaschen, saftig, säuerlich-süß, auch für Höhenlagen.

Winter

Reife XII-IV

Vwdg THM

PG1

tl_files/Kerstin/Aepfel/plingaling.gif

Pogatschapfel = Haslinger

Pohorka: Slowenien, 1960, sehr große Frucht, grüngelb, sonnseits orange-dunkelrot geflammt, saftig, süßsäuerlich, gutes Aroma, Baum robust und wenig krankheitsanfällig.

Winter

Reife XII-IV

Vwdg TH

PG3

Pomme D`Or: mittelgroße, gelbe, säuerlich schmeckende Frucht, starkwachsend.

Herbst

Reife X-XII

Vwdg HM

PG2

Pommerscher Krummstiel: D, etwa 1850, ausgezeichneter Wirtschaftsapfel, groß, intensiv gelb, kräftig rot gestreift, saftig, fein, wenig Würze, geringe Ansprüche an Boden und Klima.

Herbst

Reife XI-II

Vwdg THM

PG3

Potts Sämling: GB, 1850, mittelgroß, grünlich-gelb, saftreich, genügend süß, schwach gewürzt, Küchenapfel.

Herbst

Reife IX-XI

Vwdg TH

PG3

Prima: USA, mittel-große Frucht, gelb, sonnseitig rot geflammt, saftig, feinzellig, feinsäuerlich-sehr süß, weitgehend resistent gegenüber Schorf und Feuerbrand.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg TH

PG2

Prinz Albrecht von Preußen: D, 1865, kräftig gelb mit roten Streifen, süßsäuerlich, aromatisch, robust.

Herbst

Reife XI-I

Vwdg TH

PG2

Prinzenapfel: alte, deutsche Sorte, hochgebaut, mittelgroß, rot gestreift, angenehme Säure, feine Würze, auch für hohe, raue Lagen.

Herbst

Reife X-I

Vwdg TH

PG2

Produkta: CSR, Prag, neuere Sorte, Mostapfel mit großen Früchten, reichtragend, sehr widerstandfähig, gegenüber Krankheiten.

Herbst

Reife X-XI

Vwdg M

PG2

Purpurmantel: D, 1965, groß bis sehr groß, leuchtend rot, körnig, süßsäuerlich.

Winter

Reife XII-VI

Vwdg TH

PG3

Purpurroter Cousinot: D, 16. Jh.?, Weihnachtsapfel, klein, dunkelrot, saftvoll, weinsäuerlich, schwach gewürzt, robust, Ertrag setzt früh ein und ist hoch.

Herbst

Reife X-XII

Vwdg HM

PG2

tl_files/Kerstin/Aepfel/purpurroter cous.gif

Querina = Florina: 1977, kleine-mittelgroße Frucht, flächig geflammt rot-purpurnrot, mittelfestes Fruchtfleisch, süßlich, schwach aromatisch, etwas parfümiert, schorfresistent.

Herbst

Reife XI-I

Vwdg T

PG2

Reanda: D, 1991, mittelgroßer Tafelapfel, purpurrot geflammt, saftig, feinzellig, aromatisch, säuerlich, schwachwachsend, dünntriebig, früh einsetzender Ertrag, resistent gegen Schorf, Feuerbrand.

Herbst

Reife XI-I

Vwdg T

PG2

Red Merylinn: rotfleischiger, mittelgroßer, säuerlicher Apfel, ergibt feines, attraktives Mus, für Kompott und Kuchen, blüht rot, Austrieb ebenso, relativ schwach wachsend, gesund.

Herbst

Reife IX

Vwdg H

PG3

Reglindis®: 1990, Dresden-Pillnitz, auch für Nektar, mittel-groß, sonnseits leuchtend rot, saftig, harmonisch säuerlichsüß, feinzellig, gering anfällig für Krankheit und Feuerbrand.

Herbst

Reife IX-XI

Vwdg TM

PG2

Reichenau 1 – evtl. Schöner von Pontoise: noch nicht bestimmte Sorte, wurde von meinem Großvater in Reichenau am Freiwald veredelt, sehr große Früchte, grünlichgelb, sonnseits gerötet, saftig, süß-säuerlich, feiner Geschmack, regelmäßiger Ertrag.

Winter

Reife XII-IV

Vwdg TH

PG1

Reichtragender vom Zenngrund: D, um 1900 in Mittelfranken gefunden, hochgebaute, mittel-große Frucht, saftig, aromatisch, mürbe, bis in höhere Lagen wachsend.

Herbst

Reife IX-XI

Vwdg TM

PG2

Relinda: D, 1991, mittelgroßer Apfel, rot-gelb gemasert, tlw. netzartig berostet, saftig, säuerlich, aromatisch, stark wachsend, frosthart, gute Resistenzen gegenüber Krankheiten.

Winter

Reife I-IV

Vwdg TH

PG2

Renette von Breda = Nelguin: Holland, 1758, mittelgroß, gelblich-grün, selten gerötet, Schalenpunkte oft rötlich umrandet, saftig, renettenartig, milde Säure, süßweinig, schmeckt vorzüglich.

Winter

Reife XII-III

Vwdg TH

PG2

tl_files/Kerstin/Aepfel/renette Breda.gif tl_files/Kerstin/Aepfel/retina.gif

Retina: D, 1991, großer Spätsommertafelapfel, dunkelrote Backen, gelbgrün, saftig, schwach süß mit feiner Säure, aromatisch, resistent bzw. nur gering anfällig für Schorf, Mehltau, Feuerbrand,..., starkwachsend, pflegeleicht.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg T

PG2

Rewena®: 1991, Dresden-Pillnitz, Frucht mittelgroß, dunkelrot, sehr saftig, säuerlich-süß, aromatisch, mittelfeinzellig, Resistenz gegen Bakterien- und Feuerbrand und div. Pilzkrank-heiten, schwachwachsend, lockerer Wuchs.

Herbst

Reife XI-II

Vwdg TM

PG2

tl_files/Kerstin/Aepfel/rewena.gif tl_files/Kerstin/Aepfel/rhein winterram.gif

Rheinischer Winterrambour: Herkunft unbekannt, Frucht groß, grün, sonnseitig rötlich, Geschmack süß-säuerlich, reich an Vitamin-C, Ertrag spät einsetzend, dann aber regelmäßig.

Winter

Reife XII-IV

Vwdg THM

PG1

Ribston Pepping: England, vor 1800, mittelgroß, goldgelb, rot gestreift, saftig, muskatartig, edel gewürzt, Ansprüche an den Boden sehr hoch, verlangt hohe Luftfeuchtigkeit.

Herbst

Reife XI-IV

Vwdg T

PG2

tl_files/Kerstin/Aepfel/ribston pep.gif

Rigaer Birnapfel: mittelgroß, birnförmig hochgebaut, grüngelb, manchmal rot gestreift, fein, locker, saftig, vorherrschende angenehme Säure bei hohem Zuckergehalt.

Herbst

Reife IX

Vwdg TH

PG3

Rodauner Goldapfel: 1927, A, mittel-groß, kräftig goldgelb-rot verwaschen, gestreift, saftig, leicht säuerlich, spritzig süßlich, Baum gesund und frosthart.

Herbst

Reife X-III

Vwdg TH

PG2

Rosenrenette: groß, flach gebaut, hellorangegelb, teilweise berostet, saftig, süß, gewürzt.

Herbst

Reife X-II

Vwdg TH

PG2

Rosenstreifling: große, grünlichgelb, mit roten Streifen, grobzellig, sehr saftig, mürbe, wenig, Aroma.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg TH

PG3

Rote Alkmene: rotgefärbte Mutante der `Alkmene`.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg TH

PG2

Rote Goldparmäne: rotgefärbte Mutante der allseits bekannten ´Goldrenette´- ´Goldparmäne`.

Herbst

Reife X-II

Vwdg T

PG3

Rote Sternrenette: Herkunft ungewiss, 1850 erstmals beschrieben, kräftig gerötet, mit hellen Punkten. Geschmack fein, mäßig saftig, schwach aromatisch, sehr schön, robust und frosthart.

Herbst

Reife XI-XII

Vwdg T

PG1

tl_files/Kerstin/Aepfel/rote sternren.gif

Rote Walze: groß-sehr groß, stark gerötet, saftig, ohne Würze, vorherrschende Säure ohne Zuckergehalt.

Herbst

Reife X-XII

Vwdg HM

PG3

Roter Alatau-Apfel: D, vor 1940, mittel-großer, rotfleischiger Apfel, säuerlich, mürbe, schöne, große, rote Blüten, rotgrünes Laub.

Sommer

Reife VII-AIX

Vwdg TH

PG3

Roter Astrachan: auch `Roter Jakobiapfel` genannt, Russland, klein bis mittelgroß, saftig, später mürbe, schwach gewürzt, frosthart, robust.

Sommer

Reife VII-VIII

Vwdg TH

PG2

tl_files/Kerstin/Aepfel/Roter astrach.gif

Roter Ausbacher: D, Ende 18. Jhdt., groß, lebhaft blutrot, festes Fleisch, schwach säuerlich, sturmfest, robust, für raue Lagen.

Winter

Reife I-V

Vwdg H

PG2

Roter Bellefleur: NL, mittelgroß, rotgelb, mittelmäßig saftig, etwas weinig, genügend süß, spätblühend.

Winter

Reife XII-V

Vwdg TH

PG3

tl_files/Kerstin/Aepfel/roter bellefl.gif

Roter Berlepsch: rote Form von (Goldrenette) Freiherr v. Berlepsch.

Herbst

Reife XI-III

Vwdg T

PG1

Roter Boskoop: seit 1856, ca. 18 versch. Typen. Der sgn. `Roter Lederer` hat mittelgroße, karminrote Früchte mit Rostanflügen, ist saftig, etwas grobzellig und süßsäuerlich.

Winter

Reife XII-II

Vwdg THM

PG1

Roter Eiserapfel: 16. Jh., mittelgroß, bläulich bereift, mäßig saftig, süß, wenig gewürzt, sehr lange haltbar, robust.

Winter

Reife XII-VII

Vwdg H

PG2

tl_files/Kerstin/Aepfel/roter eiser.gif

Roter Finkenwerder: rote Form des `Finkenwerder Herbstprinz`.

Winter

Reife I-III

Vwdg TH

PG3

Roter Gravensteiner: rotes Pendant zum ´Gravensteiner`.

Herbst

Reife IX-XI

Vwdg TH

PG1

Roter Hauptmann: D, groß, flachrund, blau bereift, dunkelrot, saftig, robust.

Herbst

Reife IX-XII

Vwdg T

PG3

Roter Herbstkalvill – Edelkönig: F, 1617, stammt aus der Auvergne, mittelgroßer, kantiger Apfel, wein- bis schwarzrot, Fruchtfleisch stark gerötet, saftig, harmonisch süß-säuerlich.

Herbst

Reife X-XII

Vwdg TH

PG1

tl_files/Kerstin/Aepfel/RoHeKa.gif

Roter Margarethenapfel: England, nicht lagerfähig, rotorange, leicht gestreift, Fleisch saftig, mürbe, angenehmer Geschmack, mittelstarker Wuchs, sehr hoher Ertrag.

Sommer

Reife EVI

Vwdg TH

PG3

Roter Mond: Russland, 1915, vom legendären Iwan Mitschurin gezüchtet, eine rotfleischige Apfelsorte, dessen roter Farbstoff nicht nur in Schale und Fruchtfleisch ist, sondern auch die Kerne, die Blüte, das Holz und die Blätter sind ebenso von intensivem Rot durchzogen, Frucht mittelgroß mit hohen Säurewerten.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg THM

PG2

Roter Osterkalvill: D, mittelgroß, saftig, mürbe, locker, schwach erdbeer- bis himbeerartig gewürzt.

Winter

Reife I-IV

Vwdg TH

PG2

tl_files/Kerstin/Aepfel/roter osterkal.gif

Roter Rambour aus Breitensee: A, 1930, groß, rot, mürbe, süßweinig, zimtartig gewürzt.

Herbst

Reife IX-XII

Vwdg TH

PG3

Roter Stettiner: 1799 schon weit verbreitet, mittel-groß, flach, gelbgrün-blutrot verwaschen, saftreich, süßweinig.

Winter

Reife I-VI

Vwdg TH

PG3

Roter Trierscher Weinapfel: D, klein bis mittelgroß, bläulichrot gestreift, starke Säure.

Winter

Reife XII-IV

Vwdg HM

PG2

Roter von Simonfi: `Zigeunerapfel`, Ungarn, eher klein, dunkelweinrot, wie lackiert, leicht säuerlichsüß, starkes Rosenaroma.

Herbst

Reife X-III

Vwdg TH

PG2

tl_files/Kerstin/Aepfel/roter simonfi.gif

Roter Winterhimbeerapfel: H, mittelgroß, intensiv rot, mäßig saftig, feine Säure, beerenartig gewürzt.

Winter

Reife XII-V

Vwdg TH

PG3

Roter Winterkalvill: gleich wie Roter Osterkalvill.

Rotgestreifter Wiesling: Stm., mittelgroßer, kegelförmiger, gelb-rotgeflammter Apfel, gute Wirtschaftsfrucht, gesund, stark wachsend.

Herbst

Reife X-XII

Vwdg M

PG2

Rubinette®: 1966, CH, mittelgroß, orangerot verwaschen, süß, saftig, vorzügliches, ausgewogenes Aroma.

 

Rubinette- Rosso®: rotfruchtiges Pendant zur vorigen Sorte.

Herbst

Reife X-I

Vwdg T

PG2

tl_files/Kerstin/Aepfel/rubinette.gif

Rubinola: 1995, CS, leicht gestreift bis verwaschen rot, mittelgroß, knackig, sehr saftig, feinzellig, fein gewürzt, süßsäuerlich, hoher Vitamin-C Gehalt, schorfresistent.

Sommer

Reife EVIII-X

Vwdg T

PG2

Ruhm von Kirchwärder: D, groß, dunkelrot überdeckt, teils geflammt, saftig, angenehme Säure.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg TH

PG3

Ruhm von Vierlanden: D, guter Tafelapfel, süßsäuerlich , Ertrag früh einsetzend, sehr gut, starkwachsend, wird auch als Stammbildner verwendet.

Herbst

Reife MX-XII

Vwdg TH

PG3

Runder Brünnerling: ein gleichmäßig runder Typ des oberösterreichischen Brünnerlings, bei uns ´Plinaling´ genannt.

Winter

Reife XII-IV

Vwdg THM

PG2

Äpfel S-Z

Säfstaholms Rosenapfel: Schweden, 1880, Frucht mittelgroß, hochgebaut, hellgelb, sonnseits kräftig gerötet, saftig, fein, etwas gewürzt, keine hohen Ansprüche an Boden und Klima.

Herbst

Reife X-XII

Vwdg THM

PG3

Safran Pepping: Russland, 1915, mittelgroß, gelb-leuchtend rot, süß, feines Aroma, leicht weinsäuerlich.

Herbst

Reife IX-XI

Vwdg T

PG3

Sauergrauech: 19Jh., CH, eher klein, grüngelb-hellrot, feinzellig, sehr saftig, erfrischend säuerlich.

Herbst

Reife X-XII

Vwdg THM

PG2

Schafnase: um 1800 in der Steiermark gefunden, mittelgroße, hochgebaute Frucht, sonnseits orangerot bis rot verwaschen, sehr saftig, säuerlich-süß, mittelstark gewürzt.

Herbst

Reife X-III

Vwdg TH

PG1

tl_files/Kerstin/Aepfel/schafnase.gif

Scharlachrote Parmäne: England, mittel-groß, dunkelkarminrot, fein mürbe, saftig, rosenapfelartig gewürzt.

Herbst

Reife X-XI

Vwdg TH

PG3

Schlesischer Lehmapfel: vor 1884, D, flachrunder, gelber, süßer Tafelapfel, robust.

Winter

Reife I-III

Vwdg T

PG3

Schmiedberger Renette – Plankenapfel: A, um 1700, Frucht mittelgroß, kugelig, gelb-grün, rot bis dunkelrot gestreift bis geflammt, saftig, säuerlich-süß, ohne Würze, sehr frosthart.

Herbst

Reife XI-IV

Vwdg THM

PG1

Schneiderapfel: CH, Frucht klein, gelb, von unbedeutender Qualität, als Stammbildner für schwachwachsende Sorten, sehr stark wachsend, gesund, anspruchslos.

Herbst

Reife X

Vwdg M

PG2

Schöner aus Nordhausen: 1820, D, mittel-groß, wachsgelb, verwaschen gerötet, saftig, angenehme Würze und Säure, auf guten Böden auch für raue Lagen geeignet.

Winter

Reife I-IV

Vwdg TH

PG3

Schöner aus Wiltshire: in Bayern auch als ´Weiße Wachsrenette´ angepflanzt. Herkunft ungewiss, groß, hellgelb, sonnseits meist leicht gestreift, saftig, säuerlich-süß, Ertrag regelmäßig hoch, für Bratäpfel besonders gut geeignet. Ansprüche gering, sehr gesund gegenüber Schorf.

Herbst

Reife X-II

Vwdg THM

PG1

tl_files/Kerstin/Aepfel/wiltshire.gif

Schöner von Bath: 1864, dieser duftende Frühapfel ist der erste im Jahr mit einem hervorragenden Geschmack, mittelgroß, gelbrot gestreift, saftig, braucht viel Schnitt.

Sommer

Reife VII-IX

Vwdg T

PG3

Schöner von Berwangen: Zufallssämling aus dem Kraichgau, mittelgroß, hochgebaut mit Kanten, gelb-rotgestreift, saftig mit weinsäuerlichem Geschmack, robust und gesund.

Winter

Reife XII-V

Vwdg THM

PG2

Schöner von Boskoop: 1856, Holland, Zufallssämling, mittelgroß-groß, rund, manchmal breitrund, grüngelborange marmoriert, stark netzartig berostet, saftig, erfrischend fruchtig-säuerlich mit würzigem Geschmack, gesund und starkwachsend.

Herbst

Reife XI-IV

Vwdg THM

PG1

tl_files/Kerstin/Aepfel/schoener boskoop.gif tl_files/Kerstin/Aepfel/schoener herrnhut.gif

Schöner von Herrnhut: D, 1880, mittelgroß, grün-gelb mit intensiv roten Streifen, saftig, wenig gewürzt, frosthart.

Herbst

Reife X-II

Vwdg TH

PG2

Schöner von Pontoise: große, grüne Frucht, sonnseits bräunlichrot, saftig, süßsäuerlich, robuster, gesunder Baum.

Herbst

Reife XI-III

Vwdg TH

PG2

Schöner von Schönlind: D, 1927, mittel-groß, goldgelb, karminrot verwaschen gestreift, süßsäuerlich mit angenehmer Würze, feinkörnig, fest, geringe Ansprüche, gesund.

Herbst

Reife X-I

Vwdg T

PG3

Schöner von Wiedenbrück: D, um 1900, mittel-groß, goldgelb und rot gestreift, saftig, spritzig-süß, früher, reicher, regelmäßiger Ertrag, kräftiger Wuchs, sehr gesund, spät blühend.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg THM

PG3

Schulmeister (Der-): ca. 1809, England, mittel-groß, feinsäuerlich, schwach süß, Dörrfrucht, gesund, robust.

Herbst

Reife X-III

Vwdg HM

PG3

Schwarzschillernder Kohlapfel: D, meist mittelgroße, tiefdunkelrote Frucht, fein, saftig, leicht säuerlich, etwas süß, robust, bis in geschützte Höhenlagen wachsend.

Winter

Reife AXII-IV

Vwdg THM

PG3

Schweizer Orangenapfel: 1935, CH, mittelgroß, gelbrot marmoriert, saftig, säuerlich süß, fein aromatisch, für gute Lagen und Böden.

Winter

Reife XII-III

Vwdg TH

PG1

tl_files/Kerstin/Aepfel/schweizer orange.gif

Seestermüher Zitronenapfel: D, 1628, Frucht groß-sehr groß, grüngelb, kugelig, saftig, angenehm süßsauer, für Mus, Kompott, Kuchen, Saft, Wein und Brand, robust und wenig anfällig.

Winter

Reife XII-III

Vwdg HM

PG2

Sibirian Crab = Crab-Apfel, Sibirischer Holzapfel: Rußland, sehr schöner Wirtschaftsapfel, noch brauchbarer Tafelapfel, klein, plattrund, gelb, intensiv gerötet und gestreift, säuerlich-süßer, etwas parfümierter Geschmack, Blüte sehr zierend, unempfindlich, Ertrag hoch/regelmäßig.

Sommer

Reife MVIII-IX

Vwdg TH

PG3

Siebenkant: A, mittelgroß, goldgelb mit orangeroter Backe, sehr saftig, harmonisch süßsäuerlich, sehr fein gewürzt.

Winter

Reife I-V

Vwdg TH

PG2

Siebenschläfer: Reiser aus Deutschland, mittel-großer, hochgebauter, dunkelroter Apfel mit saftigem, süßsäuerlichem Fruchtfleisch.

Herbst

Reife XI-III

Vwdg TH

PG3

Signe Tillisch: DK, seit 1866 im Handel, groß, leuchtend gelb, sonnseits leicht gerötet. Fleisch mürbe, saftig, feiner, weinsäuerlicher Geschmack, benötigt gute Lagen.

Herbst

Reife IX-XI

Vwdg TH

PG3

Sikulaer: auch ´Sikula-Alma´, Ungarn, mittelgroß, grünlichgelb, blutrot flächig überzogen, Fruchtfleisch fein, fest, genügend saftig, kaum gewürzt, weinig, vorherrschend süß, robust.

Winter

Reife I-VI

Vwdg TH

PG3

Sommerregent: D, 1950, Frucht mittel-groß, geflammt rotfarbig, festfleischig, süßsäuerlich, aromatisch, schwach wachsend, früher Ertrag, für beste Lagen, leider etwas krankheitsanfällig.

Sommer

Reife AIII

Vwdg T

PG2

Sommerzimtapfel: eher klein, strohweiß-gelb, mit karminroten Streifen, fein, saftig, zimtartig gewürzt.

Sommer

Reife IX

Vwdg TH

PG1

Sonnenwirtsapfel: D, Frucht groß, grünlichgelb-mattrot, sehr saftig, angenehm süßsäuerlich, fruchtig, Baum sehr gesund.

Herbst

Reife IX-XII

Vwdg HM

PG2

Spätblühender Taffetapfel: D, 1872, klein, wachsartig weiß, sonnseits leicht gerötet, fein, saftig, schwach gewürzt, etwas vorherrschende Säure bei geringem Zuckergehalt.

Herbst

Reife X-II

Vwdg HM

PG3

Stark Earliest: USA, 1950, mittelgroßer, intensiv rot gestreifter Apfel, fest, sehr aromatisch, mit erfrischender Säure.

Sommer

Reife VII-VIII

Vwdg TH

PG2

Steirischer Maschanzker: vor 1800 in Österreich gefunden, beliebte/bekannte Frucht, klein bis mittelgroß, gelb und golden gefärbt, saftig, feinzellig, süßlich, schwach gewürzt.

Winter

Reife XII-III

Vwdg TH

PG1

tl_files/Kerstin/Aepfel/maschanzker.gif tl_files/Kerstin/Aepfel/sternapi.gif

Sternapi: diese Sorte mit ihren deutlichen Kanten stammt mit größter Wahrscheinlichkeit aus der Römerzeit, sie wurde vom ersten eigentlichen Pomologen Jean Bauhin (1541-1613) mit dem Namen Pomum pentagonum benannt. Die mittelgroßen Früchte haben eine typische fünfeck-sternförmige Gestalt, weißes, festes Fruchtfleisch, eher von geringer Qualität, umso attraktiver ist die Form.

Herbst

Reife X-IV

Vwdg HM

PG3

Stina Lohmann: D, um 1800, mittelgroß-großer, schön geformter und gefärbter Apfel, knackig und saftig, widerstandsfähig, vor allem krebsfest, eine Sorte mit viel Geschichte.

Winter

Reife I-VII

Vwdg TH

PG2

Sudetenrenette: Mähren, 1939, mittelgroß, gelblichgrün, sonnseits lebhaft leuchtend rot verwaschen, sehr würzig, mild abknackend, renettenartig, für raue Lagen bestens geeignet.

Winter

Reife XII-III

Vwdg T

PG3

Teuringer Winterrambour – Schönster vom Neckartal: bereits um 1650 bekannt, groß, goldgelb, rotbackig, süß, gesund.

Winter

Reife XII-V

Vwdg TH

PG2

Thurgauer Weinapfel: CH, 1860, Zufallssämling, klein-mittelgroß, dunkelbraunrot marmoriert – geflammt, saftig, süßsäuerlich, leicht herb, mildes Aroma, späte Blüte:

Herbst

Reife IX-X

Vwdg M

PG2

Tiefäugerl (Tiefblüte): 1863, D, Kelch-einsenkung sehr tief u. weit, mittelgroß, grünlichweiß-hellgelb, sonnseits gerötet, saftreich, süssweiniger Geschmack, durch die späte Blüte für hohe Lagen bestens geeignet.

Winter

Reife I-IV

Vwdg TH

PG2

Tiroler Spitzlederer: Südtirol, mittelgroß, hochgebaut, orangerot berostet, saftig, renettenartig gewürzt, geringe Ansprüche, zufriedenstellende Ergebnisse nur auf guten Böden in warmer Lage.

Herbst

Reife X-V

Vwdg TH

PG2

Tobiasler: CH, 1803, mittelgroß, grün, weinrot verwaschen und marmoriert gestreift, saftig, fest, mäßig gewürzt, mit stark hervortretender Säure.

Winter

Reife XII-II

Vwdg TM

PG3

Topaz®: 1984, Tschechien, mittlerweile Top-Sorte im Bio-Anbau, mittelgroß, breit kugelförmig, gelborange mit roten Streifen, saftig, aromatisch süß-säuerlich, schorfresistent.

Herbst

Reife X-XII

Vwdg T

PG2

tl_files/Kerstin/Aepfel/topaz.gif

Trennfurter Goldrenette: D, kleiner Apfel. erst gelbgrün, dann rötlichgelb, fest, weinsäuerlich, sehr widerstandsfähig, besonders gegen Schorf, unempfindlich, reiche Erträge.

Winter

Reife I-III

Vwdg THM

PG3

Tumanga = Auralia:

Uhlhorns Augustkalvill: um 1915, D, Apfel groß, gerippt, gelb, angenehm süßweinig.

Sommer

Reife VIII-IX

Vwdg THM

PG3

Unseldapfel: D, mittelgroß, hochgebaut, grün-gelb mit Rötung, saftig, fest, säuerlich, gesund und robust, gut als Unterlage für Veredelungen.

Winter

Reife XII-IV

Vwdg HM

PG3

Van Elsner Kalvill: groß, kantig, grün, sonnseits bräunlich, saftig, säuerlich, kaum gewürzt.

Winter

Reife XII-III

Vwdg TH

PG3

Virginischer Rosenapfel: USA, 1870 nach EU, mittelgroß, hellgelb, rot gstreift, milde Säure.

Sommer

Reife VIII

Vwdg TH

PG3

Wachsrenette von Benediktbeuern: Bayern, sehr guter Tafelapfel, mittel-groß, rund, gelb, saftig, süßlich, Aroma angenehm, Ertrag spät einsetzend, dann gut, geringe Ansprüche, schorfwiderstandfähig, Stammbildner.

Herbst

Reife X-XII

Vwdg T

PG3

Wagenerapfel: um 1791, USA, groß, gelb mit starker Rötung, sehr saftig, zimtartig gewürzt, feine Säure.

Herbst

Reife XI-II

Vwdg TH

PG3

tl_files/Kerstin/Aepfel/wagener.gif

Waldviertler Böhmer: Österreich 1950er von Prof. Duhan beschrieben, mittelgroß bis groß, grünlichgelb, sonnseits rötlich verwaschen, saftig, Geschmack säuerlich-süß.

Herbst

Reife XI-II

Vwdg HM

PG2

Wealthy: um 1860, USA, mittelgroß, rot gestreift, saftig, angenehme Säure.

Herbst

Reife XI-II

Vwdg TH

PG3

Weber-Bartl: Mitte 19. Jh.?, NÖ, Mostviertel, mittel-großer Apfel, grünlichgelb, gerötet, fest, saftig, weder stark süß noch sauer, robust. Mit dem Weberbartlmost hat es eine besondere Bewandtnis: Der Weber Bartl, ein stattlicher Bauer, pilgerte ehedem zur höheren Weihe Gottes nach Wien. Dem Kaiser trotzte er das Zugeständnis ab, die erste evang. Kirche in der Region zu bauen. Seitdem sind beide Glaubensgemeinschaften dort präsent.

Herbst

Reife XI-II

Vwdg THM

PG2

Weigelts Zinszahler: D, mittelgroßer, gelber, sonnseits roter Apfel, häufig berostet, angenehmer, weiniger Geschmack, kräftig gewürzt.

Herbst

Reife X-XII

Vwdg TH

PG3

Weirouge®: D, Frucht mittelgroß, mit rotem Fruchtfleisch, ergibt sehr schönen, roten Apfelsaft, auch für Apfelchips, Apfelringe interessant, da diese auch ohne Oxidationsmittel immer schön rot aussehen, ebenso als Mus, Konfitüre oder Gelee verwertbar. Wird als reine Verwertungssorte beschrieben, nicht wenige meinen, dass sie auch eine ganz akzeptable Tafelfrucht ist.

Sommer

Reife MVIII-IX

Vwdg H

PG2

tl_files/Kerstin/Aepfel/weirouge.gif

Weiße Kanadarenette: wie die ´normale´ Kanadarenette, allerdings mit weniger Berostung und hellerer Fruchtfarbe.

Winter

Reife XII-V

Vwdg TH

PG2

Weißer Astrachan: 1653, Russland, mittel-groß, fast weiß, etwas gerötet, saftig, angenehme Säure.

Sommer

Reife VII-VIII

Vwdg TH

PG3

Weißer Klarapfel: auch ´Jakobiapfel´ genannt, wird 1852 von Riga nach Frankreich gebracht, Frucht mittelgroß, gelblich-weiß, saftig, erfrischend feinsäuerlich, bei Überreife mehlig, sehr robust und frosthart.

Sommer

Reife VIII

Vwdg T

PG1

tl_files/Kerstin/Aepfel/weisser klar.gif

Weißer Schusterapfel – Griesapfel: A, klein, weißlichgelb, säuerlich, robuster, gesunder Baum.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg M

PG3

Weißer Winterglockenapfel: CH?, mittel-groß, grünlichgelb bis gelb, nicht sehr saftig, erfrischende Säure.

Winter

Reife II-VI

Vwdg TH

PG2

Weißer Winterkalvill: 1598, F, groß, gelb, fein, sehr saftig, edel gewürzt, hervorragender Apfel, braucht warme Lagen.

Winter

Reife XII-III

Vwdg TH

PG2

Weißer Wintertaffetapfel: vor 1800, mittel-groß, wachsartig gelblichweiß, saftig, schwach gewürzt.

Winter

Reife XII-IV

Vwdg TH

PG3

Weißes Seidenhemdchen: kleiner, hellgrüner, später gelblich-weißer Apfel, saftig, etwas zimtartig gewürzt, feines Fruchtfleisch, feine Säure bei vorherrschendem Zuckergehalt.

Winter

Reife I-VI

Vwdg TH

PG3

Welschbrunner: 1825, Stm. mittelgroß, grüngelb, sonnseits leuchtend rot, saftig, säuerlich süß, ohne Würze.

Winter

Reife XII-V

Vwdg H

PG2

tl_files/Kerstin/Aepfel/welschbrunner.gif

Wettringer Taubenapfel: klein bis mittelgroß, intensiv rot, saftig, süßsäuerlich.

Herbst

Reife X-XII

Vwdg TH

PG3

Wiener Rosenapfel: vor 1809, A, großer, roter Tafelapfel.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg T

PG3

Winterbananenapfel: USA, 1806, mittel-groß, weiß-gelbgrün, bräunlichrot gesprenkelt, süß, stark gewürzt, wenig Säure, für gute Lagen.

Winter

Reife I-IV

Vwdg TH

PG3

tl_files/Kerstin/Aepfel/winterbananen.gif tl_files/Kerstin/Aepfel/wintergoldparm.gif

Wintergoldparmäne: F, seit dem Mittelalter bekannt, mittelgroß, gelb, gerötet und kräftig gestreift, Fruchtfleisch fein, saftig, edel gewürzt, wenig Säure bei höherem Zuckergehalt, braucht gute Böden, dann auch noch in Höhenlagen pflanzbar.

Herbst

Reife X-II

Vwdg TH

PG3

Wintergravensteiner: mittelgroß-groß, helles gelb mit leichter Rötung, Fleisch fein, saftig, angenehm gewürzt, harmonisches Zucker-Säureverhältnis, starker Geruch.

Herbst

Reife XI-IV

Vwdg TH

PG3

tl_files/Kerstin/Aepfel/wintergravenst.gif

Winterhimbeerapfel: siehe ´Roter Winterhimbeerapfel´.

Winterstettiner: siehe Malerapfel.

Winterzitronenapfel: um 1794, mittelgroß bis groß, zitronengelb, saftig, nicht gewürzt, angenehme Säure.

Winter

Reife XII-IV

Vwdg T

PG3

Wöbers Rambour: D, sehr großer, flachrunder, gelber, rotgestreifter, süßer Apfel, extrem robust, stark wachsend.

Winter

Reife I-IV

Vwdg TH

PG3

Worcester Parmäne: England, 1874, mittel-groß, großteils karminrot, saftig, fein, etwas gewürzt, süßsäuerlich.

Herbst

Reife X

Vwdg TH

PG2

Zabergäurenette: D, 1885, groß, gelbgrün bis rötlichgelb, saftig, feinfruchtig, säuerlichsüßes Aroma.

Herbst

Reife XI-III

Vwdg TH

PG2

tl_files/Kerstin/Aepfel/zabergaeu ren.gif

Zigeunerin: Holland, 1930, mittel-groß, kräftig gerötet, saftig, feinzellig, süßsäuerlich mit leichtem Bananengeschmack, gesund, robust, für Höhenlagen sehr gut geeignet.

Herbst

Reife IX-XI

Vwdg TH

PG2

tl_files/Kerstin/Aepfel/zigeunerin.gif

Zimtrenette: kleiner, bei Reife lebhaft grün-gelber Apfel, mit zimtbraunem Rost, Fleisch fein, etwas schwammig, saftig, edel und zimtartig gewürzt, etwas vorherrschende, angenehme Säure bei hohem Zuckergehalt.

Winter

Reife XII-IV

Vwdg TH

PG3

Zitronenapfel: mittelgroß-groß, zitronengelb, Fruchtfleisch fein, saftig, angenehme Säure, hoher Zucker- und Vitamin C-Gehalt, braucht fast keine Pflege und ist sehr robust.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg TH

PG2

Zuccalmaglio Renette: D, 1878, mittelgroße, erst grün-, dann goldgelbe, leicht gerötete Äpfel, Fruchtfleisch fein, saftig, edel renettenartig gewürzt, harmonisches Zucker-Säure Verhältnis.

Herbst

Reife XI-III

Vwdg TH

PG2

tl_files/Kerstin/Aepfel/zuccalmaglio.gif

Züricher Transparent (od. Engelsberger?): klein, gelblichweiß, wenig gerötet, süßlich, reichtragend, gut für Saft, wenig lagerfähig.

Herbst

Reife IX

Vwdg TH

PG3

Zwiefler: mittelgroß, gelbgrün, sonnseits verwaschen braunrot, süßsäuerlich, saftig, locker, auch für höhere Lagen.

Winter

Reife XII-V

Vwdg THM

PG3

Birnen A-K

Abbé Fétel: 1869, F, große, bis 180mm lange, gelbgrüne, flaschenförmige Birne, Fruchtfleisch fest, schmelzend, edler Geschmack, würzig, mild aromatisch, will windgeschützte, wärmere Lagen.

Herbst

Reife XI-I

Vwdg T

PG2

tl_files/Kerstin/Birnen/Abbe fetel.gif tl_files/Kerstin/Birnen/Alex lucas.gif

Alexander Lucas: 1870, F, eher groß, klobig, süß, sehr saftig, halbschmelzend, für gute Böden, robust, auch für höhere Lagen.

Herbst

Reife X-XII

Vwdg TH

PG1

Amanlis Butterbirne: B, F?, große-sehr große, glatte Frucht, grüngelb, sonnseits bräunlich, fein, saftig, schmelzend, angenehm gewürzt, schwach säuerlich.

Sommer

Reife IX

Vwdg TH

PG3

Andenken an den Kongress: nach dem internationalen Pomologenkongress von Paris 1867 benannt, F, sehr groß, unregelmäßig klobig, reif gelbrot, Fleisch süß, sehr saftreich, kaum Aroma, halbfein, starkwachsend, früher Ertragsbeginn, Holz nicht sehr frosthart.

Sommer

Reife IX

Vwdg TH

PG2

tl_files/Kerstin/Birnen/Kongressbirne.gif

Augustbirne: 1847, D, Haltbarkeit eine Woche, mittelgroß, hellgrün, saftig, süß, wohlschmeckend, Ansprüche an Boden und Klima sehr gering, starkwachsend.

Sommer

Reife VIII

Vwdg T

PG3

Bardowieker Sommerbergamotte: D; Lokalsorte in Mecklenburg, sehr gute Tafelbirne, orangegelb, rötlich verwaschen, mittelgroß, saftig, süß, bauchig.

Sommer

Reife EVIII

Vwdg T

PG3

Bayrische Weinbirne: D, 1906 erwähnt, sehr große, flaschenförmige, grüne Birne mit leicht orange-erdroten Bäckchen, saftig, süßherb, mit leichter Würze, feuerbrandresistent.

Herbst

Reife X

Vwdg HM

PG2

tl_files/Kerstin/Birnen/Bayr Weinbirne.gif

Benita® Rafzas: gelb-orange überzogen, mittel-groß, vollsaftig, schmelzend, süßsäuerlich, aromatisch, nur für beste Böden und Lagen.

Sommer

Reife IX

Vwdg T

PG2

Birne von Tongern: 1811, B, mittelgroß, erst goldgelb, gerötet, dann braun, mit angenehmen, extravagantem Geschmack, sehr frosthart.

Herbst

Reife IX-XI

Vwdg TH

PG2

tl_files/Kerstin/Birnen/Birne Tongern.gif

Blutbirne: 1847 gefunden, angenehm süß schmeckende, mittelgroße Birne mit rosarotem Fleisch, auffällige, glänzend schwarzrote Triebe:

Herbst

Reife IX-X

Vwdg THM

PG1

Bosc´s Flaschenbirne – Kaiser Alexander- Birne: 1793, ausgezeichnete, große, flaschenkürbisförmige, saftige, sehr süße gelb-hellbraun berostete Birne mit feinem Aroma.

Herbst

Reife X-XI

Vwdg T

PG1

tl_files/Kerstin/Birnen/Boscs.gif tl_files/Kerstin/Birnen/Bunte Juli.gif

Bunte Julibirne: Herkunft Frankreich, 1857, feintriebiger Wuchs, eher kleine, rote bis orangerote Frucht, sehr saftig, schmelzend, bald teigig, Geschmack gut säuerlich-süß, robust.

Sommer

Reife VII-VIII

Vwdg T

PG1

Capiaumonts Herbstbutterbirne: 1787, F, hellgelbe, berostete, feinschmelzende, angenehm gewürzte, längliche, mittelgroße Birne, Ertrag sehr hoch, gesund, noch für rauere Lagen.

Herbst

Reife AX

Vwdg TH

PG3

Champagner Bratbirne: D, 1860, kleine, flachrunde, sehr gute Mostbirne, Anbau nur in warmen Lagen.

Herbst

Reife X

Vwdg M

PG2

Clairgeaus Butterbirne: 1848, F, große, gelb-braunrote Frucht, halbschmelzend, süß, etwas gewürzt, will warme, geschützte Lagen.

Herbst

Reife X-XII

Vwdg TH

PG2

Clapps Liebling: wurde 1860 in Massachusetts gezüchtet, mittelgroß bis groß, bauchig, gelb, sonnseits orangerot gestreift, halbschmelzend bis schmelzend, sehr saftig, angenehm süß-säuerlich, frosthart.

Sommer

Reife VIII-IX

Vwdg TH

PG1

tl_files/Kerstin/Birnen/Clapps.gif

Condo: 1965, Holland, mittelgroße, schief birnförmige Frucht, grüngelb, saftig, süß, mit geringem Aroma, für gute Birnenstandorte, auch höher gelegene.

Herbst

Reife X-XII

Vwdg T

PG3

Conference: 1894, England, groß, länglich, grünlichgelb, berostet, sehr saftig, süß, für gute, nährstoffreiche Standorte, die nicht zu kalkhältig sind.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg TH

PG1

Conference M202: eine Selektion der Muttersorte, die aber nicht so stark berostet ist, sonst detto.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg TH

PG2

Dessertnaja: Ukraine, mittelgroß, leuchtend gelb mit rot überhauchter Backe, glatt, saftig, süß, erfrischend, auffällig gefärbte rosa Blütenblätter, ertragreich, ´schleudernder´ Wuchs.

Sommer

Reife MVIII

Vwdg T

PG3

Diels Butterbirne: 1811, B, mittelgroße, bauchige, gelborange Früchte, saftig, süß, weinsäuerlich bis herb, nur für geschützte Lagen im Weinbauklima.

Herbst

Reife X-XII

Vwdg THM

PG3

Direktor Hardy: sehr gute, große Tafelbirne, gelb, fast vollkommen gerötet mit violettem Schimmer, Fleisch sehr fein, manchmal rosafarben, sehr saftig, schmelzend, sehr süß mit edlem Aroma, früher Ertrag.

Herbst

Reife X

Vwdg T

PG3

Doppelte Philippsbirne: wurde um 1800 in Belgien gefunden, groß bis sehr groß, gelb, sonnseits etwas gerötet, fein schmelzend, saft-reich, süß, Massenträger, robust, auch Dörrbirne.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg TH

PG1

tl_files/Kerstin/Birnen/Philippsbirne.gif tl_files/Kerstin/Birnen/Jules guyot.gif

Dr. Jules Guyot: 1875, F, große, birnförmige, gelbe Frucht, saftig, angenehm weinsäuerlich, etwas gewürzt, nicht besonders anspruchsvoll an Klima, Lage und Boden.

Sommer

Reife VIII-IX

Vwdg T

PG2

Dornbirne – Dorschbirne: NÖ, in OÖ ´Zowizaunbirn´ genannt, kleine, gelbe Frucht, süßsäuerlich, besonders gute Schnapsbirne, gesund, werden große Bäume.

Herbst

Reife EIX-X

Vwdg HM

PG3

Edelcrassane: F, 1855, Frucht groß-sehr groß, rundliche Bergamottform, grünlichgelb, mit Rostflecken, Fruchtfleisch schmelzend, saftreich, weinsäuerlich, nur für wärmere oder geschützte Standorte geeignet.

Winter

Reife I-III

Vwdg T

PG3

Esperens Bergamotte: B, 1830, mittelgroß, rundlich, Fruchtschale dick, rau, gelblichgrün, stark berostet, Fruchtfleisch leicht gerötet, sehr fein, schmelzend, saftreich, sehr aromatisch, für Weinbauklima und geschützte Lagen.

Winter

Reife II-IV

Vwdg TH

PG3

Frühe aus Trévoux: Trévoux bei Lyon, 1862, eher schwachwüchsig, sehr gute, große, hellgelbe Frucht, rot getupft, Fleisch fein schmelzend, sehr saftig, Geschmack angenehm süß-säuerlich.

Sommer

Reife VIII-IX

Vwdg T

PG1

Gelbe Österreicherbirne: A, klein-mittelgroß, gelb, nicht schmelzend, mittelfeinzellig, fest, sauer-mittelsüß.

Herbst

Reife X-XI

Vwdg HM

PG2

Gelbmöstler = Steirische Weinmostbirne?: genannt um 1800, CH, kleine bis mittelgroße, bauchige, gelbe Birne mit kräftiger Säure, Brennbirne, robust, starkwachsend.

Herbst

Reife IX

Vwdg HM

PG1

Gellerts Butterbirne: um 1820 von Frankreich aus verbreitet, mittelgroße, grüne, bräunlich berostete Frucht, sehr saftig, schmelzend, sehr gut, süß-säuerlich, mittelstark gewürzt, sehr frosthart.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg TH

PG1

tl_files/Kerstin/Birnen/Gellerts.gif

General Leclerc: 1950, F, große birnförmige, hellbraun berostete, süße, gewürzte Frucht, Ertrag setzt früh ein.

Herbst

Reife XI-XII

Vwdg TH

PG3

General Tottleben: 1839, B, sehr große, dickbauchige, grüngelbe Birne, noch für raue Lagen geeignet, gute Böden aber Voraussetzung.

Herbst

Reife XI-XII

Vwdg TH

PG3

Gräfin von Paris: 1889, F, mittelgroße, längliche, grüne Frucht, schmelzend, saftig, süß, fein gewürzt.

Herbst

Reife XI-I

Vwdg TH

PG1

tl_files/Kerstin/Birnen/Graefin Paris.gif

Graf Moltke: 1850, DK, Frucht groß, zimtgelb, berostet, sehr saftig, süß, gewürzt, auch für weniger gute Böden und raue Lagen, Ertrag früh.

Herbst

Reife X-XI

Vwdg TH

PG3

Großer Katzenkopf: vorzüglich, groß-sehr groß, bauchig plattrund, reif leicht gelblich, sonnseits bräunlichrot getupft und geflammt, beim Kochen sich lachsrot verfärbend.

Winter

Reife XII-IV

Vwdg H

PG3

Grüne Pichlbirne: Herkunft OÖ, vor 1700, kleine, gelblichgrüne, gute Mostbirne, süß-säuerlich, ohne Würze.

Herbst

Reife EX

Vwdg M

PG1

Grüne Sommermagdalene: F, um 1600, klein-mittelgroße, gelblichgrüne Frucht, halbschmelzend mit angenehmer Säure, Ansprüche an Boden und Klima gering.

Sommer

Reife VII-VIII

Vwdg T

PG2

Gute Graue: Herkunft ungewiss, vor dem 17. Jh. bekannt, Dörrbirne, meist kleine, teils mittelgroße Frucht, bräunlichrot, saftig, bald teigig, säuerlich-süß, mittelstark gewürzt, frosthart, robust.

Sommer

Reife VIII-IX

Vwdg TH

PG1

tl_files/Kerstin/Birnen/Gute Graue.gif tl_files/Kerstin/Birnen/Gute Luise.gif

Gute Luise von Avranches: 1778 in der Normandie gefunden oder gezüchtet, mittel bis groß, gelb, sonnseits rot, sehr saftig, fein, vollschmelzend, harmonisch süß-säuerlich, hocharomatisch.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg T

PG1

Hardenponts Winterbutterbirne: B, 1759, große, bauchförmige Frucht, hellgrün, dann gelb, sehr saftig, fein schmelzend, süßweinig, mittelstark gewürzt, für gute Böden in warmen Lagen.

Winter

Reife XII-I

Vwdg TH

PG3

Herbstforelle: D, 1806, Frucht mittelgroß, grüngelb, sonnseits intensiv rot, glatt, Fruchtfleisch fein, saftig, schmelzend, angenehm süßsäuerlich, melonenartiges Aroma, breit anbaufähig, auch für rauere Lagen.

Herbst

Reife XI-I

Vwdg TH

PG3

Herzogin Elsa: 1879 von Hofgärtner J. P. Müller in Cannstatt bei Stuttgart gezogen, mittel-groß-groß, orangerot bis rot verwaschen, saftig, feinschmelzend, Geschmack süß, stark gewürzt.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg T

PG1

tl_files/Kerstin/Birnen/Herzogin elsa.gif

Herzogin von Angouleme: um 1809, F, sehr groß, breitbauchig, hellgelb, leicht gerötet, süß, zimtartig gewürzt, nur für warme Lagen.

Herbst

Reife XI

Vwdg T

PG3

Hirschbirne – Pöllauer: Stm., Sämling, vermutlich um 1800 entstanden, Früchte mittelgroß, gedrungen kugelig, gelblichgrün, rot angehaucht, saftig, herb-süß, adstringierend.

Herbst

Reife IX-XII

Vwdg HM

PG2

Hochfeine Butterbirne: F, 1837, Zufalls-sämling, breitkreiselförmige Frucht, mittelgroß, hellgrün, später zitronengelb, leicht berostet, Fruchtfleisch sehr fein, saftig, süßsäuerlich, gewürzt, für gute Böden in geschützten Lagen.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg T,H

PG3

Hofratsbirne: 1840, B, mittel-groß, schief gebaute Frucht, hellgrün, saftig, feinwürzig, stellt an Boden und Klima keine hohen Ansprüche, frosthart und gesund.

Herbst

Reife X-XI

Vwdg TH

PG2

Holzfarbige Herbstbutterbirne: 1810, Flandern, große, saftige Frucht, gelb, sonnseits geflammt gerötet, edel und fein gewürzt, für gute Lagen.

Herbst

Reife X

Vwdg TH

PG3

Jeanne d´Arc: 1885, F, Birne mittelgroß, grün-hellgelb, schmelzend, sehr saftig, edles Aroma, Weinbauklima ideal bei gutem Standort bis in mittlere Höhen möglich.

Winter

Reife XII-I

Vwdg T

PG2

Josephine von Mecheln: erstmals 1830 beschrieben, B, eher klein-mittelgroß, kreiselförmig, gelblichgrün, später grünlichgelb, saftig, zuckermelonenartig, süß, kaum säuerlich, breit anbaufähig auf guten Böden, sonst geringere Ansprüche, gesund.

Winter

Reife XII-III

Vwdg T

PG2

Kaiserbirne mit dem Eichenblatt: vor 1786, ausgezeichnete, lagerfähige Kochbirne, gelblich grün-hellgelb, mittelgroß, sehr saftig, angenehm würzig, ertragreich, starkwüchsig, typisch gewellte Blattränder.

Herbst

Reife X-IV

Vwdg H

PG3

Kieffers Sämling: 1863, Roxborough, USA, mittelgroß, grün, dann gelb, birnförmig, saftig, etwas gewürzt, grau berostet, Kompottfrucht und für Süßmost, ungeheuer ertragreich, sehr robust.

Herbst

Reife X

Vwdg HM

PG2

Kleine Muskatellerbirne (Sieben-ins-Maul): 1. Jh., D, runde, süße Früchtchen, halbschmelzend, gewürzt, sehr klein, ertragreich.

Sommer

Reife EVI-VIII

Vwdg T

PG3

Knausbirne: D, vor 1794, nur kurz haltbar, sehr fruchtbare Dörr- und Wirtschaftsbirne, gelbgrün bis leicht karminrot, saftig, herbsüß, würzig, Ertrag früh, regelmäßig, anspruchslos.

Sommer

Reife IX

Vwdg HM

PG2

Kolberreutbirne: um 1880, D, sehr beliebte Dörrbirne in Bayern, wachsen zu gewaltigen, markanten Bäumen heran, sehr frosthart, gesund.

Herbst

Reife X-XI

Vwdg THM

PG3

Kongressbirne = Andenken an den Kongress

König Karl von Württemberg: sehr große, kegelförmige, kräftig gerötete, süße, gewürzte Birne, halbschmelzend, früher und reicher Ertrag.

Herbst

Reife XI

Vwdg TH

PG3

Köstliche aus Charneaux – Bürger-meisterbirne: um 1800, B, grüngelbe große, bauchige Birne, saftig, schmelzend, sehr fein, sehr süß, fein gewürzt, eine der säureärmsten Birnen, klimatische Ansprüche gering.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg TH

PG2

tl_files/Kerstin/Birnen/Koestliche Charneau.gif

Birnen L-R

Landlbirne: OÖ, kleine, grüne, manchmal auch rot überlaufene, saftige Frucht, ohne Würze, schwach süßlich, gerbstoffreich.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg M

PG1

Latschenbirne: D, bereits 1598 als Leitschbyre erwähnt, Koch- und Dörrbirne, mittelgroß, grüngelb, dann zitronengelb, feinzellig, sehr saftig, süß, ohne Würze und Gerbstoff.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg H

PG3

Le Lectier: 1888, F, groß-sehr groß, beulig, unregelmäßig, grüngelb, Fruchtfleisch fein, schmelzend, sehr saftig, schwach säuerlich süß, leicht gewürzt, für gute Böden in mildem Klima,

Herbst

Reife XI-XII

Vwdg TH

PG3

Lebruns Butterbirne: F, um 1855, sehr große, walzenförmige, gelbe, saftige, würzige und süße Birne.

Herbst

Reife X

Vwdg T

PG3

Lederbirne: A, sehr gute Brennbirne, gut für Saft und zum Dörren, mittelgroß, hellgrün- orange-rot verwaschen, flächig berostet, halb-schmelzend, fest, mittelsüß-süß, etwas parfümiert.

Herbst

Reife IX-XI

Vwdg TH

PG3

Lehoferbirne: A, kleine, kreiselförmige, gelblichgrüne Mostbirne, sehr saftig, süßsäuerlich, adstringierend, minimal gewürzt.

Herbst

Reife MX

Vwdg M

PG3

Luxemburger Mostbirne: L, sehr gute Most- und Dörrbirne, beliebt als Schnapsbirne, mittelgroß, graugrün, grobkörnig, saftig, herbsüß.

Herbst

Reife X-XI

Vwdg HM

PG1

Madame Favre: F, 1861, mittel-große Frucht, grünlichgelb-wachsgelb, saftig, sehr fein, süßsäuerlich, würzig, angenehm im Geschmack, süßweinig, starkwachsend, Holz besonders winterhart, für gute Böden, breit anbaufähig bis in mittlere Höhenlagen, äußerst gesund.

Herbst

Reife IX

Vwdg T

PG3

Madame Verté: 1810, B, klein-mittelgroß, gelbgrün, zimtbraun berostet, saftig, süß, fein weinsäuerlich, zartes bis kräftiges Aroma, hervorragender Geschmack, auch für geschützte Lagen in raueren Gebieten, gesund.

Herbst

Reife XI-I

Vwdg TH

PG3

Magherman: D, 1840, sehr gute Tafelbirne, groß-sehr groß, glänzend gelb, sonnseits rot gestreift, saftig, fein, fast schmelzend, sehr süß, weinsäuerlich, gewürzt, reichtragend.

Herbst

Reife EIX

Vwdg T

PG3

Margarete Marillat: 1870, F, sehr große, walzenförmige, rotbackige, süße, saftige Birne, für gute Böden.

Sommer

Reife VIII

Vwdg TH

PG3

Maria Himmelfahrt: 1860, F, groß, walzenförmige Frucht, gelblichgrün, angenehm süßweinig, hoher Ertrag.

Sommer

Reife VIII-IX

Vwdg T

PG3

Marienbirne St. Martin: Lokalsorte, kleine-mittelgroße Birne, gelblichgrün mit rotem Wangerl, süß, nicht schmelzend, starkwachsend und robust.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg TH

PG3

tl_files/Kerstin/Birnen/Marienbirne.gif

Martin Sec: F, mittelgroß, trockenes, festes Fleisch, süß, leicht gewürzt, ertragreich, auch zum Dörren geeignet.

Herbst

Reife XI-II

Vwdg TH

PG2

Metzer Bratbirne: D, 1883, hervorragende, klein-mittelgroße, sehr saftige, herbsaure Mostbirne, gelbgrün, sonnseits gerötet, ungewöhnlich stark wachsend, sehr ertragreich.

Herbst

Reife X-XI

Vwdg M

PG2

tl_files/Kerstin/Birnen/Metzer Bratbirne.gif

Mollebusch: D, mittelgroß, hochkugelig, grüngrau mit bräunlichroter Backe, mit gutem Geschmack, starkwachsend, reichtragend, warme, geschützte Lagen, wenig schorfanfällig.

Herbst

Reife IX-XI

Vwdg TH

PG3

Muskatellerbirne: 17. Jh., D, die Sorte ist sehr variabel und wird oft nach ihrem äußeren Erscheinungsbild benannt. Frucht klein, länglich, gelb, rot, rauschalig, fein berostet, sehr süß und aromatisch, würziger Geruch, reichtragend, für Rohgenuss und für Edelbranntwein, geringe Bodenansprüche, robust.

Sommer

Reife VIII

Vwdg TM

PG2

Nägelische Birne – Harmersbacher Williams: 1854 erstmals erwähnt, große, grünlich gelbe bis olivfarbene Frucht, süßherb, leicht würzig, zimtartig, wenig Gerbstoff, Zucker-gehalt ca. 60° Oechsle, daher optimal als Brenn- und Dörrbirne, wüchsig, gesund, für alle Lagen.

Sommer

Reife IX

Vwdg HM

PG2

Nagowitzbirne: Herkunft Österreich, vor 1700. Altbekannte, fast vergessene Sommerbirnensorte, Frucht klein mit süßem Geschmack, mittelstark gewürzt, bei Überreife teigig, sehr robust.

Sommer

Reife VII

Vwdg T

PG1

tl_files/Kerstin/Birnen/Nagowitz.gif

Nationalbergamotte: vor 1802, D, Frucht groß, plattrund, grüngelb-rot, saftreich, fein, angenehm würzig, starker Wuchs, geringe Ansprüche.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg TH

PG3

Neue Poiteau: 1843, B, groß-sehr große, grasgrüne Birne, tlw. berostet, fein, mittel saftig, schmelzend, weinsäuerlicher, schwach gewürzter, muskierter Geschmack, sehr bescheidene Ansprüche, noch für raue Lagen, Krone hochpyramidal, starkwachsend.

Herbst

Reife X-XI

Vwdg TH

PG3

Nordhäuser Forellenbirne: D, seit 1864, Frucht mittel bis groß, grünlich rötlichgelb, Geschmack mäßig süß, kaum säuerlich, saftig, ohne ausgeprägtem Aroma, jedoch würzig.

Winter

Reife I-III

Vwdg TH

PG1

tl_files/Kerstin/Birnen/Nordhaeuser Forelle.gif

Normännische Ciderbirne: Normandie, 19. Jh., Wirtschaftssorte, auch für Cidre, kleine, gelbe Birne, bald teigig, anspruchslos, schmal- und starkwüchsig, wie Pappeln, daher früher oft als Straßenbaum gepflanzt.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg M

PG3

Oberösterreichische Weinbirne: (=Speckbirne?), 1888 in Kärnten vorgestellt, große, kreiselförmige, grüne, süßherbe, beliebte Frucht, Baum sehr frosthart und gesund.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg HM

PG2

Olivier de Serres: 1860, F, mittelgroß, kugelig, gelb-braun, berostet, saftig, süß, weinsäuerlich mit feinem Gewürz, für warme Lagen, Weinbauklima, sonst sind die Früchte nur halbschmelzend und schmecken rübig.

Winter

Reife I-III

Vwdg T

PG3

Packhams Triumph: 1896, Australien, mittelgroß, grünlich-zitronengelb, saftig, weich, schmelzend, Duft muskatartig, anspruchsvoll, für warme Lagen und beste Böden.

Herbst

Reife XI-I

Vwdg TH

PG3

Palabirne = Sommer-Apothekerbirne: stammt aus dem oberen Vinschgau, dort stehen ca. 300jährige Bäume, bereits 1755 erwähnt, eine besonders gute Dörrbirne, für Palabirnbrot, Fruchtaufstriche, früher auch als Zucker- bzw. Kaffeeersatz verwendet, intensiver Karamel-Zimt-Geschmack, wurde ob ihrer Heilkraft von Ärzten und Apothekern verschrieben (Name!).

Sommer

Reife VIII-IX

Vwdg TH

PG2

tl_files/Kerstin/Birnen/Palabirne.gif

Palmischbirne: bereits 1598 als `Böhmische Birne zu Boll` erwähnt, Dörr- und Brennbirne, klein-mittelgroß, hellgelb, oft vollständig mit goldartigem Rost überzogen, mittelfest, grobzellig, süßherb, würzig, durchaus essbar, feuerbrandresistent, geringe Ansprüche.

Herbst

Reife IX

Vwdg M

PG1

Pastorenbirne: 1760 von Pfarrer Leroy in einem Wald bei Chatillon-sur-indre, Frankreich, gefunden, mittel bis sehr große Frucht, länglich, grüngelb, saftig, schwach süß, mit feiner, kräftiger Säure.

Winter

Reife XII-II

Vwdg TH

PG1

Paulsbirne: D, große, stumpf-kegelförmige, schmackhafte Kochbirne, mattgelb, sonnseits stark gerötet, sehr saftig süß, mit etwas Säure, kräftig wachsend, Ertrag hoch und regelmäßig.

Winter

Reife XII-V

Vwdg HM

PG3

Petersbirne: um 1750, D, kleine, birnförmige, rot-gelbe, süße, zimtartig gewürzte Frucht, Massenträger, bis in Gebirgslagen wachsend.

Sommer

Reife VIII

Vwdg T

PG3

Pierre Corneille: 1890, Rouen in F, sehr gute Birne, mittelgroß, glatt, gelbbraun, sonnseits zart gerötet, Fleisch fest, saftig, etwas körnig, süß, angenehm aromatisch, mittelstark-stark wachsend, früher Ertrag.

Herbst

Reife EXI-I

Vwdg T

PG2

tl_files/Kerstin/Birnen/Pierre Corneille.gif

Pitmaston: GB, orangegelb, groß, schmelzend, sehr saftreich, edel weinsäuerlich.

Herbst

Reife X-XI

Vwdg T

PG3

Präsident Drouard: 1870, F, große, dickbauchige, grüne Birne, sehr saftig, gehaltreich süß, säuerlich, Spalier.

Winter

Reife XII-I

Vwdg T

PG2

tl_files/Kerstin/Birnen/Praesident Drou.gif

Prinzessin Marianne: um 1800, B od. NL, mittelgroß, lang, etwas kantig, grünlich-zitronengelb, tlw. zimtfarben berostet, saftig, feinschmelzend, süßsäuerlicher bis süßweiniger Geschmack, angenehm zartes Aroma, stellt keine hohen Ansprüche, auch für niedere Gebirgslagen.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg TH

PG3

Punktierter Sommerdorn: mittelgroß, dunkelgrün, später hellgelb, leicht gerötet, Fruchtfleisch fein, sehr saftig, schmelzend, süß, muskatellerartig gewürzt, Ansprüche gering.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg TH

PG3

Regentin: 1758, B, über 60 Synonyme, sehr gute Tafelbirne, mittelgroß, fein, saftig, weinig, süß und gewürzt, für warme Lagen.

Winter

Reife XII-II

Vwdg T

PG3

Römische Schmalzbirne: D, große, grüngelbe, verwaschen gerötete Frucht, leicht körnig, sehr saftig, süß, gewürzt, kräftiger Geruch.

Sommer

Reife VIII-IX

Vwdg TH

PG3

Rosenhofbirne: ertragreiche Mostbirne mit kräftigem Wuchs, gesund, herber Most.

Herbst

Reife X-XI

Vwdg M

PG3

Rote Bergamotte: F, Frucht, mittelgroß, grün-gelb, stumpf gerötet, berostet, saftig, scmelzend.

Herbst

Reife IX-XI

Vwdg TH

PG3

Rote Clapps Liebling: rotfruchtiges Pendant zur ´Clapps´.

Sommer

Reife VIII-IX

Vwdg TH

PG3

tl_files/Kerstin/Birnen/Rote Clapps.gif

Rote Honigbirne: mittelgroß, hellgelb-gelb, großflächig gerötet, halbschmelzend, gewürzt, süß, Berostungen.

Herbst

Reife IX

Vwdg THM

PG2

Rote Österreicherbirne: A, gute Dörrfrucht, klein-mittelgroß, gelblichgrün, orangerot verwaschen, nicht schmelzend, fest, etwas parfümiert, einseitig süß, robust und gesund.

Herbst

Reife IX-XI

Vwdg H

PG2

Rote Pichlbirne: mittelgroß-groß, goldgelb, sonnseits rot angelaufen, saftreich, herbsüß, im Mostviertel beliebte Dörrbirne.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg HM

PG1

Rote Williams Christbirne: auffallend tiefrot mit glänzend, glatter Schale und edlem Geschmack, wie Williams Christbirne.

Herbst

Reife IX

Vwdg THM

PG2

Rotgraue Dechantsbirne: vor 1768, F, runde, graugrüne, bis bräunlichrote, saftige, stark gewürzte, süße Birne.

Herbst

Reife X-XI

Vwdg TH

PG3

Birnen S-Z, Nashi-Birnen

Sacharnaja: Russische Zuckerbirne, Stammbildnersorte.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg HM

PG3

Salzburger Birne: Herkunft Österreich, vor 1900, kleine, selten mittelgroße Birne, braunrot bis dunkelpurpurrot, saftig, schmelzend, säuerlich-süßer Geschmack, mittelstark gewürzt.

Sommer

Reife VIII-IX

Vwdg TH

PG1

tl_files/Kerstin/Birnen/Salzburger Birne.gif

Schmelzende von Thirriot: F, mittel-große, birnenförmige, teils höckrige Frucht, gelbgrün, rotbraun verwaschen, Fleisch schmelzend, stark parfümiert, für Höhenlagen geeignet, etwas schorfanfällig, mittelstark wachsend.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg THM

PG2

Schweizer Hose: vor 1804, CH, birnförmige, süße Frucht, zart schmelzend, Längsstreifen in gelb, grün und rot, schwach wachsend.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg TH

PG3

tl_files/Kerstin/Birnen/Schweizer Hose.gif tl_files/Kerstin/Birnen/Schweizer Wasserbirne.gif

Schweizer Wasserbirne: uralte Sorte, CH, auch Dörrbirne, mittelgroß, kugelig, sehr saftig, knackig, grobzellig, mäßig gesüßt und gewürzt, relativ wenig Gerbstoff, frosthart, robust, widerstandsfähig gegenüber Feuerbrand.

Herbst

Reife X

Vwdg HM

PG1

Seckelbirne: Nordamerika, Mitte 18. Jh., klein, kreisstumpfförmig, dünne, glatte Schale, hellbraun-olivgelb-braunrot verwaschen, feinzellig, schmelzend, sehr saftig, süß, muskatig, schwacher Wuchs, Ertrag früh, reich.

Herbst

Reife X

Vwdg TH

PG3

Seitersbirne: D, vor 1700, urtümliche Birne, grünlichgelb, sehr süß, besonders für Birnenmus, vielseitig verwertbar, robust und gesund.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg THM

PG3

Solaner Birne: Böhmen, Salanderbirne, hellgrün-gelb, lang birnförmig, saftig, angenehm gewürzt, schmelzend, süßweinig, gesund und robust, Ertrag spät einsetzend, dann aber hoch.

Sommer

Reife VIII-IX

Vwdg TH

PG3

Sommer-Apothekerbirne = Palabirne

Sommer-Eierbirne: sehr alte, deutsche Sorte, gute Einmachbirne, klein-mittelgroß, eiförmig-elliptisch, gelb, etwas gerötet, saftig, schmelzend, süßsäuerlich, gewürzt, für warme Lagen.

Sommer

Reife MVIII

Vwdg TH

PG3

Späte Gute Luise: 1857, F, mittelgroße- große, dickbauchige, gelbe, manchmal leicht gerötete Birne, halbschmelzend, saftig, schwach gewürzt, Geschmack angenehm.

Winter

Reife II

Vwdg TH

PG3

Späte Muskateller: vor 1800, F, klein-mittelgroße, goldgelbe, sonnseits leicht gerötete Birne, saftig, halbschmelzend, mit ausgeprägtem Muskatgeschmack und Geruch.

Sommer

Reife IX

Vwdg T

PG3

Speckbirne: 1888 in der Steiermark erstmals vorgestellt, gilt als die beste Mostbirne schlecht-hin, mittel-groß, grünlichgelb-gelb, saftig, ohne Würze, säuerlich-süß, gehört leider zu den Sorten, die als leicht feuer-brandanfällig eingestuft wird.

Herbst

Reife X-XI

Vwdg M

PG1

tl_files/Kerstin/Birnen/Speckbirne.gif

Steirische Weinmostbirne = Gelbmöstler

Stuttgarter Geißhirtle: 1802, D, eher kleine, glocken-tropfenförmige, gelbgrüne Frucht, auch besonders zum Dörren geeignet, sonnseits gerötet, sehr saftig und süß, feinsäuerlich gewürzt, früher und regelmäßig hoher Ertrag, gesund, robust, werden riesige Bäume.

Sommer

Reife VIII

Vwdg TH

PG2

tl_files/Kerstin/Birnen/Stuttgarter Geiss.gif

Subira: A, keine Essbirne, in Vorarlberg die sgn. Saubirn, mittelgroß, grobkörnig, extrem süß, mit vorzüglichem Aroma, ausgezeichnete Brennbirne (Destillat EU-weit geschützt), starkwachsend, gesund.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg M

PG3

Sülibirne: vor 1823, CH, kleine, kegelförmig- kugelige, grünlichgelbe, reif dunkelgelbe Most- und Brennbirne, saftig, grobkörnig, zucker- und säurereich, sehr herb, sehr robust.

Herbst

Reife X-XI

Vwdg M

PG3

Tollbirne: gelbrot verwaschen gefärbte, kleine, rundliche Birne, süß, grobzellig, nicht schmelzend, vital, aber schwach wachsend.

Sommer

Reife VIII-IX

Vwdg HM

PG3

Triumph de Vienne: 1874, F, groß-sehr groß, flaschenförmig lang bis mittelbauchig, raue Schale, grünlichgelb, leicht gerötet, zahlreiche Rostflecken, saftig, fast schmelzend, angenehm süß und gewürzt, für gute, warme, Birnenlagen.

Sommer

Reife IX

Vwdg T

PG3

Ulmer Butterbirne: um 1868, D, rund, mittelgroße-kleine, rotbackige, angenehm würzige, süße Birne, schmelzend, noch raue Lagen vertragend.

Herbst

Reife X

Vwdg TH

PG3

tl_files/Kerstin/Birnen/Ulmer Butterbirne.gif tl_files/Kerstin/Birnen/Uta.gif

Uta: 1996, Dresden/Pillnitz, auch gute Brennfrucht, goldbraune, berostete, mittelgroße, saftige Birne, süßsäuerlich, stark aromatisch, bissfest, schmelzend.

Herbst

Reife X-I

Vwdg T

PG2

Vereinsdechantbirne: um 1840 entstanden, groß, grünlichgelb mit roter Backe, saftreich, sehr süß, wohlschmeckend, gut gewürzt, schmelzend, verlangt gute Böden und warmen Standort.

Winter

Reife XII-I

Vwdg TH

PG1

tl_files/Kerstin/Birnen/Vereinsdechants.gif tl_files/Kerstin/Birnen/Wahlsche Schnaps.gif

Wahl´sche Schnapsbirne: 1960, D, hervorragende Brennbirne, klein-mittelgroß, süß, sehr aromatisch, kaum Gerbstoffe, entwickelt ein sehr ausgeprägtes Aroma.

Herbst

Reife IX

Vwdg H

PG2

Weiße Herbstbutterbirne: F, mittelgroße, glatte, hellgelbe Frucht, feinkörnig, saftig, schmelzend, angenehm süß, mandelartiger Geschmack.

Herbst

Reife X-XI

Vwdg TH

PG3

Wiener Haferbirne: 1888 erwähnt, mit interessanter Geschichte, A – an den nördlichen Abhängen des Wienerwaldes entdeckt, als alte eichengroße Bäume, die Entstehung dieser Sorte ist also noch einige Jahrzehnte früher gewesen als angegeben, klein, glänzend hellgrün, dann gelbgrün, halbschmelzend, mit etwas gewürztem, süßweinigem Geschmack, Reiser von einem uralten Baum im Pfarrhof von Bad Großpertholz.

Sommer

Reife VII-VIII

Vwdg TH

PG2

Wilde Eierbirne: kleine-mittelgroße, längliche, eiförmige Frucht, gelbgrün, sonnseits rötlich, feinkörnig, süßherb, sehr robust, kugelige Krone, Ertrag früh und hoch, hoher Zuckergehalt von 15%, sehr gute Mostfrucht, auch zum Dörren geeignet.

Herbst

Reife X

Vwdg HM

PG2

Williams Christbirne: 1770, England, Frucht groß, gelblichgrün, matt gerötet, saftig, sehr fein schmelzend, süß, kräftig muskatellerartig gewürzt, berühmte Brennfrucht, für gute Böden.

Sommer

Reife VIII

Vwdg TH

PG1

tl_files/Kerstin/Birnen/Williams Christ.gif

Winawitzbirne: Herkunft vermutlich OÖ, kleine-mittelgroße Frucht, gelblichgrün, sonnseits orangerot verwaschen, sehr saftig, bald weich, säuerlich-süß, sortentypisch gewürzt.

Herbst

Reife IX-XI

Vwdg M

PG1

Winterdechantsbirne: 1825, B, groß, stumpfkegelförmig, grünlichgelb, bei Reife gelb- orange-bräunlichrot verwaschen, muskatartig gewürzt, anspruchsvoll, verlangt Weinbauklima.

Winter

Reife XII-IV

Vwdg T

PG3

Winterlonchen: 1920, D, große, langbirnen-förmige, gelbe bis bräunlichrote, süße Frucht für gute Lagen.

Herbst

Reife XI-XII

Vwdg TH

PG3

  

NASHIBIRNE - ASIENBIRNE

Nashis stammen ursprünglich aus China. Sie sind selbstfruchtend, die Befruchtung/Fruchtgröße lässt sich aber durch das Anpflanzen zweier Sorten beträchtlich steigern. Sie wollen einen sonnig-halbschattigen Standort mit ausreichender Bodenfeuchte auch im Sommer.
Nashibirnen gehen auf Pyrus pyrifolia zurück. Sie sind widerstandfähig gegen Birnengitterrost. In Japan gibt es über 1200 Sorten.

Chojura: mittelgroße, breitrunde Nashi, grün-gelbbraun, mit feiner Berostung, saftig, süß, etwas Aroma.

Herbst

Reife MIX-X

Vwdg TH

PG2

Hakko: mittelgroße Früchte, gelbgrün, glänzend, glatthäutig, Fruchtfleisch weich, saftig, süß, 4-6 Wochen lagerfähig, schwachwachsend.

Sommer

Reife EVIII-IX

Vwdg TH

PG3

tl_files/Kerstin/Birnen/Hakko.gif

Hosui: mittelgroß, kugelig, ockerbraun, ganz berostet, sehr saftig, fest, mildes, angenehmes Aroma, Wuchs steilastig.

Herbst

Reife AIX-AX

Vwdg TH

PG2

Kil Tu Pear: aus Korea, große, rundliche, bronzefarbene Frucht, sehr aromatisch.

Herbst

Reife X

Vwdg TH

PG3

Kosui: bronzefarbene, auffällig berostet-punktierte, mittelgroße, runde Früchte, weißes, cremiges Fruchtfleisch, saftig, süß und zugleich erfrischend, reich- und frühtragend.

Herbst

Reife EIX-X

Vwdg TH

PG2

tl_files/Kerstin/Birnen/Kosui.gif tl_files/Kerstin/Birnen/Kumoi.gif

Kumoi: mittel-große Frucht, gelbgrün-hellbraun-bronze, punktiert, sehr saftig, duftend, intensiver, aromatischer Geschmack, starkwachsend.

Herbst

Reife X

Vwdg TH

PG2

Man San Gil: mittelgroße, hellgelbe, glatte Früchte, wenig mit Lentizellen bedeckt.

Sommer

Reife AIX

Vwdg TH

PG3

tl_files/Kerstin/Birnen/Man Sam Gil.gif tl_files/Kerstin/Birnen/Mischiratz.gif

Mischiratz: in China gezüchtet, Frucht groß, kreiselförmig, gelb, zum Teil starke Berostung, süßsaftig, vital und starkwüchsig.

Herbst

Reife X-XI

Vwdg TH

PG3

Naddel Pear: apfelförmig, glattschalig, ohne Berostung, saftig-süß, beste Vitalität und Baumgesundheit.

Sommer

Reife EVIII-IX

Vwdg TH

PG3

Nijisseiki: eher kleine, kugelige Nashi, gelblichgrün, saftig, süß, etwas wässrig, mit mildem Aroma, gut lagerfähig.

Herbst

Reife MIX-X

Vwdg TH

PG2

tl_files/Kerstin/Birnen/Nijisseiki.gif

Nutiika: mittelgroße, gelbbbraune Frucht, saftig, ungleichmäßig rund.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg TH

PG2

Shinseiki: mittel-große, gelbe Früchte mit cremeweißem Fleisch, zart, saftig, süß im Geschmack, leicht aromatisch, 3 Monate haltbar.

Sommer

Reife EVIII-X

Vwdg TH

PG2

tl_files/Kerstin/Birnen/Shinseiki.gif

Ti Tu Pear: birnenförmig, mit zum Teil starker Berostung, süßlich-saftig, breit hängender Kronenaufbau.

Herbst

Reife X-XI

Vwdg TH

PG3

Zwetschken, Pflaumen, Ringlotten, Kriecherl, ... A-Z

Anna Späth: H, 1870 eingeführt, große, kugelige, rotblaue, saftige Frucht, die sich süß kocht, selbstfruchtbar, reichtragend und frosthart.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg THM

PG1

Aprimira: 1994, Kreuzung Marille Orangered mit Mirabelle von Herrenhausen, Früchte mittel-groß, orangegelb, würzig aromatisch, gut steinlösend, früh einsetzender Ertrag, schwach wachsend.

Sommer

Reife MVIII

Vwdg TH

PG2

tl_files/Kerstin/Zwetschken/Aprimira.gif tl_files/Kerstin/Zwetschken/Blaue Harmansch.gif

Blaue Harmanschläger – Kriecherl: rund- ovale, 4cm lange Frucht, rotviolett-violettblau, bereift, süßes Fruchtfleisch, etwas mehlig, nicht steinlösend, steil aufrecht wachsend.

Sommer

Reife VIII

Vwdg TH

PG1

Czernowitzer: 1944, Böhmen, tropfenförmige, dunkelblaue, saftige, würzige, aromatische Zwetschke, Blüte etwas spätfrost-gefährdet.

Sommer

Reife EVII

Vwdg THM

PG3

Ersinger Frühzwetschke: 1890, D, Zufallssämling, mittelgroß, dunkelviolett, schwach bereift, guter Geschmack, Saftgehalt mittelhoch, Ertrag früh einsetzend.

Sommer

Reife VII-VIII

Vwdg THM

PG1

Fey´s Gelbe Hauszwetschke: gelb-fruchtendes Pendant zur blauen Hauszwetschke.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg THM

PG3

Flotows Mirabelle: D, um 1840, Frucht mittelgroß, folgernd reif, süß bis aromatisch, sehr feiner Geschmack, weich, starkwüchsig, selbstfruchtbar.

Sommer

Reife VII-VIII

Vwdg THM

PG3

Formosapflaume: seit ca. 1920 in NÖ bekannt, mittelgroße, meistens runde Frucht, karmin-rotbraun, saftig, süß, schwach säuerlich, gering gewürzt, für rauere Lagen nicht empfehlenswert.

Sommer

Reife VII-VIII

Vwdg THM

PG3

Garten-Beck Kriecherl: kleinfruchtig, dunkelblau, kugelrund, süßsäuerlich, nicht starkwachsend, kugelige Krone.

Sommer

Reife VIII

Vwdg TH

PG1

Graf Althans Ringlotte: Böhmen, seit 1867, rund, mittel-groß, dunkelorange-purpurrot, süß mit angenehmer Säure, aromatisch.

Sommer

Reife IX

Vwdg THM

PG1

tl_files/Kerstin/Zwetschken/Graf Althans.gif tl_files/Kerstin/Zwetschken/Kriecherl gr gelb.gif

Große Gelbe Kriecherl: Zeilinger, ca. 33mm groß, rund, grüngelb, reif hellgelb, teils rote Punkte und weißliche Bereifung, säuerlich-süß, nicht steinlösend, ertragsreich.

Sommer

Reife VIII

Vwdg THM

PG1

Große Grüne Ringlotte: Herkunft vermutlich Südosteuropa, ca. 1670, Frucht mittelgroß, sonn-seits rötlich, bereift, saftig, sehr süß, aromatisch.

Sommer

Reife VIII-IX

Vwdg THM

PG1

tl_files/Kerstin/Zwetschken/gr gr Ringlotte.gif

Haferpflaume: mittelgroß, oval geformt, gelbgrün, süß, ausgezeichnete Brennpflaume, reichtragend, robust, ohne besondere Ansprüche.

Sommer

Reife VIII

Vwdg THM

PG2

Hanita®: neue Sorte, D, scharkatolerant, blauviolett, mittelgroß, sehr guter Geschmack, regelmäßige, hohe Erträge.

Sommer

Reife VIII

Vwdg THM

PG2

Haferschlehe: Prunus domestica ssp. insititia, blauschwarze Früchte mit gelbem Fruchtfleisch, bereift, säuerlich-süß, aromatisch, viel Zucker, wenig herb und meist nicht adstringierend.

Herbst

Reife MIX

Vwdg THM

PG2

Hauszwetschke: Seit dem 18. Jh. beschrieben, viele verschiedene Typen, altbekannte, bewährte, robuste Sorte mit vielfältiger Verwendung, läng-lichoval, dunkelblau, hellblau bereift, säuerlich-süß, würzig, aufrechter Wuchs, dichte Krone.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg THM

PG1

tl_files/Kerstin/Zwetschken/Hauszwetschke.gif

Hermann: 1974, S, mittelgroße-große, schöne blaue Frucht, mit leicht violetten Stellen, Ertrag früh und hoch, scharkatolerant, selbstfruchtbar und regenfeste Blüte.

Sommer

Reife VII-VIII

Vwdg THM

PG2

Italienische Zwetschke (auch unter Bosnische-, Elbetaler-, oder Fellenberg im Handel): 1823, I, mittelgroß, violettblau mit starker Bereifung und gelbem, festem Fruchtfleisch, sehr guter Geschmack, angenehm süßsauer, mit kräftigem Aroma, für gute Böden.

Sommer

Reife IX

Vwdg THM

PG1

tl_files/Kerstin/Zwetschken/Fellenberg.gif tl_files/Kerstin/Zwetschken/Jojo.gif

Jojo®: neue Sorte, die erste absolut scharkaresistente Sorte, D, ist schon vor der Genussreife leuchtendblau, was zur Ernte verlockt, geschmacklich sehr gut, Ertrag früh und regelmäßig.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg THM

PG2

Katalonischer Spilling = Spenling: alter, wurzelechter Formenkreis, um 1880, kleine, wachsgelbe, zwetschkenförmige, süße, mäßig saftige Frucht mit kleinen Kernen, anspruchslos.

Sommer

Reife VIII-IX

Vwdg THM

PG3

tl_files/Kerstin/Zwetschken/Katalon Spilling.gif

Katinka: 1982, Früchte klein-mittelgroß, violettblau mit starker Bereifung, Geschmack ähnlich der Hauszwetschke, ideal als Kuchenbelag, da sie nicht nässt, selbstfruchtbar.

Sommer

Reife VII-VIII

Vwdg TH

PG2

Kirkespflaume: um 1810 in Brompton, GB als Zufallssämling entstanden, große bis sehr große, blaurote bis dunkelviolette Frucht, saftig, süß, geschmacklich eine der besten Pflaumensorten.

Sommer

Reife IX

Vwdg THM

PG1

Königin Viktoria: Herkunft England, seit 1840 bekannt, sehr große, länglich-ovale, gelbrosarote Frucht, bereift, sehr saftreich und süß.

Sommer

Reife VIII-IX

Vwdg THM

PG1

tl_files/Kerstin/Zwetschken/Koenigin Viktoria.gif

Kriecherl 91: nicht bestimmte Lokalsorte, Sämling, runde, gelbe, bereifte, süße, steinlösende Früchte, stark und aufrecht wachsend, von einem alten Garten in Bad Großpertholz.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg THM

PG1

tl_files/Kerstin/Zwetschken/Kriecherl 91.gif tl_files/Kerstin/Zwetschken/Kriecherl Schneehase.gif

Kriecherl Schneehase: rundoval, ca. 33mm hoch, hellgelb-gelb, gut steinlösend, klebt meist nur an Kernnaht, süß, überreif mehlig.

Sommer

Reife VIII

Vwdg TH

PG1

Kriecherl- Sämlinge: aus Samen gezogene, wurzelechte Pflanzen vom typischen Waldviertler Kriecherln, Früchte klein, grünlichgelb-gelb, etwas bereift, nicht vom Kern lösend. Sie werden etwa 4-6m hoch, sind aufrecht wachsend und bilden nicht selten Wurzelausläufer. Der Standort sollte vollsonnig sein, obgleich Halbschatten gut vertragen wird, worunter allerdings die Fruchtqualität leidet. Der Boden sollte genügend feucht sein, ein allzu trockener Standort verzögert das Wachstum und damit einhergehend den Ertragsbeginn. Kriecherl kommen auch mit feuchten Standorten – keine stehende Nässe vorasugesetzt! – sehr gut zurecht. Der Ertrag ist verhältnismäßig spät einsetzend, bei neugesetzten Pflanzen ist mit ersten Früchten nach 3-5 Jahren zu rechnen, an schlechten Standorten auch später. Der Vollertrag beginnt etwa ab 10-12 Jahren, dann können etwa 100-150kg Kriecherl pro Baum erwartet werden. Die angebotenen Sämlingspflanzen wurden 2013/14 angebaut und sind etwa 60-100-150cm hoch.

Sommer

Reife VIII

Vwdg THM

PG2

tl_files/Kerstin/Zwetschken/Wald4er Kriecherl.jpg

Löhrspflaume: um 1900, CH, kleine Frucht, rotviolett, zuckerreich, scharkaresistent, im Gebiet Baden (D) zur Herstellung bukettreicher Edelbranntweine vielfach angepflanzt.

Sommer

Reife VIII-IX

Vwdg HM

PG3

Marillensusine: Kreuzung Japanische Pflaume x Marille, runde, mittel-große, gelbrote, saftige Frucht, kleiner Kern, angenehm süß, aromatisch, sehr frühe Blüte, ca. 6m hoch wachsend.

Sommer

Reife VIII-IX

Vwdg THM

PG3

Metzer Mirabelle: F, klein, aromatisch, sehr saftreich, zuckersüß, gelb mit roten Punkten, fest, gut steinlösend, sehr fruchtbar, klein- und kompaktwachsend, auch für trockene Standorte.

Sommer

Reife M-EVIII

Vwdg THM

PG3

Mirabelle von Nancy: 1490, F, klein, gelb, sonnseitig etwas gerötet, zuckersüß, saftig, für gute Lagen, selbstfruchtbar, starkwüchsig, Blüte bis -4°C widerstandsfähig, dornenlos, scharkatolerant, besonders auch zum Brennen.

Sommer

Reife VIII

Vwdg THM

PG1

tl_files/Kerstin/Zwetschken/Mirabelle Nancy.gif

Miragrande: Geisenheim, 1994, Kreuzung aus Herrenhäuser Mirabelle x Gelber Zwetschke, Früchte für eine Mirabelle groß (16g), rund, goldgelb, sonnseits rötlich punktiert, saftig, fest, steinlösend, voller Mirabellengeschmack, Ertrag früh einsetzend und hoch, gering anfällig für Pilzkrankheiten.

Sommer

Reife VIII-IX

Vwdg THM

PG2

Reichenauer Rote – Moser Ringlotte: rot-rotviolett, eiförmig bis 5cm, Fleisch gelb, saftig, süß, Schale springt bei sehr feuchtem Wetter auf, worauf ein honigfarbenes, zucker- süßes Gelee herauskommt, robust und gesund.

Sommer

Reife VIII-IX

Vwdg THM

PG1

tl_files/Kerstin/Zwetschken/Reichenauer Rote.gif

Obmannkriecherl: Früchte rundoval, etwa 30mm hoch, gelb, bereift, sonnseits rote Wangerl, guter Duft, typischer Kriecherl-Geschmack, nicht steinlösend, regelmäßiger Ertrag.

Sommer

Reife VIII

Vwdg TH

PG2

Ontariopflaume: USA, 1874, große, rundlich-ovale Frucht, gelb, marmoriert, festfleischig, saftig, sehr süß, schwaches Aroma.

Sommer

Reife VIII

Vwdg THM

PG1

Quillins Ringlotte: F, seit ca. 1800 einführt, große, rundliche, hochkugelige Frucht, grün, dann goldgelb, mit rötlichen Flecken, sehr süß, saftig, zuckerreich, wohlschmeckend, selbstfruchtbar, robust, starkwachsend.

Sommer

Reife VIII

Vwdg THM

PG1

Roßpauke: Bayern, um 1880, sehr große, blaue, runde Pflaume.

Sommer

Reife VIII

Vwdg THM

PG3

Roter Spilling: rotfruchtiges Pendant zum Katalonischen Spilling.

Sommer

Reife VIII-IX

Vwdg THM

PG3

Schönberger Zwetschke: in Ostbayern als ´Große Hauszwetschke´ bekannt, dunkelblau, länglich, saftig, gelbes Fruchtfleisch, steinlösend, selbstfruchtbar, vielseitig verwendbar.

Herbst

Reife IX

Vwdg THM

PG1

tl_files/Kerstin/Zwetschken/Schoenberger Zw.gif

Schöne von Löwen: D, Frucht groß, länglich, purpurviolett-violettbraun, bereift, fest, süß, mäßig säuerlich, schwach gewürzt, angenehmes Aroma, gut steinlösend, selbstfruchtbar, starkwüchsig, besonders in der Jugend, bildet mächtige Kronen, benötigt guten Standort.

Sommer

Reife VIII

Vwdg THM

PG2

Späte Ruahberger – Kriecherl: Sämling von St. Juliens Pflaume, mittelgroße, runde, gelbe, bereifte Frucht, saftig, süß, außergewöhnliche Reifezeit, kugelig aufrecht wachsend.

Sommer

Reife M-EIX

Vwdg TH

PG2

tl_files/Kerstin/Zwetschken/Spaete Ruahberger.gif

Spillingskirschpflaume: Bastard von Spilling mit Kirschpflaume, orangerot, sehr saftig, säuerlich süß, sehr ertragreich, anspruchslos und unempfindlich.

Sommer

Reife VIII

Vwdg THM

PG3

Strasser Zwetschke: Lokalsorte aus Oberösterreich, mittel-große, blaue Zwetschke, bereift, saftig, süß.

Sommer

Reife IX

Vwdg THM

PG1

The Czar: England, um 1875 in den Handel gebracht, benannt nach Zar Alexander II, Frucht mittel-groß, oval, duftend, dunkelblau bis violett, mittelfest, sehr süß mit kräftiger Säure, saftig, aromatisch, frühtragend, selbstfruchtbar, Wuchs in Jugend steil aufrecht, dann überhängend.

Sommer

Reife VIII

Vwdg THM

PG1

tl_files/Kerstin/Zwetschken/the Czar.gif

Toptaste®: neuere Sorte, F, Frucht groß, tief blau, einheitlich reifend, kann sehr lange am Baum hängen bleiben, scharkaresistent, frühe, hohe Erträge, geringe Anfälligkeit für Monilia und Rost-krankheiten. Aufgrund des hohen Zuckergehaltes und dem würzigen Aroma für Destillation sehr interessant; nur BB-V verfügbar.

Sommer

Reife VIII-IX

Vwdg THM

PG2

tl_files/Kerstin/Zwetschken/Toptaste.gif tl_files/Kerstin/Zwetschken/Trailblazer.gif

Trailblazer – Hollywood: 1947, USA, auch großfruchtige Blutpflaume genannt, Laub braunrot, weiße Blüten im März/April, ein Ziergehölz mit essbaren Früchten, die sehr saftig und süßsäuerlich sind, 4-6m hoch wachsend.

Sommer

Reife IX

Vwdg THM

PG2

Unika Blutpflaume: große, runde, rotblaue- rote, sehr saftige, süße Früchte, bereift, mit blutrotem Fruchtfleisch, selbstfruchtbar, stark-wachsend, früh und überreich blühend, kleinere, längere Blätter als alle anderen Sorten, breit ausladender Wuchs.

Sommer

Reife VIII

Vwdg THM

PG2

tl_files/Kerstin/Zwetschken/Unika Blut.gif

Valjevka: YU, neuere Sorte, scharkatolerant, mittel-große, blaue Zwetschke, gelbfleischig, wohlschmeckend süß.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg THM

PG2

Wangenheims Frühzwetschke: 1837, D, mittelgroße Frucht, dunkelviolettblau, bereift, süß, saftig, würziges, gutes Aroma, mit milder Säure, selbstfruchtbar, hoher Ertrag, runde, dichte Krone – daher Schnittmaßnahmen notwendig.

Sommer

Reife VIII-IX

Vwdg THM

PG1

tl_files/Kerstin/Zwetschken/Wangenheims.gif

Weiße Zwetschke: nicht bestimmte Sorte, groß, saftig, fast keine Farbe, stark bereift.

Sommer

Reife VIII-IX

Vwdg THM

PG3

Zibartl blau: Wildform wie Zibartl gelb, aber eine Auslesezüchtung mit größeren Früchten, welche blau sind und größer als die gelben, hat auch weniger Stacheln.

Sommer

Reife VIII-IX

Vwdg HM

PG2

tl_files/Kerstin/Zwetschken/Zibartl Klon.gif
Zibartl gelb (Klon E):
erstmals schriftlich von Hildegard von Bingen (1098-1179) erwähnt, eine Wildpflaume, die seit der Jungsteinzeit unverändert erhalten ist, reine Brennfrucht, kleine, gelbgrüne Früchte, gerade größer als Schlehen, ausgesprochen gerbstoffhältig, der Geschmack geht auch in Richtung Schlehen, wenig anfällig für Krankheiten.

Sommer

Reife VIII-IX

Vwdg HM

PG2


Verein `Waldviertler Hochland Kriecherl` - 2016

Hier einige Aktivitäten aus dem Jahr 2016!

Ende Februar wurde ein Obstbaumschnittkurs organisiert. Hr. Ing. Georg Schramayr brachte den Teilnehmern von diesem voll belegten Kurs das Wichtigste zum Schneiden unserer Streuobstbäume bei!
Im März hielten wir gemeinsam mit Dr. Lothar Wurm von der HBLA Klosterneuburg und der Obstbauab-teilung von BIO-Austria einen sehr interessanten Vortrag über das Kriecherl obstbaulich genützt in der LFS Edelhof. 60 Interessenten waren erschienen.

Genussmesse Zwettl 21.5.2016: im Zeichen der gelben Waldviertler Kriecherl. Diese waren das Hauptthema dieser Messe. Viele Projekte wurden extra für diesen Termin entwickelt (legendär ist der Kriecherlflitzer!!)

Am 16.7. machten wir eine Exkursion zu Obstbau-betrieben, die mit Steinobst arbeiten.  Auch die HBLA Klosterneuburg mit ihren Versuchsflächen mit Kriecherl haben wir besucht.

Im August wurden auf unser Betreiben etliche Herkünfte von Kriecherln auf Scharka und Phytoplasmen phytosanitär untersucht. Die AGES stellte die völlige Gesundheit unserer Bäume fest.

Daraufhin wurden von uns 6000 Bäume veredelt. Diese sind speziell für den Obstbau gedacht. Sie sollen in einer ersten Welle als Intensivkulturen ausgepflanzt werden.
Interessenten können sich jederzeit melden.

Der Kriecherlkirtag zu Michaeli in Schönbach – am 25.9.2016. Schönbach zelebriert das Kriecherl. Die Genussregion mit all ihren Lizenznehmern präsentierte sich.

Das „Kriecherl brennt“ - Die Kriecherl sind vergärt – nun werden sie in hochprozentige Flüssigkeit verwandelt. Am 16.10.2016 wurden die Tore geöffnet. In 8 Brennereien war das Kriecherl der Hauptakt!

Obstbaumpflanzaktion im Waldviertel!

Mit Unterstützung der GenussRegion Waldviertler Kriecherl gab es wieder eine große Obstbaumpflanz-aktion im Waldviertel. In der FS Ottenschlag als Abholort gab es hochwertige Hochstamm-Obstbäume aller Obstarten zu einem günstigen (geförderten) Preis. Ca. 600 Bäume wurden ausgeliefert! Und es gab auch wieder echte Waldviertler Kriecherlbäume.

Danke auch an die Leaderregion südliches Waldviertel und -Moststraße und an den NÖ Landschaftsfonds.

tl_files/Kerstin/Zwetschken/Kriecherl.jpg

Über die Genussregionen sind wir ständig aktiv und präsentieren uns.
Wir haben wieder einen tollen Werbefilm produziert.
Mehr unter: https://www.youtube.com/watch?v=WfI6NmPLmSA

Kirschen, Weichsel/ Süß-, Sauerkirschen

Als Reifezeit gelten Kirschwochen (Kw). 1 Kw = ein halbes Monat, beginnend mit 1. Mai, z.B.: 5. Kw. = 1.-15. Juli. Die tatsächlichen Reifetermine sind vor allem abhängig von Klima, Standort, Witterung und Bodenstruktur.

Kirschen

Albtraufschüttler – Schüttler von Albtrauf: hochwertige Brennkirsche.

Sommer

Reife 5.-6. Kw.

Vwdg HM

PG2

Allerheiligenkirsche: sehr späte, kleine, rote Kirsche.

Sommer

Reife ca. 12. Kw.

Vwdg TH

PG3

Aprikyra: Kirsche trifft Marille od. umgekehrt, dunkellila-rote, kugelige Früchte mit einzig-artigem Aroma, moniliafest, selbstfruchtbar, Ausdünnung notwendig.

Sommer

Reife 5.-6. Kw.

Vwdg TH

PG3

tl_files/Kerstin/Kirschen, Weichseln/Aprikyra.gif

Benjaminler: D, klein, schwarz, zucker- und aromareich, gut schüttelfähig, Brennsorte.

Sommer

Reife 6.-7. Kw.

Vwdg HM

PG2

Burlat: 1930, F, großfrüchtige Herzkirsche mit dunkelroten, mittelfestfleischigen, saftigen, süßen, aromatischen Früchten, wenig anfällig gegenüber Krankheiten, breiter, lockerer Wuchs.

Sommer

Reife 2. Kw.

Vwdg THM

PG1

Büttners Rote Knorpelkirsche: D, um 1795, mittelgroß, flachrund, rotbunt, sehr süß, feinwürzig, geringe Bodenansprüche.

Sommer

Reife 5. Kw.

Vwdg THM

PG2

Dolleseppler: mittelgroß, tiefschwarz, zucker- und aromareich, platzfest, schüttelfähig, reich- und regelmäßig fruchtend, sehr widerstandsfähig und gesund.

Sommer

Reife 6. Kw.

Vwdg HM

PG2

Dönissens Gelbe Knorpelkirsche: 1820, Herkunft Gruben/Neiße, D, mittelgroße, wachs-gelbe Frucht, süß, geringe Säure, festfleischig, angenehm würzig, regenempfindlich, ertragreich, stark wachsend, aufgrund der Fruchtfarbe nicht allzu sehr anfällig gegenüber der Kirsch-fruchtfliege.

Sommer

Reife 4.-5. Kw.

Vwdg THM

PG1

tl_files/Kerstin/Kirschen, Weichseln/Doenissens Gelbe.gif

Frühe Rote Meckenheimer: 1907, D, mittelgroße, erst dunkel- dann schwarzrote, platzfeste Herzkirsche, fein gewürzt, sehr aromatisch, stark saftend, regenfest, spätfrostunempfindlich.

Sommer

Reife 2. Kw.

Vwdg THM

PG3

Früheste der Mark: F, D?, kleine-mittelgroße Früchte, dunkelbraunrot, Geschmack angenehm, etwas säuerlich, nur für warme Lagen.

Sommer

Reife 1. Kw.

Vwdg THM

PG3

Große Germersdorfer: als Zufallssämling im 19. Jh. in Schlesien entstanden/gefunden, große, kirschrote, in voller Reife rotbraun-dunkelrote Frucht, hervorragender Geschmack, mäßig saftig, harmonisch säuerlich würzig mit feiner Süße.

Sommer

Reife 4.-5. Kw.

Vwdg THM

PG1

tl_files/Kerstin/Kirschen, Weichseln/Germersdorfer.gif

Große Schwarze Herzkirsche: sehr großfruchtige Herzkirsche, schwarzrot, festes Fleisch.

Sommer

Reife 4.-5. Kw.

Vwdg THM

PG1

Große Schwarze Knorpelkirsche: F, 16. Jh., mittelgroße, schwarzrote Frucht, süß und aromatisch mit leichter Säure, benötigt warme, nährstoffreiche Standorte.

Sommer

Reife 6. Kw.

Vwdg THM

PG1

tl_files/Kerstin/Kirschen, Weichseln/Gr schw Knorpelk.gif

Harmanschlag: nicht bestimmte Sorte, von einem sehr alten Baum in der Nähe von Bad Großpertholz, große, dunkel- bis schwarzrote Kirsche, sehr saftig, robust.

Sommer

Reife 6. Kw.

Vwdg THM

PG3

Hedelfinger Riesenkirsche: um 1850, D, groß, braunviolett bis dunkelbraunrot, fest, saftig, fein.

Sommer

Reife 4.-5. Kw.

Vwdg THM

PG1

tl_files/Kerstin/Kirschen, Weichseln/Hedelfinger.gif

Karesova: CZ vor 1830, große, dunkelbraune, platzfeste Kirsche, frosthart.

Sommer

Reife 3. Kw.

Vwdg THM

PG3

Kassins Frühe: 1860, D, frühe, ertragreiche Herzkirsche, braunrot, süß mit leichter Säure.

Sommer

Reife 2. Kw.

Vwdg THM

PG2

Kordia: 1963 aus Techlovice, Böhmen, sehr groß, braunrot, festfleischig, knackig, harmonischer Geschmack, platzfest, robust.

Sommer

Reife 6. Kw.

Vwdg THM

PG1

Lambsheimer Kurzstiel: D, 18. Jh, schwarzrote, süßsäuerliche Kirschen, saftig, mit leichtem Bittermandelaroma, mittelgroß, auch für leichte Böden, starkwüchsig.

Sommer

Reife 3.-4. Kw.

Vwdg THM

PG3

Lapins: 1983, Kanada, Reife spät, selbstfrucht-bar, groß bis sehr groß, dunkelrot, Geschmack süß, hohe Platzfestigkeit, hoher Ertrag.

Sommer

Reife 7. Kw.

Vwdg THM

PG2

Prinzessinkirsche: seit dem 18. Jh. bekannt, auch unter Napoleon Knorpelkirsche, große, gelbrote Frucht, festfleischig, säuerlich-süß, würzig, sehr saftig, wohlschmeckend.

Sommer

Reife 4. Kw.

Vwdg THM

PG1

tl_files/Kerstin/Kirschen, Weichseln/Prinzessinkirsche.gif

Regina: D, sehr groß, rot-braun, vollreif dunkelrot, aromatisch saftig und erfrischend, süß mit kleinem Stein, sehr platzfest, sehr früh und reich tragend, Baum robust und gesund.

Sommer

Reife 7.-8. Kw.

Vwdg THM

PG1

Rote Späternte: ca. 1950, D, etwas größer als Vogelkirschen, dunkelrot, überreif schwarz, Wildkirschgeschmack, saftig, sehr gesund und frosthart.

Sommer

Reife 10.-12. Kw.

Vwdg TH

PG3

Rotstieler: D, schwarze Frucht, Brennsorte, mittelgroß, wenig platzend, gut schüttelfähig, zucker- und aromareich.

Sommer

Reife 5.-6. Kw.

Vwdg HM

PG2

St. Veiter Pelzkirsche: A, mittelgroße, dunkelrote bis schwarze Frucht mit gutem aromatischem Geschmack, sehr widerstandsfähig.

Sommer

Reife 4. Kw.

Vwdg THM

PG1

Schneiders Späte Knorpelkirsche: D, seit 1865 im Anbau, Tafelkirsche, sehr großfruchtig, hellrot bis dunkelbraunrot, wohlschmeckend, hochfein, Saft stark gefärbt.

Sommer

Reife 5.-6. Kw.

Vwdg THM

PG1

tl_files/Kerstin/Kirschen, Weichseln/Schneiders Spaete.gif

Schwarze Schüttler – Ebersweirer Schüttler: schwarze, mittelgroße, weiche Kirsche mit hohem Zuckergehalt, späte Blüte, breitkronig.

Sommer

Reife 4. Kw.

Vwdg THM

PG2

Sunburst: Kanada 1983, selbstfruchtbar, Kirschen breitrund und groß-sehr groß, dunkelrot mit helleren Verfärbungen und geschmacklich harmonisch süßlich mit milder Säure, relativ platzfest, mittelstark wachsend.

Sommer

Reife 4.-5. Kw.

Vwdg THM

PG2

tl_files/Kerstin/Kirschen, Weichseln/Sunburst.gif

Unterländer: Früchte groß, herzförmig, schwarzbraun, aromatisch, trägt gut und regelmäßig, benötigt bessere Standorte.

Sommer

Reife 4.-5. Kw.

Vwdg THM

PG2

Wölflisteiner: CH, kleine, braunschwarze- schwarze Frucht mit süßem, kräftig gewürztem Fleisch, eignet sich vor allem als Brennkirsche, gut schüttelfähig.

Sommer

Reife 6. Kw.

Vwdg HM

PG2


Weichseln:

Gerema: D, große, dunkle, feste, saftige Sauerkirsche, reichtragend, spätblühend, selbstfruchtbar, gesund, schwachwachsend.

Sommer

Reife 8.-9. Kw.

Vwdg HM

PG2

tl_files/Kerstin/Kirschen, Weichseln/Gerema.gif tl_files/Kerstin/Kirschen, Weichseln/Heimann Rubin.gif

Heimanns Rubinweichsel: 1920, große. kugelige, schwarzbraune, aromatische Frucht.

Sommer

Reife 5. Kw.

Vwdg HM

PG3

Karneol: D, Kreuzung Schattenmorelle x Koröser Weichsel, große, länglichrunde, braunrote Früchte, erfrischend sauer.

Sommer

Reife 7. Kw.

Vwdg THM

PG2

Kirschweichsel 91: Lokalsorte, mittelgroß, schwarzrot, süß mit typischem Weichselgeschmack.

Sommer

Reife 6.-7. Kw.

Vwdg HM

PG3

Königliche Amarelle = Ludwigs Frühe: vermutlich aus Frankreich, kleine Frucht, hellorangerot, fast durchsichtig, sehr saftig, gehaltvolle Säure, soll selbstbefruchtend sein.

Sommer

Reife 3.-5.Kw.

Vwdg HM

PG3

tl_files/Kerstin/Kirschen, Weichseln/Ludwigs fruehe.gif

Koröser Weichsel: ca. 1900, stammt aus Ungarn, große bis sehr große, feste Frucht, fein süß-säuerlich, gutes Aroma.

Sommer

Reife 4.-5. Kw.

Vwdg HM

PG1

Laister-Weichsel: Lokalsorte, kleine-mittelgroße Weichsel, intensiver Weichsel-geschmack, für Höhenlagen ganz besonders geeignet, da sehr gesund und robust.

Sommer

Reife 6.-7.Kw.

Vwdg HM

PG3

Morellenfeuer: Herkunft Dänemark, seit 1956 im Handel, mittelgroße, dunkelrote Weichsel mit stark färbendem Saft, feines Aroma mit milder Säure.

Sommer

Reife 6. Kw.

Vwdg HM

PG1

Orangerote Amarelle: D, vor 1800, kleine, leuchtend rote, saftige, angenehm säuerliche, robuste, reichtragende Sauerkirsche, Saft nicht färbend.

Sommer

Reife 5. Kw.

Vwdg HM

PG3

Ostheimer Weichsel: um 1792, D, von der Sorte gibt es unterschiedliche Herkünfte, braunrote, sehr saftige Frucht, aromatisch, sauer, keine besonderen Ansprüche an den Standort, mittel-starkwüchsig mit breiter, dichter Krone.

Sommer

Reife 4.-5. Kw.

Vwdg HM

PG3

Schattenmorelle: um 1750 entstanden, dunkle, platzfeste Sauerkirsche mit färbendem Saft, beste Konfitüren- und Konservenfrucht, verträgt keine Staunässe, leider etwas moniliaanfällig.

Sommer

Reife 6.-7. Kw.

Vwdg HM

PG1

tl_files/Kerstin/Kirschen, Weichseln/Schattenmorelle.gif tl_files/Kerstin/Kirschen, Weichseln/Schwaeb weinweichsel.gif

Schwäbische Weinweichsel: hellrot, mittelgroß, aromatisch, blutet nicht, gesund, robust.

Sommer

Reife 5.-6. Kw.

Vwdg HM

PG3

Säulenobst

Säulenobst ist optimal für alle, die nur einen kleinen oder gar keinen Garten haben und trotzdem nicht auf eigenes Obst verzichten wollen. Die Pflanzen kommen aufgrund ihrer Wuchsform mit wenig Platz aus.

Von Kanada ausgehend, wurden in den letzten Jahren sogenannte Säulenobstbäume gezüchtet. Mittlerweile gibt es schon einige Züchter, die sich damit beschäftigt haben. Waren anfangs nur Apfelsorten im Verkehr, gibt es inzwischen auch Birnen, Kirschen, Zwetschken und Andere. Sie zeichnen sich vor allem durch ihren schlanken, säulenförmigen Wuchs und dem daraus resultierenden geringen Platzbedarf aus. Die Früchte sind meist direkt am Fruchtholz des Haupttriebes, Seitentriebe machen diese Züchtungen fast nicht.

Apfelsorten

Charlotte: großfruchtiger Kochapfel, auch zum Backen geeignet.

Herbst

Reife EIX-I

Vwdg H

PG4

CATS = Columnar Apple Trees

Dr. Jacob, Geisenheim, diese Sorten sollen unanfällig gegenüber Schorf, Mehltau, Krebs, mehlige Blattlaus und andere Blattläuse sein und für den BIO-Anbau besonders geeignet sein.

-Greencats®: D, grüner, fester Apfel, süß, saftig, würzig, sehr guter Geschmack, fest hängend, sehr langes Erntefenster, sehr robust.

Herbst

Reife MIX

Vwdg T

PG4

tl_files/Kerstin/Saeulenobst/Greencats.gif

-Starcats®: D, leuchtend rote Ausfärbung, feste, würzige, saftig aromatische Frucht, fest hängend, gesund und robust.

Sommer

Reife AIX

Vwdg T

PG4

tl_files/Kerstin/Saeulenobst/Redcats.gif

-Suncats®: D, flächig rot gefärbt, guter Geschmack, milde Säure, wuchsfreudig.

Sommer

Reife EVIII

Vwdg T

PG4

-Redcats®: D, rote, feste Frucht, süß und säurebetont, sehr guter Geschmack, fest hängend, schwach wachsend.

Sommer

Reife MIX

Vwdg T

PG4

Goldlane: mittelgroße, grünlichgelbe-gelbe mit geröteter Wange, saftige, süße Frucht, schorfrestistent

Herbst

Reife IX-XII

Vwdg T

PG4

Kaktus: mittelgroß, gelb, leicht verwaschen orange, guter Geschmack, schorfresistent, mehltautolerant.

Herbst

Reife IX-XII

Vwdg T

PG4

Moonlight: mittelgroß, Frucht blassgrün-rötlich, würziger Geschmack, süßsauer, hoher Ertrag, schorfresistent.

Herbst

Reife EX-XI

Vwdg T

PG4

Polka: mittelgroß-groß, rot-grün, Fruchtfleisch gelblichweiß, exzellenter, würziger Geschmack, weiß-tiefrosa Blüten.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg T

PG4

Pomgold®: fein säuerliche, aromatische Früchte, lagerfähig, gesund und robust.

Herbst

Reife IX-III

Vwdg T

PG4

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Pomforyou®: mittel-große Frucht, rot, saftig, fein säuerlich, gesund und robust.

Sommer

Reife MIX

Vwdg T

PG4

Pomfital®: D, rotfleischiger ´CATS´, besonders für die Herstellung roter Apfelsäfte gezüchtet, klein-mittelgroß, intensiv dunkel-purpurrot, festfleischig, bei Überreife mürbe, besonders für Säfte, Marmelade, Gelee oder Mus geeignet, hohe, regelmäßige Erträge, früh einsetzend, leuchtend dunkelrosarote Blüten, Laub im Austrieb bronzefarben, später vergrünend.

Sommer

Reife MIX

Vwdg H

PG4

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Sonet – Sonate: mittelgroße, rot gestreifte Frucht, saftig mit angenehmem Geschmack, schorfresistent, mehltautolerant.

Sommer

Reife IX

Vwdg T

PG4

Waltz: mittelgroß-groß, rot, saftig, würzig, süß, violett-weiße Blüten.

Herbst

Reife X-I

Vwdg T

PG4


Birnensorten

Wuchs schlank, säulenartig bis etwa 250 cm.

Saphira: flaschenförmige, grüngelbe Birne, aromatisch, süß.

Herbst

Reife EIX-I

Vwdg TH

PG4

 

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Condora: große grüngelbe Früchte, saftig, aromatisch, angenehm süßsäuerlich.

Herbst

Reife EIX-II

Vwdg TH

PG4

Decora: mittelgroß, grüngelb mit roter Deckfarbe, Fruchtfleisch fein, schmelzend, süß.

Herbst

Reife EIX-XII

Vwdg T

PG4

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Zwetschkensorte

Imperial: Säulenpflaume mit dunkelblauen bis violetten Früchten, Fruchtfleisch saftig, goldgelb, gut vom Stein lösend, selbstfruchtbar.

Herbst

Reife IX

Vwdg T

PG4

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Kirschensorten

Sylvia: Säulenkirsche mit dunkelroten, knackigen Früchten, bis 3m hoch und ca. 60cm breit werdend, selbstfruchtbar.

Sommer

Reife 3.-4. Kw.

Vwdg T

PG4

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Viktoria: Sorte mit großen, weichfleischigen, dunkelroten Kirschen, selbstfruchtbar.

Sommer

Reife 5.-6. Kw.

Vwdg T

PG4

Marillen, Pfirsich, Nektarinen und Mandeln

Marillen

Mittlerweile ´testen´ wir bereits einige Jahre verschiedene Marillensorten auf ihre Tauglichkeit in unserem rauen Waldviertel. Bei den ersten, mittler-weile bereits weit über 10 Jahre alten Marillen-bäumen, kann man davon ausgehen, dass unter bestimmten Bedingungen Marillen im Hausgarten im Waldviertel sicher möglich sind. Es sind großteils alte Sorten, die wir auf Hauszwetschke bzw. auf eine Kriecherl-Unterlage (St.Juliens-Pflaume) okulieren und kopulieren, da sich diese mit unserer natürlichen Feuchtigkeit besser zurechtfinden. Dies ist meines Erachtens nach das Um und Auf, vor allem für all jene Gebiete in Mitteleuropa, die mit durchschnittlichen Regenmengen und mehr bedacht werden. Genau das hängt, glaube ich, auch damit zusammen, dass die Marillensorten aus der Türkei und aus den tibetanischen Verhältnissen in letzter Zeit nicht so gut gewachsen sind. Außer jenen, welche geschützt unter einem Vordach oder Dachvorsprung ihren Standort hatten, wo es, wie in ihrer Heimat, nicht so viel Wasser in Form von Niederschlägen gibt.

Ein damit einhergehendes Problem bei den Marillen, und auch bei anderem Steinobst, war in den letzten Jahren die Blütenmonilia oder Spitzendürre sowie der Bakterienbrand (Schrottschuss-Syndrom), gefolgt von Fruchtmonilia und Phytoplasmose. Diese genannten, und noch andere Krankheiten, sind dann auch oft der Auslöser für das sogenannte ´Schlagtreffen´ bei den Marillenbäumen gewesen, das vor allem junge Bäume bis in ein Alter von 7-10 Jahren betrifft.

Wenn man aber einige grundsätzliche Dinge beachtet und mit den richtigen Mitteln arbeitet, bekommt man solche Probleme auch in den Griff. Mehr dazu gibt’s bei den Büchern.

Fast alle bei uns angebotenen Marillensorten sind selbstfruchtbar, bei jenen, die es nicht sind oder nur teilweise, wird extra darauf hingewiesen.

Bei der Pflanzung von Marillen als Wurzelware empfehlen wir eindringlich, dies im Frühjahr zu bewerkstelligen, da erfahrungsgemäß eine Herbstpflanzung nicht zu optimalen Anwuchsergebnissen führt.

Ananasmarille: Früchte mittelgroß, blassgelb mit nur leichter Rötung, Fruchtfleisch weich, süß, meist melonenartig gewürzt, sehr gute Tafel- und Verarbeitungsfrucht (Konfitüre, Brennen).

Sommer

Reife VII-VIII

Vwdg THM

PG2

Bergeron: groß, orange gefärbt und sonnseits gerötet, Fruchtfleisch saftig, fest und aromatisch gewürzt, sehr fruchtbar, die späte Blüte bringt regelmäßige Erträge, der Baum ist robust und mittel- bis starkwachsend.

Sommer

Reife MVIII

Vwdg THM

PG1

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Bergarouge: F, Kreuzung zwischen Orangered x Bergeron, große, leuchtend orange Früchte mit intensiv rot gefärbter Backe, geschmacklich sehr gut, teilweise selbstfruchtbar, kräftiger Wuchs.

Sommer

Reife VIII

Vwdg THM

PG2

Dürkheimer Marille: in Deutschland auch ´Goldaprikose´ genannt, Früchte mittelgroß, rund, hellgelb mit gelbem Fruchtfleisch, festfleischig mit feinem Marillenaroma, starkwüchsig, frosthart, relativ anspruchslos.

Sommer

Reife VIII

Vwdg THM

PG2

Frühe Rosenmarille: 1918 aus Ungarn in Österreich eingeführt, von alters her in russischen Marillengegenden vermehrt, lichtorange mit auffallender Rötung, mittelfest, sehr saftig, aromatisch, die Blüte erscheint spät und ist ziemlich frostwiderstandsfähig.

Sommer

Reife VII

Vwdg THM

PG2

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Frühmarille aus Kittsee: Österreich, klein-mittelgroß, hellgelb, sonnseits gelborange, samtartig, festfleischig, saftig, vorherrschend süß, würzig, ´Knödelmarille´, da eher klein, Ertrag regelmäßig mittel-hoch, selbstunfruchtbar.

Sommer

Reife AVII

Vwdg THM

PG2

Große Wahre Frühe: aus ungarischen Samen in der DDR gezogen, groß-sehr große ovale Frucht, gelb mit roter Backe, gut steinlösend, für geschützte, milde Lagen, da das Holz etwas frostgefährdet ist – Stämme im Winter kalken.

Sommer

Reife M-EVII

Vwdg THM

PG1

Hargrand: große orange Früchte mit auffallend kleinem Kern und wenig Fäulnisempfindlichkeit, teilweise selbstfruchtbar, mittel- bis stark wach-send, hat sich auch in höheren Lagen bewährt.

Sommer

Reife VIII

Vwdg THM

PG1

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Hunzamarille: eine Sämlingsmarille, die sehr ähnlich der Marille aus Ladakh ist. Die Reiser davon habe ich aus der Steiermark bzw. aus Kärnten bekommen, wo schon über 20jährige Bäume davon stehen, auch in Freistadt, OÖ, kenne ich einen Standort. Bevorzugt sind Plätze wo sie nicht immer dem Regen ausgesetzt ist.

Sommer

Reife MVIII

Vwdg THM

PG2

Keczkemeter Rosenmarille: Früchte sind mittelgroß-groß, hellorangegelb mit dunkelrosa-karminroter Backe, süß, wenig säuerlich, gut gewürzt, Fleisch hellorange, fest, der Baum wächst mittelstark, eine eher spätblühende und spät reifende Sorte.

Sommer

Reife A-MVIII

Vwdg THM

PG2

Klosterneuburger: Österreich, Abkömmling der allseits bekannten ´Ungarischen Beste´, jedoch mit größerer Widerstandsfähigkeit gegenüber Frost bei Blüten und Holz, mittelgroß-groß, orangegelb mit intensiver Rötung, festfleischig, typisches intensives Marillenaroma, beste Destillatmarille, gute Gelierfähigkeit, für gute Marillenlagen.

Sommer

Reife M-EVII

Vwdg THM

PG2

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Kremser Marille: NÖ, vielleicht ident mit der ´Keczkemeter aus Mautern´, spätblühend, mittelgroß, orangefarbig, samtartig, fest, späte Blüte, relativ anspruchslos.

Es könnte aber auch sein, dass es sich bei dieser Sorte um die ´Frühe Kremser Marille´ handelt, die im Juli reif wird, hellorange mit roten Bäckchen ist und sich vorzüglich für Marmelade, Destillate und natürlich für den Frischverzehr eignet. Genauere Angaben sobald die ersten Früchte geerntet sind.

Sommer

Reife VIII-IX

Vwdg THM

PG2

Kuresia®: D, neue und 1. Sorte die scharka-immun ist, mittelgroße, sehr attraktive, orangerote Früchte, sehr festes, aromatisches, steinlösendes Fruchtfleisch mit gutem Geschmack, fruchtet auch am 1jährigen Holz, mittelstark wachsend, sonst noch keine Erfahrungen.

Sommer

Reife A-MVIII

Vwdg THM

PG2

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Marille aus Ladakh, Nepal: eine Sämlingsmarille aus über 3000m Seehöhe im Himalayagebiet, Früchte klein, besonders süß und festfleischig, ideal zum Trocknen und für Süßspeisen geeignet. Bevorzugt Standorte, wo sie nicht immer dem Regen ausgesetzt ist.

Sommer

Reife EVIII-IX

Vwdg THM

PG2

Nancy Marille: F, seit über 200 Jahren bekannt, Früchte groß-sehr groß, gelb mit roten Backen, saftig, süß, aromatisch, steinlösend, Ertrag hoch und regelmäßig, früh einsetzend, mittelstark wachsend.

Sommer

Reife VII-VIII

Vwdg THM

PG2

Tiroler Spätblüher: unsere Hauptsorte, kommt aus Tirol von 1600m Seehöhe, wächst bei uns auf 810m seit mittlerweile über 15 Jahren ohne Probleme. Beim Sortennamen sind sich auch Profis nicht ganz im Klaren. Für die einen ´Marillenkenner´ soll es sich bei dieser Sorte eigentlich um `Bergeron` handeln, ein anderer meinte wiederum, dass es nur die ´Keczkemeter Rosenmarille´ sein kann. Sie blüht jedenfalls ca. 1-2 Wochen später, je nach Witterung, als frühe Sorten und ist dadurch weniger spätfrostgefähr-det. Die Früchte sind süßsäuerlich, sehr saftig, sonnseits intensiv rotorange gefärbt, an geschützter Stelle groß, freistehend mittelgroß.

Sommer

Reife M-EVIII

Vwdg THM

PG1

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Türkische Bergmarille: Sämlingsmarille, grüntriebig, klein-mittelgroße Früchte, gelborange, nicht zu saftig, feiner, sehr guter Marillengeschmack. Braucht witterungs-geschützten Standort, sonst moniliaanfällig, starkwachsend.

Sommer

Reife EIII-IX

Vwdg THM

PG2

Ungarische Beste: H, Zufallssämling, die sgn. typische ´Wachauer-Marille´, mittelgroße-große Frucht, sattgelb, sonnseits gerötet, süß mit fein säuerlicher Würze, früher, hoher Ertrag, mittelstark wachsend, für gute Lagen.

Sommer

Reife VII-VIII

Vwdg THM

PG1

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Vinschger Marille: Südtirol, gleichermaßen gut verwendbar, Frucht sattgelb-orange, saftig, süßsäuerlich.

Sommer

Reife VII-VIII

Vwdg THM

PG3


Pfirsich – Nektarine – Mandeln

Bei der Pflanzung von Pfirsichen/Nektarinen und Mandeln als Wurzelware empfehlen wir eindringlich, dies im Früh-jahr zu bewerkstelligen, da erfahrungsgemäß eine Herbstpflanzung nicht zu optimalen Anwuchsergebnissen führt. Besonders wichtig ist der starke Rückschnitt sowie das mehrstündige Wässern vor dem Setzen!!!!

Alle angebotenen Pfirsich- und Nektarinensorten sind selbstfruchtbar.

Amsden: Herkunft USA, mittelgroß, dunkelrot verwaschen, ausgezeichneter Geschmack, löst nicht ganz vom Stein, regelmäßiger, mittelhoher Ertrag, ziemlich widerstandsfähig, gute Frosthärte, als Liebhabersorte besonders im Alpenvorland hoch geschätzt.

Sommer

Reife A-MVIII

Vwdg THM

PG2

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Benedicte: sehr schön gefärbt, groß, weißfleischig, gut lagerbar, gering anfällig für Kräuselkrankheit, für gute Pfirsichlagen

Sommer

Reife EVIII

Vwdg THM

PG2

Eisener Kanzler: D, Frucht groß, gelb, sonnseits intensiv rot, starkwüchsig, robust, sind auch einige Solitär-BB verfügbar.

Sommer

Reife EVIII-IX

Vwdg THM

PG2

Früher Roter Ingelheimer: D, sehr frühe Reife, mittelgroß, grüngelb-rot, saftig, süß, mit angenehmer Würze, Anfälligkeit gegenüber Kräuselkrankheit ist nicht besonders hoch.

Sommer

Reife M-EVII

Vwdg THM

PG2

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Jayhaven: hat sich in einer Bio-Versuchsanlage der BOKU Wien als sehr robust und gesund gezeigt, besonders für Hausgärten und Bioanbau interessant. Früchte gelbfleischig, sehr saftig, sehr guter Geschmack, gut vom Stein lösend.

Sommer

Reife EVIII-IX

Vwdg THM

PG2

Kernechter vom Vorgebirge: um 1870 in D als Zufallssämling gefunden, auch im Alpenvor-land vorkommend, groß, länglich oval, Fruchthälften oft leicht ungleich, gelblich-grün, großteils leuchtendrot verwaschen, sehr saftig, säuerlich-süß, stark aromatisch, gut steinlösend, Blüte spät, sehr widerstandsfähig gegenüber Mehltau, Monilia und Kräuselkrankheit.

Sommer

Reife M-EIX

Vwdg THM

PG1

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Proskauer: Ost-D, 1871, Frucht mittelgroß, grünlichgelb, wollig, Deckfarbe braun-rot, sehr saftig, mit süßsäuerlichem Geschmack, Blüte spät, widerstandfähig, sehr robuste Sorte, gedrungener, mittelstarker Wuchs.

Sommer

Reife EVIII-IX

Vwdg THM

PG3

Revita®: große, rotbackige Früchte mit weißem Fruchtfleisch, saftig, pikant-süßes Aroma, blüht dunkelrosarot, gering kräuselkrankheitsanfällig.

Sommer

Reife M-EVIII

Vwdg THM

PG2

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Roter Ellerstädter: D, 1870, nicht wenige behaupten, dass es sich bei dieser Sorte um den `Kernechten vom Vorgebirge’ handelt, da die Eigenschaften dieser Sorten sehr ähnlich sind.

Sommer

Reife M-EIX

Vwdg THM

PG2

Roter Weingartenpfirsich – Blutpfirsich: sehr alte Sorte, intensiv rosafarbene Blüten, Früchte sind mittelgroß und haben eine pelzige Haut, das Fruchtfleisch ist rot, der Geschmack intensiv würzig, gut steinlösend.

Sommer

Reife VIII-IX

Vwdg THM

PG2

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Stark Redgold: Nektarine, Frucht groß, gelb mit leuchtend rot verwaschener Wange, Fleisch gelb, süß, aromatisch, starkwachsend, aufrecht, weithin blütenfrostfest, sehr winterhart.

Sommer

Reife EVIII-IX

Vwdg TH

PG2

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Ufo: Tellerpfirsich mit großteils karminrot gefärbten Früchten, bis 100g schwer, Fleisch elfenbeinweiß, sehr süß, kräftiger Wuchs.

Sommer

Reife M-EVII

Vwdg THM

PG2

Winzertraum®: F, großer Pfirsich, ohne Behaarung, dunkelrot, Fleisch cremefarben, saftig, süß, angenehme Säure, intensiver Wildpfirsichgeschmack, frosthart und robust.

Sommer

Reife M-EVIII

Vwdg THM

PG2

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Nektarine - Nectared 4: USA, 1955, mittelgroße, gelbfleischige Frucht, sehr saftig, leuchtend rot, süß und aromatisch, feste, glatte Haut, hohe Standort- und Klimaansprüche.

Sommer

Reife EVIII

Vwdg THM

PG2

Mandeln

Mandeln (Prunus dulcis – amygdalis) erfreuen sich in und um Weinbauregionen immer größerer Beliebtheit. Botanisch gesehen gehören Mandeln zum Steinobst, nicht zum Schalenobst, obwohl der Aufbau durchaus mit einer Walnuss ver-gleichbar wäre. Die äußere grün-graue Frucht-schale reißt bei der Reife auf und wird entfernt, essbar ist der Kern, der von einer steinharten Samenschale umgeben ist. Da selbstunfruchtbar, benötigen sie einen Befruchter, hierfür eignen sich auch Pfirsichsorten mit bestem Erfolg.

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Mandelsorten: Es sind normalerweise verschiedenste Sorten an Fruchtmandeln, manchmal auch reine Blühmandeln verfügbar. Bitte fragen Sie an.

Herbst

Reife IX-X

Vwdg THM

PG2

 

Quitte, Scheinquitte und Mispel

QUITTE - Cydonia
Reifezeit für alle Quittensorten: September – Oktober

Apfelquitte aus Leskovac: aus Jugoslawien stammend, Holz frosthart, für rauere Lagen geeignet, auch freistehend, die Früchte sind dann aber etwas kleiner, große, rundliche, goldgelbe Früchte mit grünlichen Streifen, sehr fruchtbar, bei Pflückreife noch tlw. mit haarigem Filz überzogen, Nachreife 1-2 Wochen.       PG3

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Champion: Birnenquitte, USA, stellt an Klima und Standort keine all zu hohen Ansprüche, zitronengelb, Fruchtfleisch fest, saftig, stark duftend, 2-3 Wochen nach der Ernte nachreifen lassen.       PG3

Cydora: Züchtung von Dr. Jacob aus Geisenheim, klimatisch als besonders robust beschrieben, hochtolerant gegenüber Feuerbrand und Mehltau, zitronen- bis birnenförmige Früchte, leuchtendgelb, mit intensivem Apfelquittenaroma, Reife MX.       PG3

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Konstantinopler: vermutlich türkischer Herkunft, sehr ähnlich wie `Leskovac’, Früchte sind aber als hellgelber einzustufen und bei der Pflückreife glatt, vorherrschender Apfelduft.       PG3

Portugiesische Birnenquitte: für wärmere Lagen geeignet, große, leuchtend strohgelbe Früchte, birnenförmig, flaumig behaart, gutes Quittenaroma, Nachreife 1-2 Wochen.       PG3

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Ronda: Apfelquitte, Reife Oktober, Frucht rundlich, groß, gelbgrün, sehr schwer, starkwachsend.       PG3

Vranja: Serbien, 1898, große, birnenförmige, unregelmäßige Frucht, gelb, mit hohem Zuckergehalt, deshalb gerne zur Destillation verwendet, selbstfruchtbar, spätblühend, Reife ab Oktober, feinkörnig, bald zu verarbeiten.       PG3

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SCHEINQUITTE - Chaenomeles

Cido - nordische Zitrone - Chaenomeles variegata - Scheinquitte: wurde in Lettland selektiert, eine äußerst vitaminreiche, pektin- u. mineralstoffreiche Frucht, grünlich-gelb-orange, ca. 5-6cm groß, mit hohem Vitamin C-Gehalt (150mg je100g Frucht), der Strauch wird gut 1m hoch und breiter, ist dornenlos, mit schönen hell- orange-roten Blüten im April/Mai, wertvolle Bienenweide. Die Sorte ´Cido Red´ hat karminrote Blüten.

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Weitere essbare Sorten und Zierformen siehe unter Laubgehölze - Chaenomeles.


MISPEL - Mespilus

Mespilus germanica: Herkunft Persien, kam schon vor 2000 Jahren über Griechenland nach Europa. Lange Zeit bei uns eine `Arme- Leut’-Frucht, mittlerweile wieder, ob ihrer in jeder Hinsicht positiven Eigenschaften, eine gefragte Frucht. Im Volksmund auch Asperl, Hespelein, Dürrlitzen,… genannt. Das Asperl hat schöne, reinweiße, ca. 5cm große Blüten im Mai/Juni, wird 3-5m hoch und ist eher breitwachsend, die Früchte sind erst genießbar, wenn sie Minus-graden ausgesetzt wurden, süß-säuerlich, der Geschmack interessant würzig, sehr vitaminreich, für Marmeladen, Liköre, Schnaps,… Und hat eine attraktive Herbstfärbung.

Verfügbare Sorten:

Pertholz: stammt von einem etwa 50-60 jährigen Busch in Bad Großpertholz ab, der in den 80er Jahren einem Bauvorhaben zum Opfer fiel. Der davon entstandene Mutterbaum trägt seit dem Jahr nach unserer `Rettungskopulation’ Früchte und hat noch keine Saison ausgelassen.       PG3

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Großfrüchtige von Nottingham: sehr großfrüchtige Sorte mit braunen, kugeligen Früchten, reichtragend, schöne orangegelbe Herbstfärbung.       PG3

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Westerveld: in Holland selektierte, reichtragende Sorte mit hell-mittelbraunen, mittelgroßen, breitkugeligen Früchten, sehr wohlschmeckend, diese Sorte zeichnet sich zudem mit ihrem aufstrebenden Wuchs aus.       PG3

Crataegomespilus dardarii - Weißdornmispel: Gattungsbastard zwischen Weißdorn und Mispel, Blätter ähnlich, Blüten und Früchte wie bei Mespilus germanica, aber kleinerer, süß, Geschmack erinnert an tropische Früchte. Mit vielen, kleinen Stacheln besetzt, ein weiterer Unterschied ist eine schöne rotorange Herbstfärbung im Gegensatz zur gelben Färbung der `normalen’ Mispel, wird 2-3m hoch, ist ein botanisches Kuriosum.       PG3

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Schalenobst - Nüsse - Maroni

WALNUSS - Juglans
Es sind ca. 15 Arten in Südeuropa, Ostasien und Amerika bekannt.
Sämlingsbäume haben einen sehr großen Standraumbedarf und fruchten erst nach einigen Jahren. Veredelungen benötigen weniger Platz, fruchten früher und entwickeln deutlich größere Nüsse als die Wildform. Die Befruchtung erfolgt hauptsächlich durch Windbestäubung. Wildformen siehe unter Laubgehölze - Juglans Seite 115. Nach der Sortenbeschreibung ist, soweit verfügbar, der Standraumbedarf für einen ausgewachsenen Baum in m² angegeben.

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Verfügbare Sorten:

Apollo: CS, Südmähren, mittelspät blühend, große, rundovale Nüsse, Kernteil füllt Schale vollständig aus, frühtragend, stark breitkugelig aufrecht wachsend, für wärmere und mittlere Lagen.

Aufhauser Baden: größte Nuss, Schale stark gefurcht, Kern hellrot, ausgesprochene Lieb-habersorte, beliebt zum Vergolden und zum Basteln, stellt hohe Klima- und Bodenansprüche. Bedarf 70-100.

Geisenheim 26: mittelgroße Nuss, Kernanteil 47%, wohlschmeckendste Nuss für den Frischverzehr, sehr spät austreibend, vollkommen selbstfruchtbar, bis 700m Seehöhe zu empfehlen, nicht zu trockene Standorte.

Geisenheim 120: spät austreibend, anspruchs-los, auf gutem Boden stark wachsend, bis 800m Seehöhe, Frucht sehr groß, 49% Kernanteil, sehr wohlschmeckend, sehr reichtragend, kaum spätfrostgefährdet. Bedarf 100.

Geisenheim 139: wohl bekannteste, veredelte Nuss, mittelspät-spät austreibend, vollkommen selbstfruchtbar, mittelgroß, hellschaligste Nuss, für alle Nusslagen empfehlenswert. Bedarf 70.

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Geisenheim 286: mittel-spät austreibend, genügsamste Sorte, gut winterfrosthart, Frucht mittelgroß, Kern füllt Schale gut aus, fetthältig, hat sich in Gebirgslagen genauso wie auf trockenem Weinbaugebiet bewährt. Bedarf 70-80.

Hodonin: CS, mittelgroße Nuss, rotfruchtig, füllt die Schale gut aus, für gute Lagen, starkwüchsig. Bedarf 120.

Hospozin: CS, sehr große etwas unförmige, stark gefurchte Nuss mit rotem, mittelgroßem Kern, der das Gehäuse nicht ganz ausfüllt, Baum sehr robust, bis iin mittlere Höhenlagen anbaufähig. Bedarf 50-70.

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Jupiter: CZ, große, längliche, trockene Nuss, 14-15g, mit dünner, jedoch fester Schale, löst sich leicht aus, guter Geschmack, früh- und reichtragend ab 2.-3. Standjahr, spät austreibend, mittelstarker Wuchs, gut selbstfruchtbar, geeignet für warme und mittlere Lagen.

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Lake: Frucht groß, oval, edel geformt, dünn-schalig, vollkernig, strohgelb und wohlschmeck-end, Ernte ab 2.-4. Standjahr, mittelstark wachsend, frostwiderstandsfähig, selbstfruchtbar, bestens für warme und mittlere Lagen geeignet.

Mars: Mähren, Nuss groß, spitz zulaufend, 13-15g, vollkernig, leicht lösbar, wohlschmeckend, dünne feste Schale, hoher Ertrag ab dem 4.-5. Standjahr, selbstbefruchtend, Baum wächst schwach-mittelstark, sehr widerstandsfähig gegenüber Krankheiten, für warme, niedrige Standorte und auch etwas höhere Lagen.

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Ockerwitzer Lange: 1954, D, frühblühend, selbstfruchtbar, große ovale, beiderseits zugespitzte Nüsse, stark gefurcht, vollkernig, kräftig rundkronig wachsend, frostwiderstands-fähig auch für höhere Lagen.

Rote Donaunuss: Liebhabersorte, sehr dekorativ für Haushalt und Konditor, früh austreibend, spätfrostgefährdet, Frucht mittelgroß, äußere Haut des Kernes ist dunkelrot, farbintensivste Sorte, geschmacklich sehr gut, stellt höhere Wachstumsansprüche. Bedarf 70.

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Seifersdorfer Runde: mittelfrüher Austrieb, früher Triebabschluss, selbstfruchtbare Sorte auch für Höhenlagen bis 800m, Nuss groß, rund, löst sich leicht aus der Schale und schmeckt sehr gut.

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Viktoria: längliche Frucht mit besonders hellem Kern, mittelgroßfruchtig, sehr dünnschalig, leicht mit der Hand zu öffnen, sehr gesund, benötigt Weinbauklima.

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Weinsberg 1: mittelspät bis spät austreibend, schwacher Wuchs, Frucht groß-sehr groß, Schale sehr dünn, Papiernuss, wohlschmeckend, Kernanteil 46%, Baum kleinkronig, regelmäßige Düngung sinnvoll, für gute und feuchte Böden, kaum frostgefährdet. Bedarf 50-70.

Weinberg 2: mittelfrüh austreibend, früher Vegetationsabschluss, Spätfrostlagen meiden, bis 800m Seehöhe, Nuss groß-sehr groß, sehr dünne, glatte Schale, Kernanteil 50%, wohlschmeckend. Bedarf 80.

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Wunder von Monrepos: neuere Kreuzung aus G 26 x Weinsberg 1, spätaustreibend, selbst-fruchtbar, Nuss groß, Geschmack gut, kräftig, unempfindlich gegenüber Krankheiten, starkwachsend.

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PEKAN-NUSS - Carya

Der Pekannussbaum – Carya illinoinensis stammt Nordamerika. Den Namen verdankt er den Pecan-Indianern in Texas, welchen die Nuss als wichtigstes Nahrungsmittel diente.

Diese ist extrem nahrhaft, die ungesättigten Fett-säuren sind ein hoher Bestandteil der Frucht. Hinzu kommen Kohlehydrate und stoffwechsel- und knochenfreundliche Mineralien und die Vitamine B1, B2 und E. Deshalb sind die Nüsse auch bei Herz- und Kreislauferkrankungen, bei Diabetes und Blut-hochdruck, usw…, sehr gefragt.

Zu Käse, Geflügel, Salaten, Desserts,… und in der Süßwarenindustrie ist die Pekannuss nicht mehr wegzudenken.

Die Wildform des Pekan-Nussbaumes wird über 30m hoch, Veredelungen bleiben deutlich kleiner, die gefiederten Blätter ähneln der Walnuss, werden bis ca. 40cm lang und verfärben sich im Herbst goldgelb. Die Nüsse sind 2,5-6 cm lang und haben einen Durchmesser von 1,5-3 cm, die Schale ist dünn und mit der Hand leicht zu öffnen und schmecken leicht süßlich. Sie wollen feuchte Böden, einen sonnigen, tiefgründigen Standort, nicht allzu kalkhältig, eher leicht sauer und vertragen Temperaturen bis über -20° C.

Folgende Frucht-Sorten sind fürs Erste verfügbar:

Pawnee: 1955, die am meisten gepflanzte Pecan in Nordamerika, Reife etwa Mitte Oktober, braucht Bestäuberpartner

Starking Hardy Giant: 1974, Reife Ende September, selbstfruchtbar

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HASELNUSS - Corylus

Corylus avellana / Fruchtsorten: da Haselnüsse selbstunfruchtbar sind, braucht man 2-3 Sorten zur gegenseitigen Befruchtung.

Wild-/Zierformen unter Laubgehölze.

Cosford: englische Sorte, seit 1816 in Kultur, Früchte mittelgroß, länglich-oval, nach unten zugespitzt, Reife Mitte bis Ende September, haltbar bis Februar.

Halle’sche Riesen: 1788 von Amtmann Büttner in Halle/D gezüchtet, Früchte groß bis sehr groß, breit, kegelförmig, die grüne Hülle ist oft länger als die Nuss, Reife spät, Ende September, haltbar bis Februar

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Nottinghams Frühe: Seit dem 18. Jh. im Anbau, Frucht mittelgroß, eiförmig, länglich oval, guter erlesener Geschmack, Kernanteil 52%, Reife Ende September, haltbar Jänner-Februar, kleinwüchsigere Haselnusssorte, die auch in jüngeren Jahren schon Früchte trägt.

Rote Lambertsnuss - Rote Zellernuss: um das Jahr 1830 von Gebrüdern Baumann, Elsass verbreitet, Nüsse sind mittelgroß, länglich, eiförmig, rot, Reife Mitte bis Ende August, haltbar bis Februar.

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Webbs Preisnuss: seit dem 19. Jh. im Handel, Züchter R. Webb, mittel bis große länglich-ovale Früchte, Reife Mitte bis Ende September, haltbar bis Februar.

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MARONI - Castanea

Die Maroni Edelkastanie, Castanea sativa wurde schon von Hildegard von Bingen mit einer breiten Palette an Heilkräften beschrieben. Sie wachsen vor allem in wärmeren Lagen ohne Kaltluftstau und bevorzugen kalkarme Böden. Sie werden bis 15m hoch und haben derbe, gezahnte, 20cm und länger werdende Blätter. Die Fruchtsorten sind nicht so stark wachsend, und tragen meist schon im 2.-3. Standjahr, über Wind erfolgt die Bestäubung. Um die Ausbildung großer Früchte zu fördern, ist es ratsam, mehrere Sorten zu pflanzen - mindestens drei. Die braunen Früchte in der sehr stacheligen Schale sind reich an Eiweiß, Kohlenhydraten und Ballaststoffen. Frühjahrspflanzung empfohlen.

Wildform unter Laubgehölze.

Folgende Frucht-Sorten bieten wir Ihnen an:

Bouche de Betizac: großfruchtige Sorte mit nussigem Geschmack, gut schälbar, auch für höhere Lagen, frühe Reifezeit, steil aufrecht wachsend, sehr gesund und frühe Fruchtbarkeit.

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Bouche Rouge: F, gute schöne Marone, süß, mit gutem Aroma, Ertragseintritt im 4.-5. Stand-jahr, Reife spät, gute Haltbarkeit.

Doré de Lyon: Sämlingsselektion aus Lyon, Reife früh, A-MX, Fleisch goldgelb, zartsüß. Eignet sich nicht als Befruchter für andere Sorten.

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H2: selektionierter Sämling, als idealer, veredelter Befruchter für hohe Erträge, dabei selbst ein Massenträger, viele ansprechend große Früchte mit sehr gutem Geschmack, leicht zu schälen, aufrechter, guter Wuchs.

Margit: sehr großfruchtig, mittelspät reif, mit gutem Geschmack und guter Schälbarkeit.

Marietta: großfruchtig, reift mittelfrüh, mit gutem Geschmack und guter Schälbarkeit.

Marigoule: Früchte groß-sehr groß, mittelfrüh reifend ab dem 3.-5. Standjahr, etwas anfällig für Sonnenbrand, hier hilft ein Weißanstrich, robust gegen Kastanienrost und Tintenkrankheit.

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Marlene: die einzige selbstfruchtbare Sorte, großfrüchtig, spätreif, sehr ertragreich und bringt oft schon im Pflanzjahr erste Früchte, mit gutem Geschmack und guter Schälbarkeit.

Martina: sehr großfrüchtig, spätreif, mit gutem Geschmack und guter Schälbarkeit.

Südtiroler Gelbe: beste lokale Sorte in Südtirol, sehr große Früchte mit süßem Aroma, leicht schälbar, sehr gute Erträge, Wuchs ausladend, pflegeleicht mit guter Winterhärte.

Vogelbeere und deren Verwandte - Sorbus

EBERESCHE, VOGELBEERE - Sorbus
Sorbus aucuparia, der Vogelbeerbaum, wird auch noch Eberesche, Drosselbeere oder Krametsbeere genannt.

Natur- und Zierformen siehe unter Laubgehölze - Sorbus

Folgende Sorbus Fruchtsorten bieten wir an:

Moravica – Mährische Eberesche = Sorbus edulis – Veredelte Eberesche: 1810 im Altvatergebirge bei Spornau in Tschechien (ehemaligen Böhmen) entdeckt, Früchte ca. 1cm dick, stark fruchtend, korallenrot, säuerlich-süß, aromatisch, bitterstoffarm, sehr hoher, konstanter Vitamin C-Gehalt, Blätter eindeutig größer als bei der Wildform, das Aroma erinnert an ein bisschen an Preiselbeeren, Reife im September; Verarbeit-ung zu Marmelade, `Vogelbeerschnaps’,..., Pionierpflanze, Vogel- und Wildfutter.

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Klosterneuburg Klon IV: eine Selektion von Hr. Ing. Eder aus Klosterneuburg, aus der `Mährischen Eberesche’, mit besonders inhaltsstoffreichen, bitterstoffarmen Beeren.

Rosina: 1946 in Sebnitz/Sachsen gefunden, Reife M-E IX, Früchte in Dolden groß-sehr groß, leuchtendhellrot und von gutem Aroma, sehr hoher Vitamin C-Gehalt, der Anteil an Para-sorbinsäure, der die Wildform bitter schmecken lässt, beträgt gerade maximal ein Viertel, manche bezeichnen Rosina als bitterstofffrei.

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Rossica Major: Großfrüchtige Auslese aus Russland mit bis zu 15mm großen, roten Beeren, straff aufrecht wachsend mit eiförmiger Krone, 6-10m hoch.

RUSSISCHE Strauchvogelbeeren:

Diese Kreuzungen gehen fast ausnahmslos auf den legendären russischen Botaniker und Züchter Iwan Wladimirowitsch Mitschurin (1885-1935) zurück, der noch viele andere frostresistente Obstsorten für weite Gebiete Russlands züchtete.

Burka– xSorbaronia fallax `Burka’: Kreuzung aus Sorbus aucuparia und Aronia melanocarpa, strauchartig wachsend, Früchte dunkelrot, zur Erntezeit schwarzrot, süßsauer, nicht bitter, reich an Vitamin C, auch bei später Ernte ist die Saftausbeute ziemlich hoch, dieser ist schwarzrot, ideal zur Verarbeitung für Gelee, Reife Ende August, etwa 3-4m hoch wachsend.

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Bursinka– xSorbaronia fallax `Bursinka’: Früchte dunkellilarot, etwa 2-3m hoch wachsend, späteste Straucheberesche, Ernte bis Ende September, sonst wie vorige.

GranatnajaxSorbaronia: wurde 1925 in Russland von Mitschurin aus Sorbus aucuparia x Sorbus sanguinea gezüchtet. Schwächer wachsende Vogelbeere, bis etwa 5m hoch, mit granatfarbenen Früchten, in der Größe von Sauerkirschen, und angenehm süßsaurem Geschmack, auch zum Dirketverzehr, verwertbar für Säfte, Marmeladen, in der Destillerie.

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LikjornajaxSorbaronia fallax `Likjornaja’: russische Sorte, als Kreuzung Aronia melanocarpa x Sorbus aucuparia, strauchartig wachsend, die Früchte sind lilarot, eher süß, der gewonnene Saft rubinrot, Reife Ende August, weit schwächer wachsend als z.B. Titan, 2-3m sonst wie Burka.

Saule - xSorbaronia: natürlich entstandene Kreuzung von Eberesche x Apfelbeere in Kurland, entdeckt von einer Mitarbeiterin des Obstforschugsinstitutes in Pure/Lettland, Früchte karminrot-lilafarben in Büscheln.

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TitanxSorbaronia fallax `Titan’: ebenfalls aus Russland, Früchte karminrot, das Gewicht der einzelnen Frucht und die Saftausbeute dieser ist sehr hoch, Ernte etwa Mitte August, wächst bis 4m hoch und höher, sonst wie Burka.


SCHWEDISCHE MEHLBEERE - Sorbus

Sorbus intermedia – wird auch noch schwedische Vogel- oder Oxelbeere genannt. Sie werden ca. 10-12m hoch und wächst breit aufrecht, Blätter eiförmig, bis 10cm, dunkelgrün glänzend, die Unterseite filzig und im Herbst rot, weiße 2cm große Blüten in rispenartigen Blütenständen im Mai-Juni. Die Früchte sind essbar, bis zu 1cm dick, orange-rot und von mehlig-süßlichem Geschmack. Sie werden vor allem nach Frostein-wirkung zur Herstellung von Saft, Marmeladen, Likören,… verwendet.

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TATARENBIRNE-Sorbopyrus (x) auricularis – Hagebutten-birne, Bollwiller Birne: Naturhybride aus Holzbirne und Mehlbeere (Pyrus communis x Sorbus aria), vor 1619 in F entstanden, weiße Blüten in Schirmrispen im April/Mai, goldgelbe, gerötete Früchte klein, süß, gelbfleischig, etwas mehlig, sehr schöne Herbstfärbung.

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SPEIERLING - Sorbus

Sorbus domestica - Speierling, Sperber-baum, Schmerbirne: ca. 10-15m hoch, in der Jugend langsam wachsend, breit aufrecht, Blätter gefiedert, etwas zottig behaart, hellgelbe Doldenblüten im Mai, Früchte bis 2,5cm groß, kugelig-birnenförmig, im September, wird zur Obstweinkelterei verwendet, pflanzliches `Kulturrelikt’, wird angeblich 500-600 Jahre alt.

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ELSBEERE - Sorbus

Sorbus torminalis - Elsbeere: mittelgroßer Baum, ca. 15-20m hoch werdend, mit rundlicher, dicht belaubter Krone, blutrote Herbstfärbung, Blüte reinweiß in großen, aufrechten Dolden im Mai-Juni, Früchte länglich-rund, rötlichgelb-braun, überreif genießbar, im September. Es heißt, dass aus ihnen der teuerste Schnaps gebrannt wird. Für Tischler und andere Holzverarbeiter gehört das Holz der Elsbeere ebenfalls zum teuersten und gefragtesten.

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Veredelungen sind auf Anfrage erhältlich.

Ribisel, Stachelbeere - Ribes

JOHANNISBEERE, Ribisel

Im Gegensatz zu den meisten Baumobstarten sind Johannisbeeren als Kulturpflanzen noch relativ jung. Erst seit etwa dem 14. Jh. wurden sie von Klöstern aus kultiviert und verbreitet. Nach der Reifezeit ist angegeben in welcher Form (B = Busch, ST = Stämmchen) wir die Sorte anbieten können.

Rote Sorten - Ribes rubrum:

Jonkheer van Tets: 1941, NL, wertvolle, sehr frühe Sorte, des Öfteren frostgefährdet, mit sehr großen, langen Trauben, aromatischer, herber Geschmack, Reife EVI-AVII, B+ST.

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Red Lake: 1933, USA, Früchte mittelgroß an langen Trauben, süß-säuerlich, mild aromatisch, hoher Vitamin C-Gehalt, ertragreich, Reife A-MVII, B.

Rolan: 1965 entstanden, großfruchtig, hellrot, in sehr langen Trauben, ausgeglichenes Verhältnis von Geschmack und Säure, sehr robust, Reife A-MVII, B+ST.

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Rovada: 1962, sehr große, glänzend dunkelrote Beeren an langen Trauben, aromatisch, guter Geschmack, ertragreich, gut lagerfähig, Reife EVII, B+ST.

Tatran: lange Trauben, große, feste Beeren, gut pflückbar, leicht säuerlich aromatisch, hohe Regenerationsfähigkeit, mehltauresistent, Reife AVII, B.

Schwarze Sorten - Ribes nigrum:

Ben Sarek: 1980, Schottland, große, schwarze Beeren bis 12mm auf mittellangen Rispen, leicht säuerlich, aromatisch, vitaminreich, sehr haltbar, breitwachsend, Reife EVII-EVIII, ST.

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Daniel September: 1923, GB, mittelgroße Beeren, säuerlicher, herber, aromatischer Geschmack, hoher Vitamin C- und Säuregehalt, Reife EVII, B.

Ometa: große Früchte an langen Trauben, guter, süßsäuerlicher, ausreichend aromatischer Geschmack, gut resistent gegenüber Krankheiten, Reife MVII, B.

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Rosenthal´s Langtraubige Schwarze: 1913, D, große Beeren an langen Trauben, sehr sauer, streng aromatisch, viel Vitamin C, hoher Gesamtsäuregehalt, Reife AVII, B.

Silvergieters Schwarze: 1936, NL, große, schwarze Beeren, schwaches Aroma, säurearm, wohlschmeckend, hoher Vitamin C-Gehalt, Reife MVII, B.

Titania: großfrüchtig, lange Trauben, optimale Vitamin C- und Säurewerte, ertragreich, resistent gegenüber Krankheiten, Reife MVII, B+ST.

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Weiße Sorten – Ribes sativa:

Langtraubige Weiße: große, lange Trauben, süß, saftig, aromatisch, weiche, feine Fruchthaut, Reife VII, B.

Weiße Versailler: 1850, F, mittelgroß, langstielige Trauben, sehr süß, mild, wird als wärmeliebend beschrieben, gedeiht bei uns aber prächtig, die daraus gewonnene Marmelade wird bei der Verarbeitung rosa, Reife M-EVII, B.

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Zitavia: mittelgroße, weiße Früchte, leicht säuerlich, mild, aromatisch, Reife AVI, ST.

Rosa Sorte:

Rosalinn: rosafarbene, durchscheinende Früchte, mit starkem Glanz, mildem Aroma und beinahe süßem Geschmack, große, dünnschalige Beeren an mittellangen Trauben, ertragreich, Reife MVII, B.

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Wild- und Zierformen siehe unter Laubgehölze – Ribes Seite 119.

JOSTABEERE, JOCHELBEERE

Ribes x nidigrolaria: Auch Rigatze und Joglbeere genannt. Herkunft Deutschland, Breitbrunn, Dr. R. Bauer, Kreuzung zwischen Stachelbeere und Schwarzer Johannisbeere. Die Jostabeeren gehen auf Ribes nigrum x Ribes uva-crispa als Eltern zurück, während bei der Jochelbeere (im Jahr 1922) dies Ribes succirubrum x Ribes uva-crispa-Gartensorten waren.

Jostabeere: Strauch locker aufrecht wachsend bis 2m, stachellos, gesund, große, rotschwarze Beeren, wohlschmeckend, feinsäuerliches Aroma, die Jostabeere und angeführte Sorten sind zwar selbstfruchtbar, jedoch erreicht man eine bessere Befruchtung, wenn ein zweiter Strauch da ist.

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Jochelbeere: relativ starker Wuchs bis gut 1,5m Höhe und breiter, Reife ab Mitte Juli, runde, mittelgroße, mattschwarze Früchte, leicht beflaumt, süßsäuerlich.

Andere Jostabeeren Sorten:

Jostine: starker aufrechter Wuchs, Früchte mittel-groß, aromatisch mit gutem Geschmack und kräftiger Säure (Vitamin-C), für Saft, Marmelade, Gelee, Kuchen, Frischkonsum, Tiefkühlen, … sehr gesunde Sorte, resistent gegenüber verschiedenen Krankheiten.

Jonova: weinrote Jostabeere, Früchte groß, glänzend, hoher Vitamingehalt, in Trauben zu 3-5 Beeren, sonst wie vorige.

STACHELBEEREN

Ribes uva crispa var. sativum: Die bis 1,5m hoch werdenden Sträucher fanden ab dem 17. Jh. von England ausgehend ihre Verbreitung. Sie wollen normal feuchten, nährstoffreichen Boden mit sonnigem, auch halbschattigem Standort.

Hinnonmäki Gelb: gelb-grüne, mittelgroße, wenig behaarte, platzfeste Früchte mit süßem Geschmack, sehr gering anfällig für Mehltau und andere Krankheiten, regelmäßiger, hoher Ertrag, Wuchs bis 1,20m, Reife MVII-VIII.

Hinnonmäki Rot: wie vorige, nur, rotfruchtig.

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Invicta: starker Wuchs, hellgrüne, leicht behaarte Früchte mit aromatischem Geschmack, regelmäßige, hohe Erträge, mehltauresistent, Reife VII.

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Larell®: neuere, stachellose Sorte mit reinroten, platzfesten Beeren, gesund, Reife VII-VIII.

Pax: fast stachellos, dunkelrote, rundovale, leicht behaarte Früchte im Juli, starkwachsend.


VIERBEERE – Goldjohannisbeere

Vierbeeren sind Auslesen der Ribes aureum, der Goldjohannisbeere, die zu Millionen entlang der Autobahnen und Straßen gepflanzt sind. Jene, die uns im Frühling mit ihren gelben Blüten, mit einem süß-harzigen Duft und später mit Ihrer grandiosen Herbstfärbung erfreuen. Herr Markus Kobelt, von einer Schweizer Baumschule, hat sich Ihrer angenommen und in mühsamer jahrelanger Arbeit Auslesen gemacht.

Die Fruchtsträucher sind aufrechtwachsend bis ca. 1,5m, ab Mitte Juli – Mitte August ist Erntezeit über mehrere Wochen. Wichtig ist, dass die Beeren wirklich vollreif geerntet werden, da sonst der Geschmack nicht richtig zur Geltung kommt. Sie sind roh köstlich genießbar, aber auch zur Herstellung von Saft, Marmelade, Liköre, usw. geeignet. Sie sind bis auf die Sorte Orangesse selbstfruchtbar. Pflegemaßnahmen so wie bei den Ribiseln.

Diese Sorten sind dabei herausgekommen:

Black Gem®: schwarze, saftige Beeren, regelmäßige Trauben, sehr hoher Ertrag

Black Pearl®: Beeren 8-10mm groß, geschmacklich die Beste der 3 schwarzen Sorten

Black Saphir®: schwarze Beeren in kompakten Trauben, blüht und fruchtet am spätesten

Orangesse®: Beeren orange-amberfarben, so groß wie rote Ribisel und früher reif, bis 2m hoch

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Himbeere und Brombeere - Rubus

HIMBEEREN - Rubus idaeus, Rubus occidentalis

Wildform siehe unter Laubgehölze – Rubus.

Einteilung in 2 Rückschnittgruppen:

RS1: Ernte am 2j. Holz, die abgetragenen Ruten werden im Herbst bodeneben zurückgeschnitten, die einjährigen bleiben stehen.

RS2: Ernte am 1j. Holz, die Pflanzen werden jeden Herbst ebenerdig zurückgeschnitten.


Aroma Queen®:
RS2, Neuheit, große, hellrote, aromatisch süße Früchte, ähnlich der Waldhim-beere, Ernte MVIII-XI, reichtragend bis zum Frost, stark und aufrecht wachsend, sehr gesund.

Autumn Bliss: RS2, Himbeeren, groß, mittel-dunkelrot, sehr aromatisch, gut pflückbar, kräftiger Wuchs, widerstandsfähig gegen Wurzel-fäule und Rutenkrankheiten. Reife MVIII-XI.

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Black Jewel: RS1, Wuchs mittelstark, schwarz-früchtige Himbeere, ausgefallene Frucht, gutes Aroma, geeignet für Frischverzehr, Marmelade, Saft, als auch für Tiefkühlung, Reife VII-IX.

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Bristol Black: RS1, 1934, New York, schwarze Himbeere, mittelgroß, glänzend, fest, Reife im Juni, kräftiger Wuchs, gut winterhart.

Deep Purple: RS1, dunkel purpurrote Beeren auf sehr langen, kräftig bewehrten Ruten, meist mehrere Fruchtstände, ertragreich, Reife VII.

Elida: RS1, Frühsorte mit mittelgroßen, leuchtend-roten, glänzenden Früchten, herrlich süß und auffallend, aromatisch, gut zu pflücken, sehr ertragreich, Reife VII-IX.

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Fallgold: RS1, mittelstark wachsend, goldgelb-orange, feste, mittelgroße Früchte, wohlschmeckend süß und aromatisch, sehr robust, für Höhenlagen geeignet, Reife VIII-IX.

Golden Everest: RS2, leuchtend gelbe, große, ovale Früchte mit süßem Geschmack, sehr aromatisch und ertragreich, Reife VIII-XI.

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Malling Promise: RS1, große, kegelförmige, mittel-dunkelrote Himbeeren an überhängenden Ruten, wohlschmeckend mit angenehmer Säure, Reife EVII-IX.

Niniana (Rubaca): RS1, ertragreich, guter Geschmack, gut pflückbar, neue Sorte aus Weihenstephan, mittelgroß, aromatisch, Wuchs mittelstark, sehr robust gegenüber Krankheiten, Reife VII-VIII.

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Pechts Gigant: RS1, eine sehr frostharte Frühsorte, Früchte sehr groß, kirschrot, saftig, aromatisch, eine robuste, gesunde Sorte, für Höhenlagen sehr gut geeignet, Reife ab AVI.

Poranna Rosa: RS1, mittel-große Früchte mit goldgelber Grundfarbe, sonnseits rosa getönt, delikat süß schmeckend mit ansprechendem Aroma, Reife VIII-X.

Sanibelle: RS1, große, gleichmäßig konisch geformte Beeren, mittel-dunkelrot, intensives Himbeeraroma mit feiner Süße, resistent gegen Phytophtora, Reife VI-VIII.

Schönemann: RS1, seit 1950 im Handel, mittel bis große, langkegelige Frucht, stumpf dunkelrot, fest, ertragreich, gut pflückbar, süß-säuerlicher Geschmack, gutes Aroma, Reife ab MVI.

Tulameen: RS1, leuchtend mittelrote, große Frucht mit sehr guten, mäßig süßen, aromatischen Geschmack, frosthart, Reife VII-IX.

Valentina: RS1, apricotfarbene, rundlich-herzförmige Früchte, süß mit säuerlichen Nuancen, ertragreich, Reife VII-IX.

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Willamette: RS1, mittelgroß, tiefrot, fest, süß-säuerlich, mit herrlichem Himbeeraroma, leicht pflückbar, robust, virusresistent, Reife VII-X.

Zeva III: RS2, Schweiz, seit 1960, mittel-großbeerig, langkegelig, mittelrot, mittleres-kräftiges Aroma, reichtragend, für raue Lagen, Reife EVIII-AX.

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BROMBEEREN – Rubus fruticosus

Großfrüchtige Sorten:

Black Satin: seit 1944 im Handel, dornenlos, anspruchslos, gut winterhart, rundliche, große, schwarzseidige Früchte, Reife ab AVIII, nur reif geerntete Früchte sind wohlschmeckend.

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Loch Ness: stachellos, Reife VII, lange Ernte-periode, Früchte sehr groß, glänzend, süß mit wohlschmeckendem Aroma, ertragreich, sehr frosthart, sehr gesund, Zukunftssorte.

Theodor Reimers: vor 1900, D, mit Stacheln, Frucht mittelgroß, rund, glänzend schwarz bei Vollreife im VIII, süß mit säuerlich feinem Aroma, starkwachsend, winterfrostempfindlich ab ca. -12°C, Schutz  durch Abdecken.

Navaho: sgn. Arkansas-Brombeere, mittelstark aufrechtwachsend, benötigt kein Gerüst, ist als Strauch ziehbar, große, feste Früchte, sehr aromatisch, Ernte ab EVIII, sehr robust.

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Thornfree: seit 1966 in den USA im Handel, dornenlos, keine hohen Bodenansprüche, mäßig winterfrostempfindlich, keine Dauerfrostlagen, Frucht groß, aromatisch, Ernte ab MVIII.

Thornless Evergreen = Oregon Thornless: ca. 1926 in Oregon, USA, gefunden, dekoratives, fast immergrünes Laub, dornenlos, liebt feuchte, humose Böden, mäßig winterfrostempfindlich, keine Dauerfrostlagen, Frucht rundlich, groß, tiefschwarz, wohlschmeckend, Reife MVIII.

Wildformen siehe unter Laubgehölze

 

TAYBEERE

Kreuzung zwischen Brom- und Himbeere, Früchte groß, 3-4cm lang, konisch, dunkelrot, köstliches Aroma, wenig Säure, Reife MVII-VIII, ideal als fruchttragende Abgrenzung oder Einzäunung, gegen Winterfrost etwas empfindlich, evtl. Frostschutz.

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JAPANISCHE WEINBEERE

Rubus phoenicolasius: gut 2m hoch werdend, verlangt Spalier, schattenverträglich, ziemlich frostwiderstandsfähig, orangerote, brombeer-ähnliche Früchte, wohlschmeckend mit ange-nehmer Säure, Reife VIII-IX.

 

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BOYSENBEERE

Rubus ursinus var. loganobaccus -Thornless Boysenberry: Kalifornien 1881, 1934 verstärkt in den Handel gebracht, stark wachsend, dornenlos, große tiefrot-schwarze Früchte feinsäuerlich, im August reifend.

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DORMAN RED

Kreuzung Rubus parviflorus x Dorsett, runde, hellrot glänzende, himbeerähnliche Früchte, das feine Aroma erinnert leicht an Maulbeeren, stark wachsend ähnl. den Brombeeren, Ruten mit leichter Bedornung, leuchtend gelborange Herbstfärbung, unempfindlich, Reife EVII-VIII.

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PURPLE RASPBERRY

Glen Coe (Rubus x neglectus): rosa-violette Himbeere, stark wachsend und dornenlos, sehr robust, der Geschmack liegt zwischen Him- und Brombeere, die Früchte haben eine intensive Farbe, gutes Aroma, für Frischverzehr, Marme-laden und Kuchen geeignet, Reife VIII-IX.

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ERDBEER-HIMBEERE

Rubus illecebrosus: auch Japanische Himbeere genannt, 4cm große, weiße Einzelblüten von Juni-August, später erdbeerartige, hellrote Früchte, etwa 2,5cm groß, die nur wirklich reif essbar sind, sonst einen eher faden Geschmack haben, wird 20-40cm hoch, zieht im Herbst ein, um im Frühjahr wieder buschig auszutreiben.

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ALLACKERBEERE

Rubus arcticus var. stellarcticus: In Skandinavien eine Delikatesse, aus der Likör, Saft, Marmelade und Tee produziert wird, die Blätter kann man ebenfalls für Tee verwenden. Pflanzen mit erdbeerähnlichen, dreiteiligen Blättern, kleinen, dunkelrosa farbenen, duftenden Blüten, werden bei uns ca. 10-20cm hoch. Die Früchte sind dunkelrot, himbeerähnlich, Aroma intensiv. Zur idealen Befruchtung zwei verschiedene Sorten (´Linda`, Beata´) setzen.

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KRATZBEERE

Rubus caesius – Bockbeere, Blaue Himbeere: Samen aus Schweden, Insel Gotland, liebt kalkhältige Böden, eher feucht, 30-60cm hoch wachsender, oft niederliegender Halbstrauch, Dornen sind nur klein und kratzen nur, Früchte blau bereift, saftig, säuerlich. Aus der Sammelsteinfrucht wird Marmelade, Tee,… und der bekannte Kratzbeerenlikör hergestellt.

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Heidebeeren - Vaccinium, ...

HEIDELBEERE

Vaccinium corymbosum-Gartenheidelbeere: braucht, um richtig gedeihen zu können, sauren Boden, der viel Humus enthält, sonnigen Standort und genügend Feuchtigkeit. Eine extra dicke Mulchschicht aus Rinde, Laub und Nadelstreu ist besonders ideal. Für eine optimale Befruchtung sind mindestens zwei Pflanzen zu setzen. Die Ernte ist je nach Sorte Juli bis Anfang Oktober, der Ertrag regelmäßig und hoch. Die Sträucher werden 80-180cm hoch und haben eine wunderschöne orange- bis feuerrote Herbstfärbung.

Empfehlenswerte Sorten:

Bluecrop: starkwachsend bis fast 2m, große, etwas platte Früchte, süßsäuerlich, guter Geschmack, lange haltbar, aufrechter Wuchs, sehr robust. Reife ab AVIII

Bluegold: mittelhoch, rundlicher Wuchs, dichttriebig, ideal für Terrassen, große schmackhafte Früchte, Reife ab MVIII

Chippewa: mittelhoch, kompakt wachsend, Beeren mittelgroß-groß, sehr hellblau, mit ausgezeichnet, süßem Geschmack, Reife EVII

Duke: Blüte spät, Reife früh, Frucht groß, sehr aromatisch, Wuchs mittelhoch-hoch, bis 150cm, regelmäßiger, hoher Ertrag, Reife AVII.

Emil: Kreuzung mit Wildform, ca. 60-80cm hoch, sehr aromatische, färbende, eher kleine Früchte, selbstfruchtbar, Reife VII-VIII.

Goldtraube: Frucht mittel-groß, süß aromatisch, sehr buschig und stark bis 150cm wachsend, auch auf relativ kargen Böden, Reife VIII-IX.

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Northblue: 60-120cm groß werdend, Früchte dunkelblau, größer als 12mm, sehr ertragreich, 1,5-3,5 kg á Strauch, auch für schlechtere Böden, sehr frosthart, Reife ab AVII.

North Country: die am schwächsten wachsende Gartenheidelbeere, 45-60cm hoch werdend, sehr kompakt wachsend, ideal für Kübel und Balkon, dunkle Früchte bis 1cm, wohlschmeckend, Reife ab MVII.

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Patriot: sehr große, etwas plattrunde Frucht, aromatisch, Wuchs aufrecht bis 160cm, für höhere Lagen besonders geeignet, Reife VII-EVIII.

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Pink Lemonade: rosa Heidelbeeren, mit Vollreife dann pinkfarben, schmackhaft süß mit festem Fruchtfleisch, auch die Blüten im April sind rosa, dadurch besonders attraktiv, aufrecht bis 150cm wachsend, Reife MVIII-IX.

Polaris: frühe Reife, aufrecht wachsend, bis 120cm hoch, mittelgroße, sehr aromatische, geschmackvolle Früchte von hellblauer Farbe, mittlerer Ertrag, hoch frostwiderstandsfähig, Reife VII

Putte: Kreuzung mit Wildform, kleinfruchtig, 50-70cm hoch, stark färbend, aromatisch, selbstfruchtbar, Reife VII-MVIII.

Rubel: bis 180cm hoch, kleine-mittelgroße, dunkle Früchte in langen Trauben, guter Geschmack, mit hohem Anteil an Anthozyanen, hoher Ertrag

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Spartan: hoch und locker wachsend, über 1,50m, stark- und steiftriebig, Blüte spät, Heidel-beeren sehr groß, rundlich und schmackhaft, Reife ab 2. Julihälfte.


WALDHEIDELBEERE

Waldheidelbeere-Vaccinium myrtillus:

die heimische ´Blaubeere´ oder ´Schwarzbeere´, Kleinstrauch, bis gut 30cm hoch, flachwurzelnd, halbschattiger Standort mit saurem Boden erforderlich, Früchte erbsengroß und größer, blau, färbend, im Juli. Mittlerweile können wir wieder Jungpflanzen anbieten.

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PREISELBEERE

Preiselbeere, Krankerl -Vaccinium vitis-idaea: die angebotenen Pflanzen sind Wild-formen oder durch Auslesezüchtung entstandene Sorten, Früchte etwa erbsengroß und größer, scharlachrot, sehr schmackhaft nach Zubereitung, hoher Vitamin C-Gehalt, viele Mineralstoffe, Reife im August bis Oktober. Die Krankerl werden 20-30cm hoch, vermehren sich durch Ausläuferbildung, wollen einen sauren Boden und sonnigen bis halbschattigen Standort.

Sorten: Koralle, Runo Bielawskie, Ernteregen

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MOOSBEERE

Gemeine Moosbeere, Sumpf-Moosbeere-Vaccinium oxycoccus: Zwergstrauch mit feinen, kriechenden, bis 60cm langen Trieben, Blüten ca. 1cm, nickend, karminrosa, im Juni/Juli, Früchte erbsengroß, kugelig, tiefrot, saftig, als Rohfrucht ungenießbar, verlangt kalkarme, feuchte Torf-, Sand-, oder Heideböden.

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Krannbeere, Cranberry, Großfrüchtige Moosbeere -Vaccinium macrocarpon: Triebe bis 1m lang, Blätter bis 2cm, Blüten zartrosa, Früchte länglich oval und bis 2,5cm groß, auch zur Gewinnung von Saft, Likör,… verwendbar, sonst wie vorige. In der Gartengestaltung als idealer Bodendecker auf nichtalkalischen Böden einsetzbar.
In den Sorten: Howes, Mc Farlin, Pilgrim, Red Star

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RAUSCHBEERE

Rauschbeere, Sumpfheidelbeere-Vaccinium uliginosum: Kleinstrauch bis 50cm, Blätter hart, unterseits blauweiß, Blüte im Mai-Juni, weiß-rosa, Beeren im August, dunkelblau, essbar, interessanter Geschmack, bei Übergenuss - rauschähnliche Zustände. Die Beeren sind leicht zu verwechseln mit den Waldheidelbeeren.

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KRÄHENBEERE

Empetrum nigrum: gehört zu den sauer liebenden Heidekrautgewächsen, ist ein immer-grüner, bodendeckender Zwergstrauch mit nadel-artigen Blättern. Die schwarzen, kugeligen Früchte schmecken säuerlich bitter, haben viel Vitamin C und sind roh und gekocht genießbar. Die Krähenbeere hilft gegen Skorbut und Durchfall. Aufgrund Ihres Gehaltes an Andromedotoxin wirken sie leicht berauschend und Schwindel erregend. In Nordeuropa seit jeher hoch geschätzte Früchte.

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BÄRENTRAUBE

Echte od. Immergrüne Bärentraube, Arctostaphylos uva-ursi: gehört zu den Heidekrautgewächsen, wächst als immergrüner, niederliegender Strauch 10-50cm hoch, Blätter preiselbeerähnlich, anfangs behaart, dann glänzend grün. Die Blütezeit ist von März bis Juni, Blüten krugförmig in Trauben von 3-10.

Die kugeligen, 6-8mm großen, scharlachroten, beerenartigen Steinfrüchte reifen von August bis Oktober. Roh schmecken sie fade, trocken und mehlig, gekocht sind sie süßer und eine gute Kohlehydratquelle. Sie dienen zur Herstellung von Getränken, Marmelade,…

In der Volksheilkunde, auch in der Pharmazie haben die Blätter der Echten Bärentraube wegen ihres Gehaltes an Arbutin, Gerbstoffen, usw. einen Fixplatz.

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Wildobst A-K

FELSENBIRNE - Amelanchier

Sie gehören zu den Kernobstgewächsen. Insgesamt gibt es ca. 25 zum Teil schwer unter-scheidbare Arten der Gattung Amelanchier, die ihren Ursprung in Europa, Kleinasien, Ostasien und Nordamerika hat. Das Wuchsverhalten, die Wuchs- und Klimabedingungen, die Gesundheit, auch die Form der Blätter, Blüten und Früchte ähneln sich bei fast allen Arten und unterscheiden sich nur durch Nuancen. Die Felsenbirne wird im Volksmund auch Korinthenstrauch – von Rosinen – genannt. Die Früchte, gleich, ob es sich dabei um Wildformen oder um Frucht- oder Ziersorten handelt, sie sind alle essbar.

Amelanchier/Fruchtsorten:

Amelanchier alnifolia Honeywood: 1973, Kanada, aufrecht bis 5m wachsend, später überhängend, später blühend und reifend als andere alnifolia, Früchte groß, blau-schwarz, bis 16mm, in Trauben zu 9-15, sind saftig, sehr gut mit einem wenig bitteren Geschmack.

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Amelanchier alnifolia Krasnojarskaja: aufrechter Strauch oder kleiner Baum, 3-4m hoch, Früchte birnenförmig, überdurchschnittlich groß, dunkelblau-schwarz, süß mit sehr angenehmem leicht säuerlichem Geschmack, spät reifend, sehr ertragreich, schöne rote Herbstfärbung.

Amelanchier alnifolia Mandam: Russland, wächst nur 2,5-3m hoch, Früchte erst leuchtend rot, dann lila-schwarz, saftig, süß, fein im Geschmack, in Trauben von 7-11 Stück, Reife im späte Juli und August, reichtragend, Herbstfärbung rot-violett.

Amelanchier alnifolia Martin: frühe, neue Sorte aus Kanada, Strauch wird 3m hoch und 2m breit, Früchte mit hervorragendem Geschmack, ca. 1,43 cm groß, pupurschwarz, Reifezeit zu Sommerbeginn.

Amelanchier alnifolia Northline: Kanada, wird 4m hoch und bis zu 6m breit, da er im Kronenbereich Wurzelsprosse bilden kann, Früchte länglich, birnenförmig, 16mm groß, in Trauben zu 7-13, schmackhaft, süß, knackig, Reife bereits im Juni, gelb-orang-rote Herbstfärbung.

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Amelanchier alnifolia Pembina: 1932, Selektion von J.A.Wallace in Kanada, straff aufrecht 3-5m hoch, blauschwarze, bis 14mm große, süße, würzige Früchte im Juli, reift ziemlich gleichmäßig, hoher Ertrag, langsam wachsend.

Amelanchier alnifolia Sleyt: bis etwa 2,5m hoch, Früchte 10-12mm groß, leicht gestreckt, blau-grau-schwarz, mit süßem Geschmack, Reife früh, im Juni, schöne rote Herbstfärbung.

Amelanchier alnifolia Smoky: 1918, durch Selektion in Kanada, Smoky River, entstanden, wird 3-4,5m hoch, die Früchte sind blauschwarz, kugelig, ca. 13mm groß, bereift, sehr süß mit dem höchsten Verhältnis von Zucker zu Säure, mit mildem Geschmack, Reifezeit im Juli, kann 70 Jahre alt werden, langsam wachsend, lebhaft gelbe Herbstfärbung.

Amelanchier alnifolia Thiessen: 1976, Kanada, bis 5m hoch und breit, frühreifend mit großen Früchten von 17mm, fast rund, blauschwarz, saftig, süß, in lockeren Trauben zu 6-12 Stück, gelbe Herbstfärbung.

Amelanchier Ballerina: großer aufrechter Strauch oder kleiner Baum bis 5m hoch, mit silbrig-weißen Blüten in Büscheln im April/Mai, Früchte im Juli reifend, sie sind purpurschwarz und besonders wohlschmeckend, prachtvolle Herbstfärbung.

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Amelanchier canadensis Prince William: breit aufrecht, kompakt, bis 2,5m hochwachsend, überreich in dichten Doldentrauben im April/Mai blühend, spektakuläre orangerote Herbstfärbung, trägt die größten Früchte der Art mit 1,2-1,5cm Durchmesser mit sehr gutem Geschmack.

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Amelanchier x grandiflora Princess Diana: bis 7m hohe, sehr reichblühende Felsenbirnen-Sorte mit köstlichen, süßen, großen, purpur-lila-roten Früchten in Hülle und Fülle im Spätsommer, wunderschöne, prächtig rotorange Herbstfärbung.

Weitere Wildformen und Zier-Sorten siehe unter Laubgehölze - Amelanchier

APFELBEERE - Aronia

Weiteres und Wildformen siehe unter Laubgehölze

Aronia/ Fruchtsorten:

Aronia arbutifolia Brilliant: kompakt wachsender Strauch bis 2m hoch, feuerrote Herbstfärbung, weißrosa Blüten im Mai/Juni, Früchte leuchtend rot, essbar, zahlreich, sonst wie Wildform.

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Aronia melanocarpa Aron: Dänemark, Selektion, bis 1,5m hoch werdend, rötlich-brauner Blattaustrieb, weiße Blüten mit rosa Staubgefäßen im Mai, ab Anfang August runde, blauviolett-schwarze, bis 1cm große Früchte, sehr reichfruchtend, bis 30 Beeren pro Dolde. In 100g frischen Aroniabeeren sind bis 1000mg antioxydative Anthocyane enthalten, wie bei den anderen Sorten ebenfalls.

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Aronia melanocarpa Eastland: kleiner, mehrtriebiger Strauch, ausläuferbildend, 1,5-2,5m hoch, aufrecht bis leicht überhängend wachsend, 1cm große, reinweiße Blüten in Schirmrispen im Mai, Früchte erst rot, dann schwarz, erbsengroß, essbar, verträgt auch Halbschatten, zur Fruchtgewinnung nur vollsonnig pflanzen, dadurch Beeren süßer, Blätter früh im Herbst umfärbend auf leuchtend wein-dunkelrot und auch hellrot.

Aronia melanocarpa Hugin: ca. 1m hoch mit überaus reicher, zarter, weißer Blüte und schöner Herbstfärbung, in Kanada selektiert, gut geeignet als Flächenpflanze und Bienenweide.

Aronia melanocarpa Nero: stärker wachsend als die Art, Früchte groß, saftig und süß, reich- tragend, mit sehr hohem Vitamin- C Gehalt, harte und gesunde Sorte.

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Aronia melanocarpa Serina: Dänemark, bis fast 2m hoch und 1-1,5m breit wachsend, weiße Blüten Anfang Mai in 5cm großen Dolden, interessant ist der braunrote Laubaustrieb, ab Ende August große, schwarze Beeren, reich an Vitaminen, im Herbst eine prächtige orange-rote Laubfärbung, sonniger bis halbschattiger Standort, problemlos.

Aronia melanocarpa Viking: ein für die Beerenproduktion ausgelesener russischer Klon, ähnlich der Sorte ´Nero´.

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Aronia prunifolia Karhumäki: neuere, gute Ertragssorte aus Finnland, reinweiß im Mai blühend, an überhängenden Doldenrispen, sehr reich tragend und frühreifend ab Mitte August, Beeren erst rot, dann schwarz, je sonniger der Standort, desto süßer, schöne Herbstfärbung in wein-dunkelrot mit wenig hellrot, gesund und winterhart.


SAUERDORN - Berberis

Für beide Sauerdorn-Arten gilt: Ernte der Früchte vollkommen reif von September bis November, sie sind essbar und können auch roh verzehrt werden, der Saft davon eignet sich als Ersatz für Zitrone und Essig und hält sich gekühlt einige Monate, auch als Zugaben zu diversen Gelees, Limonaden, Saucen, usw. geeignet, weiters für Marmeladen, Saft, Likör, die Wurzeln zum Färben, in der Heilkunde,…

Frosteinwirkung auf die Beeren mildert deren vorhandene Säure. Zu beachten ist, dass alle Pflanzenteile außer den Früchten leicht giftig sind.

Weitere Berberitzenarten und –sorten siehe unter Laub-, Landschaftsgehölze und Heckenpflanzen

Berberis koreana – Koreanische Berberitze, Sauerdorn: duftende Blüten-trauben im Mai/Juni, bis 10cm lang, ab Septem-ber rote, bis 15mm große, länglich-ovale, säuer-liche Früchte, bis 2,5m hoch wachsend, gelbrote Herbstfärbung, und eine beliebte Bienenweide.

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Berberis koreana Rubin: Selektion voriger mit größeren und schmackhafteren Früchten.

Berberis vulgaris – Gemeine Berberitze, Sauerdorn: gewöhnliche Berberitze, auch Essigbeere, Dreidorn, Zizerlstrauch,…, genannt, 2-3m hoher Strauch mit scharf gesägten Blättern, Blüten gelb, duftend, in 7cm langen hängenden Trauben im April bis Juni, im Herbst scharlach-rote, 10mm große, längliche, saure Beeren.

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KORNELKIRSCHE - Cornus mas

Die Wildform Cornus mas finden Sie unter

Laub-, Landschaftsgehölze und Heckenpflanzen.

Cornus mas/ Fruchtsorten:

Der strauchartige Baum oder baumartige Strauch wächst wesentlich geringer als die Wildform, ist sehr robust, gesund und verträgt aber weniger Halbschatten. Die Blüten erscheinen schon im Februar-März, erste Bienenweide. Als Befruchtungspartner dienen die Wildform Cornus mas, besonders die Sorte `Fruitful´ und alle anderen Sorten auch. Die Kornelkischen (auch `Dirndl´ genannt) werden zur Herstellung von Fruchtsäften, Marmelade, Fruchtwein, Likör, dem Dirndl-Schnaps, usw. verwendet.

Fruitful: diese Sorte ist starkblühend, die Früchte mittelgroß, einheitlich reifend, sehr reichtragend, reift EVIII-AIX, das Besondere an ihr ist, dass sie als Befruchterpflanze für die anderen Fruchtsorten dient.

Gelbe Selektion: Gelbfruchtige Kornelkirsche, mittelgroß, im September reifend

Jolico: der Sortenname leitet sich von seinem Züchter/Entdecker Johannes Lischka + Cornus ab. Jolico ist eine großfruchtige, reichtragende Selektion der HBLVA-Wien Schönbrunn, die Früchte sind 2-3mal so schwer und natürlich dementsprechend größer als die Wildform, hervorzuheben ist auch der Zucker und hohe Vitamin C-Gehalt. Da diese Sorte folgereifend ist, erfolgt die Ernte im IX in mehreren Gängen, dies ab dem 2.-3. Standjahr.

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Kasanlaker: diese bulgarische Sorte ist von der Frucht her etwa gleich groß wie ´Jolico´, die Ernte erfolgt aber schon EVIII und die Früchte reifen gleichzeitig.

Lukianowskij: lange, tropfenförmige, rote Früchte im September, vitaminreich, verträgt sehr gut Halbschatten.

Pancharevo: Herkunft Bulgarien, aus der Pancharevo-Region, bis 3m hoch, je nach Schnitt, Einzelfrüchte etwa 3cm groß, rundoval, bis 15 Gramm, sehr schwere Kornelkirsche, säuerlich-süßliche Früchte von Ende August-Oktober, geschützt pflanzen, winterhart.

Schönbrunner Gourmet Dirndl: eine weitere Sorte HBLVA-Wien, ähnlich ´Jolico´, jedoch mit großen, leuchtend roten, leicht birnenförmigen Früchten, süßem Geschmack und zeitiger Reife.

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Schuhmener: die Früchte dieser Sorte sind etwas birnenförmig und reifen gleichzeitig, die früheste von den hier angeführten Sorten.

Shan: Fruchtsorte mit Blütenknospen, die um die Hälfte größer sind als bei anderen Frucht-sorten und die als schmackhafte Salatbeigabe geerntet werden können. Früchte etwa 2,5cm groß, kirschförmig, rot, die bereits Ende Juli-August reifen.

Vraca Kastel: GB?, laut Beschreibung sehr großfrüchtige, rote Fruchtsorte, 3-4m hoch wachsend.


AZAROLE - Crataegus

Crataegus azarolus - Azarole Steyregg, sgn.Liebesapferl: diese Sorte stammt aus OÖ, von ca. 50jährigen Halbstämmen, ursprüngliche Heimat ist das westliche Asien, wo sie spontan in verschiedenen Formen wächst. Sie kann als Zier-, Obst- oder Heilpflanze eingesetzt werden, wird 4-6m hoch und hat weiße Blüten in Doldentrauben anfangs Mai. Die Äste sind besetzt mit zentimeterlangen Dornen, die Blätter sind glänzend, lederartig, oval, gezähnt, die Früchte sind länglich rund, leuchtend rot, das Fruchtfleisch ist gelblich, mehr oder weniger saftig, mit süßer Säure und gewürzt. Die Azarole wurde als Delikatesse in der Renaissance hoch geschätzt und erzielte in ´Spezialitäten-geschäften´ sehr hohe Preise. Die Azarole hat auch heilende Eigenschaften – blutdrucksenkend, Herzaktivität,…, die jedoch noch nicht genügend erforscht sind. Sie bevorzugen einen sonnigen Standort, nicht zu feucht und sind absolut winterhart.

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Crataegus azarolus Bianco – Weißfruchtige Azarole: wird 4-6m hoch, mit weißen Blüten in Trauben anfangs Mai, mit tief gelappten, silbrig behaarten Blättern, die niedergedrückt-kugeligen Früchte sind hellgelb-gelb, sonst wie die Art.

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WEISSDORN - Crataegus

Weiter Wild- und Zierformen siehe unter Laub-, Landschaftsgehölze und Heckenpflanzen.

Crataegus coccinea = C. pedicellata – Scharlachdorn: 4-6m hoch, bis über 3cm lange, gekrümmte Dornen, weißrosa, stark riechende Blüten im Mai/Juni, runde, scharlachrote, bis 1,5 cm große, süßsäuerliche, mehlige, essbare Früchte, für Marmelade, Saft, Likör,…, besonders schöne, scharlachrote Herbstfärbung.

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Crataegus monogyna ´Samaar´ - Weiß-dorn Samaar: Zufallssämling, wie die Art aber schwachwüchsiger bis 5m, reinweiße, stark duftende Blüten, größere rote, kugelige Beeren, die nach Zubereitung essbar sind.

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Crataegus pinnatifida var. Major – Chinesischer Weißdorn: schönes Blüten- und Fruchtgehölz mit relativ großen Blättern (bis 10cm) und weißen Blütenrispen im Mai. Im Herbst bis 2,5cm große, auch roh essbare, rote Früchte, die lange an den Zweigen verbleiben, wenn sie nicht von (beflügelten) Zweibeinern geerntet werden, schöne Herbstfärbung.

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BLAUSCHOTEN-Strauch - Decaisnea

Decaisnea fargesii kommt aus den Bergwäldern Westchinas. Wird ein bis ca. 3m hoher Strauch oder Kleinbaum und ist bis zu -20°C frosttolerant. Winterschutz ist also in unseren Breiten erforderlich. Er hat bis zu 60cm lange gefiederte Blätter, mit grünlich gelbweiße Blütenglocken im Juni und ist zweigeschlechtlich, also selbstfruchtbar. Im September bis Oktober werden bis zu 15 cm langen, auffällig kobaltblauen, bohnenartigen Schoten mit Balgfrüchten geerntet. Der gallertartige Fruchtinhalt ist essbar und hat einen leicht süßlichen Geschmack.

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ÖLWEIDE - Elaeagnus

Elaeagnus multiflora – Essbare Ölweide: auch reichblütige Ölweide genannt, bis 5m hoher, dornenloser Strauch mit dunkelbraunen Zweigen im Winter, die lanzettlichen Blätter sind oben mattgrün, unterseits silbrig-rostig, Blüte im Mai/Juni in blassgelben, süß duftenden, kleinen Blütenbüscheln. Die dunkelrotbraunen bis orangeroten Früchte sind im August-September essbar, saftig, süß-sauer. Die Steinfrüchte können zu Marmelade, Gelee, Kompott verarbeitet und zu alkoholischen Getränken vergoren werden. Nur reife Früchte sind für den Frischverzehr geeignet.

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Es gibt noch weitere Ölweiden, deren Früchte gegessen werden können, wie zum Beispiel Elaeagnus umbellata – die Korallenölweide sowie Elaeagnus angustifolia – die schmalblättrige Ölweide und andere, weiters gibt es bereits einige Fruchtsorten, auf deren Suche ich gerade bin.


SANDDORN Hippophae

Wildform siehe unter Laub- und Landschaftsgehölze.

Hippophae rhamnoides / Fruchtsorten: für eine optimale Befruchtung ist die Pflanzung einer männlichen Pflanze für je 6-10 weibliche ratsam bzw. unerlässlich, da getrennt-geschlechtlich.

Askola®: starkwachsend, 4-5m hoch, mit sehr reichem und dichtem Fruchtbehang, ab Ende August erntereif, tieforange, mit besonders hohem Gehalt an Vitamin C und E.

Dorana®: schwachwüchsigste Sorte, dicht mit tieforangen, farbstabilen Früchten besetzt, mittel-früh reifende Sorte mit dem angeblich höchsten Vitamin C-Gehalt, kaum Ausläufer bildend,.

Friesdorfer Orange: 3-5m hoch wachsend, große, orangerote Früchte, reich an Vitamin C, einzige selbstfruchtbare Sorte, ein zweiter Strauch ist aber sehr ertragsteigernd, bevorzugt sandig, kiesige Böden.

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Frugana: bis 4m hoch, aufrecht wachsend, Früchte glänzend hellorange, mittelgroß, hoher Vitamin C-Gehalt, schon im August reifend, starker Fruchtbesatz, besonders für die Fruchtnutzung geeignet, da frühe Fruchtreife.

Hergo: ´Herzfelder Gold´, bis 4m hoch, dünnastig, Fruchttriebe wenig bedornt, Früchte hellorange, mittel-groß, Reife A-MIX, durch den hohen Gesamtsäuregehalt, den beachtlichen Mengen Karotin und dem hohen Ertrag besonders für die Fruchtnutzung geeignet.

Leikora: ´Leitzkauer Orange´, bis 5m hoch, aufrecht, Früchte dunkelorange, sehr groß, die dicht und fest am Fruchtholz sitzen und bis in den Winter hinein ihre Fruchtfarbe erhalten, Reife MIX-MX, hoher Vitamin C-Gehalt, besonders begehrt auch zur Fruchtschmuckgewinnung für die Floristik.

Orange Energy®: starker, breit aufrecht und ausladender Wuchs bei nur mäßiger Bedornung, große, länglich ovale, gelborange, sehr farbstabile, gering behaarte Früchte in dichten Fruchtständen, spätreifend ab M-EIX.

Sirola: mittelstarker, straff aufrechter Wuchs, sehr gering bedornt, große, walzenförmige Früchte, rot-orange, sehr dekorativ und auffallend, angenehm süß, frühe Reife, EVII-AVIII, Fruchtstiele relativ lang, dadurch gut pflückbar.

Pollmix: männliche Befruchtersorte, breit aufrecht wachsend, mittelhoch.

Hikul: Zwergsanddorn siehe bei Bodendecker.


WACHOLDER, KRANEWIT - Juniperus

Wild- und Zierformen siehe unter Nadelgehölze.

Juniperus communis / Fruchtsorten: Blüten unscheinbar, Früchte kugelig schwarz, anfangs bläulich bereift, als Gewürz sehr gut verwendbar, Heilpflanze.

Fruchtwunder: Selektion aus D, besonders reich fruchtende Sorte.

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Heidegeist: Selektion aus D, rein weibliche Sorte.

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Silva Nortica: eigene Selektion, rein weiblich, besonders reichfruchtend.

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Wildobst L-Z

MAIBEERE, KAMTSCHATKA – oder SIBIRISCHE BLAUBEERE - Lonicera

Weitere Zier- und Wildformen siehe unter Laub-, Landschaftsgehölze und Schlingpflanzen.

Lonicera kamtschatica / Fruchtsorten:

Zur idealen Befruchtung immer 2 verschiedene Sorten pflanzen. Die sehr frühen Blüten im März/April vertragen bis zu -8°C. Die Pflanzen benötigen nicht unbedingt eine saure Erde wie die anderen Blaubeeren (Fam. Vaccinium), der Boden kann auch ruhig etwas alkalisch sein.

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Amur: 2001, Slowakei-Bojnice, 1-1,5m hoch, Früchte ca. 0,8g, relativ süß.

Bakcarskaja: 1987, russische Selektion, bis 1,5m, nicht sehr dicht, ausladend, Zweige oft rot oder purpur gefärbt, Früchte süß-sauer, saftig, sehr schmackhaft, in 2. Junihälfte, mittleres Gewicht 0,8g, ca. 1,8kg je Strauch.

Bakczarskij Velikan – Bakcharsky Giant: 2005, Tomsk, Sibirien, bis 190cm hoch und 130cm breit, Frucht länglich oval, dunkelblau, weich, süßsäuerlich, fein, ca. 1,8g, 4,5cm lang, Früchte gleichmäßig auf den Trieben verteilt, 2,5-4,5 kg pro Strauch, Ernte Ende Juni.

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Balalaika: Ertragsselektion, sehr reichfruchtend und genügsam, Früchte süß, bis 3cm lang und 1,5cm breit.

Blue Velvet: bis max. 80cm hoch, sehr kompakt wachsend, die Blätter sind größer als die Art und behaart, mit einem bläulichen Stich, eignet sich gut als unempfindliche Kübel- und als Flächenpflanze, Früchte blau,  stumpfkegel-förmig, mit süßsäuerlichem Geschmack.

Borealis: 2007, Kanada, bis 140cm hoch und 120cm breit, Sorte mit den größten und schmackhaftesten Früchten, Geschmack ausgezeichnet, sehr süß, ca. 1,6g, ca. 4 kg pro Strauch, Reife Ende Juni

Docz´ Velikana – Giant´s Daughter: 2009, Tomsk, Sibirien, bis 180cm hoch 130cm breit, Frucht länglich-birnenförmig, dunkelviolett, süß, 2. Junihälfte reif, Gewicht ca. 1,8g, Ernte 3,1-5,2 kg je Strauch.

 

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Duet: längliche, tiefblaue Früchte ab Juni, hoher Vitamin C-Gehalt, eher kompakt bis 1,5m hoch wachsend.

Eisbär: Ertragsorte mit sehr großen Früchten, 3-4cm lang und 1,5cm breit.

Fialka: bis 1,5m, gelblich-weiße, trichterförmige Blüten im April, himmelblaue Beeren im Juni, Ertrag bis 1,8kg, lang-zylindrisch, ca.3-4cm, hoher Vitamin C-Gehalt, extrem frosthart.

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Indigo Gem: Kanada, bis 150cm hoch 120cm breit, aufrecht verkehrt pyramidal wachsend, Frucht länglich oval, süß, ca 1,3g, eine der besten Sorten zur Direktvermarktung, 4-5 kg je Strauch, Reife Ende Juni.

Kalinka: reichfruchtende Sorte mit zahlreichen Früchten von ca. 1,5cm Größe.

Leningradskij Velikan: Herkunft Kamtschatka, 1,7-2m hoch, Früchte groß, zylinderförmig oder schmaloval, 1,4g schwer, blau, mit starkem Wachsüberzug, süß, sehr aromatisch und reifen Mitte Juni, 2,5-5kg á Strauch möglich, wenig Fruchtfall.

Maistar: 1-1,5m hoch, Früchte sind leicht säuerlich, die Reife ein wenig später als bei ´Amur` sonst wie Wildform.

Martin: längliche, tiefblaue Früchte ab Juni, stark wachsend 1,5–1,8m hoch.

Modry Triumph: neuere tschechische Sorte, sehr ertragreich, Früchte 2,5-3,5cm lang, oval, dunkelblau, süß mit leichter Säure, mit gutem Geschmack, Reife bereits im Mai.

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Morena: 1995, St. Petersburg,  Vavilov- Institut, bis 1,5m, blauschwarze Beeren á ca. 1,7g, lang-zylindrisch, 3-4cm, süßsäuerlich, mit angenehmem mildem Geschmack, mit hohem Vitamin C-Gehalt, Ertrag bis 2,0-2,5kg pro Strauch, Reife Ende Juni.

Nimfa – Nymphe: Russland, bis 1,5m hoch, rund aufrecht wachsend, Früchte spindelförmig, bis 1,3g, blau-violett, mit wachsartiger Bereifung, süß-sauer, aromatisch, frühe Reifezeit, sehr reichtragend bis 2kg je Strauch.

Siniczka: 1998, Russland, kugelförmig bis 1,5m hoch wachsend, reichtragend, mit länglichen, oval oder eiförmigen Früchten, blau mit wachsartiger Beschichtung, süß-sauer aromatisch, etwa 0,8g und in der 1. Junihälfte gleichzeitig reifend, pro Strauch 2-2,5kg Ertrag.

Strezewczanka: 2012, Russland, bis 180cm hoch und 150cm breit, stark wachsend, Früchte breit spindelförmig, fast schwarz, weich, leicht säuerlich, ca. 1,8g schwer, Ernte Ende Juni, 2,5-4,5 kg je Pflanze auf einmal reifend

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Tomiczka: Selektion aus dem fernöstlichen Russland, Przymorskim, gut 1,5m hoch, breit wachsend, große Früchte von 0,8-1g, schmaloval, dunkelblau, unebene Fruchtoberfläche mit wachsartigen Ausblühungen, süß-sauer, sehr schmackhaft, Reife in der 2. Junihälfte, reichtragend 2,6 kg pro Strauch.

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Valchova: 1999 in Russland selektiert, Früchte mit spitzer Spitze, süß-sauer im Geschmack, aromatisch, ca. 0,8-1g, wenig Fruchtfall, Ertrag 2-3 kg pro Strauch.

Vostorg - Delight: 2012, Russland, bis 180cm hoch/breit, Früchte breit spindelförmig, bis 5cm lang, blauviolett, süß mit säuerlichem, harmonischen Geschmack, ca. 1,6g, je Strauch etwa 2,5-5,5 kg, 2. Junihälfte.

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GOJI-BEERE - Lycium

Lycium barbarum: Chinesischer Bocksdorn, Wolfsbeere, Tibet-Goji, Gemeiner Teufelszwirn, Bastard Jasmin, Gou-gi-zi:

2-3m zunächst hochwachsend, dann mit breit überhängenden, eleganten Trieben mit dünnen Dornen, purpurlila Blütenglöckchen von Mai-September. Es werden sowohl die jungen, graugrünen, lanzettlichen Blätter als auch die eiförmig-kugeligen, rot-orangen Beeren, 1-2cm groß, verwendet. Die Pflanze und ihre Früchte haben einen festen Platz in der TCM und mittlerweile auch bei uns. Die Goji-Beeren sind hoch vitamin- und spurenelementereich und haben die höchste Antioxidantien-Konzentration aller bekannten Nahrungsmittel. In der Zwischenzeit gibt es eine große Anzahl von Präparaten, unter anderem auch als Anti-Ageingmittel, für Osteoporosekranke, usw. Die Pflanze ist sehr trockenheitsresistent, extrem windfest, salzverträglich und ein gutes Vogelschutz- und Insektennährgehölz.

Wildform siehe unter Laubgehölze.

Lycium barbarum / Fruchtsorten:

Big Lifeberry®: wie die Art; Selektion, jedoch stärkerer Wuchs mit größeren Blättern und größeren, länglichen, zugespitzten Früchten.

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Lhasa: wie die Art; Auslese mit hellroten, eher rundlichen, relativ großen Beeren, hoher Ertrag bei gutem Fruchtansatz, selbstfruchtend.

Nima: wie die Art; Auslese mit einem mildsüßlichem Geschmack und orangeroten, länglichen Beeren, selbstfruchtend.

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No.1 Lifeberry®: wie die Art; Hochleistungssorte, selektiert nach Geschmack, Inhaltsstoffen und Ertrag, millionenfach, vor allem in der Region Ningxia, China, angebaut.

Sweet Lifeberry®: wie die Art; Wuchs kompakter, mit kleineren Blättern und feintriebiger, Früchte zahlreich und süß, tropfenförmig wie Wildform, dürfte nicht ganz so winterhart sein wie die anderen Sorten.

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MAHONIE

Mahonia aquifolium – Gemeine Mahonie:

Die Mahonie gehört zu den Berberitzengewächs-en, sie ist bei uns in Europa vor allem als Zierstrauch bekannt und wird Dank ihrer immer-grünen Blätter und den Früchten viel in der Floristik verwendet. Weniger bekannt ist, dass man die reifen! Beeren im August-September für Süßmost, Gelee, Marmelade, sogar Wein und Likör verarbeiten kann. In Nordamerika werden die Früchte in der Zuckerbäckerei eingesetzt, ebenso kann man damit Joghurt und Topfen aufwerten. Unreife Früchte haben einen geringen Alkaloidgehalt, weshalb sie als schwach giftig gelten. Die Samen, ebenfalls nicht zum Verzehr, kann man leicht durch Passieren entfernen.

Die Mahonie wird bis 1,5m, die kleinen schwefel-orangegelben Blüten stehen in Trauben dicht an dicht. Sie ist sehr anspruchslos, verträgt auch Halbschatten, wegen der wintergrünen Blätter ist aber Schutz vor kalten Winden empfehlenswert.

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MAULBEERE - Morus

Morus alba – Weiße Maulbeere: Strauchartiger Baum, bis 15m hoch, mit brombeerähnlichen Früchten, 1,5-2,5cm groß, weißliche bis gelbe Farbe, vollreif rosa bis dunkelpurpurn/schwarzrot, essbar, süßlich, saftig, vitaminreich, Geschmack eher fad, Verwendung in der Naturheilkunde, verlangt eher gute Lagen. Der weiße Maulbeerbaum erfuhr eine große Verbreitung, da er seinerzeit als Futterpflanze für die Seidenraupe massenhaft angepflanzt wurde. Es sind auch veredelte Sorten verfügbar.

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Morus alba Pendula – Weiße Hänge-maulbeere: Baum mit schirmartig überhäng-enden Zweigen, 2-3cm lange, brombeerähnliche, wohlschmeckende Früchte, welche weiß, seltener schwarzrot bis schwarz werden.

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Morus nigra – Schwarze Maulbeere: Eine sehr alte Kulturpflanze aus Asien mit spätem Austrieb, strauchartiger Baum 6-10m hoch, Rinde dunkelorange mit vielen Rissen, Früchte tiefrot bis violett, würzig, süß, weinsäuerlich, angenehmer Geschmack, reifen folgend, zur Bereitung von Kompott, Marmelade, Süßmost als auch Wein geeignet, in der Naturheilkunde verwendet, gedeiht im Weinbauklima. Es sind auch veredelte Sorten verfügbar.

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Morus rubra – Rote Maulbeere: wegen ihrer Abstammung aus Kanada, nördliche USA, wird sie auch Amerikanische Maulbeere genannt. Entsprechend wenig erstaunt ihre Frosthärte bis -20°C. Der Name ´Rote´ weist auf ihre unreifen, brombeerförmigen Früchte hin, bei Überreife sind sie kaum von der Schwarzen Maulbeere zu unterscheiden, auch vom Geschmack. Selbstfertile, gelbliche Blüten im Mai/Juni, folgernde Reife von Juli bis August, wächst breiter und höher als Morus nigra.

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Maulbeere Illionois Everbearing: ist eine Kreuzung aus M. alba und M. rubra. Sehr reichfruchtend, große, schwarz-rote Früchte mit angenehm süßen Geschmack, Winterschutz in höheren Lagen empfehlenswert.

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SCHLEHE - Prunus

Wildform siehe unter Laub-, Landschaftsgehölze.

Prunus spinosa / Fruchtsorten: reich- tragende, großfruchtige Schlehen, im April/Mai überreich weiß blühend, Ernte nach den ersten Frösten, da dieser den Zuckergehalt erhöht, sie sind grundsätzlich selbstfruchtbar, eine Fremdbe-fruchtung ist aber vorteilhaft, sehr genügsam. Für Marmelade, Likör, zur Schnapserzeugung. Alle Sorten auf Zwetschkenunterlagen St. Juliens veredelt.

Maarli: Zufallssämling aus unserer Baumschule mit besonders großen Früchten, die relativ leicht zu pflücken sind.

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Merzig: großfruchtige Auslese, Reife X, nach dem 1. Frost, Früchte dunkelblau, süß-säuerlich-herb, bis zu 140° Oechsle, frühblühend, selbstbefruchtend, 2-4m hoch.

Nittel: ebenfalls großfruchtig, spät reifend, dunkelblau, stark bereift, herb schmeckend, hoher Zuckergehalt wie vorige, Blüte früh-mittel, Wuchs mittelstark, sehr ertragreich, 2-3m hoch.

Reto: großfruchtige Kulturschlehensorte, deren Früchte weniger gerbstoffhältig sind und zu Marmelade, Gelee oder dem bekannten Schlehen-Likör oder -Schnaps verarbeitet werden können.

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Wienerwald: wahrscheinl. eine Hybride (Pr. spinosa x Pr. domestica), Früchte rundoval, deut-lich größer als die Wildform, bis ca. 3m hoch.


KOREAKIRSCHE - Prunus

Prunus tomentosa – Koreakirsche, Filzkirsche, Nanking-Kirsche: Ihre Heimat ist Tibet, China und Korea. Die Blüten im April/Mai sind weiß m. rosa Mitte, die Blätter gefurcht, dickfilzig und gesägt. Sie ist außerordentlich reichblühend, die Früchte scharlachrot, rund, ca. 12mm groß, schmecken süß-säuerlich, an kleine Sauerkirschen erinnernd, kompakter Wuchs.

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EDELHOLUNDER - Sambucus

Sambucus nigra / Fruchtsorten:

Haschberg: im Jahr 1965 von der HBLVA in Klosterneuburg, Österreich, herausgegeben, besonders reichtragende Sorte mit sehr großen Fruchtständen, rieselfest, für den Erwerbsanbau besonders geeignet, das Vollertragstadium ist in kurzer Zeit erreicht, und liegt bei ca. 25t/ha, Reife Anfang - Mitte September.

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Sampo: aus Dänemark, mittelstark aufrecht wachsend, gut verzweigt, mittelgroße Frucht-dolden mit großen Früchten, mit intensivem Aroma, hohes Doldengewicht, reichtragend, Reife Mitte August – Anfang September.

Haidegg 17: starkwachsend, gesund, reichtragend, Fruchtdolden deutlich größer als bei vorgenannten Sorten, was die Pflückleistung deutlich erhöht. Reife und Ertrag wie Haschberg.

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Riese von Vossloch: alte Sorte aus D, stark und locker aufrecht wachsende, bis 7m hohe Sorte mit bis zu 30cm großen Blütendolden, die einzelne Doldentraube kann zur Ernte im September 500g wiegen.

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Sambucus nigra var. albida: weißfruchtige Form des schwarzen Holunders mit grünlich-gelben Fruchtdolden.

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Weitere Arten, Wildformen und Ziersorten siehe auch unter Laub- und Landschaftsgehölze.

SILBERBÜFFELBEERE - Sheperdia

Sheperdia argentea – Silber-Büffelbeere: auch Büffel-Johannisbeere genannt, ein sparriger dorniger Strauch mit über 3m Höhe, Blätter sind silbrig behaart, recht schmal, hellgelbe, kleine Blüten im April, gutes Bienennährgehölz, Früchte wurden schon von den Indianern verwertet, sind orange bis tiefrot, ca. erbsengroß, haben ein angenehm säuerliches Aroma, reich an Vitamin C und reifen im Spätsommer, aber erst nach den ersten Frösten süßer und damit genießbar, für Soßen, Gelee, Marmelade und getrocknet hervorragend zum Müsli.

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Weinreben und essbare Kletterpflanzen

WEINREBEN - Vitis vinifera: Sehr robuste, gegen Pilzkrankheiten unempfindliche bzw. resistente Sorten, sgn. Direktträgersorten, die auch besonders frosthart sind. Unter normalen Wachstumsbedingungen ist kein Pflanzschutz notwendig.

Weinreben-Sorten:

Angela: MIX-MX, große Trauben, große, ovale, gelbgrüne Beeren, lockerbeerig, kräftiger Wuchs.

Buffalo blau: M-EIX, rotblaue große Beeren in lockeren Trauben, die lange haltbar am Stock bleiben, saftig, würzig, sehr süß, anspruchslos.

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Concordia: MIX, mittelgroße, blaue Trauben und Beeren, kräftiger Wuchs, typischer Fox-Geschmack, Uhudlersorte, sehr gut für Pergola.

Delaware: M-EX, weiße, große Trauben, mittel-kleinbeerig, robust, geschmacksintensiv, gute Lagerfähigkeit.

Ganita: MVIII, mittel-große Beeren, rosa, fein bukettiert, lange Erntefähigkeit, kräftiger, leicht filigraner Wuchs.

Gelber Muskateller: MIX-X, auch Weiße Goldtraube oder Grobschmeckerter genannt, eine Wein- und Tafeltraube, gehört nicht zu den sgn. Direktträgern, ist aber sehr robust und gesund, hat ein starkes Muskatbukett und findet sich in vielen Weinen auf der ganzen Welt wieder. Gilt als eine der ältesten Weinsorten überhaupt, schon ´Noah´ soll sie an Bord seiner ´Arche` mitge-nommen haben. Anbau nur in guten Weinlagen.

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Hecker: VIII, mit großen Trauben und großen elliptischen Beeren, grün-gelb, schmecken ange-nehm süß mit leichtem Bukett, starker Wuchs.

Isabella: MX, mittelgroße, lockerbeerige, blaue Traube, Wildbeerengeschmack, altbekannt.

Japaner: EVII-MVIII, große Trauben mit großen blauen Beeren, typischer Erdbeerge-schmack, sehr frosthart, für kältere Regionen.

Königliche Esther: VIII, große Trauben mit elliptischen Beeren, blau, knackig süß, dünne Schale, wenig kleine Kerne, schön rotes Herbstlaub.

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Lidi: EVIII, mittelgroße Trauben mit großen, ovalen, lilarosa Beeren, fein u. süß schmeckend.

Lilla: EVIII-AIX, große Trauben mit großen, gelben Beeren, lockerbeerig, süß, knackig, fein, mit rotem Herbstlaub.

Mitschurinski: MVIII, frühe Sorte, aus Russland, mittel-große Trauben mit blauen, bereiften, platzfesten, mittelgroßen Beeren, sehr ertragreich, kräftiger Wuchs, robust, frosthart bis -25° Celsius, etwas anfällig für Krankheiten, für Frischverzehr und Verarbeitung (Most).

Muscat Blue: EIX-AX, mittel-große, ovale Beere mit feinem Muskatgeschmack, obwohl blaubeerig ein gelbes Herbstlaub, am ungünstigen Standort nur wenige Beeren und Trauben.

Nero: MVIII, mittelgroße Trauben und blaue, mittelgroße, ovale, sehr süße Beeren.

New York = Lakemont: IX, große Trauben mit mittelgroßen Beeren, gelbgrün, kernlos, neutral süßer, fein muskatartiger Geschmack, geringe Ansprüche, dekoratives Herbstlaub.

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Osella: MVIII, große lockerbeerige Trauben mit großen, knackigen Beeren, rot/blau-schwarz, süß mit feinem Bukett, kräftiger Wuchs mit dekorativem Laub.

Palatina: M-EVIII, große Trauben, mittelgroße weiße-goldgelbe ovale Beeren, lockerbeerig, feiner Muskatgeschmack.

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Pölöskei Muskataly: 1980, Kecskemét, EIX-AX, Tafeltraube, große Trauben mit großen, goldgelben Beeren, mit einem feinen Muskataroma, sehr hohe Pilztoleranz.

Regent: IX, leicht lockere, mittelgroße Trauben und Beeren, blau, feinsüßer Geschmack ohne Bukett, kernarm, anspruchslose Sorte, starker Wuchs, schöne Herbstfärbung.

Ripatella: EIX, dunkelblau, großbeerig, starkwachsend, reichtragend, typischer Erdbeergeschmack.

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Romulus: IX, große, gelbe Trauben mit klein-mittelgroßen, feinschaligen, bedufteten Beeren, kernlos, neutraler, harmonisch süßer Geschmack, robust, dezent schöne Rotfärbung des großen Laubes im Herbst.

Rosamena: A-MVIII, große Trauben mit großen, gelben Beeren, leicht muskiert.

Venus: A-MIX, völlig kernlose, neue Tafel-traubensorte aus Arkansas, große, lockere Trauben mit dicken, fleischigen, blauen Beeren, die einen leichten Foxton haben, der sich aber bei Vollreife verliert, starker Wuchs, große Blätter.

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Vanessa: VIII-IX, rötliche Trauben mit großen Beeren und sehr dünner Schale, kernlos, sehr angenehmes, fruchtiges Aroma, sehr frosthart und robust.

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KIWI - kleinfruchtig

Actinidia arguta – Strahlengriffel, Okuwa, Honigbeere, Mini Kiwi, Bayernkiwi:

Eine kleinfrüchtige Verwandte der bekannten ´Neuseeland`-Kiwi. Die Früchte sind glatt-schalig, so groß wie Stachelbeeren und größer, mit Schale essbar, Geschmack wie die ´normalen´ Kiwis. Für eine gute Befruchtung ist die Pflanzung einer männlichen Pflanze für je 10 weibliche unerlässlich. Der Schlinger ist starkwachsend, im Austrieb spätfrostgefährdet, sonst anspruchslos und äußerst winterhart. Schnittmaßnahmen sollten im Spätherbst oder im Winter durchgeführt werden, sonst ´weint´ die Kiwi.

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Verfügbare Sorten:

Adam: männliche Befruchtersorte aus Polen, sie zeichnet sich durch ihre bunten grün-weiß-rosa Blätter aus, wächst bis 4m hoch, blüht etwa ab dem 2.-3. Standjahr und ist extrem winterhart.

Ananasnaya = Anna = Ambrosia: russische Züchtung von Mitschurin, große, grüne Früchte, sonnseits leicht gerötet, 3-4cm lang, süß, saftig, hocharomatisch, reich an Vitamin C, Reife ab Anfang Oktober, Ernte ab dem 3.-4. Standjahr.

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Cherrybomb: Selektion aus Kalifonien, Minikiwi mit rotem Fruchtfleisch, 8-12g, kirschartiger Geschmack durch hohen Zuckergehalt (bis 22%), früh reifend.

Dr. Szymanowski: eine A. kolomikta, aus Polen, selektioniert 1995, Blätter dekorativ weiß-grün und zusätzlich rosa ab etwa 2.-3. Standjahr, Früchte grüngelb, sonnseits gerötet, ca. 2,5cm groß und 3g schwer, reifen bereits im August, reiche Ernte ab dem 4.-5. Standjahr.

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Geneva: amerikanische Sorte, Blattstiele rotgrün, Früchte ungefähr 3cm lang und 2cm breit, 5-8g schwer, Reife ab Mitte September, Ertrag ab 3.-4. Standjahr.

Issai: Mehrfachhybride aus Japan, welche meist schon ab dem 2. Standjahr fruchtet, kompakt wachsend, dadurch ´kleinstgarten-geeignet`, mit angenehm schmeckenden, länglichen, 2-4 cm großen, 5-8g schweren, grünen Früchten, im Oktober. Sie benötigt in rauen Lagen leichten Winterschutz. Sie gilt als selbstfruchtbar, produziert aber einzeln gepflanzt oft nur kleine, kugelige Früchte mit wenig Samen, die dann auch noch abfallen. Eine Bestäubung durch männliche Partner ist daher empfehlenswert.

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Julia: entstanden als Hybride aus der Sorte Issai mit Actinidia kolomitka, die Früchte sind etwas kleiner, traubenartig angeordnet mit bis zu 12 Blüten pro Nodie!, der Ertrag setzt im 2.-3. Standjahr ein, Früchte mit sehr gutem Zucker-Säure Verhältnis, mit intensivem Fruchtaroma, auch bei beschatteten Früchten, kompakt wachsend wie die Muttersorte, zur optimalen Befruchtung Partner dazupflanzen.

Ken´s Red: Neuseeland, entstanden aus Actinidia arguta var. cordifolia x Actinidia melanandra (rote Wildform), rotfruchtige Form der glattschaligen Mini-Kiwis mit grünrotgrauer Schale und rotviolettem Fruchtfleisch, 3-4cm lang und 3cm breit, ca. 10-15g á Kiwi, schmeckt sehr fruchtig, saftig, süßaromatisch, Reife September-Oktober, sehr hoher Ertrag ab dem 3./4. Standjahr.

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Weiki weiblich (Weihenstephaner Kiwi): mit kräftigem Wildfruchtaroma und feigenähnlichem Geschmack, weiblich.

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Weiki männlich: männliche Befruchtersorte für alle weiblichen A. arguta-Sorten.

Maki: rote Früchte von 2-3cm Länge, süß, sehr starkes Aroma, gute Fruchtbarkeit, trägt ab dem 2.-3. Standjahr.

Nostino: männliche Befruchtersorte für alle weibl. A. arguta-Sorten, wächst ca. 5-7m hoch.

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KIWI – großfruchtig

Actinidia deliciosa (-chinensis) – Kiwi: großfruchtige Kiwi mit behaarter Schale, verlangen geschützte Standorte im gemäßigten Klima.

Verfügbare Sorten:

Hayward: spätreifend, sehr großfruchtig, breit-oval, hell grünlich-braune Schale, leicht behaart, gutes Aroma, Wuchs weit ausladend bis 4m.

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Jenny: Früchte etwa eigroß, sehr aromatisch, hat zwittrige Blüten, ist dadurch selbstfruchtbar, ´sicher winterfest´ bis -20°C.

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Starella: frühe Sorte, 5-6cm große, walzenförmige, aromatische, leicht behaarte Früchte, sehr ertragreich, starkwüchsig, eine der winterfestesten Sorten.

Matua: männliche Befruchtersorte für alle weiblichen Kiwisorten (klein-und großfruchtige).


AKEBIE

Akebia quinata – Fingerblättrige Akebie: stammt aus bergigen Wäldern Ostasiens, Blätter fünfteilig, handförmig zusammengesetzt, wegen der gurkenähnlichen, purpurnen, recht skurril aussehenden, essbaren, süßen Früchte auch Klettergurke und wegen des würzigen Geruchs der Blüten auch Schokoladenwein genannt, Blüten im April/Mai, violettbraun (weiblich) und rosa (männlich), wächst bis 7m hoch. In China und Japan als Heilmittel anerkannt.

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HOPFEN

Humulus lupulus – Gewöhnlicher Hopfen: starkwachsende Kletterstaude, 1-jährige Triebe, 6 bis 8m hoch, rechtswindend, im Spätsommer überreich mit hellgrünen, zapfenartigen Früchten.
Folgende Fruchtsorten sind verfügbar: ´Perle´, ´Magnum´ und ´Hallertauer´.

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SCHISANDRA

Schisandra chinensis – Spaltkölbchen, Wu-Wei-Zi, Chinabeere, Liebesbeere:

Wird seit über 2000 Jahren in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) eingesetzt. Im Mai erscheinen die eher unscheinbaren, weiss/hellrosa Blüten die intensiv duften. Die Befruchtungsverhältnisse sind etwas kompliziert. Die vermutete Zweihäusigkeit ist nicht immer gegeben, da sie je nach Umständen ihr Geschlecht wechseln und auch mal einhäusig oder zwittrig sein kann.
Wu-wei-zi ist chinesisch und bedeutet ´Frucht mit den fünf Geschmäckern´ - sauer, bitter, süß, scharf, salzig. Ihr wird eine sehr breit gefächerte Wirkung auf die Gesundheit der Menschen zugesprochen, sodass dies in der Literatur sehr verwirrend erscheint. Die Schlingpflanze benötigt Aufstiegshilfen, wächst bis etwa 5m. Ernte nach dem ersten Frost, hervorzuheben ist noch die attraktive hellgelbe Herbstfärbung.

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Sorte Vitalbeere®:eine Selektion der Wildform, männliche und weibliche Blüten befinden sich an einer Pflanze. Im ersten Jahr nach der Pflanzung oft nur weibliche oder nur männliche Blüten. Somit bleiben natürlich die ersehnten Früchte aus, doch bereits im zweiten Standjahr fruchten die meisten.

Mediterrane, Kaki & Co

ERDBEERBAUM

Arbutus unedo - Westlicher Erdbeerbaum: immergrüner Strauch od. Baum bis etwa 3-5m Höhe, mit lorbeerähnlichen Blättern, Blüten weiß-rosa, glöckchenförmig, im Oktober-Dezember, die 2-3cm großen, orange-roten, kugeligen Früchte mit einer warzigen Oberfläche reifen so langsam, dass Früchte und Blüten zugleich am Baum hängen. Diese haben ein leicht süßes Aroma, sind fleischig und mehlig. In Portugal wird aus den Früchten der bekannte Medronho gebrannt.

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PAPAU - Indianerbanane

Wildform und weitere Beschreibung siehe unter Laubgehölze – Asimina

Asimina triloba / Fruchtsorten:

Mango: Reife X, große Früchte mit gelbem Fruchtfleisch, nach Mango schmeckend.

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Overleese: Reife X, breit, gedrungener Wuchs, ca. 2,5-3m hoch, Früchte grünlich-gelb, gelbflei-schig mit wenig Samen, nicht selbstfruchtbar.

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Prima 1216: Reife X, sehr große Früchte, mit hervorragendem Geschmack, frühtragend, selbstfruchtbar.

Sunflower: Reife AX, relativ stark und breit wachsend, ca. 3,5m hoch, Früchte mit gelblich-weißem Fleisch, wenig Samen, tlw. selbstfruchtbar.

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KAKI-Sharonfrucht

Diospyrus kaki: auch Honigapfel, Persimone, Götterfrucht genannt, schon vor 2000 Jahren in China als Kulturpflanze genutzt. Die Wildform wird am natürlichen Standort bis zu 10m hoch. Gelblich-weiße Blüten im Mai/Juni, partheno-carp. Die gelb-orangeroten, kugeligen, ovalen bis flachkugeligen Früchte werden bis 500g schwer. Diese haben einen hohen Tannin-Gehalt, der an den Geschmack von Birne und Marille erinnert, aber als herbe Variante. Mit der fortschreitenden Reife (auch durch Frost, September-November) verliert die Frucht den pelzigen Geschmack des Tannins. Ernte immer erst, wenn Blätter bereits abgefallen sind. Kaki sind, so wie z.B. Feigen, etwa in der gleichen Klimazone einzureihen (Winterschutz notwendig), es gibt aber bereits Sorten, die als frosthärter eingestuft werden.

Diospyrus lotus – Lotuspflaume: sind die kleinen Schwestern der D. kaki. Sie dienen in erster Linie als Unterlage den bekannteren, großfruchtigen Kaki-Sorten. Doch sie tragen auch selbst essbare Früchte, zwar nur kirschgroße, die sich von gelb hin bis zu blauschwarz in der Vollreife verfärben, das Fruchtfleisch ist weich mit mild-süßem Geschmack, sonst wie D. virginiana.

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Diospyrus virginiana – Amerikanische Persimone: ist ein sommergrüner Baum mit grünlich-gelben Blüten im Juni. Die Kakipflaumen (oder Persimonen) dieser Wildart werden 2,5-3cm groß und sind orange gefärbt, süß und essbar. Ernte im Oktober/November. In Mitteleuropa wird sie als Veredelungsunterlage für großfruchtige Kultursorten verwendet, da sie ihre gute Winterhärte an die Veredelung weitergibt. In ihrer Heimat (nord-östliche USA) wird die Persimone bis zu 15m hoch, bei uns deutlich kleiner, ist aber relativ gut winterhart. Sie verlangt einen geschützten Platz in warmer, sonniger Lage bei gutem Boden.

Verfügbare Sorten:

Cioccolatino: der Name kommt wohl von den dunkler gefärbten, feinen Adern dieser Sorte, Früchte knackig, sehr süß, eher klein, bis 90g, schon vor der Vollreife Ende Oktober genussfähig, gute Befruchtersorte.

Jiro: Früchte nicht adstringierend, frühreif ab Mitte Oktober, groß, breitrund und hellorange, kleinwüchsige Krone, sehr robust.

Kostata: chinesische Sorte mit 5-7cm großen Früchten, hell-goldgelb, das süß-fruchtige Aroma entfaltet sich erst in der weichen, vollreifen Frucht, ca. Ende Oktober, wird als frosthart bis -20°C beschrieben.

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Nikitas Gift: aus der Ukraine, Hybride aus Diospyrus kaki x Rosseyanka, welche besonders frosthart sein soll. Früchte groß, schmackhaft und saftig, Herbstlaub außergewöhnlich in einem rot-orangen Farbton wechselnd.

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Vainiglia: die früheste Sorte, Reife ab Mitte Oktober, mit mittelgroßen, hochgebauten Früchten, bis 140g schwer, besonders süß und saftig, mit einem angenehmen Vanille-Geruch, regelmäßig tragend und kräftig wachsend.

 

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Rosseyanka: Kreuzung aus Diospyrus kaki x D. virginiana. Diese Sorte ist in der Ukraine sehr verbreitet, heißt übersetzt ´Russische Schönheit´. Aus den etwa 3cm großen, gelblichweißen Blüten wachsen bis zur Reife Ende Oktober ca. 4-6cm große, etwa 50-70g schwere, breitrunde, goldgelbe-orange Früchte heran. Fruchtfleisch geleeartig, mit süß-fruchtigem Aroma, beinahe samenlos, reichtragend, wird als frosthart bis -18°C beschrieben.

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Ragno: kugelrunde, orange-rotfarbene Früchte, groß, süß und aromatisch, charakteristisch sind spinnfadenartige Risse im unteren Teil der Frucht, für Frischgenuss und Konserve.

Tipo: häufigst angebotene und beliebte Sorte, Früchte schmackhaft, sehr groß, bis über 200g, eher flach, sehr süß, mit dichten, kompakten Kronen und zuverlässigem Fruchtansatz bei früh einsetzenden Ertrag.

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FEIGENBAUM

Ficus carica: Feigen wollen einen sonnigen, windgeschützten Standort an Mauern oder Haus-wänden und eignen sich hervorragend als Kübel-pflanzen. Die Ansprüche an den Boden sind nicht hoch, Staunässe vertragen sie nicht. Schnittmaß-nahmen werden im zeitigen Frühjahr getätigt. Pro Jahr treiben etwa ein-dreimal, je nach Standort und Witterung, Fruchtstände aus den Blatt-achseln, wobei meistens nur die ersten ausreifen. Die Früchte haben rötliches, essbares Fleisch mit gutem Geschmack, sind saftig und vitaminreich. Feigen ertragen bis zu -15°C. Es ist vorteilhaft, sie über den Winter mit einer Schicht trockenem Laub, Schilfmatte, Reisig oder Jute gut einzu-packen, ganz besonders in der Jugend. Die unteren 50cm sind sehr wichtig, am Boden gibt man eine dicke Laubschicht. Kübelpflanzen kühl u. hell überwintern.

Verfügbare Sorten: Von einigen Sorten sind auch Halbstämme verfügbar.

Brogiotto Bianco: Reifezeit ab August, mittelgroße, grüne, wie ein Kreisel geformte Früchte, dünnhäutig, sehr starkwachsend.

Brogiotto Nero: Reifezeit ab Ende August, sehr süße, abgeflachte, dunkelrot-schwarze Früchte, festes, leuchtend rotes Fleisch.

Brown Turkey: bis 3m, ertragsichere Sorte mit birnenförmigen Früchten, blaubraun-grün, sehr groß, im Weinbauklima gut winterhart.

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Contessina: kräftiger Wuchs, Reife August und Anfang Oktober, große, violette Früchte mit sehr süßem Aroma.

Dottato: Reifezeit August-September, mittel-große, grüne-gelblichgrüne, rundovale Früchte, Fleisch blassgelb-rosa, saftig und aromatisch, besonders für die Herstellung von Konfitüre und Trockenfrüchten geeignet.

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Franz-Joseph: unbekannte Sorte, gefunden am Franz-Josephs-Kai am Wiener Donaukanal, zwischen Pflastersteinen herausgewachsen, länglich birnenunförmig, grünbraun mit hellrotem Fruchtfleisch, sehr süß. Die Mutterpflanze steht bei uns im ungeheizten Glashaus, dort ernten wir von etwa Juli – November, durchgehend.

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Kadota: gelbgrüne-grüne, rundliche Früchte, im Weinbaugebiet gut winterhart, mit süßlichem Geschmack.

Lungo del Portogallo: große, länglich birnenförmige Früchte, dunkel violett-braun, in der Reife fast schwarz werdend, Fruchtfleisch sehr fein und zart, honigsüß.

Morena®: birnenförmige, große, rötlich-braune Früchte, ab August sehr lange folgernd reifend, Ernte am einjährigen Holz, starkwachsend, auch für eher unvorteilhafte Standorte.

Nordland-Bergfeige: kompakter Wuchs, Reife August - Oktober, viele rot-violette süße Früchte.

Peretta®: sehr große, grün-rötlich-braune, birnenförmige Früchte, hellrotes Fruchtfleisch, ab August reif, bei optimalem Herbstwetter 2. Ernte möglich, auch für eher unvorteilhafte Standorte.

Verdino: Reifezeit ab August, leuchtend grüne Früchte, birnenförmig, mittelgroß, hervorragend-es Aroma, für Frischverzehr und zum Trocknen.

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Es sind noch weitere mediterrane Pflanzen vorhanden, wie z.B.

Oleo europaea – Olivenbaum

Citrus limon - Zitrone

Citrus sinensis – Orangen

Citrus reticulata – Mandarine

Fortunella margerita – Kumquat

und andere mehr

GRANATAPFEL

Punica granatum

Der Granatapfel stammt aus West- und Mittelasien, gilt als Symbol für Leben und Fruchtbarkeit und ist in der griechischen Mythologie genauso verankert wie im Koran oder der Bibel. Im gesundheitlichen Bereich wird der Granatapfel aufgrund seiner Flavanoide, Anthocyane, Polyphenole, usw. geschätzt. Der kleine Baum oder Strauch wird gut 3m hoch, Blütezeit von Juni-September in meist orangeroten urnen- bis glockenförmigen Blüten, apfelähnliche Früchte, die ab Oktober/November geerntet werden können, deren essbare Samen sind mit einem saftigen, prallen, tiefrot-blassrosa gefärbtem Samenmantel umgeben. Der Granatapfel ist sehr sonne- und wärmeliebend, was sich auch positiv auf die Fruchtbildung auswirkt, er benötigt durchlässiges Substrat, kurzzeitige Trockenheit übersteht er problemlos. Nach den ersten Frösten müssen die Pflanzen bei 2-6°C überwintert werden, wobei die diesjährigen Triebe um ein Drittel gekürzt und schwache ganz entfernt werden – wenig gießen.

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GEMÜSEBAUM

Toona sinensis – Chinesischer Gemüsebaum: in Asien sind dessen aromatische Sprossen unverzichtbare Zutat für viele Gerichte. Der Geschmack erinnert an eine Mischung aus Zwiebeln, Schnittlauch und Liebstöckel. Verwendbar für Suppen, Saucen, Gebratenes ebenso wie Salate. Die Toona-Blätter sind aufgrund des hohen Eiweißgehaltes von ca. 10% auch ideal als Fisch- oder Fleischersatz und sehr vitaminreich. In der TCM werden Blätter, Stengel und Wurzeln als Medikament gegen Blutungen und Entzündungen, als Schmerzmittel und zur Vorbeugung von Diabetes geschätzt. Toona wächst auch bei uns ohne größere Probleme, wenn die ersten Jahre Winterschutz gegeben wurde. Er bevorzugt halbschattigen Standort. Halten Sie den Baum auf Ihrer gewünschten Höhe, indem Sie die zarten Austriebe immer wider abschneiden und verwerten.

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JUJUBE

Ziziphus jujuba – Chinesische Dattel, Jujube, Brustbeere:

Jujuben stammen aus dem Norden und Nordosten von China, sie ist dadurch bedingt winterhart, junge Pflanzen müssen jedenfalls geschützt werden. Etwa bis 6m hoch werdend (im Alter), selbstfruchtbare Blüten von Mai-Juli, die 2-3cm großen, ovalen, orange-rotbraunen Früchte werden von August-Oktober geerntet und frisch verzehrt, getrocknet oder zu Gelee, Marmelade,… verarbeitet. Sie sind säuerlich, saftig, herbfruchtig, mit hohem Vitamin-C Gehalt. Die Jujube ist in der TCM seit Jahrhunderten geschätzt und soll besonders gegen Stress und gut auf Muskeln, Darmflora und Knochenmark wirken, auch gegen Erkältungskrankheiten.

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Ziziphus jujuba Lang – Chinesische Dattel, Jujube, Brustbeere:
Wie die Art; eine beliebte Zuchtsorte mit größeren, wohlschmeckenden Früchten.

Erdbeeren, Verschiedene

ERDBEEREN - Fragaria x ananassa, Fr. versca

PG1 Sorten:

Ostara: mehrmals tragend, mittelgroß-groß, hellrot, süß-säuerlich aromatisch, ertragreich, ab August, robuste Standardsorte.

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Polka: mittelgroße, mittel- bis dunkelrote Frucht, für Höhenlagen gut geeignet, aromatisch, geringe Krankheitsanfälligkeit.

Walderdbeere: Wildform, kleine, süße Früchte, Reife folgernd, ausläuferbildend.

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Alexandria: Monatserdbeere, vorzüglicher Geschmack, bestes Aroma, verträgt auch Halbschatten, rankenlos.

Verbesserte Rügen: Monatserdbeere, Form und Geschmack ähnlich der Walderdbeere, nicht ausläuferbildend.

PG2 Sorten:

Lambada: Frühsorte, mittelgroß kegelförmig, leuchtend mittelrot, ausgezeichneter Geschmack, Früchte sind eher weicher, dadurch beschränkt haltbar, bestens geeignet für Direktvermarktung.

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Madeleine: Frühsorte, große, mittelrote Früchte, robuster, kräftiger Wuchs, besonders für den Bioanbau empfohlen.

Mara de Bois: remontierende Frucht, mittelrot und –fest, eher klein mit ausgezeichnetem Aroma, hohe Fruchtqualität, kräftiger Wuchs, mehltautolerant.

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Mieze Schindler: 1925 von Hr. Schindler, D, gezüchtet, eine Erdbeerdelikatesse, kantige, dunkelrote Frucht, besonders pikantes, delikates Aroma, begehrt durch die späte Reife, für viele die beste Erdbeere, die es je gab, braucht andere Sorten zur Befruchtung, da selbststeril.

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Rapella: mehrmals tragend ab Mitte Juni-Ende September, groß, fest aromatisch.

Wädenswil: ein Klassiker, frühreifend ab EV-EVII, mittelgroß, dunkelrot, robust und mit herrlichem Waldbeerenaroma.

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PG3 Sorten:

Erdbeerwiese Florika: mittelgroß, blühen über dem Laub, Walderdbeerenaroma, Reife Juni-Juli, wollen sonnigen, bis halbschattigen Standort, Bodendecker, 4-6 Stk. á m2 .

Erdbeerwiese Spadeka: wie vorige, nur etwas kleinere Früchte, doch mit kräftigerem Aroma.

Erdbeerwiese Viva Rosa: rosablühend, von Juni bis zum Spätherbst, gleichzeitig mittelgroße, süße Früchte, zur besseren Befruchtung andere öftertragende Sorten pflanzen.

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Mieze Nova: verbesserte ´Mieze Schindler`, größer und fester als die Muttersorte, längere Ernteperiode, Ertrag mittel, resistent gegenüber Mehltau und Welke, und selbstfruchtbar.

Königin Luise: 1905 v. Hr. Göschke, D, gezüchtet, schmeckt vollreif nach Walderdbeere, hat einen starken Duft, frühreifend, mittelgroß, leuchtendrot, attraktive Herbstfärbung.

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Weiße Ananas: vor 1900 entstanden in Philadelphia USA, Reife mittelspät, weiße, naturfarbene Früchte mit rosa Bäckchen, intensives, ganz eigenes Aroma, vollreif angenehm süß.

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PG4 Spalier-Klettererdbeere:

Klettererdbeere: immertragend, am Spalier zu ziehen oder als Hängeerdbeere in Ampeln oder Balkonkästen zu verwenden, Reife Juli-Oktober.


RHABARBER

Rheum rhaponticum: Ausdauernde Staude, 8-10 Jahre nutzbar, Ernte ab 2. Jahr nach der Pflanzung, MIV-MVII, jeweils ca. 30% der Stiele ausbrechen, nicht schneiden, Blütentriebe ständig entfernen, verwendbar für Kompott, Marmeladen, Wein, Kuchenbelag,… enthält Apfelsäure, wirkt durstlöschend und erfrischend.

tl_files/Kerstin/Erdbeeren/Rhabarber.gifErdbeerrhabarber: Sorte mit hellroten Stielen

Frambozen Rood: himbeerrote Stiele und ganz weiches, weißlich-grünes Fleisch.

Holsteiner Blut: raschwüchsig, kräftig dunkelrote Stängel mit viel Vitamin C.


KREN

Aromacia rusticana – Kren, Meerrettich: ´Kren´ kommt aus dem slawischen ´krenas´ und bedeutet soviel wie weinen und wurde früher vor allem als Heilpflanze verwendet. Heute ist der Kren ein Wurzelgemüse, das sich vor allem durch den würzigen Geschmack und seiner einzigartigen Schärfe auszeichnet.

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TAIGAWURZEL

Eleutheroccocus senticosus – Borstige Taigawurzel, Sibirischer Ginseng, Stachelpanax, Teufelsbusch: beheimatet in Sibirien, auf Sachalin, Nordchina,… leicht stacheliger Strauch, in 10 Jahren etwa 1-2m hoch, Blätter handförmig geteilt, cremeweiße Blüten im VI-VII, dann aromatische Früchte blauschwarz in kugeligen Dolden, Standort halbschattig, vollkommen winterhart. Als uralte Heilpflanze bereits ca. 2000 v. Chr. bei Shen nong… erwähnt, wird natürlich in der TCM verwendet.

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Rosen - Historische Rosen - Strauchrosen

Rosa alba Amelia: 1823, Blüte lebhaft kirsch-rosa, groß, locker gefüllt mit goldgelben Staubgefäßen, gut duftend, einmalblühend (VI-VII), Wuchs kräftig, orangegelbe Herbstfärbung, bis 1,2m. PGR3

Rosa alba Celeste: 1759, Blüten in klarem Hellrosa, halbgefüllt, weit geöffnet, Staubgefäße goldgelb, stark duftend, sommerblühend, olivgrüne Blätter, gesund, starkwachsend, bis 2m. PGR3

Rosa alba Great Maiden´s Blush: 15. Jh. oder früher, große, üppig gefüllte Blüten in rosa, die beim Aufblühen aufhellen, die vertiefte Mitte ist dunkler getönt, der Rand erscheint gelblich-rosé, duftend, sommerblühend im Juni, Laub graugrün, starker, teils überhängender Wuchs bis 2m. PGR3

Rosa alba Königin von Dänemark: 1816, tiefrosa, am Rand aufhellende, dichtgefüllte, mittelgroße Blüten mit gutem Duft, einmal-blühend, lockerer, kräftiger Wuchs, bis 1,5m. PGR3


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Rosa alba Maxima - Jakobitenrose: etwa 15. Jh., den heutigen Namen erhielt sie zu Ehren des Königs Maximilian II. von Bayern, Blüten rahmweiß (VI-VII), im Aufblühen leicht rosa, groß, gut gefüllt, meist in kleinen Büscheln, duftend, gesunde, graugrüne Blätter, dichter, kräftiger Wuchs, bis 2m hoch. PGR3

Rosa alba Semiplena: 16. Jh. oder früher, Blüten leuchtend weiß mit goldgelben Staubgefäßen, fast ungefüllt, süß duftend, einmal reichblühend, Wuchs kräftig aufrecht bis 2m hoch, große, rote Hagebutten. PGR3

Rosa alba Suaveolens - White Rose of York: vor 1750, Blüten milchweiß (VI-VII), mittelgroß, halbgefüllt, süß duftend, auffallende Staubgefäße, im Dunkeln, fluoreszierend, sonst wie vorige. PGR3

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Rosa borbonica Commandante Beaurepaire: 1874, Blüten hell rosarot, purpurrot gestreift und weiß marmoriert, gut gefüllt, groß, kugel-becherförmig, gut duftend, Sommer- und nachblühend, robuster, dichtbelaubter, buschiger Strauch, bis 1,8m. PGR3

Rosa borbonica Louise Odier: 1851, eine der schönsten Bourbonrosen, Blüten reinrosa, dicht gefüllt, mit starkem Duft, öfterblühend, sehr wüchsig, anbinden ist ratsam, benötigt bei uns Winterschutz, bis 1,8m hoch. PGR3

Rosa borbonica Mme Pierre Oger: 1878, Blüten perlmuttfarben, cremeweiß schimmernd und an den Rändern leuchtend rosafarben überhaucht, kugelig, dicht gefüllt und sehr gut duftend, öfterblühend, aufrecht bis 1,5m. PGR3

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Rosa borbonica Zéphirine Drouhin: 1868, leuchtend tiefrosa bis hellrote Blüten, mittelgroß, gefüllt und duftend, Knospen hochgebaut, öfterblühend, Triebe ohne Stacheln, Laub bronzefarben, kräftiger Wuchs bis 3m. PGR3

Rosa canina Kiese: 1910, Blüten feurig blutrot mit gelber Mitte, einfach, einmal-, aber sehr reich- und frühblühend, dunkelgrünes, robustes, glänzendes Laub, starkwüchsig bis 2m hoch und mit reichem Fruchtbehang. PGR2

Rosa centifolia Fantin Latour: Frankreich, um 1800, nach gleichnamigem Maler benannt, zartrosa Blüten, Mitte etwas dunkler, dicht gefüllt, sehr gut duftend, regenunempfindlich, einmalblühend, sehr winterhart, bis 2m hoch. PGR3

Rosa centifolia Pompon de Bourgogne: vor 1836, ´Burgunderröschen´, kleine, gefüllte, sommerblühende, rosafarbene Blüten, die duften, sehr gesund, 60-80cm hoch überhängend werdend. PGR3

Rosa centifolia muscosa - Moosrose: seit dem 18. Jh. in Kultur, die ursprüngliche Moosrose, für viele ist sie die Schönste, Blüten sind dicht gefüllt, leuchtend rosa mit wunderbarem, süßem Duft, sommerblühend, Knospen werden von stark bemoosten Kelchblättern umgeben, kräftiger, aufrechter Wuchs, Höhe 2m. PGR2

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Rosa centifolia muscosa Captain John Ingram: 1856, Blüten groß, kugelig gefüllt, samtig violettlila bis purpur, stark duftend, sommerblühend, mit rötlichem Moos an Trieben und Kelchen, Wuchshöhe ca. 1,2m. PGR3

Rosa centifolia muscosa Celina: 1855, eine reichblühende Rose mit ausdruckstarken Blüten in leuchtendem Karminrot mit violett getönt, mittelgroß, locker gefüllt, duftend, Knospen stark bemoost, bis 1,2m hoch. PGR3

Rosa damascena Ispahan: 1832, Blüten sind dunkelrosa mit hellen Nuancen, groß, dicht gefüllt und wunderbar duftend, üppig, stabil u. becherförmig, einmalblühend, für Rosenölzubereitung verwendbar, Wuchs breitbuschig bis 1,5m. PGR3

Rosa damascena Jaques Cartier: entstand 1868, Blüte tiefrosa im Juni, stark gefüllt, mit kurz gewellten Petalen und meist geviertelt, kräftiger Duft, öfter und in Büscheln blühend, üppiges Blattwerk, eine sehr dankbare Rose, bis 1,5m. PGR3

Rosa damascena Leda: vor 1827, vollerblüht zart milchweiß mit karminfarbenem Rand, Blüten mittelgroß, ballförmig und stark duftend, vorwiegend einmalblühend, tiefgrünes Laub, kompakter Wuchs, bis 1m. PGR3

Rosa damascena Trigintipetala - Rose von Kazanlik, Bulgarische Ölrose: wurde 1689 erstmals erwähnt, Blüten rosa im Juni/Juli, halb gefüllt, mittelgroß mit seidigen Blütenblättern und stark duftend, im Herbst nachblühend, mit großen, ca. 2,5cm, gebogenen Hagebutten, Wuchs kräftig, robust, bis 2m hoch. PGR3

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Rosa gallica Cardinal de Richelieu: 1840, Blüten samtigpurpurrot bis violett im Juni, gefüllt, groß, zunächst kugelig, dann schalen- bis becherförmig und süß duftend, beim Abblühen silbrige Reflexe, tiefgrünes Blattwerk, buschiger, kompakter Wuchs, bis 1,5m hoch. PGR3

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Rosa gallica Hippolyte: um 1800, Blüte mittelgroß, gefüllt, purpurfarben, starker, fruchtiger Duft, einmalblühend im Juni, ca. 1m hoch werdend. PGR3

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Rosa gallica James Mason: 1982, England, sehr große, halbgefüllte Blüten in leuchtendem Weinrot, gut duftend, reich- und sommerblühend, wächst üppig und überhängend, bis 1,5m hoch werdend. PGR3

Rosa gallica Officinalis - Apothekerrose, Red Rose of Lancaster: vor 1310 in Frankreich in Kultur, große, karminrote Blüten im Juni mit auffallend gelben Staubgefäßen, sehr gut duftend, leicht gefüllt, bis 1,5m, wurde im Mittelalter zur Herstellung von Rosenöl verwendet. PGR3

Rosa gallica Scharlachglut: 1952, D, Blüten feurig scharlachrot mit gelbem Auge, groß, einfach, einmal blühend, Laub kräftig grün-bronzefarben, lockerer, buschiger Wuchs, im Herbst große Hagebutten, bis 2m. PGR2

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Rosa gallica Tuscany - The Old Velvet Rose: 1596, die altbekannte Samtrose, Blüten sind halbgefüllt, mittelgroß, samtig dunkelrot mit violetter Tönung, leuchtend gelbe Staubgefäße, leicht duftend, sommerblühend, breitbuschiger Wuchs bis 1,5m. PGR3

 

Rosa gallica Tuscany Superb: goßblumigere Form von ´Tuscany´, etwas dichter gefüllt, auch der Wuchs ist kräftiger, sonst wie vorige. PGR3

Rosa gallica Versicolor - Rosa mundi: Mittelalter, den Beinamen Rosa mundi erhielt sie als Erinnerung an Fayre Rosamunde, der Geliebten des englischen Königs Heinrich II, Blüten karminrosa, rosé und weiß gestreift, groß, duftend, locker gefüllt, im Juni blühend, mittelstarker Wuchs, 1m hoch werdend. PGR3

Rosa moschata Buff Beauty: England 1939, Blüten aprikosengelb mit lachsfarbenem, sattem Rosa, dichtgefüllt, mittelgroß, in Büscheln, gut duftend, von Juni bis Herbst, Laub dunkelgrün, im Austrieb rot, bis 1,5m hoch. PGR3

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Rosa moschata Felicia: 1928, Blüten halbge-füllt, dunkelrosa mit gelbem Grund und etwas apricot, nach außen hin aufhellend, Blütenblätter gewellt, öfterblühend bis in den späten Herbst, gut duftend, fast stachellos, bis 1,5m hoch. PGR3

Rosa moschata Moonlight: 1918, süß duft-ende, unermüdlich blühende, fast ungefüllte, cremeweiße Blüten mit auffallenden goldgelben Staubgefäßen, an langen, rankenden Zweigen, durch Schnittmaßnahmen buschiger, bis 2m hoch. PGR3

Rosa moschata Pax: 1918, wurde zum Friedensschluß des 1. Weltkrieges gezüchtet, große, reinweiße und locker gefüllte Blumen, in Büscheln entlang der langen überhängenden Triebe, starker Duft, blüht unermüdlich in großer Fülle, Laubwerk dunkelgrün und leicht gekraust, bis 1,5m. PGR3

Rosa moschata Robin Hood: 1927, kleine, locker gefüllte Blüten in leuchtendem Karmin- rosarot mit weißem Auge, blüht während des ganzen Sommers, kompakter Wuchs, bis 1,2m hoch und breit werdend. PGR3

Rosa moyesii Geranium: 1945, Blüten klein, einfach, leuchtend scharlachrot, mit goldgelben Staubgefäßen, einmalblühend im Mai/Juni, flaschenförmige, hell orangerote Hagebutten, bis 3m. PGR2

Rosa moyesii Marguerite Hilling: 1959, Blumen karminrosa mit heller Mitte, groß, leicht gefüllt, orangegelbe Staubgefäße, öfter- und reichblühend, Laub stark gefiedert, kräftige, überhängende Büsche bis 2m. PGR2

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Rosa omeiensis pteracantha - Stachel-drahtrose: 1890, zahlreiche, reinweiße Blüten im Mai/Juni, auffallend rote Stacheln, die flügelartig und mehrere Zentimeter lang an den Trieben herablaufen, junge Stacheln rötlich durchscheinend, kleine tiefgrüne Blättchen, Wuchs kräftig, 2-2,5m hoch. PGR2

Rosa pendulina Bourgogne: 1983, Blüten groß, einfach, zartrosa, malerisch überhängender Wuchs bis 1,5m, leuchtend rote, pendelnd hängende Hagebutten mit viel Vitamin C, gilt als eine der schönsten früchtetragenden Sorten. PGR2

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Rosa pimpinellifolia Frühlingsduft: 1949, große Blüte, rosa mit gelber Mitte, dicht gefüllt, starker Duft, Hauptblüte im Juni, kräftiger, dichter Wuchs, bis 1,5m. PGR3

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Rosa pimpinellifolia Glory of Edzell: mittel-große, hellrosamagentafarbene Blüten mit weißem Auge, sehr früh und reich-, einfach- und einmalblühend, bis 1,5m. PGR3

Rosa pimpinellifolia Red Nelly: mittelgroße, einfache, karminrote Schalenblüten im Mai, gesund und robust, schöne Herbstfärbung, bis 80cm hoch werdend. PGR3

Rosa pimpinellifolia Single Red: Blüten außen silbrig, innen rot mit gelben Staubgefäßen, ungefüllt, einmalblühend, prachtvolle intensiv-rote Herbstfärbung, bis 1,5m hoch. PGR3

Rosa rubiginosa Fritz Nobis: 1940, Blüten gut gefüllt, hellrosa, innen gelblich, einmalblühend im Juni, intensiv duftend, gesund und besonders frosthart, bis 2m hoch. PGR2

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Rosa rubiginosa Magnifica: 1916, halbgefüllte Blüten, lachs bis rosa, mittelgroß, einmal blühend, Triebe mit vielen hakenförmigen Stacheln, Wuchs kräftig und überhängend, orangegelbe Herbstfärbung, bis 1,8m hoch. PGR3

Rosa rugosa Blanc Double de Coubert: 1892, leuchtend reinweiße, gut gefüllte, stark duftende Blüten von Juni - August, Herbstfärb-ung auffallend orangegelb, bis 1,5m hoch. PGR3

Rosa rugosa Conrad Ferdinand Meyer: 1899, Blüten silbrigrosa im Juni, gefüllt, sehr groß und stark duftend, nachblühend, sehr starker Wuchs, sehr bewehrt, auch als Kletterrose verwendbar, bis 2,5m hoch. PGR3

Rosa rugosa Hansa: 1905, große, violett-dunkelrote Blüten, gefüllt, öfterblühend, stark duftend, sehr gesund, Hagebutten leuchtend rot, 1,5-2m hoch werdend. PGR2

Rosa rugosa Mrs. Anthony Waterer: 1898, gut duftende, leuchtend hellkarminrote Blüten, halbgefüllt und groß, sehr wohlgeformt, remontierend, reichblühend im Hochsommer, wächst dicht, Triebe stark bestachelt, langtriebig mit dunkelgrünem Laubwerk, bis 1,5m. PGR3

Rosa rugosa Sarah van Fleet: 1926, Blüten leuchtend rosa, gut gefüllt, duftend, bis in den Herbst blühend, bildet wenige Hagebutten, bis 1m hoch werdend. PGR3

Rosa sweginzowii Macrocarpa: Blüten hellrot im Juni, einfach, mittelgroß, duftend, sehr zierend sind die großen, orangeroten und flaschenförmigen Hagebutten, kräftiger Wuchs, bis 4m hoch. PGR3

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Aicha: 1966, eine Bibernellrose mit großen, halbgefüllten, goldgelben Blüten, stark duftend, mit auffälligen Staubgefäßen auf rotem Grund, einmal blühend, remontierend, bis 1,5m. PGR3

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Centenaire de Lourdes: 1958, duftende, große, locker gefüllte Blüten in leuchtendem, kräftigem Rosa, die seidigen Blütenblätter wölben sich im Innern der Blüte über die Staub-gefäße, reich- und öfterblühend, widerstands-fähig, etwa 1,5-2m hoch wachsend. PGR3

Dirigent®: 1956, halbgefüllte, mittelgroße Blüten in Büscheln in leuchtendem Blutrot mit samtigem Glanz, enorm reich- und dauerblühend, später Blühbeginn, große rötlichgrüne Blätter, 1,5-1,8m hoch aufrecht wachsend. PGR2

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Escapade®: 1967, große, halbgefüllte Blüten in magentarosa mit weißer Mitte, stark duftend und reichblühend den ganzen Sommer über, bis 1m, robust und gesund, Pollenlieferant. PGR2

Ferdinand Pichard: 1921, Blüten dunkelrosa und rosa und weiß gestreift, gut gefüllt und wunderbar duftend, reich- und öfterblühend, kräftiger, aufrechter, gesunder Wuchs, bis 1,5m hoch. PGR3

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Golden Chersonese: 1967, (Eltern sind R. ecae und ´Canary Bird´), einfache, gelbe Blüten, klein und leicht duftend, Anfang Juni blühend, kleines, farnartiges Laub, kräftiger Wuchs, robust, bis 2m. PGR3

Heckenzauber – Sexy Rexy: 1984, mittelrosa, mittelgroße, gefüllte Blüten, öfter- und überreichblühend, mit leichtem Duft, bis ca. 1m hoch. PGR2

Lichtkönigin Lucia®: 1966, leuchtend zitronengelbe Blüten mit roten Staubgefäßen, gut gefüllt, gut duftend, reich- und öfterblühend bis zum Frost, aufrechtwachsend bis 1,5m. PGR2

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Mozart: 1937, kleine, wildrosenähnliche Blüten in leuchtendem Rosarot mit weißem Auge, intensiver Duft, öfterblühend, bewährter, reichblühend, robust, bis 80cm hoch. PGR2

Nymphenburg: 1954, Deutschland, Blüten rosa bis orangegelb, halbgefüllt, in Büscheln den ganzen Sommer blühend, starker Duft, gut für Hecken geeignet, bis 1,5m hoch. PGR2

Old Yellow (St. Albans): früh- und reichblühende Sorte aus der pimpinellifolia-Familie mit gelben, gefüllten Blüten, einmalblühend, bis 1,5m. PGR3

Portland: ´Duchesse of Portland´, 1790, Italien, Blüten leuchtend hellrot, halbgefüllt, wunderbar duftend, goldgelbe Staubgefäße, öfterblühend, gedrungener Wuchs, bis 80cm hoch. PGR3

Reine des Violettes: 1860, Blüten dunkel-violettrot, im Verblühen violett, Rückseite heller, samtig, mittelgroß, flach geviertelt mit kleinem Auge, duftend, kräftiger Wuchs bis 1,2m. PGR3

Romanze®: 1984, leuchtend pinkfarbene Blüten, edelrosengleich, leicht gewellte Blütenblätter, schöner Herbstflor, buschiger, gedrungener Wuchs, sehr winterhart, bis 1,2m hoch. PGR2

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Rosarium Uetersen®: 1977, öfterblühend, mit großen, stark gefüllten, kräftig tiefrosa Blüten, nach Wildrosen duftend, sehr frosthart, bis 2m hoch. PGR2

Rose de Resht: 1950 aus Persien eingeführt, purpurrote, sehr dicht gefüllte, rosetten- bis pomponförmige Blüten, aufrechter, gedrungener Wuchs, lange blühend, bis 1m. PGR3

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Rosenstadt Freising®: 2003, aparte Strauchrose, die mit ihrem Farbspiel besticht, die Blüten sind weiß mit rotem, ungleichmäßigem Rand, mittelgroß, gut gefüllt, öfterblühend, gesund und frosthart, bis 1,2m hoch. PGR3

Rugelda®: 1989, Blüten zitronengelb, rötlich gerandet, groß, gut gefüllt, öfterblühend, duftend, stark bestachelt, gesund, frosthart, bis 2m. PGR2

Schneewittchen®: 1958, öfterblühend, mit edelrosengleichen Knospen und reinweißen, Schalenblüten in Dolden, blüht unermüdlich bis zum Frost, breitbuschiger Wuchs, bis 1m. PGR2

So Pretty®: 2004, orangerote, ungefüllte Blüten, auffallend attraktive Staubgefäße, Bienenweide, immerblühend, sehr gesund, 80-120 cm. PGR2

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Souvenier du Dr. Jamain: 1865, Blüten weinrot, gut gefüllt, zeigen vollerblüht ihre gelben Staubgefäße, duftend, reichblühend und im Spätsommer nachblühend, bis 1,8m hoch wachsend. PGR3

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Kletterrosen - Ramblerrosen - Schlingrosen

Albéric Barbier: 1900, in der Knospe gelb, aufgeblüht fast weiß mit gelblicher Mitte, dicht-gefüllt und gut duftend, sommerblühend in Büscheln, nachblühend, Laub stark glänzend, sehr kräftiger Wuchs bis 5m und mehr. PGR3

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Aloha®: 2003, große, dichtgefüllte Blüten in aprikot mit einigen Rosa- und Rottönen, reich- und öfterblühend, duftend, sehr starkwüchsig und blattgesund, starke Stacheln, bis 2,5m hoch werdend. PGR3

Amadeus®: 2003, öfterblühend, große, gut gefüllte, blutrote, weithin leuchtende, nicht verblauende Blüten, leicht duftend, gute Blattgesundheit, ca. 2m hoch werdend. PGR3

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American Pillar: 1902, Blüten karminrosa mit weißem Auge, mittelgroß, einfach, einmal über-reich in Büscheln blühend, sehr gut geeignet, um in Bäume zu klettern, glänzend grünes Laub-werk, winterhart, bis 6m hoch wachsend. PGR3

Bobby James: 1961, Blüten cremeweiß, mittelgroß, leicht gefüllt und duftend, in großen Dolden im Sommer blühend, starker Wuchs, bis 6m, geeignet, um in Bäume zu klettern. PGR3

Climbing Schneewittchen: 1968, ´Iceberg Climber´, reich- und dauerblühender Kletterer der gleichnamigen Strauchrose, Blüten reinweiß in Büscheln, hellgrüne, fast stachellose Triebe, leicht duftend, gesund und robust, bis 4m hoch. PGR3

Colette®: 1993, Blüten mittelgroß, rosetten-artig mit goldbraunen Blütenblättern, besonders reich- und öfterblühend, stark duftend, auch als Strauchrose verwendbar, bis 2m hoch. PGR3

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Coral Dawn®: USA 1960, Weiterzüchtung von ´New Dawn´, leuchtend korallen- bis altrosa, dicht gefüllte Blüten, duftend, dauerblühend, regenfest, stark wachsend, bis 3m. PGR2

Elfe® - Francine Jordi: 2000, grünlichelfen-beinfarbene, große, gefüllte Blüten, Duft mild und fruchtig, gesundes Laub, zwei starke Haupt-flore, etwas regenempfindlich, bis 3m. PGR3

Félicité et Perpétue: 1828, Blüten milchweiß, leicht karminrosa überlaufen, klein, dicht rosettenartig gefüllt, nach Moschus duftend, in großen Dolden einmal überreich blühend, sehr gesund, frosthart,  kräftiger Wuchs 5-7m. PGR3

Flammentanz®: 1955, einmal im Sommer blühend, feurig blutrot, mittelgroß, gut gefüllt, gesund und robust, emporstrebend bis 5m, sehr frosthart, für extreme Standorte. PGR3

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Frau Eva Schubert: 1937, reich- und öfterblühende Sorte in kräftigem Rosa, kleine, dichtgefüllte Blüten in Büscheln, die rasch aufhellen, 2m hoch werdend. PGR3

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Ghislaine de Féligonde: 1916, lachsrosa bis zartgelbe, mittelgroße, gefüllte Blüten mit orangegelben Staubgefäßen, reich in Büscheln blühend und remontierend, verträgt auch Halbschatten, bis 2m. PGR3

Goldstern®: 1966, große, duftende, gut ge-füllte Blüten in reinem Tiefgoldgelb, nur wenig aufhellend, öfterblühend, Laubwerk sattgrün, Wuchs aufrecht, gut verzweigt 2-3m hoch. PGR2

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Heidelberg®: 1959, eine wertvolle karminrote Kletterrose, große, gefüllte Blüten, duftend, starker, aufrechter Wuchs, blüht bis in den Herbst hinein, bis 2m hoch. PGR2

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Jasmina®: 2005, Blüten groß, in Büscheln, gefüllt, öfterblühend, in violett-rosa, duftend, reichblühend, sehr gesund, 1,8-2,5m hoch. PGR3

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Kiftsgate: 1954, sehr reichblühend, rahmweiße, ungefüllte, gut duftende Blüten in Dolden im Sommer, bis 10m hoch kletternd (auch in alte Bäume). PGR3

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Kir Royal®: 1995, stark wachsend, Blüten nostalgisch, seidenrosa, halbgefüllt, leicht duftend, starker Hauptflor, schwächer nach-blühend, sehr gesund, sehr robust, 2-3 m. PGR3

Liane®: D, 1989, edelrosenartige Knospen, kräftig orange, gut gefüllt, im Aufblühen kupfrig-orange werdend, öfterblühend, aufrecht bis 2,5m hoch. PGR2

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Lykkefund: 1930, Blüten rahmweiß, klein, einfach bis leicht gefüllt, stark duftend, einmal-blühend, bis 5m hoch, Triebe ohne Stacheln, schöne orangerote Herbstfärbung. PGR3

Maintower®: 2005, öfterblühend, mittel-große, stark gefüllte, ziegel-mennigrote Blüten, die nicht verblassen, stark duftend, das Blüten-innere ist leicht gedreht, im Austrieb rötliche, später sattgrüne Belaubung, 2,5-3m. PGR3

Maria-Lisa: 1925, kleine, ungefüllte Blüten, leuchtend rosarot mit weißem Auge, in großen Trauben, einmal- und überreich blühend, frostharte Sorte, bis 5m hoch. PGR3

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New Dawn: 1930, England, zart- silbrigrosa, halbgefüllt, nach Apfelblüten duftend, Dauer-blüher bis zum Frost, kräftig wachsend, gesund und robust, gelbe Herbstfärbung, manchmal Winterschutz notwendig, bis 4m. PGR2

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Orange Dawn®: 2003, Blüte gefüllt, groß, öfterblühend, in leuchtendem Orangerot, reich-blühend, leichter Duft, sehr gesund, bis 2,5m. PGR3

Parade: 1953, reichblühende Kletterrose mit großen, dichtgefüllten Blüten in leuchtendem Karminrosa, duftend, öfterblühend, kräftiger Wuchs, robust und winterhart, 3-4m hoch. PGR2

Paul Noël: 1913, süß duftende Blüten, mittel-groß, in kräftig gelblichrosa bis lachsrosa, dicht-gefüllt gefältelt, in kleinen Büscheln, blüht wiederholt, bringt im späteren Jahr wesentlich kräftiger getönte Blüten, glänzende Belaubung, 4-5m. PGR3

Paul´s Himalayan Musk Rambler: violettrosa Blüten, klein und rosettenförmig gefüllt, duftend, die Blumen hellen cremeweiß auf und erscheinen in großen zahllosen Büscheln, einmalblühend, auch halbschattig, bis 10m. PGR3

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Paul´s Scarlet Climber: 1916, große, scharlachrote, halbgefüllte, haltbare Blüten in Büscheln, einmal im Juni/Juli außerordentlich reichblühend, 3-5m hoch. PGR2

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Polstjärnan - White Rose of Finland: 1937, Blüten reinweiß, klein gefüllt, einmal und sehr reichblühend, starker Wuchs, bis 5m, ausgesprochen winterhart. PGR3

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Ramira®: 1988, Blüten intensiv reinrosa, öfterblühend, stark nach Wildrosen duftend, robust, bis 2,5m hoch werdend. PGR2

Rosanna®: 2002, große, stark gefüllte, edel geformte Blüten in kräftig rosarot bis lachsrosa, duftend, öfterblühend, gesund, bis 2m. PGR2

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Salita®: 1987, große, gut gefüllte Blüten in leuchtendem Orangerot, eine der wenigen Sorten in diesem Farbton, öfterblühend in Dolden, leider ohne Duft, bis 2,5m hoch wachsend. PGR3

Santana: 1984, Deutschland, öfterblühend, Blüte leuchtend dunkelblutrot, gefüllt, lange haltbar, wetterfest, schwacher Duft, 2,5m. PGR2

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Schneewalzer: große, edle, gut gefüllte reinweiße Blüten, dunkles Laub, gut verzweigter Wuchs, starke Grundtriebe, bis 2,5m. PGR2

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Seagull: 1907, die stark duftenden Blüten sind weiß, mittelgroß, leicht gefüllt, mit goldgelben Staubgefäßen, einmal überreichblühend, Laub-werk dicht und graugrün, stark wachsend, 4-5m. PGR3

Super Dorothy®: 1986, Blüten rosa, klein, stark gefüllt, in großen Büscheln reich- und öfterblühend, sehr gesunde Rose, nicht anfällig gegenüber Pilzkrankheiten, bis 2,5m. PGR2

Super Excelsa®: 1986, Blüten dunkelkarminrosa-rot, klein, stark gefüllt, in großen Büscheln reich- und öfterblühend, sehr gesunde Rose, nicht anfällig gegenüber Pilzkrankheiten, bis 2,5m. PGR2

Sympathie: 1964, samtig dunkelrote, duftende Blüten, edelrosengleich, öfterblühend, starkwachsend, winterhart, bis 4m hoch. PGR2

Taunusblümchen: 1904, reizende, kleine gefüllte Röschen in lilarosa, in großen Büscheln, kräftig wachsender, langtriebiger Strauch, einmalblühend, bis 5m hoch werdend. PGR3

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Uetersener Klosterrose: 2006, gefüllte, ballförmige Blütenschalen, die an ´Raubritter´ erinnern, die cremefarbenen Blumen duften angenehm süßlich mild nach Wildrosen, leuchtend gelbe Staubgefäße, guter 2. Flor, sehr gesund, 2,5-3,0m. PGR3

Veilchenblau: 1909, Blüten purpurviolett mit weißem Auge, sehr kleinblumig, locker gefüllt, einmal überreich blühend, Triebe fast stachellos, starker Wuchs, ca. 3m hoch werdend. PGR3

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Venusta Pendula: 1928 von Kordes wieder eingeführt, Blüten mittelgroß, rosa und weiß aufhellend, locker gefüllt, einmal- und reichblühend, bildet weiche, lange Triebe, bis 6m. PGR3

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Wedding Day: 1950, Blüten weiß mit gelben Staubgefäßen, einfach- und einmal-, aber überreichblühend, starker, fruchtiger Duft, fast stachellos, verträgt auch Schatten, gut geeignet, um in Bäume zu klettern, bis 9m hoch. PGR3

Strauchrosen - Beetrosen - Bodendeckerrosen

ENGLISCHE-, MODERNE ROMANTIK- und EDELROSEN

Abraham Darby®: 1985, apricotfarbig, mit einem gelblichen Grund und rosafarbenen Schimmer, dicht gefüllt, sehr wohlriechend, Laubwerk glänzend, auch als Kletterrose verwendbar, 1,5-2m hoch. PGR3

Candlelight®: Blüten groß, stark gefüllt, bern-steinfarben-dunkelgelb, starker Edelrosenduft, regenfest, in der Vase lange haltbar, verblasst nicht, sehr gute Gesundheit, bis 80cm. PGR3

Charlotte®: 1993, mittelgroße, exqusite, nostalgisch gefüllte, schalenförmige Blüten in zartem Gelb, mit angenehmen Teerosenduft, besonders winterhart, 70-90cm hoch. PGR3

Chippendale®: 2005, stark herbsüß duftende, schalenförmige, dicht gefüllte Blüten, ihre Farbe je nach Witterung, Temperatur,...von dunkel-orange bis pfirsichgelb-apricot-rosa wechselnd, sehr gesund, sehr frühblühend, bis 1m. PGR3

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Eden Rose 85®: 1985, hellrosa, nostalgisch gefüllte Blüten, Laub dunkelgrün glänzend, kräftig aufrecht wachsend, robust und gesund, bis 1,5m hoch werdend. PGR3

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Englisch Garden®: Syn. `Schloß Glücks-burg´, 1986, Blüten flach, bernsteinfarbig, zum Rand aufhellend, duftet leicht nach Teerose, bis 70cm hoch. PGR3

Gertrude Jekyll: 1986, nach der berühmten Gartenarchitektin benannt, Blüten kräftig, leuch-tend rosa mit aufhellendem Rand, intensiver, angenehmer Duft, kräftiger, aufrechter Wuchs, bis 1,5m hoch werdend. PGR3

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Golden Celebration®: 1992, Blüten tief gold-kupfergelb in lockeren Büscheln, gilt als die Dunkelste der gelben englischen Rosen, gefüllt, stark duftend, glänzendes Laub, bis 1m. PGR3

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Graham Thomas®: 1983, leuchtend dotter-gelbe Blüten mit Kupferschein, leicht gewellt, guter Teerosenduft, hellgrünes, glänzendes Laub, aufrecht wachsend bis 1,2m hoch. PGR3

Home & Garden®: 2001, reinrosa Blüte, groß, schalenförmig, stark gefüllt, geviertelte Blütenform, in Dolden, stark glänzendes dunkelgrünes, Laub, bis 80cm hoch. PGR3

Leander®: 1982, zahlreiche, dichtgefüllte Blüten in tiefem Apricot, vorwiegend einmalblühend, kräftiger Wuchs, bis 1,8m hoch wachsend. PGR3

Leonardo da Vinci®: 1993, reichblühende, leicht duftende, dicht gefüllte, klassisch geviertelte Rose in Dunkelrosa, sehr farbstabil und regenfest, sehr gesund, 60cm. PGR3

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Mainauduft®: 2000, in kräftigem Rosarot, große, dichtgefüllte Blüten mit einem intensiven Duft nach alten Rosen bzw. Himbeeren, Schnitt-rose, starkwüchsig, robust, 60-80cm. PGR3

Mary Rose®: 1983, locker gefüllte Blüten in kräftigem Rosa, beginnt früh zu blühen, hört spät auf, sehr gesund und widerstandsfähig, 1,2m PGR3

Nostalgie®: 1995, eine ausgefallene Sorte, Blüten cremeweiß-kirschrot, gut gefüllt, angenehmer Duft, für Vasenschnitt geeignet, lederartiges, glänzendes Laub, 60-80cm. PGR2

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Piano®: 2007, große Blüten, stark gefüllt, mittelrot leuchtend, erst kugelig, dann becherförmig, mit leichtem Himbeerduft, sehr gut für die Vase, sehr gesund, Laub stark glänzend dunkelrotgrün, 1-1,2m hoch werdend. PGR3

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Red Eden Rose®: 2002, dunkeljohannisbeer-rote, fruchtig duftende Rosensorte, stark gefüllt, sehr gesund und regenfest, bis 120cm. PGR3

Sebastian Kneipp®: 1997, Blüten cremeweiß, in der Mitte gelblichrosa, prall gefüllt, meist in Dolden, Duft stark, süß, berauschend, bis 1,2m hoch, Namensgebung anlässlich des 100. Todes-Gedenkjahres des naturheilkundigen Pfarrers. PGR3

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The Pilgrim®: Syn. `Gartenarchitekt G. Schulze´, 1991, dichtgefüllte Rosen mit seidigen Blütenblättern in feinstem Gelb, an den Rändern wachsfarben aufhellend, mit starkem Duft, bis 1m hoch. PGR3

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William Shakespeare 2000®: Blüten päonienförmig in leuchtendem, samtigem Karmesinrot, das allmählich in sattes Purpur übergeht, mit intensivem Duft, aber nicht immer, gesund und resistent, bis 110cm. PGR3

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Winchester Cathedral®: 1988, weiße Rose mit oft gelblichem Schimmer in der Blütenmitte und sehr gutem Duft, gut gefüllt und schalenför-mig erblühend, kräftiger, kompakter Wuchs, bis 1m. PGR3

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BEET-, POLYANTHA-, FLORIBUNDAROSEN

Aprikola®: 2000, Blüten kräftig aprikosengelb, mittelgroß, gut gefüllt, öfterblühend, leicht duftend, besondere Widerstandsfähigkeit gegenüber Pilzkrankheiten, bis 70cm. PGR2

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Aspirin®: 1995, weiße, gut gefüllte Beetrose, reichblühend, sich gut reinigend, auch als Bodendeckerrose geeignet, hellgrünes, gesundes Laub, 60cm. PGR2

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Bad Birnbach®: 1999, reichblühend in leuchtenden lachsrosa Rosetten, klein bis mittelgroß, gut gefüllt, sehr gesund, nur 50cm hoch. PGR2

Bayerngold®: 1990, mittelgroße, gut gefüllte Blüten in reingelb, äußerst gesunde Belaubung, reichblühend bis zum Frost, ständig durchtreibend, sehr robust, 50-60cm hoch. PGR2

Bella Rosa®: 1982, Blüten in kräftigem Rosa, gut gefüllt, mittelgroß, reichblühend bis zum Frost, in der Vase lange haltbar, bis 60cm. PGR1

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Bonica®: 1981, mittelgroße, gut gefüllte Blüten in Büscheln, rosarot, reichblühend, mit guten bodendeckenden Eigenschaften, außerordentlich frosthart, ca. 60cm hoch. PGR1

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Goldelse®: 1999, große, stark gefüllte, dunkelorangene Blüten mit fruchtig-leichtem Duft, dunkelgrünes, glänzendes Laub, sehr gesund und winterhart, ähnlich der Bernstein Rose, aber kompakter und dichtbuschiger, 50-60cm hoch. PGR2

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Nina Weibull: 1962, dunkel- bis blutrote Blüten, mittelgroß, dicht gefüllt, dauerblühend bis zum Frost, witterungsunempfindlich, auch für Halbschatten, ca. 50cm hoch. PGR1

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Queen of Hearts: stark gefüllte, geviertelte, orangerot-lachsfarbene Blüten, leicht duftend, sehr gesund, bis 70cm hoch. PGR3

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Red Yesterday – Marjorie Fair®: 1978, kleine Blüten in leuchtendem Rot mit einem kleinen weißen Auge, reichblühend in großen Dolden, gesund, breitwüchsig, 60-80cm. PGR2

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Rhapsody in Blue®: 2002, Blüten purpur-violett mit weißer Mitte, mittelgroß, halbgefüllt, duftend, im Moment die ´blaueste´ Rose, aufsehenerregend, gesund, bis 1m. PGR2

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Rosene®: 2002, mittelgroße, gefüllte Blüten in sattem Gelb, auch für Freilandschnitt, aufrecht-wachsend, gesunde Belaubung, 80-100cm. PGR2

Rotilia®: 2000, karminrote, regenfeste, mittel-große, gefüllte Rose mit Duft, reichblühend, hitzeverträglich, sehr gesund und robust, viele internationale Rosenpreise, bis 70cm. PGR2

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Ruth Leuwerik: 1960, leuchtend rote, gut gefüllte, große Blüten mit leichtem Duft, aufgeblüht flach, reichblühend bis zum Spätherbst, gut 50cm hoch werdend. PGR1

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Sweet Pretty®: Neuheit, pastellrosa, einfache, ungefüllte Blüten mit markanten Staubgefäßen, öfterblühend, Pollenlieferant für Insekten, sehr gesund, Wuchshöhe 60-80cm. PGR2

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BODENDECKERROSEN

Alpenglühen®: 2003, leuchtend signalroter Blütenteppich mit besonderer Leuchtkraft, halbgefüllt blühend, schöner Kontrast zum frisch grünen, glänzenden, hervorragend resistenten Laub, bis 60cm. PGR2

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Heidefeuer®: eine besonders robuste Rose in leuchtendem Rot, mittelgroß, halbgefüllt, reichblühend bis zum Herbst, sehr gesunde Belaubung, frosthart, bis 60cm hoch. PGR2

Heidetraum®: wie ´Heidefeuer´, jedoch mit leuchtend rosaroten Blüten. PGR2

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IGA München 83®: 1982, karminrosa Blüten in Büscheln, halbgefüllt, mittelgroß, leicht duft-end, sehr gesund, für extreme Lagen geeignet, Hagebutten kugelförmig, ca. 1,8cm, rot-orange, dekorative Kelchblätter, 60-70cm. PGR2

Margaret Merril®: 1977, Blüten gefüllt, perlweiß, mit rosigem Glanz in der Mitte, bezaubernder, außergewöhnlicher Duft, gute Gesundheit, 40-60cm. PGR2

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Palmengarten Frankfurt®: 1988, Blüten karminrosa-karminrot, mittelgroß, gefüllt, schalenförmig, reichblühend, sehr robust, guter Kontrast zw. Blüte u. Blatt, bis 70cm. PGR2

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Rosa rugosa Dagmar Hastrupp: 1914, reichblühende, große, ungefüllte Wildrosenblüten in zartem Rosa, sehr lange blühend, leuchtend rote Hagebutten, sehr frosthart, 60-100cm hoch PGR2

Rosa rugosa Dark Foxi®: 2006, stark gefüllte, große Blüten in dunklem Violett-Pink, gesund, kräftig, kompakt wachsend, stark duftend, reich fruchtend, 50-60cm. PGR2

Rosa rugosa Polareis®: 1991, kleinstrauchige Rose in zartem Rosa, Blüte mittelgroß, gefüllt, duftend, gesund, winterhart, 60-80cm. PGR2

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Rosa rugosa Schneekoppe: 1985, Blüten sind groß, gefüllt mit seidigen Blütenblättern in weiß, oft zartrosa überlaufen, 80cm. PGR2

Satina®: 1992, vom Züchter als ´echte´ Verbesserung von The Fairy genannt, zartrosa Blüten die nicht verblassen, duftend, kompakt wachsend, gute Selbstreinigung, sehr gesund, 30-50cm hoch. PGR2

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Snow Ballet®: 1978, Blüten beim Aufblühen in der Mitte gelblich-rosa, dann reinweiß, klein, dichtgefüllt, in Büscheln, sehr reich- und gut nachblühend, ca. 60cm hoch. PGR1

Stadt Rom®: 2007, Blüten mittelgroß, einfach, in einem warmen Lachsrosa, äußerst farbstabil, duftend, enorm blütenreich, herrlicher Herbstflor, sehr gesund, kräftig, kompakt und dicht wachsend, 50-60cm, bereits mehrere Auszeichnungen. PGR2

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Swany®: 1977, kleine bis mittelgroße, gefüllte Blüten in Büscheln, beim Aufblühen in der Mitte zartrosa, dann weiß, starker Wuchs, breit ausladend, 70-90cm hoch. PGR2

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The Fairy: 1932, kleine, dichtgefüllte, rosettenförmige, reinrosa Blüten in Büscheln, äußerst reichblühend und winterhart, auch für Gefäße, ca. 50cm hoch und breiter. PGR1+PGR4

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The Fairy Dunkelrosa: wie vorige doch mit dunkelrosa Blüten. PGR2+PGR5

The Fairy Rot: 1992, kleine, halbgefüllte, rosettenförmige, karminrote Blüten in Büscheln, reichblühend und winterhart, 30-50cm hoch und breiter. PGR2+PGR5

Wildrosen - Kamelien

WILDROSEN – BOTANISCHE ROSEN

Rosa acicularis - Nadelrose: beheimatet um den ganzen Polarkreis hinaus, mittelgroße Blüten im Mai/Juni, einzeln oder in kleinen Büscheln, leuchtend dunkelrosa, Blätter ziemlich klein, unten weich behaart, etwa 1,5m hoch. PGR3

Rosa agrestis - Ackerrose: die Blüten im Juni/Juli sind klein, weißlich-rosa, in kleinen Büscheln, im Herbst längliche Hagebutten, Triebe lang und dünn, mit kräftigen, hakigen Stacheln, etwa 1,5-2,5m hoch. PGR3

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Rosa arvensis - Feldrose, Kriechrose: kleine, weiße Blüten im Juni/Juli, wohlriechend, einzeln oder in kleinen Doldenrispen, kugelige, hellrote Hagebutten, Triebe sind dünn, mit vielen hakenförmigen Stacheln, bis 2m und mehr, auch als Kletterrose zu verwenden. PGR2

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Rosa blanda - Eschenrose: 1773, Nord-amerika, einfache, mittelgroße, duftende Blüten in rosa, einmalblühend im Sommer, Hagebutten birnenförmig, sehr gut geeignet für Pflanzung im Halbschatten, bis 1,5m hoch. PGR3

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Rosa brunonii - Himalaya Moschusrose: 1822, Himalaya, kletternde Wildrose, Rambler, cremeweiße, mittelgroße, einfache Blüten, duftend, einmalblühend im Sommer, glänzendes Laubwerk, Hagebutten klein, eiförmig, für Halbschatten, nur geschützte Standorte, da mäßig winterhart. PGR3

Rosa californica: Kalifornien, 1571, Blüten dunkelrosa von Juni bis Oktober, mittelgroß, in Doldentrauben mit Hochblättern, kleine, kugelige Hagebutten, starker, buschiger Wuchs, 1,3m. PGR3

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Rosa canina - Hundsrose: Blüte einfach, rosa-weiß, im Juni, kräftiger Wuchs mit bogig überhängenden Zweigen, im Herbst leuchtend scharlachroter Fruchtbehang, sehr wichtiges Vogelnährgehölz, bis 3m. PGR1

Rosa corymbifera (=dumentorum): eine nahe Verwandte der Rosa canina, Blüten sind etwas größer, weiß mit rosa schattiert im Juni, wird bis 3m hoch. PGR2

Rosa elliptica - Keilblättrige Rose: Blüten groß, rosa bis weiß, im Juni, nahe verwandt mit R. rubiginosa, die Blättchen sind aber elliptisch bis länglich obovat, Früchte länglich, rot, Laub nach Äpfeln duftend, bis 2m hoch, auch unter R. inodora od. R. graveolens bekannt. PGR3

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Rosa filipes - Fadenstielige Rose: China, 1915 erstmals beschrieben, bis zu 100 duftende, cremeweiße Blüten in Büscheln herabhängend, Herbstfärbung rostrot, verträgt Halbschatten, bedingt frosthart, bis 25m wachsend. PGR3

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Rosa forrestiana: von W. Forrest 1918 eingeführt, kleine rosa bis karminrosa Blüten im Juni/Juli, einzeln oder in kleinen Büscheln, rote, flaschenförmige Hagebutten, kräftiger Wuchs, bis 2m hoch. PGR3

Rosa gallica - Essigrose: Blüten rosarot im Juni, meist einfach, einzeln und gut duftend, Hagebutten ziegelrot, Laubwerk dunkelgrün, derb, Triebe borstig und stachelig, sehr winterhart, 40-80cm. PGR3

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Rosa harisonii - Yellow Rose of Texas: 1830, Blüten hellgelb, halbgefüllt, mittelgroß, im Mai, einzeln an den Trieben sitzend, schwarze Hagebutten, 0,6-1m hoch. PGR3

Rosa hibernica: Irland 1795, Eltern sind R. pimpinellifolia und R. canina, hellrosa Blüten im Mai, Blätter erinnern an Abstammung, runde, leuchtend rote Hagebutten, bis 1,2m. PGR3

Rosa helenae: 1907, China, Rambler, Blüten weiß, klein-mittelgroß, duftend, einmalblühend im Juli, überreich in flachen Doldenrispen, ovale, kleine, orangerote Hagebutten, die jungen Triebe erscheinen rötlich, für Halbschatten besonders geeignet, starkwachsend bis 5m. PGR3

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Rosa hugonis - Chinesische Goldrose: von Hemsley, 1899, in England aus Samen gezogen, die langen, braunen, bogigen Zweige dieser Art sind schon im Mai mit einfachen, leuchtend gelben Blüten ihrer ganzen Länge nach übersät, Blätter klein gefiedert und glänzend, buschiger und breiter Wuchs, bis 2,5m hoch. PGR2

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Rosa majalis - Zimtrose: seit 1600 in Kultur, Blüten im Mai/Juni hell- bis karminrot, einzeln oder in Büscheln, Hagebutten dunkelrot, flachkugelig und klein, dünne braunrote Zweige mit stumpfgrünen, behaarten Blättern, aufrechter bis leicht überhängender Wuchs, Ausläufer bild-end, Schatten vertragend, bis 1,5m. PGR3

Rosa marginata (=jundzilli) - Rauhblättrige Rose: verwandt mit Rosa canina, Blüten weiß bis rosa im Juni, eiförmige, dunkelrote Hagebutten, aufrechter Wuchs, 2-2,5m hoch werdend. PGR3

Rosa micrantha - Kleinblütige Rose: hellrosa Blüten im Juli/August, kalkliebend, duftend, die spätest blühende, heimische, Wildrose, 2-3m hoch. PGR2

Rosa moschata - Moschusrose: 1651, weiße, mittelgroße Blüten, duften nach Moschus, einfach bis locker gefüllt, von August bis zum Frost, Blätter tiefgrün mit schmalem, rotem Rand, Wuchs aufrecht überhängend, 3m. PGR3

Rosa moyesii - Mandarinrose: Blüten groß, leuchtend purpurrot, einfach mit heller Mitte, im Mai/Juni, Hagebutten groß, auffällige, flaschen-artige Form, Laub graugrün, Wuchs breit, bis 2,5m hoch. PGR2

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Rosa multiflora - Büschelrose: 1860, Blüte einfach, reinweiß, in Rispen, Hagebutten erbsen-groß, rot, kräftiger Wuchs, sehr wertvoll für dichte Hecken, dünnzweigig, bis 3m hoch. PGR1

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Rosa nitida - Glanzrose: 1807, Blüten von Mai-Juni, klein, einfach und reinrosa, glänzendes Laub, Früchte rundlich klein, rot, ausläuferbildend, für niedrige Hecken und Einfassungen, wird bis 70cm hoch. PGR2

Rosa nutkana: 1876, lilarosa Blüten im Juni – Juli an aufrechten Trieben, meist einzeln blühend, Zweige dünn, aber straff aufrecht, Holz dunkelbraun, Hagebutten sind kugelig und leuchtend rot, bis 1,5m. PGR3

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Rosa obtusifolia - Stumpfblättrige Flaumrose: bis 2m hoch, strauchartig, Blätter beiderseits leicht behaart, Blüten einfach weiß bis hellrosa im Juni, die kugeligen Hagebutten sind orange bis rot. PGR2

Rosa palustris - Sumpfrose: bereits 1726 erwähnt, dekorative, mittelgroße, einfache Blüten in kräftigem Rosa, einmalblühend, breitbuschig aufrecht, bis 2,5m hoch, gedeiht auch in feuchten Böden. PGR2

Rosa pendulina - Alpenrose: Rosa alpina, seit 1789 bekannt, einzelne, mittelgroße Blüten im Mai-Juni, rosa bis purpurn, Früchte ei- bis flaschenförmig, Triebe oft rötlich und ohne Stacheln, bis 80cm hoch. PGR2

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Rosa persetosa -(=macrophylla var. acicularis): 1895, kleine, tiefrosa Blüten in Büscheln im Juni, Triebe dicht mit Borsten bewehrt, kräftiger Wuchs, bis 1,5m hoch. PGR3

Rosa petragonis: 1931, Blüten hellgelb im Juni, mittelgroß und einzeln entlang der Triebe, Triebe borstig, breitaufrechter Wuchs, 2m. PGR3

Rosa pimpinellifolia(=spinosissima) - Dünenrose, Bibernell-Rose: einfache weiße Blüten von Mai-Juni, Hagebutten schwarz und kugelig, aufrecht bis 1,5m, hat feinfiedriges Laub, für sandige, ärmere Böden. PGR2

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Rose PiRo 3 - Pillnitzer Vitaminrose: Selektion einer Wildrose mit länglichen Hagebutten, die einen sehr hohen Vitamin C-Gehalt aufweisen, Blüten rosarot im Juni, robuster Strauch, bis 1,5m. PGR3

Rosa pomifera carpatica - Karpatische Apfelrose: einfache, kräftig rosarote Blüten, mit großen, rundlichen Hagebutten, wird 2-2,5m hoch. PGR2

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Rosa roxburghii f. normalis: erst 1908 gefunden, Blüten groß, zartrosa, einfach, im Juni, werden sehr gerne von Hummeln besucht, kleines, gefiedertes Laubwerk, bei verholzenden Trieben blättert die Rinde ab, bildet grüne Hage-butten die stark bestachelt sind und an kleine Kastanien erinnern, wird bis 2m hoch. PGR3

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Rosa rubiginosa - Schottische Zaunrose, Weinrose: einfache, frisch rosarote Blüten im Juni, scharlachroter Fruchtbehang, dicht wachsend, stark bestachelter Strauch, bis 2,5m hoch. PGR1

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Rosa rubrifolia (=glauca)- Blaue Hechtrose: von den Pyrenäen bis zum Balkan, seit 1830 in Kultur, Blüte dunkelrosa mit weißer Mitte im Juni, wetterfest, Belaubung bläulich-rot, buschig aufrecht, bis 2m. PGR2

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Rosa rugosa - Kartoffelrose: 1796, Japan, rosa–violettrote, auch weiße Blüten, einfach, in den verschiedensten Nuancen, sommerblühend, gut remontierend, große, leuchtend rote Früchte, die essbar sind, für Hecken und Böschungen sehr zu empfehlen, ausläufertreibend, gut 2m hoch. PGR1

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Rosa rugotida: 1950 entstanden, Kreuzung aus R. nitida und R. rugosa, große, einfache Blüten in rosa, einmalblühend, sehr gut duftend, kräftiger, aufrechter, kompakter Wuchs, bis 80cm hoch. PGR2

Rosa sancta (=richardii) - Heilige Rose, Mumienkranzrose: 1848, Abessinien, im Nordwesten Äthiopiens gefunden, soll jene Rose sein, die bereits 500-200 v.Chr. ägyptische Gräber schmückte, dürfte eine sehr alte Naturhybride von R. gallica sein. Die Blüten im Juni sind hellrosa, groß und einfach, leicht gewellt, reichblühend in kleinen Doldenrispen, wächst niedrig und überhängend, ca. 70cm hoch und breiter wachsend. PGR3

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Rosa scabriuscula - Kratzrose: hellrosa, schalenförmige, einfache Blüten im Juni/Juli, einmalblühend, orangerote, kugelförmige Hagebutten im Herbst, liebt sonnige, warme Standorte, bis 2m hoch. PGR2

Rosa setigera - Prärierose: Blüten dunkelrosa, mittelgroß, 5-6cm, überdurch-schnittlich groß im Verhältnis zur Pflanze, einmalblühend, Hagebutten klein, braungrün, drüsig-borstig, schöne Herbstfärbung, ca. 1,5m hoch. PGR3

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Rosa tomentosa - Filzrose: duftende hell-rosa, fast weiße Blüten, einmalblühend, kugelige Hagebutten, das graugrüne Blattwerk ist auf der Unterseite filzig und drüsig, wird 2-3m. PGR2

Rosa villosa (=pomifera) - Apfelrose: einfache, reinrosa Blüten von Juni-Juli, Laub duftet nach reifen Äpfeln, große, borstige Hagebutten, dichter Wuchs, bis 1,5m. PGR3

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Rosa virginiana (-carolina) - Wiesen- od. Glanzrose: vor 1807, einfache Blüten im Juni/Juli, leuchtend rosa, Belaubung im Herbst rot und mit roten Hagebutten übersät, 1-1,5m hoch werdend. PGR1

Rosa vosagiaca - Vogesenrose: auch Blau-Grüne-Rose genannt, gedrungen wachsend, große, dunkel- bis hellrosa Blüten im Juni-Juli, mit sehr großen, roten, glatten Hagebutten, 1-2m hoch. PGR2

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Rosa wichuriana: bedeutende Rose für die Kletterrosenzüchtung, mit kleinen, weißen Doldenrispen im Juli-August, tiefrote, eiförmige Hagebutten, auch für Halbschatten, gut 6m hoch wachsend, bildet in ihrer Heimat (Asien) oft niederliegende Stämme bis 5m aus. PGR3

Rosa woodsii var. fendleri: 1888, westliches Nordamerika, einfache, hellrosa Blüten von Juni-Juli, duftend, die kugeligen Hagebutten sind sehr haltbar, die Triebe haben weiches Holz und hängen über, bis 1,5m hoch werdend. PGR3

Rosa xanthina: goldgelbe Rose, Blüten einzeln, gelb, gefüllt oder halb gefüllt, 4-5cm groß, einmalblühend im Mai/Juni, braunrote, rundliche Hagebutten, Triebe braun, Langtriebe stets ohne Stacheln, bis 1,5-3m hoch. PGR3

 

 

 

CAMELLIA - KAMELIEN!

Zur Erinnerung: Im Herbst 2013 erhielten wir von unserem langjährigen Kamelien-Lieferanten, Herrn Härig, die Nachricht, dass er seinen Betrieb schließen werde. Er selbst ging in Pension, einen Nachfolger für den Betrieb gab es nicht. Und so erhielten wir im Frühjahr 2014 die allerletzte Lieferung. Erfolglos haben wir versucht, einen anderen Produzenten aufzutreiben, der unsere bewährten Sorten im Sortiment führt.

Dadurch mussten wir leider die Kamelien aus dem Sortiment nehmen. Es sind allerdings noch insgesamt so um die 70 Pflanzen für den Verkauf da, in verschiedenen Sorten und Größen, auch sehr schöne Einzelstücke – bei Interesse bitte anfragen.


 

Clematis und Schlingpflanzen

Clematis - Waldrebe

Pflanz- und Pflegeanleitung für Clematis:

  1. Pflanzen nach Erhalt in Wasser stellen, damit sich die Wurzeln vollsaugen können.
  2. Richtiger Standort: Je nach Art wählen. Pflanzloch 40-50cm tief ausheben und Sohle lockern. Dass der ´Fuß der Pflanze´ beschattet sein muss, ist nur teilweise richtig. Es ist vor allem darauf zu achten, dass sie ihren eigenen Wurzelbereich entfalten können. Darum ist es wichtig, in ihrer direkten Umgebung keine starkzehrenden und starkwachsenden Pflanzen zu setzen. Eine ´Wurzelsperre´ aus alten Dachziegeln, einem Stück Pfosten oder Ähnliches ist als Abgrenzung zur Nachbarpflanze einzufügen.
  3. Drainage einbringen, aber wirklich nur, wenn unbedingt nötig, d.h. wenn Sie einen sehr lehmigen oder verdichteten Boden haben, mit Leca, Kiesel, grobem Sand, usw., ca. 10cm hoch, für guten Abfluss sorgen, sonst Staunässe.
  4. Clematis nun so tief setzen, dass die ersten beiden Augenpaare noch unter die Erde kommen, mit Erde auffüllen.
  5. Gut einwässern, bei Herbstpflanzung ist ein Anhäufeln mit Kompost zu empfehlen.

Rückschnittgruppen:

Gruppe 1: Nicht zurückschneiden, die Pflanzen legen die Frühjahrs-Blütenknospen im Sommer und Herbst des Vorjahres an, wenn zurückgeschnitten werden ´muss´, dann nach der Blüte.

Gruppe 2: Leichter Rückschnitt, je nach Winter auf 0,5-1,0m, vor allem bei zweimal Blühenden zu empfehlen, Blüte ist am vorjährigen und neuen Austrieb.

Gruppe 3: Jedes Jahr kräftig zurückschneiden, bis 20-50cm, vor allem bei den sommerblühenden Sorten.

 

Erklärungen:BZ IV/V-VI(VIII): Blütezeit von April/Mai bis Juni, im August nachblühend

                               BL 4-5: Blütendurchmesser 4-5cm

                               WH 4-5½: Wuchshöhe 4,0 bis 5,5m

                               RS: Rückschnittgruppe 1, 2 oder 3 (siehe weiter oben)

 

Wildformen und ´direkte Verwandte´

 

Clematis alpina: hellblau bis violett, mit nickenden Blüten, besonders frosthart. BZ: IV-V/VI; BL: 3-4cm; WH: 2-3m;                         RS: 1; PGS1

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Cl. alpina ´Pamela Jackman´: blauviolett, mittelgroß, sehr reichblühend. BZ: IV/V-VI(VII-VIII); BL: 4-5cm; WH: 2-3m;
                                           RS:
1;
PGS3

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Cl. alpina ´Ruby´: rotviolett bis karminrot, reichblühend. BZ: IV/V-VI(VIII); BL: 4-5cm; WH: 2-3m; RS: 1; PGS3

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Cl. campaniflora: Artverwandte von Cl. vitic., weiße, kleine Becherblüten, reichblühend und in allen Teilen zierlich.
                         BZ: VI-VIII; BL: 1½-2½cm; WH: 2-3m; RS: 3; PGS3

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Cl. chrysocoma sericea: weiße, lockere Ane-monenblüten, olivgrüne Belaubung, Kreuzung aus Cl. montana und Cl.
                                  chrysocoma. BZ: V/VI-VII; BL: 4-5cm; WH: 7-12m; RS: 1; PGS3

Cl. fargesioides, Syn.´Paul Farges´ / ´Summersnow´: Kreuzung aus Cl. vitalba und Cl. potaninii, weißblühend, unkompliziert und frei von Krankheiten. BZ: VI/VII-IX; BL: 3-4cm; WH: 2½-5½m; RS: 2/3; PGS2

Cl. flammula: reinweiß, stark duftend, halb-immergrüne, zierliche Belaubung und Blüten, besonders zur Beipflanzung anderer Clematis. BZ: VII-IX; BL: 2-3cm; WH: 2½-4½m; RS: 1; PGS3

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Cl. integrifolia: blauviolette-reinblaue Stau-denclematis, Farbe variiert, mit leichtem Duft.BZ: VI-VIII; BL: 2-5cm; WH:
                       0;6m; RS: 3; PGS2

Cl. integrifolia alba/ integrifolia rosea: reinweiße Form/ reinrosa Auslese von der Art. BZ: VI-VIII; BL: 2-5cm; WH:
                                                        0,6m; RS: 3; PGS3

Cl. jouiniana praecox: weißblühender, üppig wachsender Bodendecker für jeden Standort, auch Schatten, zum Aufleiten geeignet. BZ: VII/VIII-IX/X; BL: 2-3cm; WH: 2-3m²; RS: 3; PGS3

Cl. macropetala ´Rosy O. Grady´: Blüten-hüllblätter sehr groß, rosa/weiß, locker gefüllt. BZ: V/VI(VII); BL: 6-8cm;
                                                 WH:
2-3m; RS: 1; PGS2

Cl. mandschurica: reinweiß mit leichtem Duft. BZ: IV-VI; BL: 2-3cm; WH: 1½m; RS: 3; PGS1

Cl. maximowicziana(=terniflora): weiß blühend, starker Duft und späte Blüte, sehr gut auch für reine Südlagen,
                                               halbimmergrün.BZ: IX-X; BL: 1½-2½cm; WH: 3-4½m; RS: 3; PGS1

Cl. montana Marjorie: creme-rosafarben blühend, etwas gefüllt, kleinblütig. BZ: V-VI; BL: 3-4cm; WH: 7-12m; RS: 1;
                                PGS1

Cl. montana var. rubens: altbekannte, weitverbreitete hellrosa Hauptsorte, kleinblütig. BZ: V-VI; BL: 3-4cm; WH:
                                   5-8m; RS: 1; PGS1

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Cl. montana ´Tetra Rose´: kräftiges Dunkel-rosa, sehr großblütig, mit Duft und bronzenem Laub.  BZ: V/VI u. VII; BL:
                                      5-8cm; WH: 6-9m; RS:1; PGS2

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Cl. recta Purpurea: dunkelrotlaubige Form, kleine, weiße Blütensterne, reichblühend, wetterfest, besonders als
                            Hintergrund von Staudenbeeten und zur Mischpflanzung geeignet. BZ: VI-VIII; BL: 1½-2cm; WH:
                            0,8-1½m; RS: 3; PGS2

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Cl. rehderiana: cremegelbe Glöckchen in Trauben, duftet nach Schlüsselblumen, überreich blühend und stark
                      wachsend. BZ: VII/VIII-X/XI; BL: 1½-2cm; WH: 3½-5m; RS: 3; PGS3

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Cl. seratifolia ´Golden Tiara´: goldgelbe, sich weit öffnende Blüten mit dunkelpurpurnen Staubgefäßen, lange
                                           Blütezeit und beste Winterhärte. BZ: VII-X; BL: 6-8cm; WH: 2½-3m; RS: 3; PGS3

Cl. tangutica: gelbe, längliche Blütenlampions. BZ: VI u. VIII/IX; BL: 3-4cm; WH: 3-4½m; RS: 3; PGS1

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Cl. vitalba: cremeweiß, sehr stark wachsend, zum Verwildern in Bäumen besonders gut geeignet, WH 5-10 und darüber. BZ: VII-X; BL: 1½-2½cm; WH: 5-10m; RS: 3; PGS1

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Cl. viticella: blauviolett bis rötlichviolett, je nach Herkunft. BZ: VI-IX; BL: 3-4cm; WH: 2½-3m; RS: 3; PGS1

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Cl. viticella ´Entel´: rosa mit heller Mitte, sehr großblumig und blütenreich. BZ: VI-VIII; BL: 8-10cm; WH: 2½-3½m;
                              RS: 3; PGS3

Cl. viticella ´Etoile Violette´: wichtigste Sorte in dunkelviolett, sehr reich blühend und ausdauernd, farbstabil und
                                            sehr gesund. BZ: VI-IX; BL: 6-9cm; WH: 2½-3½m; RS: 3; PGS3

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Cl. viticella ´Margot´: karminrot mit kreuzförmiger Blüte, 4-6 Blütenblättern, großblumig. BZ: VI-IX; BL: 6-8cm; WH:
                                2½m; RS: 3; PGS2

Cl. viticella ´Royal Velours´: samtig purpurrot-violett, reichblühend. BZ: VI-IX; BL: 4-6cm; WH: 2-3m; RS: 3; PGS3

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Cl. viticella ´Rubra´: dunkelrot mit hellem Ansatz in der Mitte. BZ: VI-IX; BL: 3-5cm; WH: 2¼-3½m; RS: 3; PGS2

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Hybridsorten

Ascotiensis: mittelblau mit gelben Staubgefäßen, besticht durch lange Blütezeit und ihre Gesundheit. BZ: VI-IX; BL:
                  10-12cm; WH: 2½-3½m; RS: 3; PGS3

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Comtesse de Bouchaud: schon 1903 entstanden, eine der besten reinrosa Sorten, sehr gesund und blühfreudig. BZ:
                                  VII-IX; BL: 9-14cm; WH: 2-3m; RS: 3; PGS2

Ideal: reinweiß mit rötlichen Staubgefäßen und ausdauernder Blütezeit. BZ: V/VI u. VIII/IX; BL: 16-18cm; WH: 2-3m;
         RS: 2; PGS3

Jackmanii: seit 1858 im Handel, blauviolette, altbekannte Sorte.BZ: VII-IX; BL: 10-14cm; WH: 2-3½m; RS: 3; PGS2

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John Huxtable: eine der wenigen reinweißen Sommersorten, ist gut mit anderen Sorten kombinierbar,
                      Dauerschatten meiden. BZ: VII-IX; BL: 8-12cm; WH: 2½m; RS: 3; PGS3

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Nelly Moser: altbekannte Sorte mit pinkrosa Streifen auf weißem Grund, Südlage meiden. BZ: V/VI-VIII/X; BL:
                   14-16cm; WH: 2¼m; RS: 2; PGS2

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Rüütel: leuchtend dunkelrot, außergewöhn-licher Farbton, sehr brillant und samtartig. BZ: VII-IX; BL: 12-14cm; WH:
            1¼-2m; RS: 3; PGS3

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Ville de Lyon: dunkel- bis hellpurpurrote Blüten, reich- und lange blühend. BZ: V/VI u. VIII/IX; BL: 10-12cm; WH:
                     2-3m; RS: 2; PGS2

tl_files/Kerstin/Clematis/Perle d' Azur.gif

Warszawska Nike: dunkellilarot, Staubgefäße sehr markant, reichblühend, sehr frosthart.BZ: VI-IX; BL: 14-16cm; WH:
                          2½m; RS: 3; PGS3

tl_files/Kerstin/Clematis/Warszawska Nike.gif

Weitere Kletter- und Schlingpflanzen

Weitere Kletter- und Schlingpflanzen

Actinida - Strahlengriffel, Kiwi:
siehe unter Obstgehölze Seite 79 und 80.


Celastrus orbiculatus - Baumwürger:
starkwüchsiger Schlinger, wertvolle Vogelnähr-pflanze, blassgrüne,   
                                                    unscheinbare Blüten in Trugdolden, zweihäusig, keine besonderen Boden- bzw.
                                                    Standortansprüche, aufgrund ihrer Fruchtstände als Dekorpflanze besonders
                                                    beliebt. Nur rein weibliche bringen die begehrten Früchte, männliche Pflanzen
                                                    sind aber als Befruchter notwendig. BZ:VI ;WH: bis 12m;

Sämlinge (weibl. und männl. gemischt): BiC: 22,60
Diana (weibl.): BiC: 28,40
Hercules (männl.): BiC: 28,40

tl_files/Kerstin/Clematis/Baumwuerger.gif

Fallopia (Polygonum) aubertii - Knöterich:
windend, weiße-grünlichweiße Blüten in Rispen, Bienen- und Vogelfutter.
                                                            BZ:VII-X; WH: 8-15m; PGS1

tl_files/Kerstin/Clematis/Knoeterich.gif

Hedera helix - Gemeiner Efeu: selbstkletternd durch Haft- und Luftwurzeln, bevorzugt Halbschatten, im Alter
                                            gelbliche Blüten, Bienen- und Vogelfutter, siehe auch unter Bodendecker Seite 138.
                                            BZ: X; WH: 30m.

                                            30/40      40/60      60/80   80/100  100/150       Höhe

                                              7,40      13,10      16,90     20,90      27,60      mB/iC


tl_files/Kerstin/Clematis/Efeu.gif

 

Humulus lupulus - Gemeiner Hopfen: siehe unter Obstgehölze Seite 85.

Hydrangea petiolaris - Kletterhortensie: schwachwüchsige Kletterpflanze mit Luft- und Kletterwurzeln, Blüten in
                                                          weißen, flachen Trugdolden, Laub glänzend, Halbschatten, benötigt
                                                          Winterschutz. BZ: VI-VII; WH: 4-6m

                                                         20/30      30/40      40/60     60/80    80/100       Höhe

                                                           19,50      25,90      34,20     46,00      60,70      mB/iC

tl_files/Kerstin/Clematis/Kletterhortensie.gif

 

Jasminum nudiflorum - Winterjasmin: Blüte je nach Witterung, kleine, gelbe Blüten, schlanke, überhängende,
                                                      vierkantige Zweige, benötigt als Spreizklimmer Kletterhilfen, evtl.
                                                     Winterschutz geben. BZ: XII-IV; WH: 1½-3m; PGS2

tl_files/Kerstin/Clematis/Winterjasmin.gif

Lonicera - Geißblatt, Geißschlinge, Jelängerjelieber: verschiedene Sorten:

-brownii ´Dropmore Scarlet´ - Rotes Geißblatt: orangerote Blütenröhren, Blätter unterseits bläulich, starkwüchsig.
                                                                    BZ:
VI-IX; WH: 4-5m; PGS2

tl_files/Kerstin/Clematis/Rotes Geissblatt.gif

-caprifolium - Echtes Geißblatt: Blüten gelblich-weiß, außen oft gerötet, stark duftend, Früchte korallenrot.
                                             BZ:
V-VI; WH: 3-4m; PGS2

tl_files/Kerstin/Clematis/Echtes Geissblatt.gif

-heckrottii - Feuer-Geißblatt: Blüten innen gelblich, außen purpurrot, starker Duft, schwarz-rote Beerenfrucht.
                                           BZ: VI-IX; WH: 3-4m; PGS2

-henryi - Immergrünes Geißblatt: 4-9cm lange, lanzettliche, glänzend dunkelgrüne Blätter, immergrün, Blüten rötlich-gelbrot, große Frosthärte und hohe Schattenverträglichkeit. BZ: VI-VII; WH: -5m; PGS2

-periclymenum - Wald-Geißblatt: Blüten gelblich-weiß-rosaweiß, in den Abendstunden intensiv süßlich duftend, dunkelrote Beeren. BZ: V-VII; WH: 3-6m PGS2

tl_files/Kerstin/Clematis/Wald Geissblatt.gif

-periclymenum ´Belgica´: Blüten außen blasspurpurn, im Verblühen gelb, mit betören-dem Duft, bläuliches Laub,
                                      rote Beeren. BZ: V-VII; WH: 3-4m; PGS2

tl_files/Kerstin/Clematis/Lonicera.gif

-periclymenum ´Serotina´: Blüten innen weiß, außen leuchtend dunkelrot, langhaftende, hochrote Früchte.
                                       BZ: VII-VIII; WH: 3-4m; PGS2

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-tellmanniana - Gold-Geißblatt: mit groß-en sattgelben Blütenständen, sehr reichblühend, schwarze Beeren.
                                             BZ: VI-VIII; WH: 4-5m; PGS2

tl_files/Kerstin/Clematis/Gold- Geissblatt.gif

Parthenocissus quinquefolia - Wilder Wein: 10-15m hoch werdend bzw. schlingend, schöne hoch- bis karminrote
                                                              Herbstfärbung.

                                                               50/100 100/150  150/200       Höhe

                                                               9,30     20,00      30,50      mB/iC

tl_files/Kerstin/Clematis/Wilder Wein.gif


 

Parthenocissus tricuspidata ´Veitchii´-Mauerkatze: bekannter, schnellwüchsiger, selbstkletternder Mauerbegrüner
                                                                          mit gelboran-ge-feuerroter Herbstfärbung, auch Vogelfutter.
                                                                           WH: 8-15m; PGS2

Schisandra chinensis - Spaltkölbchen: siehe unter Obstgehölze Seite 76.
Vitis coignetiae - Rostrote Rebe,
Schar-lachwein: sehr üppig wachsend, junge Triebe rostbraun filzig, -25cm große,
                                                                       herzförmige, runzelige Blätter, Herbstfärbung prachtvoll
                                                                       leuchtend, scharlach-karminrot. WH: 5-8m;

                                                                       BiC: 19,10            100/150: 28,70


tl_files/Kerstin/Clematis/Scharlachwein.gif

Vitis - Weinrebe:
siehe unter Obstgehölze Seite 77 und 78.

Wisteria floribunda - Japanischer Blauregen, Glycinie: etwas stärker wachsend als Wisteria sinensis, mit kobalt-
                                                                              violett-blauen, 45-80cm langen Blütentrauben, die mit den
                                                                              Blättern erscheinen, vorzüglich duftend, rechtswindend,
                                                                              sonst wie Wisteria sinensis.
Wisteria floribunda Rosea - Japanischer rosablühender Blauregen, Glycinie:
wie Wisteria floribunda, jedoch mit
                                                                                                           hellrosa, leucht-enden Blütentrauben.

tl_files/Kerstin/Clematis/Rosa Blauregen.gif


Wisteria sinensis - Chinesischer Blauregen, Glycinie:
bis ca. 600m Seehöhe wachsend (obwohl wir selber eine auf
                                                                           810m gepflanzt haben, die die letzten 3 Winter schadlos
                                                                           überstanden hat), Blüten in langen Trauben von 15-30cm in
                                                                           blau-blauviolett vor dem Blattaus-trieb, schwach duftend,
                                                                           große lange Fiederblätter, links windend.

tl_files/Kerstin/Clematis/Blauregen.gif

Wisteria sinensis Alba - Weißer Chinesischer Blauregen, Glycinie: wie Wisteria sinensis, jedoch mit weißen
                                                                                             Blütentrauben.

Preise für alle Wisteria-Arten:

      30/50      50/80    80/100 100/150  150/200       Höhe

      21,20      28,70      35,40     48,30      76,40      mB/iC

alle Wisteria-Arten: BZ: V-VI; WH: 7-10m

tl_files/Kerstin/Clematis/Weisser Blauregen.gif

 

Laubgehölze A - B

LAUBBÄUME, ZIER- und WILDSTRÄUCHER

Erläuterungen zu den Abkürzungen finden Sie unter `Legende’

Es sind auch vereinzelt andere Größen, als die angegebenen lieferbar, bei Bedarf ersuchen wir um eine unverbindliche Anfrage.

Abeliophyllum distichum – Schnee-forsythie: knapp 2m hoher, sparriger Strauch mit zahlreichen kleinen, weißen, duftenden Blüten im März, interessanter Vorfrühlingsblüher. Zone 7a
Acer campestre – Feld-, Hecken-Ahorn:
Vogelschutzgehölz, Strauch bis Baum, rundkronig, auch mehrstämmig, Herbstfarbe leuchtend gelb, bis 10m hoch und breit, gut schnittverträglich. Zone 5a
Acer capillipes – Roter Schlangenhaut-Ahorn:
6-9m hoch, Rinde auffallend weiß gestreift, rote Blattnerven treten besonders stark hervor, Herbstfärbung leuchtend karminrot, sonniger Standort empfehlenswert.

tl_files/Kerstin/Laubgehoelze/Schlangenhaut- Ahorn.gif

Acer cappadocicum Aureum – Gelber Kolchischer Ahorn:
schwachwüchsig, klein-mittelhoch, mehrstämmig, Großstrauch, bis 10m hoch und 6m breit, Blätter bei Austrieb gelblich-grün, im Herbst auffallend goldgelb, langspitzig. Zone 6b
Acer cappadocicum Rubrum – Roter Kolchischer Ahorn:
wie vorige Art, aber schnellwüchsiger, im Austrieb blutrot, später vergrünend, der Johannistrieb ist wieder leuchtend rot, blüht mit hellgelben Doldentrauben im Mai/Juni.
Acer circinatum – Weinblatt-Ahorn:
Kleinbaum bis 12m, hellgrüne 7-9lappige Blätter,
purpurne Kelchblätter, im Herbst gelborange bis karminrot, will saure, humose Böden. Zone 6b
Acer conspicuum – Ansehnlicher Ahorn:
Wildform der nächsten Sorte mit blassroten Trieben, bis 10m hoch.
Acer conspicuum Phoenix – Phönix-Ahorn:
kleiner Baum oder mehrtriebiger Groß-strauch bis 8m, mit intensivst roten Streifen auf der grauen Rinde, im Winter eine wahre Wucht.
Acer crataegifolium – Weißdornblättriger Ahorn:
großer, gestreift-rötlichtriebiger Strauch oder schmalkroniger Baum -8m, kleine, bläulichgrüne Blätter, Herbstfärbung scharlachrot, zweihäusig!!, gelbliche Blüten, rote Früchte.

tl_files/Kerstin/Laubgehoelze/Weissdornblaettriger Ahorn.gif

Acer davidii – Davids-Ahorn:
kleiner Baum bis 15m, mit schöner weiß gestreifter Rinde und ungeteilten Blättern, im Herbst gelb und rot, im Mai gelbliche Blüten in hängenden Trauben. Zone 6b
Acer ginnala – Feuer-Ahorn:
baumartig, Großstrauch, bis 6m hoch, 3lappige Blätter, Herbst-färbung prächtig leuchtendrot. Zone 4
Acer griseum – Zimt-Ahorn:
4-7m, kleiner Baum oder Großstrauch, Rinde rot-zimtfarben, die papierartig abrollt, purpurrote Herbstfärbung. Zone 6b

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Acer japonicum Aconitifolium – Eisen-hutblättriger Japan-Ahorn:
4-5m hoch, bis 3m breit, malerischer Wuchs, 8-14cm große fiederschnittig gezahnte, grüne Blätter, Herbstfärbung orangerot- intensiv scharlachrot.

tl_files/Kerstin/Laubgehoelze/Eisenhutblaettriger Japan- Ahorn.gif

Acer monspessulanum – Burgen-, Französischer-, Dreilappiger-Ahorn:
kleiner Baum oder Strauch, dichtwachsend, bis 8m hoch, 6m breit, kleine 3-lappige, glänzende Blätter, leuchtend gelbe Herbstfärbung. Zone 6a
Acer negundo - Eschen-Ahorn:
12-15m hoch, oft mehrstämmig, Blätter gefiedert, gelbe Herbst-färbung, Blüte vor dem Austrieb. Weiters sind Eschahorn mit goldgelb-grün, mit weiß-rosa-grün und mit cremeweiß-grün panaschierten Blättern verfügbar. Zone 4-6a
Acer palmatum - Japanischer Fächer-Ahorn:
4-6m hoch, hellgrüne Blätter, strauchartig, dicht verzweigt, Herbstfärbung leuchtend orangerot. Es sind außer den hier angeführten noch weitere Acer palmatum Sorten lieferbar, bitte anfragen.

Alle A. palmatum Sorten sind in Zone 6b angesiedelt.

Acer palmatum Atropurpureum – Rotblättriger Fächer-Ahorn: langsam wachsender, 3-4m hoch werdender, strauchartiger Ahorn mit dunkelroter Belaubung, als Solitär besonders geeignet, im Herbst funkelnde scharlachrote Färbung. Zone 6b

tl_files/Kerstin/Laubgehoelze/Rotblaettriger Faecher- Ahorn.gif

Acer palmatum Deshojo - Japanischer Fächer-Ahorn Deshojo:
bis 3m, ebenso breit im Alter, leuchtend roter Austrieb, dann vollständig vergrünend, im Herbst wieder eine satte, tiefrote Färbung. Besonders gerne für Bonsai verwendet.
Acer palmatum Dissectum
(A.p. Diss. Viridis) - Grüner Schlitz-Ahorn: bis 2m hoch und breiter, mit hellgrünen, tief eingeschnittenen, geschlitzten Blättern, im Herbst großartig gelb verfärbend.

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Acer palmatum Dissectum Atropurpureum - Roter Schlitz-Ahorn:
bis ca. 4m aufrechter, hoher, dichter Strauch mit tief geschlitzten Blättern, Austrieb braun-rot, dann bronzegrün, im Herbst herrlich karminrot.
Acer palmatum Dissectum Garnet - Dunkelroter Schlitz-Ahorn:
schwachwüchsig, maximal 2m hoch und im Alter breiter, leuchtend rot austreibend, Blätter dann intensiv tiefpurpurn bis schwarzrot, fein, 5-9lappig, im Herbst leuchtend scharlachrot.
Acer palmatum Orange Dream - Fächer-Ahorn:
bis ca. 2m hoch, im Austrieb leuchtend gelborange mit orangem Rand, dann vergrünend, im Herbst wiederum leuchtend goldgelb-rotorange, Standort nicht vollsonnig.
Acer palmatum Shishigashira (
Syn. Cristatum) - Japanischer Kräusel-Ahorn: langsamwüchsig bis 2m, typisch die kleinen, gekräuselten, glänzendgrünen Blätter, die sich im Herbst in gelb- orange verfärben.
Acer palmatum Yasemin - Schönblatt-Ahorn:
2-2,5m hoch, breit trichterförmig wachsend, samtig dunkelrote, relativ große Blätter, das ganze Jahr die Farbe haltend.
Acer pensylvanicum - Amerikanischer Streifen-Ahorn:
bis 7m hoch, meist mehrstämmig, blendend weiße Rindenstreifen, hellgrüne, 12-18cm große, 3-lappige, Blätter, im Herbst reingelb, will schattige, feuchte Lagen.
Acer platanoides - Spitz-Ahorn:
heimischer, rundkroniger, bis 30m hoher Parkbaum, starker, gelblicher Blütenflor, goldgelbe, manchmal ins rot- orange Herbstfärbung. Zone 4
Acer platanoides Crimson King od.
Royal Red - Blut-Ahorn: bis ca. 15m hoch, Austrieb leuchtendrot, dann konstant dunkelpurpurbraun, sehr beliebter Solitärbaum. Zone 5a

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Acer platanoides Globosum - Kugel-Ahorn:
kleinkronig, langsam, kompakt wachsend, bis 5m hoch und 4m breit, schöne gelbliche Blüten.
Acer pseudoplatanus - Berg-Ahorn:
bis 40m hoch, breit gewölbte Krone, wird bis zu 500 Jahre alt, Blätter kleiner als beim Spitzahorn, im Herbst goldgelb. Zone 4
Acer pseudoplatanus Leopoldii - Buntblättriger Bergahorn:
bis 10m hoch, langsam wachsend, mit unregelmäßiger, gelber Sprenkelung/Panaschierung der Blätter. Zone 5a
Acer rubrum - Rot-Ahorn:
bis 20m hoch, Blätter dunkelgrün, 6-10cm, vor Austrieb rote Blüten in Schirmtrauben, zweihäusig, färbt im Herbst bereits im September auf gelb, orange bis intensiv scharlachrot um. Zone 4
Acer rufinerve - Rostbart-Ahorn:
kleiner Baum oder großer Strauch bis ca. 7m, Krone breit trichterförmig, die olivgrüne Rinde ist auffällig grauweiß gestreift, grüne 3lappige Blätter, 6-15cm, mit rotbraun behaarten Nerven, im Herbst feurig orangegelb- karminrot.
Acer saccharinum - Silber-Ahorn:
20-30m hoher Baum mit 7-14cm breiten, hellgrünen Blättern mit einer silbergrauweißen Unterseite, kalkmeidend. Zone 4
Acer saccharum - Zucker-Ahorn:
im kanadischen Wappen, Baum bis 20m (wenn er etwa 130 Jahre alt ist), zur Gewinnung von Zuckersaft in Form des Ahornsirup, grüngelbe Blüten vor Austrieb, 3-5lappige Blätter, Herbstfärbung gelborange bis feurig rot-orange. Zone 4
Acer truncatum - Chinesischer Spitz-Ahorn:
bis 7m hoch, auffallend, gelbe Blüten-büschel, Austrieb orangerot, 3zackige, dunkelgrüne, Blätter, Herbstfärbung rot mit gelben Hauptadern.
Actinida - Strahlengriffel:
siehe unter essbare Kletterpflanzen S.83.
Aesculus carnea Briotii - Scharlach-Kastanie:
nur bis 15m hoch, rundkronig, große, leuchtend blutrote, stehende Blütenstände, bildet selten Früchte, weitgehend resistent gegenüber Rosskastanien-Miniermotte. Zone 5
Aesculus hippocastanum - Roß-Kastanie:
Baumkrone länglich rund, bis 25m hoch, weiße Blüten, gelb-rot gefleckt, in stehenden, bis 25cm langen Blütenrispen im Mai, beliebter Park- und Solitärbaum, Früchte stachelig mit glänzenden, dunkelbraunen Samen (Kastanien). Zone 5a

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Aesculus parviflora - Strauch-Kastanie:
ca. 4-5m hoch, Ausläufer treibend, aufrechte zylindrische, weiße Blütenstände im Juli-August, besonders in den Abendstunden duftend, selten Früchte, hoher Zierwert durch ihre späte Blüte.

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Alnus glutinosa - Rot- od. Schwarz-Erle und Alnus incana - Weiß- od. Grau-Erle:
20-30m hoch, malerisch lockere, eher schmale Krone, verträgt Nässe, das schnell verrottende Laub wirkt stark bodenverbessernd, im Gegensatz zur Roterle liebt die Weißerle geradezu kalkhältige Böden. Zone 3
Alnus viridis - Grün-Erle:
bis gut 2m hoch, mehrstämmiger Gebirgsstrauch, will kühlen, steinigen Boden und halbschattige Lage. Zone 4
Amelanchier:
Fruchtsorten siehe unter Wildobst Seite 71 u. 72.
Amelanchier alnifolia-Erlenblättrige Felsenbirne, Saskatoonbeere:
wird nur 2-4m hoch, in Trauben zusammengefasste, weiße Blüten im Mai, Früchte im Sommer erbsengroß, violett bereift, essbar, Herbstfärbung prächtig rot, eine sehr seltene Felsenbirnenart.

tl_files/Kerstin/Laubgehoelze/Erlenblaettrige Felsenbirne.gif

Amelanchier alnifolia `Obelisk’:
mehrstämmig, streng aufrecht, dicht verzweigt wachsend, bis 3m hoch, sonst wie A. lamarckii
Amelanchier arborea Robin Hill - Baumfelsenbirne:
kleinkroniger Baum bis 6m hoch, kompakt wachsend, weiße, außen rosa überzogene Blüten im April, im Herbst rote Beeren, orange-rote Herbstfärbung. Zone 5a

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Amelanchier x grandiflora Forest Prince:
Großstrauch bis 7m hoch, Blätter im Austrieb violett, Blüten erst rosa, dann weiß, köstliche, rotschwarze, süße Früchte reifen im Juni, attraktive gelb-orange-rot Herbstfärbung.
Amelanchier lamarckii (= canadensis) - Kupfer-Felsenbirne:
meist mehrstämmig, breit aufrecht wachsend, wird ca. 6m hoch, weiße Blüten in Trauben im Mai, Früchte essbar, Herbstfärbung hellgelb bis orangerot. Zone 4

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Amelanchier lamarckii Rainbow Pillar:
gut 3m, streng aufrecht hoch werdend, weiße Blüten in überhängenden Büscheln im April/Mai, rotbraun- violettschwarze Früchte im Juli, brilliant orangerote Herbstfärbung, mehltaufrei, robust. Zone 4
Amelanchier rotundifolia (= ovalis, vulgaris) - Gemeine Felsenbirne:
locker verzweigt, aufrecht wachsend, bis 3m hoch und breit, mit sternförmigen in Büscheln blühenden weißen Blüten, blauschwarze, essbare Beeren, Herbstfärbung orangerot. Zone 5a
Amelanchier spicata (= humilis) - Besen-Felsenbirne:
niedriger, Kolonien bildender, 0,3-2m hoher Strauch mit steif aufrechtem Habitus, weiße Blüten in Trauben im April/Mai, Früchte rundlich, purpurschwarz, essbar. Zone 5a
Aralia elata - Aralie:
auch Japanischer Angelikabaum, Teufelskrückstock genannt, 4-5m hoch, wächst strauchartig, weiße Blüten in Dolden, gefiederte Blätter, rötlich-gelbe Herbstfärbung, Stacheln, blau-schwarze Steinfrüchte, stark bewehrt,Vogelnährgehölz.

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Aronia melanocarpa - Kahle Apfelbeere, Schwarze Apfelbeere:
mehrtriebiger, höchstens 2,5m hoher Strauch mit glänzend tiefgrünen Blättern, die sich im Herbst in leuchtendem Burgunderrot präsentieren, mit reinweißen, in Doldenrispen sitzenden Blüten im Mai, die Früchte sind tiefschwarz, erbsengroß und essbar. Zone 5b
Fruchtsorten siehe unter Wildobst Seite 72.

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Aronia x prunifolia – Pflaumenblättrige Apfelbeere:
ist eine Wildkreuzung zw. A.melanocarpa x A.arbutifolia, wird 1-2m hoch, wenige Wurzelausläufer, essbare, violettschwarze, 6-8mm große Früchte im September-Oktober, sehr saftig, charakteristisch herb-säuerlicher Geschmack. Zone 5b
Asimina triloba - Papau, Indianerbanane:
Wildform, bis 3m hoch, lange Blätter, die sich im Herbst gelb verfärben, braunrote, glockige Blüten im Mai, Früchte schmecken bananen-, mangoähnlich, Reife im September-Oktober, benötigt gutes Klima (bis max. -20°C). Zone 6b
Fruchtsorten siehe unter Mediterrane Seite 86.

Berberis koreana – Koreanische Berberitze: siehe unter Wildobst Seite 73.
Berberis ottawensis Superba - Große Blutberberitze:
bis zu 3m hoch werdender, lockerer Strauch mit intensiv dunkelrot gefärbten Blättern und auffallend gelben Blüten im Mai. Zone 5a
Berberis thunbergii, Grüne Hecken-Berberitze:
bis gut 2m hoch werdend, kleine ovale Blätter, viele Dornen, Blüten gelb, im Mai, Früchte korallenrot, lange anhaftend, Herbstfärbung orange- feuerrot. Zone 4
Siehe auch unter Heckenpflanzen Seite 140.

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Berberis thunbergii Atropurpurea - Rote Hecken(Blut-)-Berberitze:
bis 2m hoch, dicht verzweigt, Blätter purpur-braunrot, karminrote Herbstfärbung, sonst wie vorige. Zone 5a
Siehe auch unter Heckenpflanzen Seite 140.
Berberis thunbergii Atropurpurea Nana - Zwerg Blut-Berberitze:
bis 0,6m hoch, keinen Fruchtansatz, sonst wie vorige. Zone 5a
Berberis vulgaris - Sauerdorn:

Siehe unter Obstgehölze Seite 73.
Betula albosinensis - Kupfer-Birke, Chinesische Rot-Birke:
10-15m hoch, zierliche, lockere Krone mit orange- oder orangerot gefärbter Rinde, die sich ganz dünn abrollt, junge Rindenteile bläulich bereift.
Betula alleghaniensis - Gelb-Birke:
bis 20m hoch, langsam wachsend, langlebig, der Name nimmt Bezug auf die gelblich-bronzefarbige Rinde, mit ovalen Laubblättern, 6-12cm lang, doppelt gezähnt, Nationalbaum der kanadischen Provinz Québec.
Betula costata - Koreanische-Birke, Rippen-Birke:
diese Art fällt durch das etwas bauchige Laub auf, gelbe Herbstfärbung, Rinde weiß-hellgrau, mit dunkleren Streifen auf der Borke, zierlicher Baum, 12-16m hoch.
Betula ermanii - Gold-Birke, Ermans-Birke:
15-20m Krone breit und locker ausein-anderstrebend, Rinde rosa- bis cremeweiß, dünn abrollend, Blätter eckig herzförmig, schöne goldgelbe Herbstfärbung, in Russland auch als Felsenbirke bezeichnet. Zone 6a
Betula humilis - Strauch-Birke:
Kleinstrauch 0,5-3m hoch und breit, reichästig, mit brauner Rinde, kleine, gezackte, rundliche-eiförmige Blätter, liebt saure Böden, in Mitteleuropa ein `Eiszeitrelikt’
Betula lenta - Zucker-Birke:
der Name weist schon auf den Zuckergehalt des Saftes hin, Rinde verfärbt sich im Alter dunkelrotbraun und duftet aromatisch, goldgelbe Herbstfärbung, verlangt vollsonnigen Standort, bis 20m hoch.
Zone 4

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Betula maximowicziana - Bronze-Birke:
15-20m hoch, in der Jugend sehr schnellwachsend, spät austreibend, große Blätter, goldgelbe Herbstfärbung, Rinde aschgrau bis weißlich-orangefarben, dünn abrollende Borke. Zone 6b
Betula nana - Zwerg-Birke, Polar-Birke:
bis 1m hoch, sparrig, strauchartig mit niederge-strecktem Wuchs, Blätter klein, 15mm, kreisrund, grob gekerbt, vor allem für saure Böden, Heide- und Steingärten, Liebhaberpflanze.
Betula nigra Heritage - Fluss-Birke:
12-15m, anfangs fein verzweigte, rotbraune Äste, die Rückseite der abblätternden Borke ist creme-weiß-rosa- zimt-graubraunfarben, Blätter eiförmig zugespitzt, 5-10cm, gut geeignet für feuchte, saure Böden.
Betula papyrifera - Papier-Birke:
20-30m, häufig mehrstämmig, pyramidale Krone, sehr dekorative, leuchtend weiße Rinde, Blätter bis 12cm lang, eiförmig, im Herbst leuchtend goldgelb. Zone 4
Betula pendula (=B. alba, B. verrusosa) - Sand-Birke, Weiß-Birke:
bis 20m hoher, locker aufrechter, malerischer Baum mit im Alter überhängenden Zweigen, Blätter hellgrün, lang haftend, Herbstfärbung orangegelb, weiße Rinde in der Jugend. Baum mit lockerer, aufrechter Krone, beste Pflanzzeit ist das Frühjahr. Zone 2
Betula pendula Purpurea - Blut-Birke, Purpur-Birke:
kleiner, schmaler Baum, 8-12m hoch, lockerer Kronenaufbau, dreieckig gesägte dunkelpurpurrote Blätter, im Herbst bronze-grün, dann braunrot bis leuchtend rot.

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Betula pendula `Youngii’ - Trauer-Birke:
4-5m hohe Birke mit schirmförmiger Krone und dün-nen, fadenförmig herabhängenden Zweigen, manchmal bis zum Boden, geringer Platzbedarf. Zone 2
Betula pubescens - Moor-Birke:
bis 20m hoch, mit straff nach oben gerichteten Zweigen (besenartig), Rinde anfangs weiß, im Alter gräulich-schwarz, bevorzugt feuchte, saure Böden. Zone 3
Betula utilis Doorenboos (-jacquemontii) - Himalaja-Birke, Schnee-Birke:
12-15m hoch und 5-7m breit, langsamwüchsig, oft mehrstämmig, auffallend die besonders weiße Rinde, etwas abblätternd, herzförmige, goldgelbe Blätter im Herbst, bevorzugt sonnigen Platz. Zone 6a

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Buddleia davidii - Sommer-, Schmetter-lingsflieder
: aufrecht wachsender Strauch mit überhängenden Zweigen, bis gut 2m hoch, Blüten in langen Rispen ab Juli, in den versch. Farben wie hell- und dunkelblau, lila, purpurrot, rosa, weiß und gelb sowie Nuancen. Zone 6b

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Buxus sempervirens arborescens - Gemeiner Buchsbaum:
immergrün, im Alter bis 4m(-6) hoher Strauch mit dichtem Wuchs und aromatisch duftenden Blättern, verträgt auch tiefen Schatten und ist besonders industriefest. Zone 6b
Siehe unter Heckenpflanzen Seite 140.
Buxus sempervirens Suffruticosa - Zwerg-Buchs:
altbekannter und vielverwendeter Buchs zu Einfassungszwecken, dicht und buschig wachsender Zwergstrauch mit kurzen, straff aufrecht wachsenden Grundtrieben. Zone 6b
Siehe auch unter Heckenpflanzen Seite 140.

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Laubgehölze C - E

Callicarpa bodinieri `Profusion’ - Liebesperlenstrauch, Schönfrucht: 1,5m hoch werdender Strauch mit lilafarbenen Blütendolden im Juli/August und gleichfarbigen Früchten im Herbst, sehr dekorativer Vasenschmuck. Zone 6b
Calycanthus floridus - Gewürzstrauch:
breit aufrecht, kleinblättriger Strauch mit würzig duftender Rinde, gelbe Herbstfärbung, Blüten interessant, braun-dunkelrot, entlang der Zweige, für geschützte Standorte. Zone 6b
Caragana arborescens - Erbsenstrauch:
3-4m hoch, aufrechtwachsend, hellgelbe Blüten im Mai, kleine hellgrüne Fiederblätter, Triebe zum Teil bestachelt. Zone 3
Carpinus betulus - Hain-, Weißbuche:
als Wildstrauch, zur Ödlandbegrünung, als Hausbaum, bis 20m Höhe, und Heckenpflanze universell einsetzbar, Herbstfärbung leuchtend goldgelb, behält großteils ihr Laub über Winter.
Zone 5b

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Carpinus betulus Fastigiata - Pyramiden-Säulen-Hainbuche:
wie die Art, aber mit säulenartigem Wuchs. Zone 5b
Carpinus betulus Quercifolia - Eichenblättrige Hainbuche:
die Blätter sind sehr schmal und lappig gesägt, fast wie ein Eichenblatt, Wuchs ist schwächer und auch schmaler als die Art, eine echte Rarität.
Carya cordiformis - Hickory, Bitternuss:
bis 6m hoch, stark wachsend, zusammengesetzte Blätter 7-9fach gefiedert, Nüsse ca. 3cm dick und kugelig, der Kern schmeckt bitter, deshalb der deutsche Name, verträgt nasse Standorte. Zone 6b

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Castanea sativa - Edelkastanie, Maroni:
Wildform, 20-35m hoher, schattenvertragender Baum, sehr genügsam, mit glänzend tiefgrünen, gefiederten Blättern, die grünlichweißen Kätzchen erscheinen im Juni/Juli, die Früchte im Herbst sind essbar, dunkelbraun lederartig. Neben der Eiche der beste Gerbsäurelieferant. Zone 6b
Fruchtsorten siehe unter Schalenobst Seite 60.

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Catalpa bignonioides - Trompetenbaum:
10-15m hoch, spät austreibend, große herzförmige, hellgrüne Blätter, bis 20cm, Blüte im Juni-Juli an aufrechten, breiten Rispen in glockenförmigen, weißen Einzelblüten mit dunklem Schlund, bohnenförmige Fruchtkapseln. Zone 6b
Cercidiphyllum japonicum – Kuchen-baum, Katsurabaum:
bei uns höchstens 15m hoch (im hohen Alter), herzförmig runde Blätter, die sich im Herbst goldgelb mit roter Nervatur umfärben. Das abgefallene Laub duftet nach Karamell und Zimt. Zone 5a

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Chaenomeles japonica - Japanische Zierquitte:
1-2m hoch locker wachsend, mit leuchtend ziegelroten Blüten im April, Früchte walnussgroß und größer, gelb, essbar. Zone 5a
Chaenomeles speciosa - Zierquitte:
bis 3m, Blüten scharlachrot, Früchte größer als vorige.Zone 5a
Siehe auch unter Obstgehölze - Quitten Seite 56.
Chaenomeles Hybriden - Zierquitten Hybriden:
versch. Sorten: Crimson and Gold, Nivalis, Pink Lady,… je nach Sorte 1-2m hoch, Blüten in Rot-, Rosa-, Weißtönen, im April. Zone 5a

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Chionanthus virginicus – Schneeflocken-strauch:
spätaustreibend, baumartiger Strauch bis 3m, Blüten weiß, im Juni, in 20cm langen Rispen, duftend, schöne gelbe Herbstfärbung, auch für Halbschatten, bis 3m hoch werdend. Zone 7a

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Cladastris kentukea (lutea) – Gelbholz-baum:
meist mehrstämmig bis 8m hoch, mit glattem, gelbem Holz, die weißen, duftenden Blüten in ca. 40cm langen Trauben blühen im Mai/Juni, Blätter unpaarig gefiedert, im Herbst gelb, sonniger, geschützter Standort ideal.
Colutea arborescens - Blasenstrauch:
2-3m hoch von Juni-August gelbe Lippenblüten in einer Traube, blasige Früchte.
Cornus alba - Weißer Hartriegel:
Pionier-gehölz, 2-4m hoch und breit, Blüten eher unscheinbar.
C. alba Elegantissima (=Argenteomarginata) - Weißbunter Hartriegel:
3-4m hoch, mit breit und regelmäßig weiß gerandeten oder gefleckten Blättern, im Herbst karminrot verfärbend, dekorative, schwarzblaue Fruchtstände. Zone 5a
C. alba Aurea - Gold-Hartriegel:
2-2,5m hoch, mit goldgelber Belaubung, sehr buschiger Wuchs.
C. alba Gouchaultii - Gelbfleckiger Hartrigel:
bis 3m hoch und breit, dunkelrote Rinde, Blätter am Rand unregelmäßig rahmweiß-gelblichweiß, Herbstfärbung gelb-hellbraunrot.
C. alba Ivory Halo® - Weißbunter Hartriegel Ivory Halo:
bis 3m hoch, kompakter, buschiger Wuchs, Blätter hellgrün mit cremeweißen Rändern, wie Papier anzufühlen. Zone 5a
C. alba Kesselringii - Schwarzholziger Hartriegel:
bis 3m hoch, mit tiefschwarzbraunen Zweigen, ebenso der Austrieb, später braungrüne Blätter. Zone 3
C. alba Siberian Pearls - Silberfrüchtiger Purpur Hartriegel:
2-2,5m hoch, fällt vor allem im Winter durch die leuchtend korallenrote Farbe der Zweige auf, Sorte mit großen Fruchtständen, hervorragend für Kübelbepflanzung, schattenverträglich.
C. alba Sibirica - Rotholziger Hartriegel:
2-5m hoher Strauch, fällt vor allem im Winter durch die leuchtend korallenrote Farbe der Zweige auf, hervorragend für Kübelbepflanzung, schattenverträglich. Zone 3

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C. alba Sibirica Variegata - Silberbunter Hartriegel:
bis 2m, Blätter weiß-gelb panaschiert, Triebe rot. Zone 3
C. alba Spaethii - Gelbbunter Hartriegel:
2-3m hohe, farbenfreudigste Form, eher breitwachsend, Blätter im Austrieb bronze, später goldgelb gerandet, tlw. auch ganz goldgelb, Blüten weiß, im Mai. Zone 3

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Cornus alternifolia - Niedriger Etagen-hartriegel:
bis 6m hoch und 4m breit werdender Strauch, mit etagenförmigen, waagrechten Ästen, Blätter 6-12cm lang, im Herbst leuchtend gelb-scharlachrot, blüht in gelbweißen Trugdolden im Mai/Juni. Zone 6b

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Cornus controversa - Pagoden-, Etagen-Hartriegel:
starkwüchsiger Strauch bis 10 (-12- 15)m hoch und ebenso breit, Äste stehen pagodenartig waagrecht ab, Herbstfärbung, purpurrot, weiße Trugdolden. Zone 7a
Cornus florida - Amerikanischer Blumen-hartriegel:
4-6m hoch und breit ausladender Strauch oder kleiner Baum, Blätter 7-15cm, eiförmig-elliptisch im Herbst prachtvoll scharlachrot-violett, `Blüten’ mit 4 weißen bis 9cm breiten Brakteen im Mai und Juni. Zone 6b

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Cornus kousa - Japanischer Blumen-hartriegel:
5-7m hoch und 4-5m breit, malerisch etagenartig gestellte Seitenäste, Blätter gewellt, im Herbst leuchtend gelb-scharlachrot, `Blüten’ weiß im Juni mit 4 Hüllblättern.
Zone 6b
Cornus kousa chinensis - Chinesischer Blumen-Hartriegel:
wie voriger, aber langsamer wachsender Strauch. Zone 6b
Cornus mas - Kornelkirsche, Dirndl-strauch:
Großstrauch, bis 5m hoch, lichten Schatten vertragend, bis 100 Jahre alt, Blüten in kleinen gelben Dolden vor Laubaustrieb, Früchte kirschrot, länglich, bis 2cm groß, essbar, gut schnittverträglich. Zone 5a Fruchtsorten siehe unter Wildobst Seite 73 und 74.

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Cornus officinalis - Japanische Kornel-kirsche:
ähnlich Cornus mas, großer Strauch oder kleiner Baum von 4-5m, hübsche braunrote Herbstfärbung, größere Blüten in lockeren Dolden, gelb, noch früher wie Cornus mas, Früchte scharlachrot, essbar. Zone 5a
Cornus sanguinea - Europäischer Hartriegel:
bis 3,5m, mit schwarzen, weiß punktierten Früchten, Blütendolden in weiß, Herbstfärbung rot, ausgezeichnete Bienenweide und Vogelnährgehölz, Pionierpflanze. Zone 4
C. sang. Compressa - Hartriegel Compressa:
gedrungene, schmal aufrecht wachsende Zwergform mit kleinem, ledrigem Laub, rote Herbstfärbung.
C. sang. Midwinter Fire - Roter Hartriegel Midwinter Fire:
bis gut 2m, dichtbuschig, breit auf-recht, Zweige im Winter auffallend gelb, an der Sonnenseite leuchtend orangerot, Blüten weiß, Früchte schwarz. Zone 4

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C. sang. Winter Beauty - Roter Hartriegel Winter Beauty:
2-2,5m hoch, kompakt, breit aufrecht wachsend, Blätter grün, im Herbst orangegelb, Triebe im Winter gelborange mit rot, wirkungsvoll. Zone 4
Cornus stolonifera Flaviramea - Gelbholziger Hartriegel:
2-3m hoher Strauch, im Mai/Juni, gelblichweiße Trugdolden, markant ist die gelbgrüne Farbe der Zweige.

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Cornus stolonifera White Gold - Gelbrindiger Hartriegel White Gold:
bis 2m hoch, gedrungen und breit wachsend, Rinde olivgrün, glatt, weiße Blütendolden, weißbuntes Laub, verträgt auch nasse Standorte. Zone 4
Corylus avellana - Haselnuss:
großer, breit aufrecht wachsender, bis 5m hoher Strauch, Landschaftsgehölz für Schutzpflanzungen, hartschalige, essbare Früchte. Zone 5a
Fruchtsorten siehe unter Schalenobst Seite 59 u. 60.
Corylus avellana Contorta – Korken-zieher-Hasel:
2-3m hoch werdend, aufrechter Wuchs, Zweige korkenzieherartig gedreht, Liebhaberpflanze, evtl. Wildaustriebe im Februar- März zu entfernen. Zone 5a

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Corylus colurna - Baumhasel:
bis 20m hoher Baum mit regelmäßiger, schmal- bis breitkegel-förmiger Krone, raue, korkige Rinde, die männlichen Kätzchen im Februar/März sind bis 12cm lang, sehr robust, mit großen herzförmigen Blättern, Früchte essbar, wohlschmeckend. Zone 5b
Corylus maxima Purpurea - Bluthasel:
3m hoch, schwarzrote Blätter, Austrieb hellrot, Nüsse rot-braun, von blattartiger Hülle umgeben, essbar. Zone 5b
Cotinus coggygria - Grüner Perücken-strauch:
3-5m hoch, Blätter 5-8cm, oval, sehr dünn, gelborange bis scharlachrote Herbstfärbung, gelblich- grüne Blüten im Juni/Juli auf endständigen 15-20cm langen Rispen, perückenartige Fruchtstände. Zone 6a
Continus coggygria Royal Purple - Purpur-Perückenstrauch:
wie vorige, jedoch mit tief- bis schwarzroten Blättern. Zone 6b

tl_files/Kerstin/Laubgehoelze/Purpur- Perueckenstrauch.gif

Crataegus coccinea - Scharlachdorn:
siehe unter Wildobst Seite 74.
Crataegus crus-galli - Hahnendorn:
6-8m hoch, mit bis zu 8cm langen Dornen, Blüte weiß von Mai-Juli, prächtig orangerote Herbstfärbung, langsam wachsend.
Crataegus laevigata - Zweigriffeliger Weißdorn:
sparrig wachsender Strauch oder kleiner Baum, bis ca. 4m hoch, weiße Blüten im Mai, rote, ovale Beeren, Vogelnährgehölz, gut schnittverträglich, kalkhold. Zone 3
Crataegus laevigata Paul Scarlet - Gefüllter Rotdorn:
dichtkroniger, im Alter schwachwüchsiger, bis 5m hoher Großstrauch oder Kleinbaum, leuchtend karminrote, dicht gefüllte Blüten in Büscheln im Mai/Juni. Zone 5b

tl_files/Kerstin/Laubgehoelze/Zweigriffeliger Weissdorn.gif

Crataegus lavallei - Hahnendorn:
glänzende, dunkelgrüne, pflaumenartige Blätter, weiße Blüten im Mai und Juni, orangerote, kugelige Früchte im Herbst. Zone 5a

tl_files/Kerstin/Laubgehoelze/Hahnendorn.gif

Crataegus lavallei Carrierei - Apfeldorn:
bis 7m, mit 5cm langen Dornen, Blüte im Mai, rosa, 2cm breit, lange haftende, glänzend dunkelgrüne Belaubung, Früchte groß, sehr attraktiv, 1,6-1,8cm dick, gelbrote Herbstfärbung. Zone 5a
Crataegus monogyna - Eingriffeliger Weißdorn:
ca. 7m hoch werdend, reinweiße, stark duftende Blüten, kugelige, mehlige Beeren, die nach Zubereitung essbar sind, sonst wie vorige. Zone 3
Crataegus monogyna Stricta - Säulen-Weißdorn:
wie die Mutterform, 7(-9)m hoch, aber straff aufrecht wachsend. Zone 4
Crataegus pinnatifida var. Major – Chinesischer Weißdorn:
siehe unter Wildobst Seite 75.
Crataegus prunifolia (=persimilis) - Pflaumendorn:
bis 6m, stark bedornt, Belaubung gesund dunkelgrün glänzend, Herbstfärbung flammend rot, Blüten weiß im Mai/Juni, als freiwachsende Hecke viel zu wenig gepflanzt. Zone 5a
Crataegus sanguinea - Blut-Weißdorn:
bis 4-6m hoch, weiße Blüten im April/Mai, apfelartige, 1,5cm große Frucht im Herbst, gelbe Herbstfärbung.
Crataegus tanacetifolia - Griechischer Weißdorn:
bis 4m, nicht stark bedornt, weiße Blüten im Mai/Juni, Blätter behaart, weißfilzig, unüblich gefiedert, orangerote Früchte.
Crataegus x grignonensis – Grignon-Weißdorn:
1873 in F entstanden, fast dornloser, kleiner Baum mit großen erst orangen, dann leuchtend roten, verwertbaren Früchten, die bis in den Winter haften bleiben, Laub ledrig, weiße Blüten im Mai.

tl_files/Kerstin/Laubgehoelze/Grignon- Weissdorn.gif

Cytisus decumbens - Kriech-Ginster:
bis 20cm hoher, niederliegender Strauch, großblütig, leuchtendgelb, reichblühend von Mai bis Juni, resistenter, kalkholder Strauch. Zone 5a
Cytisus nigricans ‚Cynii’ – Schwarz-schoten-Ginster:
dichter Kleinstrauch mit goldgelben Blütenrispen ab Juni, angenehm duftend, stammt aus dem Böhmerwald. Zone 5a
Cytisus praecox - Elfenbein-Ginster:
ca. 1,5m hoch, breitbuschig, rahmweiße bis hellgelbe Blüten im April/Mai, streng duftend. Zone 6b
Cytisus praecox Allgold - Elfenbein-Ginster Allgold:
bis 1,5m hoch, dichttriebig, breitbuschig, oft etwas überhängende Zweige, wirkungsvolle goldgelbe Blüten im April/Mai, streng duftend, wertvoll für Treiberei. Zone 7a

tl_files/Kerstin/Laubgehoelze/Elfenbeinginster.gif

Cytisus purpureus - Purpur-Ginster:
bis 1m hoch, mit großen, purpurnen Blüten im Mai/Juni, Blätter dreizählig. Zone 5a
Cytisus scoparius – Besen-Ginster:
bis 2m hoch, breitbuschig ausladend wachsend, Blüten goldgelb im Mai/Juni, nicht so stark duftend, bedingt widerstandsfähig gegen Hitze und Frost. Zone 6b
Daphne mezereum - Seidelbast:
1m hoch, locker aufrechter, wenig verzweigter Strauch, rosa Blüten im März vor dem Blattaustrieb, stark duftend, rote Beeren, will lichten Schatten bis Halbschatten, stark giftig. Zone 4

tl_files/Kerstin/Laubgehoelze/Seidelbast.gif

Decaisnea fargesii – Blauschote:
siehe unter Wildobst Seite 75. Zone 7a
Deutzia gracilis - Zwerg-Maiblumen-strauch:
0,5-1m, straff aufrecht wachsend, später mehr breit, Blätter scharf gesägt, glockige Blüten in weiß, von Mai/Juni, auch für Treiberei. Zone 5b
Deutzia hybrida Mont Rose – Rosen-deutzie:
etwa 1,5m hoch, große, weit geöffnete, malvenrosa Blüten im Juni, Rand der Petalen leicht gekräuselt, auffallend gelbe Staubgefäße. Zone 6a

tl_files/Kerstin/Laubgehoelze/Rosendeutzie.gif

Deutzia hybrida Strawberry Fields - Erdbeerduft-Deutzie:
bis 1,5m, purpurrosa, duftende Blüten in kegelförmigen Blütenständen, Blätter oberseits bläulichgrün, dicht verzweigt. Zone 6a
Deutzia kalmiiflora - Kalmien-Deutzie:
1,5m hoch, mit locker überhängenden Zweigen, im Juni weißlichrosa Blüten in großen aufrechten Rispen. Zone 5a
Deutzia magnifica - Hoher Gefüllter Sternchenstrauch:
3-4m hoher stark wachsender, aufrechter Strauch mit reinweißen, rosettenartig gefüllten Blüten von Mai bis Juni. Zone 6b
Deutzia magnifica Tourbillon Rouge - Sternchenstrauch:
ca. 3m hoher, aufrechter Strauch, scharf gezähnte Blätter, große auffallende Blütenstände in Dolden im Mai, dunkelrosa-rot. Zone 6b
Deutzia scabra Plena - Niedriger Stern-chenstrauch:
1-1,5m hoher, reichblühender Strauch mit zartrosa, glockenförmigen, bis 2cm breiten Blüten im Juni/Juli. Zone 5b
Elaeagnus angustifolia - Schmalblättrige Ölweide:
bis 7m hoch, mit 5-8cm langen, lanz-ettlichen, weißfilzigen Blättern und silberschilfrigen, oft dornigen Zweigen, Blüten gelb, 1cm breit, im Juni, stark duftend, trockenheitsliebend. Zone 4
Elaeganus umbellata – Korallen-Ölweide:
wird 3-4m hoch, mit silbrigen, an den Rändern häufig gekräuselten Blättern, gelblich-weiße, stark duftende Blüten im Mai, erbsengroße, rote, essbare, säuerlich-süße Früchte.
Euodia hupehensis, Tetradium danielii - Bienenbaum, Duftraute, Stinkesche:
bis 6m hoher Strauch oder kleiner Baum mit streng riechenden, gefiederten Blättern, durch die späte Blüte von Juli-September und hohe Nektarabsonderung sehr wertvoll für Imker, für warme Lagen empfohlen, bei uns schon einige Jahre ausgepflanzt, bisher noch keine Probleme. Zone 7

tl_files/Kerstin/Laubgehoelze/Bienenbaum.gif

Euonymus alatus - Korkflügelstrauch: bis höchstens 3m hoch/breit, korkartige Flügelleisten an den Zweigen, roter Fruchtbehang und leuchtend karminrote, anhaltende Herbstfärbung. Zone 4
Euonymus alatus Compactus – Kompakter Korkflügelstrauch:
1-1,5m hoch werdend, sonst wie die Art. Zone 4
Euonymus europaeus - Pfaffenhütchen, Pfarrerkappl:
aufrecht locker wachsender, ca. 5-6m hoher Strauch mit kantigen Trieben, Herbstfärbung karminrot, Fruchtansatz orangerot, Vogel- und Bienennährgehölz, Früchte und Blätter giftig. Zone 4
Euonymus oxyphyllus - Spitzblättriger Spindelstrauch:
ähnlich Eu. europaeus, bis 3m hoch, Zweige haben auffallende Korkleisten, Blüten unscheinbar, interessant die roten Früchte im Herbst.
Euonymus phellomanus – Korkenspindel-strauch:
3-5m, Zweige mit 4 Korkleisten, ovale gespitzte Blätter, unscheinbare Blüten, auffallender Fruchtschmuck in rosa-rot, gelbrote Herbstfärbung.
Euonymus planipes - Großfrüchtiges Pfaffenhüttchen:
bis 4m hoher, breit und aufrecht wachsender Strauch, Blätter bis 12cm lang, karminrote Herbstfärbung und ebensolche Früchte an langen Stielen, gesunder und reichfruchtender Solitärstrauch.

tl_files/Kerstin/Laubgehoelze/Grossfruchtiges Pfaffenhuetchen.gif
tl_files/Kerstin/Laubgehoelze/Pfaffenhuetchen.gif

Exochorda racemosa - Prunkspiere, Perlstrauch:
langsam wachsender,ca. 3-4m hoher und breiter Strauch, elliptisch zugespitzte, 3-6cm lange Blätter, 6-8blütige, schneeweiße Trauben im Mai, Einzelblüte ca. 4cm groß, kalkmeidend, eher neutral-saurer Boden. Zone 5b

 

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Laubgehölze F - M

Fagus sylvatica - Rot-Buche: 30-40m hoch und breit, Austrieb hellgrün, im Herbst gelbe-rotbraune Färbung, Blätter haften bis zum Neuaustrieb im nächsten Jahr, ideale Heckenpflanze, und für Formgehölze, für Sonne und Schatten. Zone 5b
Fagus sylvatica Purpurea (=Atropunicea) - Sämlings Blutbuche:
der Austrieb ist tief dunkelrot, zum Herbst hin vergrünend, Herbstfärbung prachtvoll rotbraun, sonst gleiche Eigenschaft wie Fagus sylvatica. Zone 6a

tl_files/Kerstin/Laubgehoelze/Rot- Buche.gif

Fagus sylvatica Latifolia - Veredelte Blutbuche:
weitere Sorten sind z.B. Swat Magret oder Riversii, bis 20 (-30)m hoch und breit werdend, hat das ganze Jahr über tief dunkelrotes bis schwarz-rotes Laub, sonst wie Fagus sylvatica. Zone 6a
Forsythia intermedia Spectabilis – Gold-glöckchen, Osterstrauch:
auch andere Sorten, bis 3m, gelbe Blütenfülle im April, ideal zur Treiberei und als geschnittene Hecke verwendbar. Zone 5a

tl_files/Kerstin/Laubgehoelze/Goldgloeckchen.gif

Forsythia intermedia Maree d’Or - Zwerg-Goldglöckchen, -Osterstrauch: auch andere Sorten, bis 1m hoch, sonst wie vorige. Zone5b
Fraxinus exelsior - Stein- Esche, Gemeine Esche:
starkwüchsiger, bis 40m hoher Baum mit lichtem Geäst und großen gefiederten Blättern, in der Jugend etwas spätfrostgefährdet. Zone 4
Fraxinus ornus - Blumen-Esche:
bis 8m hoch, schwachwüchsig, ca. 15cm lange weiße, wohlriechende Blütenrispen von Mai-Juli. Zone 7a

tl_files/Kerstin/Laubgehoelze/Blumen- Esche.gif

Genista lydia (=spathulata) - Stein- Ginster:
Zwergstrauch, breitwachsend, 0,4m hoch, zahlreiche Blüten im Juni, widerstandsfähig gegen Hitze und Trockenperioden. Zone 7a

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Genista tinctoria - Färber-Ginster:
Kleinstrauch, aufrecht-buschig, bis 0,6m hoch, leuchtend gelbe, vielblütige Trauben im Juli, bedingt frosthart, treibt aber von der Basis wieder aus. Sorte `Royal Gold’ dunkelgelb Zone 5a
Halesia carolina (=tetraptera) – Schnee-glöckchenbaum:
bis 5m hoher Großstrauch mit abstehenden Zweigen, weiße, an langen Stielen hängende, glockige Blüten am vorjährigen Holz vor Laubaustrieb, gelbe Herbstfärbung. Zone 6b
Halesia carolina monticola – Großblumi-ger Maiglöckchenbaum:
bei uns 6-8m hoch, Blätter eiförmig-elliptisch, 8-16cm lang, zugespitzt, im Herbst tiefgelb, Blüten im Mai-Juni, weiß, glockenförmig, ca. 2,5cm groß. Zone 6b

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Hamamelis intermedia - Zaubernuss:
in Sorten, selten bis zu 3m, tlw. gedrehte, fadenförmige Blüten, schon im Februar/März, leicht duftend, mit besonders bunter Herbstfärbung.
Hamamelis virginiana – Virginische Zaubernuss:
3-6m hoch werdend, streng riechende, hellgelbe, korallenartig geformte Blüten im Spätherbst und Frühwinter, als Heilpflanze bereits von den Indianern Nordamerikas genutzt.

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Heptacodium miconioides - Herbstjasmin, Sieben-Söhne-des Himmels-Blume:
bis 2,5m, große, zugespitzte Blätter, mit rahmweißen, süßlich duftenden Blüten im Spätsommer. Zone 5a
Hippophae rhamnoides - Gemeiner Sanddorn:
sparrig wachsend, bis 4m, lineallanzett-liche, graugrüne Blätter, orangefarbene Beeren an weibl. Pflanzen, reich an Vitamin C, getrennt geschlechtlich, sehr salzverträglich. Zone 4 Fruchtsorten siehe unter Wildobst Seite 75.
Hydrangea arborescens Annabelle – Ball-hortensie:
1-1,5m hoch werdend, mit rahmweißen Schneeballblüten von 20-25cm Durchmesser, von Juni-September. Zone 5b

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Hydr. Arb. Grandiflora:
mit cremeweißen Schnee-ballblüten bis 18cm Durchmesser. Zone 5b
Hydr. Arb. Pink Annabelle:
mit großen, dunkelrosa-pinkfarbenen Blütenbällen. Zone 5b
Hydrangea aspera sargentiana - Samt-Hortensie:
große, behaarte Blätter, violette Tel-lerblüten Ende Juli-Mitte September, bis 1,5m. Zone 6b
Hydrangea paniculata - Rispenhortensie:
in vielen Sorten, verschiedenen Wuchshöhen und Blütezeiten. Zone 5a

tl_files/Kerstin/Laubgehoelze/Rispenhortensie.gif

Candelight:
bis 120cm, reinweiße, dann cremeweiße Blüten auf roten Stielen, von VI- IX.
Levana:
3-5m hoch, weiße Blütenstände von VII- IX.
Limelight:
80-140cm hoch, im Aufblühen, grüne, dann hellgrün-weiße Rispen von VIII-X.
Mega Mindy:
1,25-1,75m hoch, weiß, dann rosa-dunkelrosarot, von EVI-IX.
Pinky Winky:
ca. 1,25m hoch, Rispen anfangs weiß, später intensive dunkelrosa bis rot, von EVII-X.
Unique:
1-2m hoch, rote Triebe, Rispen sehr groß, rahmweiß, später purpurrosa getönt von VIII-IX.
Vanille Fraise:
1-1,5m hoch, Blütenfarbe cremeweiß über rosa bis dunkelrot von EVII- XI.
Wim’s Red:
bis 2m hoch, Rispen zunächst weiß, dann rosa, dunkelrosa, später bourdeauxrot, von AVII- XI.
Hypericum kalmianum Gemo (=erectum) - Johanniskraut Gemo:
straff aufrecht bis 1m wachsend, Blüten goldgelb, 2,5-3cm, von VII-IX, ausgesprochen reichblühend, sehr dekorativ. Zone 5b

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Ilex aquifolium - Stechpalme:
wird bis zu 4m hoch und mehr, sehr schnittverträglich, kompakter Wuchs, mit dornig gezähnten, immergrünen Blättern, weibliche Pflanzen fruchten mit roten Beeren. Zone 7a

tl_files/Kerstin/Laubgehoelze/Stechpalme.gif

Ilex verticillata - Korallen-Hülse:
bis 3m, laubabwerfender Strauch, unscheinbare Blüten, schöner gelblicher-rötlicher Herbstfärbung und 4-6mm großen, runden, orangeroten Beeren, die bis in den Winter haften.
Itea virginica - Amerikanische Rosmarin-weide, Moorstrauch:
1-1,5m hoch, rutenförmige, rote Grundtriebe, Blüten weiß, duftend, in ca. 15cm langen aufrechten Trauben im Mai-Juni, leuchtend rote bis violettrote Herbstfärbung ausläuferbildend. Zone 6a

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Juglans nigra - Schwarznuss:
25-40m hoch werdend, Krone breit ausladend, gleichmäßiger als bei J. regia, typisch ist die tiefrissige Borke, die kugeligen gelb-grünbraunen Früchte sind 4-5cm dick und können zum Braunfärben verwendet werden, kalkholde, nährstoffreiche Böden sind zu bevorzugen. Zone 6a
Juglans regia - Walnuss:
Walnuss-Sämlinge von Bäumen mit relativ großen Früchten, bis zu 30m hoch, lockere Krone, unscheinbare Blüten, Früchte nur bei Windbestäubung durch einen Partner, besonders hervorzuheben wäre noch, dass ihr Geruch Mücken und Fliegen vertreibt. Zone 6a Großfruchtige Veredelungen siehe unter Obstgehölze Seite57-59.
Kalmia latifolia Minuet - Breitblättriger Berglorbeer Minuet
: immergrün, die Doldentrauben haben rosa Blütenknospen, mit einem breiten, roten, sehr attraktiven Streifen, gut 1m hoch sehr langsam wachsend, für saure Böden.

tl_files/Kerstin/Laubgehoelze/Breitblaettriger Berglorbeer.gif

Kerria japonica - Ranunkelstrauch:
ca. 2m, schattenvertragend, Schalenblüten im April-Mai, einfach 3-4cm groß, gelb, etwas nachblühend, Blätter und Stiele frischgrün. Zone 5b
Kerria japonica Pleniflora - Gefüllt-blühender Ranunkelstrauch:
wie vorige, jedoch mit goldgelben, gefüllten Blüten. Zone 5b
Kolkwitzia amabilis - Kolkwitzie:
bis 3m, locker wachsend, glockenartige, rosa Blüten im Juni, duftend, wird stark von Bienen angeflogen. Zone 5b

tl_files/Kerstin/Laubgehoelze/Kolkwitzie.gif

Laburnum anagyroides - Goldregen:
5-6m trichterförmig wachsend, überhängende Zweige, gelbe Blütentrauben im Juni ca. 25cm lang, Bienen- und Hummelnährgehölz, giftig. Zone 6a
Laburnum anagyroides Vossii - Edel-Goldregen:
bis 5m, veredelt, schmal trichterförmig aufgebauter Großstrauch, Blüten lebhaft gelb an etwa 40cm langen, dichten Trauben, Mitte Mai, leicht duftend. Zone 6a

tl_files/Kerstin/Laubgehoelze/Edel- Goldregen.gif

L
igustrum vulgare - Gemeiner Liguster: bis 4m Blüten weiß, stark duftend, Frucht kugelig, schwarz, schwach giftig, Pioniergehölz, ideal für Hecken. Zone 5a
Ligustrum vulgare Atrovirens - Schwarzgrüner Liguster:
3-5m hoch, Blätter elliptisch, oberseits tiefgrün metallisch, fast immer bis zum Neuaustrieb haftend, ideal als Heckenpflanze und für Formgehölze aller Art. Zone 5b
Lindera benzoin - Wohlriechender Fieberstrauch, Gewürzstrauch:
bis 2,5m hoch, dünne, elliptische, 7-12cm große Blätter, goldgelbe Herbstfärbung, beim Zerreiben verströmen sie einen intensiven, aromatischen Duft, kleine Blüten gelblichgrün im März/April.
Liquidamber styraciflua - Amberbaum:
bis 30m hoch, breit kegelförmige Krone, Zweige rot-braun mit Korkleisten, Blätter handförmig gelappt, 12-15cm breit, glänzend dunkelgrün, im Herbst violett- karminrot und gelborange gefärbt. Zone 6a
Liriodendron tulipifera - Tulpenbaum:
20-30m hoch, raschwüchsig, mit lockerem breitkronigem Wuchs, Blätter im Umriss 4eckig, bis 10cm lang, lebhaft grün, goldgelbe Herbstfärbung, Blüten tulpenähnlich, 6cm breit, gelb mit oranger Zeichnung. Zone 6a

tl_files/Kerstin/Laubgehoelze/Tulpenbaum.gif

Lonicera caerulea - Blaue Heckenkirsche:
bis 2m, sparrig, Rinde abblätternd, lichten Schatten vertragend, gelblichweiße Blüten im April/Mai, schwarzblaue, hellbereifte Früchte. Zone 3
Lonicera ledebourii - Kalifornische Heckenkirsche:
bis 2m hoch, längliche Trich-terblüten im Mai/Juni, in gelb/orange; auf rötlichen Deckblättern, Früchte purpurn-schwarz, ebenfalls von roten Deckblättern umgeben.
Lonicera maackii - Schirm-Hecken-kirsche:
3-5m hoch, weiße Blüten von Mai-Juni, stark duftend, ab August leuchtend rote Beeren, lang anhaftend, Trockenheit vertragend. Zone 3
Lonicera tatarica - Tatarische Hecken-kirsche:
bis 3m hoch, mit weißrosa Blüten im Juni, hellrote, nicht essbare Beeren, Halbschatten. Zone 3
Lonicera xylosteum - Gemeine Hecken-kirsche:
ca. 2m hoch, gelblichweiße Blüten, Beeren dunkelrot, flachkugelig, sonst wie vorige. Zone 3
Lycium barbarum - Goji-Beere, Bocks-dorn:
Zone 5a. siehe unter Wildobst Seite 78.
Maackia amurensis - Asiatisches Gelbholz:
Großstrauch/Kleinbaum, 20-30cm lange gefiederte Blätter, Austrieb silbrig, Blüten in steifen aufrechten Trauben, grünlichweiß, sehr anspruchslos.
Maclura pomifera - Osagedorn, Milch-orange:
kleiner Baum mit dornigen, orange-braunen Zweigen, Blätter eiförmig zugespitzt, 6-13cm und milchsaftführend, unscheinbare Blüten, Früchte grün-lichgelb, rund, groß (bis 13cm), bei Wärme duftend. Zone 6b
Magnolia – Magnolie, Tulpenstrauch:
insgesamt gibt es etwa 80 Arten und unzählige Sorten, sie stammen meist aus Ostasien. Sie lieben voll- und absonnige Standorte mit humosen, sauren Böden. Da sie Flachwurzler sind, ist es wichtig, den Boden im Winter entsprechend abzudecken.

Verfügbare Arten und Sorten:


Magnolia kobus - Kobushi-Magnolie:
soll 8-10m hoch, 4-6m breit werden und bis -34°C vertragen, 10 cm große, weiß-zartrosa gefärbte Blüten im April, Vollblüte erst nach einigen Jahren, gelbe Herbstfärbung, walzenförmige, rote Früchte. Zone 6a
Magnolia lilliflora `Nigra’ - Purpur-Magnolie:
höchstens 6m hoch, Wuchs aufrecht, lange, schmale, große Blüten, außen dunkelpurpurrot, innen heller, im Mai, eine der dunkelsten Formen. Zone 6a
Magnolia lilliflora `Susan’:
schmal aufrecht wachsend bis 3m, Blüten außen rubinrot-magenta, innen weiß mit zartem Lila, im Mai, zart nach Zitrone duftend, kalktolerant. Zone 6a

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Magnolia stellata - Stern Magnolie:
schwächerwachsend bis höchstens 3m, bereits in der Jugend im März/April überreich blühend in weiß, Blüten schalenförmig, wohlriechend. Zone 6a

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Magnolia sieboldii - Sommer-Magnolie:
bis 3m hoch, langsam und breit wachsend, weiße, becherförmige Blüten im Juni/Juli, mit auffälligen, karminroten Fruchtknoten. Zone 6b

tl_files/Kerstin/Laubgehoelze/Sommer- Magnolie.gif

Magnolia soulangiana - Tulpen-Magnolie:
seit 1826 im Handel, bis 6m hoch und breit, die bekannteste ihrer Art, im April/Mai sehr große, glockenförmige Blüten, im Aufblühen rosa gefärbt und rötlich gestreift, dann übergehend in weißlichrosa. Zone 6b

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Mahonia aquifolium - Gewöhnliche Mahonie:
siehe unter Wildobst ab Seite 74.
Malus sylvestris - Holzapfel:
kleiner Baum, meist kurzstämmig, auch strauchartig, wird 3-7m hoch, Blüten weiß mit rosa Schimmer im Mai-Juni, Vogel- und Bienennährgehölz, Wildfutter. Fruchtsorten siehe unter Obstgehölze ab
Seite 4.

tl_files/Kerstin/Laubgehoelze/Holzapfel.gif

Malus - Zierapfel:
Die Zieräpfel haben ihre Heimat in Asien, Amerika, genauso wie in Europa. Das ganze Sortiment, das es heute gibt, sind Züchtungen der einzelnen Arten untereinander. Im Moment stehen bei uns ca. 20 verschiedene Sorten in verschiedenen Größen zur Auswahl, vom Zwergapfel, Säulenapfel, Hängeapfel, Buschbaum bis hin zu großen Hochstämmen. Neben Ihrer Blüte erfreuen wir uns auch an den Früchten. Wegen ihres hohen Pektingehaltes sind sie eine wertvolle, natürliche Gelierhilfe für Marmeladen und Gelees und außerdem zum Verfeinern von Kompott, Süßmost, Saft und Apfelwein geeignet. Dass diese Pflanzen natürlich auch Nektar für viele Insekten und Vogelfutter (inkl. Nistplatz) liefern, ist eigentlich nur logisch. Zone 5a. Fruchtsorten siehe unter Obstgehölze ab Seite 4.
Einige der verfügbaren Sorten:

`Butterball’: 3-5m hoch und breit werdend, Blüte weiß, zartrosa überlaufen, Früchte 2-2,5cm dick, rahm-orangegelb, Blatt grün, Herbstfärbung gelborange, schorfresistend und reichfruchtend.

tl_files/Kerstin/Laubgehoelze/Zierapfel- Butterball.gif

`Evereste’:
4,5-7m, pyramidal lockerkronig wachsend, Blüte weiß, manchmal mit rosa Streifen, Früchte flachkugelig, 2-2,5cm dick, orange-leuchtend hummerrot, Blätter grün, nicht schorfanfällig, im Herbst kräftig orangegelb. Zone 5a
`Golden Hornet’:
bis 8m hoch, aufrecht wachsend, weiße Blüten, Früchte tiefgelb, 2-2,5cm dick, Blätter glänzend grün. Zone 5a
`Niedzwetzkyana Makamik’:
3-5m hoch und breit werdend, große, intensiv lilarosafarbene Blüten mit weißem Stern, 1-2cm große purpurrote Früchte, Austrieb rötlich, dann dunkelgrün, und im Herbst bronzerot.
`Red Sentinel’: 4-5m hoch, grünes Laub, weiße Blüten, im Herbst auffallende, dunkelrote Früchte, 2-2,5cm. Zone 5a

tl_files/Kerstin/Laubgehoelze/Zieraepfel 3er Foto.gif

`Royalty’:
langsam 3-5m kugelig wachsend, schwarz-rote Blütenknospen, dann rubinrote Blüten und später 2-4cm große, längliche, dunkelrote Früchte, Austrieb leuchtend rot, dann dunkelrotbraun-dunkelgrünbraun.
`Rudolph’:
bis 6m hoch und 4m breit, starkwüchsig, große, rosarote Blüten aus karminroten Knospen, Früchte ca. 1,8cm lang, orangegelb, lange haftend, Blätter zuerst bronzerot, dann dunkelbronzegrün, wenig schorfanfällig. Zone 5a
Malus sargentii `Tina`:
Kleinstrauch, dicht verzweigt, waagrechte Äste, 1,5-2m hoch und breiter, kleine, weiße Blüten, später erbsengroße, rote Früchte, Herbstfärbung gelb. Zone 5b
`Van Eseltine’:
4,5-6m hoch, schmal aufrecht, fast säulenförmig wachsend, grünlaubig, Blüten kräftig rosa, sehr groß, halb gefüllt, Früchte 1,5-2cm dick, plattrund, gelb mit roten Backen. Zone 5a
Mespilus – Mispel:
siehe unter Obstgehölze Seite 57.
Morus – Maulbeere:
siehe unter Wildobst Seite 79 und 80.
Myrica gale – Gagelstrauch:
für saure und sandig-humose, auch feuchte Böden, besenartig aufrecht bis ca. 1,5m wachsend, die Blätter verströmen beim Zerreiben einen starken aromatischen Duft, bernsteinfarbene, zapfenartige Kätzchen, für Blumenbinderei geeignet. Zone 2

 

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Laubgehölze N - R

Perovskia atriplicifolia Blue Spire – Blauraute: bis 1m, stark aromatischer Strauch mit weißfilzigen Trieben, lavendelblaue Blüten in bis zu 50cm langen Rispen im August-September. Zone 6a

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Philadelphus Belle Etoile – Halbhoher Gartenjasmin:
bis 1,5m kompakt wachsend, Blüten sehr groß (ca. 5cm), weiß, einfach, mit rosalila-farbenem Grund im Juni/Juli, angenehm duftend.
Philadelphus coronarius – Falscher Jasmin, Pfeifenstrauch:
bis 3m, streng aufrecht wachsend, mit rahmweißen, einfachen Blüten im Juni und starkem Duft. Zone 6a

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Philadelphus coronarius Aureus – Gold-pfeifenstrauch:
2m, wie voriger, jedoch mit gelbgrünen Blättern. Zone 6a
Philadelphus Erectus – Heckenjasmin:
bis 1,5m aufrecht, kompakt und dicht wachsend, einfache, weiße, starkduftende Blüten im Juni/Juli. Zone 6a
Philadelphus Silberregen – Erdbeer-jasmin, Zwergpfeifenstrauch:
bis 80cm, dicht verzweigt, Blüten reinweiß, einfach, im Juni/Juli, mit intensivem Erdbeerduft. Zone 5b
Philadelphus virginalis – Gefüllter Jasmin:
bis 2,5m hoher Strauch, mit 4-5cm breiten, reinweißen, gefüllten, stark duftenden Blüten im Juni/Juli. Zone 5b

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Physocarpus opulifolius Diabolo® – Rotblättrige Blasenspiere:
ca. 3m hoch und breit, junge, Triebe mahagonibraun, Blätter metallisch dunkelrot, im Herbst braunrot, Blüten in 5cm großen Dolden, cremeweiß mit gelber Mitte. Zone 4

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Physocarpus opulifolius var. aureum – Gelbblättrige Blasenspiere:
3-4m hoch und breit, gelbe Blätter 3-5-lappig, 5-10cm, im Herbst gelb bis braungelb, vielblütige, stehende Doldentrauben im Juni/Juli, weiß-rosa, anspruchslos. Zone 4
Poncirus trifoliata – Zitrone, Bitter-orange:
einzige ihrer Art, `dreiblättrig’, stark bedornt, bis 3m hoch, laubabwerfend, wohlriechende Blüten und Früchte, Schale kann als Gewürz verwendet werden, als Kübelpflanze frostfrei überwintern, ausgepflanzt schützen.
Populus alba Nivea – Silberpappel:
bis 30m hoch, die Krone ist breit und rund, die jungen Zweige kreideweiß, Blätter unterseits filzig und weißlich. Zone 4
Populus balsamifera – Balsampappel:
bis 30m, früh austreibender, aufrecht wachsend mit dichter Krone, dunkelgrüne, bis 12cm lange Blätter, beim Aus-trieb ein weithin wahrnehmbarer Duft.
Populus deltoides Purple Tower:
Sorte mit tiefrotem Laubaustrieb, wächst rasch auf 6-10m Höhe heran, die Blätter behalten das ganze Jahr über die schöne rote Färbung, verträgt auch feuchte Böden.
Populus nigra Italica – Italienische Säulen-Pappel:
bis 25m hoher Baum mit steil aufrechten Ästen und strenger, schmal säulenförmiger Krone, markanter Baum für Alleen und Schutz-pflanzungen, mag frische, tiefgründige Böden. Zone 5b
Populus tremula – Zitterpappel, Espe:
bis 30m, Ausläufer treibender Baum mit schmaler, lichter Krone, Blätter rund, gewellt, `zittern’ bei der leisesten Luftbewegung, anspruchsloses Pioniergehölz. Zone 1
Potentilla – Fünffingerstrauch:
siehe unter Bodendecker Seite 138.
Prunus avium – Vogelkirsche:
bis 15m hoch, breit kegelförmige Krone, weiße Blüten, Kirschen schwarz-rot, süß bis bittersüß, werden zur Kirsch-wasserherstellung verwendet, Vogelnährgehölz. Zone 4 Fruchtsorten siehe unter Obstgehölze ab Seite 45.
Prunus cerasifera Nigra – Blutpflaume:
breitbuschiger Strauch, auch als Kleinbaum zu ziehen, bis 4m, einfache rosa Blüten EIV, schwarzrote Blätter, Früchte pflaumenartig, rotbraun, essbar. Zone 5a

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Prunus insititia – Kriecherl:
siehe ab Seite 41.
Prunus laurocerasus – Kirschlorbeer:
bis 2m und höher, mittelstark wachsender Strauch mit glänzenden, dunkelgrünen Blättern, kleine weiße Blüten, schattenverträglich, besonders winterharte Sorten sind `Etna’, `Herbergii’, `Latifolia’, `Rotundifolia’ und weitere, welche kurzzeitig bis -23°C vertragen. Zone 6a
Prunus mahaleb – Steinweichsel, Felsenkirsche:
Großstrauch bis 5m, weißblühend im Mai, duftend, glänzende, ledrige Blätter, trockenheitsverträglich, kalkhold. Zone 5a
Prunus padus – Traubenkirsche:
bis 8m, aufrecht wachsend, oft mehrtriebig, weiße Blüten-trauben im Mai, wohlriechend, schwarze bis erbsengroße, verwertbare, herbbittere Früchte. Zone 3
Prunus serotina – Späte Traubenkirsche:
bis 10m hoch, meist niedriger, weiße, 10-14cm lange, aufrechte Blütentrauben im Mai, Früchte schwarzrot, bitter aber essbar, Blätter glänzend ledrig, Herbstfärbung gelb bis orange. Zone 4
Prunus serrulata Amanogawa – Japanische Säulen-Kirsche:
langsamwüchsige Säulenzierkirsche, die ca. 4-7m hoch und 1-2m breit wird Blüten April/Mai, 4cm groß, hellrosa, zart duftend, leicht gefüllt und in Büscheln stehend, Herbstfärbung orangegelb. Zone 6a

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Prun.serr. Kanzan – Nelken-Kirsche:
wird ca. 6-8m hoch und 3-4m breit, trichterförmig, mit dichtgefüllten, rosa Blüten im Mai, sehr reichblühend. Zone 6a
Pr. serr. Royal Burgundy – Rotlaubige Nelken-Kirsche:
wie vorige, jedoch Blätter violett-purpurrot, im Herbst bronze violett-purpurn, Blüten dunkelrosa. Zone 6a
Prunus spinosa – Schlehe: 1-3m hoher, dorniger, dicht verzweigter Strauch, zahlreiche kleine, weiße Blüten im April/Mai, schwarzblaue, breitrunde, nach Frosteinwirkung essbare Früchte, Pioniergehölz, Vogelnährgehölz. Zone 5a Siehe auch unter Wildobst Seite 80.

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Prunus subhirtella Autumnalis Rosea – Rosa Winter-Kirsche:
ca. 6m hoch, Blüten zartrosa, halbgefüllt, je nach Witterung von November bis April, sehr reichblühend, gut für Treiberei. Zone 6b
Prunus tenella – Zwergmandel:
bis höchstens 1,5m hoch, im Alter mehr breit als hoch, was auf die unterirdische Austriebstätigkeit zurückzuführen ist, feintriebig, kompakt, Blüten purpurrosa im April/Mai, sehr reichblühend vor dem Blattaustrieb. Zone 5a
Prunus tomentosa – Filzkirsche, Koreakirsche:
siehe unter Wildobst Seite 80.
Pterocarya fraxinifolia – Flügelnuss:
rasch wachsender, breit ausladender Großbaum oder –strauch, 20-30m hoch, früh austreibend, unpaarig gefiederte, bis 50cm lange Blätter, die einsamigen, geflügelten Nussfrüchte sind halbkreisförmig. Zone 5b
Pyrus communis – Wildbirne:
malerisch auf-rechtwachsend bis gut 6m hoch, weiße Blüten, rundliche, kleine, runzelige, gelbgrüne Früchte, hart und kaum genießbar, Vogel- und Wildfutter. Fruchtsorten siehe unter Obstgehölze ab Seite 31.
Pyrus salicifolia Pendula – Weiden-blättrige Hänge-Birne: vom Kaukasus, bis ca. 4m hoch/breit, Blüten in kleinen Doldentrauben, 2-3cm lange, grüne Birnchen, Blätter klein, 6-8cm, schmal elliptisch-lanzettlich, silbergrau glänzend, lang haftend, leicht bedornt. Zone 5b
Quercus robur – Stieleiche:
mächtiger, 30-40m hoher, bis 800 Jahre alter, dann oft knorriger, unregel-mäßiger Baum, mit lederartigem 6-lappigem Laub, tief-rissige Rinde, lang haftende Blätter, Eicheln wichtiges Wildfutter, gelbe Herbstfärbung, bildet Pfahlwurzel, liebt tiefgründigen, kalkhaltigen Boden.  Zone 5a
Quercus robur Fastigiata – Säulen-Eiche:
15-20m hoher, starkwachsender, schmal kegelförmiger, dicht verzweigter Baum mit straff aufrechten Trieben, schöne gelbe Herbstfärbung. Zone 5a
Quercus rubra – Roteiche:
bis 30m hoher, breit ausladender, lockerer Baum, Blätter sehr groß - bis 20cm lang, Herbstfärbung von braunrot über hellorange bis scharlachrot. Zone 5b
Rhamnus catharticus – Gemeiner Kreuz-dorn:
4-6m hoher, locker und sparrig verzweigter Strauch mit verdornenden Kurztrieben, Blätter eiförmig-elliptisch, erbsengroße, giftige, schwarze Beeren, anspruchslos. Zone 4
Rhamnus frangula – Faulbaum, Pulverholz:
2-5m hoch, eiförmige, längliche Blätter unscheinbare Blüten, erbsengroße, erst rote, dann schwarze giftige Früchte, schattenverträglich, auch für nasse, anmoorige Böden.
Zone 3
Rhamnus frangula Fine Line® – Farn-blättriger Säulen-Faulbaum:
Säulenförmig wachsende Form, mit schmalen lineallanzettlichen, dunkelgrünen Blättern und auffallender gelber Herbstfärbung, attraktive Pflanze für verschiedenste Aufgaben, gesund und winterhart. Zone 3
Rhus aromatica Grow-Low – Duftender Essigbaum:
0,6m hoch und bis 2,5m breit, der junge Austrieb verströmt einen frischwürzigen Duft, orangerote Herbstfärbung. Zone 4
Ribes – Ribisel, Johannisbeere:
Fruchtsorten siehe unter Obstgehölze ab Seite 63.
Ribes alpinum – Alpenjohannisbeere:
bis 2m, aufrecht dichtbuschig mit übergeneigten Zweigen, hängende, grünliche Blütentrauben im April/Mai, mit roten, lang haftenden Früchten, schattenverträglich. Zone 3
Ribes aureum – Goldjohannisbeere:
bis 2,5m, aufrecht wachsend, mit gelben, nach Nelken duftenden, hängenden Blütentrauben im April, frühe, interessante, hellgelb-orange-violette Herbstfärbung.

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Ribes sanguineum King Edward VII – Blutjohannisbeere: bis 2m hoch, aufrecht, große Blütentrauben tief-dunkelkarminrot im April. Zone 5b

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Robinia pseudoacacia – Gemeine Robinie, Scheinakazie:
bis 25m, Krone locker, dornige Zweige, spät austreibend, sattgrüne, im Herbst gelbe Fiederblätter, stark duftende, weiße Blüten in hängen-den Trauben, im Juni, ausgezeichnete Bienenweide. Zone 6a
Robinia pseudoacacia `Umbraculifera’ – Kugelakazie:
4-6m hoch, je nach Veredelungshöhe, langsam und dicht wachsende Kugelform, keine Dornen und Blüten, kalkhold.

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Rubus – Brombeere, Himbeere, …:
Fruchtsorten siehe unter Beerengehölze ab Seite 65.
Rubus fruticosus – Gemeine Brombeere:
heimischer, stark bewehrter Bodendecker mit langen Trieben, benötigen vollsonnigen Standort zur Ausbildung schmackhafter Früchte, die folgernd reifen.
Rubus idaeus – Waldhimbeere:
heimischer Halbstrauch, Früchte rot, samtig, saftig, schmackhaft, die jedes Jahr austreibenden Wurzelschösslinge tragen im 2. Standjahr, abgetragene Ruten sterben ab, verträgt auch etwas Schatten.
Rubus odoratus – Zimthimbeere:
1-2m hoch, mit duftenden, pupurrosa Blüten und sehr großen, dekorativen Blättern, ausläuferbildend. Zone 4
Rubus spectabilis Olympic Double – Rosenbrombeere, Lachsbeere:
1m hoch, Varietät der nordamerikanischen Lachsbeere, leuchtend rote, stark gefüllte Blüten im Juni. Zone 6a


Die aktuellen Preise finden Sie unter Downloads --> Preisliste 2017

Laubgehölze S

Salix alba – Weiß- od. Kopfweide: Baum oder Großstrauch, bis 20m hoch, Krone breitrund, Pioniergehölz, bestandsbildend auf feuchten und auch noch an trockenen Standorten. Zone 4
Salix alba Tristis – Trauerweide:
bis 15m hoher, breitkroniger Baum mit fadenartig herabhängenden, goldgelben Zweigen, schmal, lanzettliche, hellgrüne Blätter, tiefer pflanzen als die meisten anderen Gehölz. Zone 5a

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Salix aurita – Öhrchenweide:
aufrecht- bis breitwüchsig, 0,5-1,5m hoch/breit werdend, junge Triebe dunkel, kalkfliehend, Pioniergehölz. Zone 5b
Salix babylonica (=matsudana) Tortuosa – Zick-Zack-Weide:
kleiner 6-8m hoher, breit aufstrebender Baum mit korkenzieherartigen  Zweigen, Blätter schmal lanzettlich, für Einzelstellung, große Pflanzgefäße, Binderei und Dekoration. Zone 7b
Salix balsamifera Mas – Gelbe Stein-Weide:
bis 1,5m hoch, stark verzweigt, spitze Blätter, stark duftend, robustes Pioniergehölz.
Salix caprea - Salweide:
Großstrauch oder Kleinbaum, meist mehrstämmig, bis 6m hoch, wertvolle Bienenweide wie alle Weiden, Pioniergehölz, das „wilde“ Palmkätzchen. Zone 3
Salix caprea Mas – Echte veredelte Sal-weide, Palmkätzchen:
3-5m hoch, sehr große, silbriggraue Kätzchen, zur Treiberei geeignet. Zone 3

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Salix caprea Silberglanz – Adventweide:
zierlicher wachsend als die Art, sehr frühblühende Sorte, die Schuppen der 5cm langen, silbrigen Kätzchen fallen bereits im Dezember, ergibt guten Kontrast zu den dunkelrotbraunen Zweigen. Zone 3
Salix cinerea – Aschweide:
3-5m hoher, sparriger, breitwüchsiger, fast halbkugelförmiger Strauch, männliche Kätzchen eiförmig im April/Mai, orange-gelb, Pioniergehölz für feuchte, nasse, saure Standorte, eher kalkfliehend. Zone 4
Salix daphnoides – Reifweide:
Kleinbaum, oft mehrstämmig, straff aufrecht mit ovaler Krone, bis 7m hoch und 4m breit, lanzettliche Blätter, kalkhold, Pioniergehölz, Nutzpflanze für Korbbinderei.
Salix elaeagnos – Lavendelweide:
strauchartig bis 8 (14)m, mit schmalen, lanzettlichen, bis 12cm langen Blättern, schlanke, gekrümmte Kätzchen im April/Mai, bevorzugt feuchte, wechselfeuchte, meist kalkhaltige Böden.
Salix erythroflexuosa – Lockenweide:
kleiner, langsam wachsender Baum, eigenartig gedrehte, goldgelbe Triebe, weitbogig überhängend, Blätter sind auch oft ineinander gedreht. Zone 5a
Salix fragilis – Knackweide:
krumm wachsender, meist mehrstämmiger Baum, bis 8m hoch, lange lanzettliche Blätter, Boden mäßig sauer bis neutral, Pioniergehölz, Zweige spröd, leicht brechend (Name!) Zone 4
Salix gracilistyla Melanostachys – Schwarzkätzchenweide:
bis etwa 2m hoch schwachwachsende Zierweide, die mit ihren roten Zweigen und den violettschwarzen Kätzchen ein ganz besonderer Blickfang im Garten ist.

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Salix hastata Wehrhahnii – Engadinweide:
im Alter höchstens 1,5m hoch, rotbraune Zweige mit perlschnurartig angeordneten, silberweißen Kätzchen, besonders für Steingärten.

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Salix helvetica – Schweizer Gebirgsweide:
flachwachsender Zwergstrauch mit kleinen, weißfilzi-gen Blättern, im März voller Kätzchen, bis 0,5m hoch.
Salix himalaya – Himalaya-Weide:
viel-triebig, bis 6m, kann durch Schnitte kleiner gehalten werden, Blätter 5-7cm, dunkelgrün.
Salix incana – Grauweide:
strauchartig, bis 8m, Zweige im Austrieb grau, besonders für feuchte, saure Böden geeignet, Pionierpflanze.
Salix lanata – Woll-Weide:
niedriger, bis 1m hoch werdender Zwergstrauch, mit dicht weißwollig behaarten Ästen, die bläulichen Blätter sind beidseitig dicht mit seidigen, langen, weißen Haaren bedeckt, aus Nordskandinavien.
Salix pentranda – Lorbeerweide:
Baum bis 20m hoch, manchmal Strauch, Stamm dunkelgrau, Blätter bis 8cm lang, glänzend, balsamisch duftend, späte Blütezeit, weibliche Kätzchen 2-3cm lang, männliche 4-12cm, zylindrisch.
Salix purpurea – Purpurweide:
2-5m hoch werdender, dichter Strauch mit feinen rotbraunen, überhängenden Trieben, eher für kalkhaltige Böden, Pioniergehölz.
Salix purpurea Nana – Kugelweide:
Zwergform der vorigen Art, ca. 1,5m hoch/breit, zierliches silbergraues Laub und rotbraunes Holz, Herbstfärbung intensiv braunrot. Zone 5a
Salix repens argentea – Silber-Zwerg-Weide:
60-80cm hoch, niederliegender Wuchs mit weißgraufilzigen Trieben, Blätter bleibend weißgrau behaart, trockenresistent. Zone 5a

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Salix rosmarinifolia – Rosmarinweide:
0,5-1m hoher Kleinstrauch, lineallanzettliche, bis 5cm lange Blätter, unten grauseidig behaart, für feuchte, humose und auch trockene Böden. Zone 5a
Salix rubens Godesberg – Godesberg-weide:
S. alba x S. fragilis, gleichmäßige, pyramidale Krone, als Straßenbaum geeignet, auch als Landschaftsgehölz, sehr gesund.
Salix smithiana – Küblerweide:
(S. caprea x S. viminalis), bis 5m hoch, mit steifen, langen Trieben und großen Kätzchen, wichtige Bindeweide, Boden sauer bis neutral.
Salix triandra – Mandelweide:
2-4m hoher, schnell- und hochwüchsiger Großstrauch oder Kleinbaum, Borke in dünnen Platten ablösend, lanzettliche Blätter, häufig gekrümmte, gelbe Kätzchen, Weide für Korbflechterei.
Salix triandra Semperflorens – Immer-blühende Mandelweide:
4-6m, männliche, interessante Weide für Imkerei, da im Frühjahr und Sommer ständig neue Blüten gebildet werden und der Pollen für die Bienen zur Verfügung steht.
Salix udensis (=sacchalensis) Sekka - Drachenweide:
bis 4m hoch, sehr breit und locker wachsend, gewundene Triebe mit bis zu 5cm breiten Verbänderungen, dicht mit kleinen, silbrigen Kätzchen besetzt, dekorativer Vasenschmuck. Zone 5b

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Salix viminalis – Hanfweide, Korbweide:
bis 8m hoch, Blätter schmal lanzettlich, 15-20cm lang, Rinde enthält hohen Anteil an Gerbsäure (11,9%), Pioniergehölz, Bindeweide, bekannte „Kopfweide“. Zone 4
Sambucus nigra – Schwarzer Holunder:
bis 5m hoch, weiße Blüten in Schirmrispen im Juni, kleine schwarzviolette Beeren mit viel Vitamin A, B und C, Früchte erst nach dem Kochen genießbar, Blätter und Rinde giftig, Heilpflanze. Zone 5a
Fruchtsorten siehe unter Wildobst Seite 81.

Samb. nigra Aurea - Gelber Holunder:
wie vorige Art, jedoch mit hellgrün-gelben Blättern. Zone 5a
Samb. nigra Black Lace® – Geschlitztblättriger Rotlaubiger Holunder:
Blätter konstant tief dunkelrot, stark geschlitzt, wunderschöne, bis 15cm breite, rosa leuchtende Blütendolden, nach Zitrone duftend, im Mai/Juni, Blüten und Früchte verwertbar. Zone 5a
Samb. nigra Black Beauty® – Rotlaubiger Holunder:
wie die Art, Belaubung das ganze Jahr über glänzend dunkelbraunrot, in sehr schönem Kontrast zu den rosa, nach Zitrone duftenden, Blütendolden, verwertbar wie die Art, bis 3m hoch. Zone 5a

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Samb. nigra Black Tower – Rotlaubiger Säulenholunder:
kompakter säulenförmiger Wuchs, Laub schwarzrot, Blütendolden pink-weiß, Früchte verwertbar. Zone 5a

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Samb. nigra Laciniata – Geschlitztblättriger Holunder:
D, bereits um 1650 entdeckt, nur bis 3m, Blätter tief eingeschnitten, sehr filigran wirkend, im Juni/Juli cremeweiße, essbare Schirmrispen, Beeren schwarz, saftreich
Samb. nigra Variegata – Gelbbunter Holunder:
wie die Art jedoch sehr attraktiv mit ihren gelbgrün panaschierten Blättern, Blüten und Früchte ebenfalls verwertbar.
Sambucus racemosa – Traubenholunder:
bis 3m hoch, strauchartig, Blüten in aufrechten, kegel-förmigen Rispen, weißlichgrün im April/Mai, Früchte rot, klein, in hängenden Trauben, Fruchtfleisch verwertbar, Steinkerne giftig, Boden eher sauer. Zone 4
Sambucus racemosa Sutherland Gold - Goldblatt-Traubenholunder:
wie die Art, jedoch mit hellgün-gelben Blättern. Zone 4
Sorbus aria – Mehlbeere:
8-10 m hoher Baum mit aufrechter, kegelförmiger Krone, Blätter unterseits schneeweißfilzig, Früchte rot in Dolden, kalkhold. Zone 6b
Sorbus aucuparia – Eberesche, Vogelbeere:
6-8 (12)m hoch, aufrecht wachsend, oft mehrstämmig, mit gefiederten Blättern und weißen Blütendolden im Mai, erbsengroße Früchte im Herbst korallenrot, schöne Herbstfärbung, Pioniergehölz.
Siehe auch unter Obstgehölze ab Seite 61. Zone 3

Sorbus aucuparia Fastigiata – Säulen-Eberesche: 5-7m hoch, ziemlich langsam wachsend, mit strenger, schmal kegelförmiger Krone, mit steifen dicken Zweigen, Blätter und Früchte etwas größer als die Art, früh tragend. Zone 4
Sorbus aucuparia Joseph Rock - Gelbfrüchtige Eberesche:
straff aufrecht bis 9m wachsende Selektion, im Herbst rot oder orange bis purpurn, Früchte rahmgelb, später bernsteinfarben.

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Sorbus decora – Schmuck-Eberesche:
Blüten wie die Art, Früchte leuchtendrot, sehr groß und zahlreich, langsam und kompakt aufrecht wachsend, selten bis 8m hoch.
Sorbus hupehensis – Rosa Ziereberesche:
höchstens 8m hoch werdend, bis zu 12cm große, gelblichweiße Blütenstände, aus denen weiße Beeren, die rosa überlaufen sind, entstehen.

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Sorbus koehneana – Weißfrüchtige Strauch-Eberesche:
aufrecht wachsender, 3-5m hoher Strauch mit gefiederten Blättern, die sich im Herbst braun-violettrot verfärben, Blüten von Mai-Juni in ca. 8cm breiten Dolden, weiße, kugelige Früchte an roten Stielen.

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Sorbus serotina (=commixta Serotina) – Mahagoni-Eberesche:
bis 8m hoher, verkehrt pyramidal wachsender Kleinbaum mit glänzend dunkelgrünen, gefiederten, im Herbst sehr schönen, braun-scharlachroten Blättern, erbsengroße, scharlachrote Früchte in Dolden.

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Spiraea arguta – Brautspiere:
1,5m, dünn verzweigter, kompakter Strauch mit weißen Blüten-rispen im April, hellgelbe Herbstfärbung. Zone 5a

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Spiraea billiardi Triumphans – Kolben-spiere:
bis 2m, mit lebhaft purpurrosa Blüten in ca. 20cm langen, breit kegelförmigen, aufrechten Rispen im Juli-September, ausläufertreibend. Zone 5a

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Spiraea thunbergii – Gras-Spiere:
knapp 1,5m hoch, dichtbuschig, feintriebig, schmale hellgrüne Blätter, im Herbst gelb, reinweiße Blüten in Dolden im April/Mai, eignet sich auch zur Treiberei. Zone 5b
Spiraea vanhüttei – Prachtspiere:
2,5m hoch, überhängende Zweige, weiße Blütendolden im Mai/Juni, sehr schnittverträglich.
Siehe auch unter Bodendecker Seite 139. Zone 5b
Staphylea pinnata – Heimische Pimper-nuss:
ca. 3m hoch, glockige Blüten im Mai, weiß-gelblichweiß, duftend, im Herbst aufgeblasene Fruchtkapseln mit essbaren, süsslichen, nussartigen, braunen Samen. Zone 5b

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Styrax obassia – Storaxbaum, Obassia:
Solitärstrauch, große, frischgrüne, fast kreisrunde bis obovate Blätter, Blüten im Mai/Juni, wohlriechend, in ca. 10-20cm langen, nickenden Trauben, im Herbst 2cm große, eiförmige Früchte, 4-7m hoch. Zone 6b
Symphoricarpos racemosus – Schnee-beere:
etwa 2m hoch werdender, aufrechter Strauch, überhängende Zweige mit kugeligen, weißen Beeren.
Symphoricarpos doorenbosii Magic Berry – Amethystbeere:
kompakt bis 1m hoch, mit lila-magentaroten Beeren, sonst wie vorige.
Siehe auch unter Bodendecker Seite 139. Zone 4
Syringa chinensis Saugeana – Königs-Flieder:
aufrechter Strauch, 3-5m hoch, mit locker überhängenden Zweigen, Blüten lilarot in großen Blütenrispen im Mai/Juni. Zone 5a
Syringa josikaea – Ungarischer Flieder:
3-4m hoher, dichter Strauch, breit elliptische, bis 12cm lange Blätter, dunkelviolette, duftende Blüten in 10-20cm langen, schmalen Rispen, im Mai/Juni. Zone 3
Syringa komarowii reflexa – Bogen-Flieder:
bis 4m, Knospen leuchtendkarmin, Blüten außen weinrot, innen weißlich in überhängenden Rispen. Zone 4
Syringa meyeri Palibin – Zwerg-Flieder:
kompakt bis 1m, dichtbuschig mit duftenden Blüten in kleinen, zahlreichen Rispen im Juni, Knospen purpurrot, aufgeblüht, weißlichrosa, im Herbst nachblühend. Zone 5b
Syringa microphylla – Herbstflieder:
schwachwüchsig bis 1,5m hoch, Blätter rundlich eiförmig, 1-4cm lang, Blüten in 4-7cm langen rosaroten, duftenden Rispen von Mai-Oktober. Zone 6a
Syringa patula Miss Kim – Zwerg-Flieder:
1,5m hoch, dichtbuschig, kleinblütig, mit purpurroten Knospen, aufgeblüht eisblau und weiß im Verblühen, stark duftend. Zone 5b
Syringa Preston Hybriden – Juniflieder:
werden 1,5-2,5m hoch, haben große, geaderte Blätter, blühen Ende Mai/Juni, intensiv duftend, lange Blüten-rispen, verschiedene Sorten. Zone 4
James MacFarlane:
kräftig rosafarben;
Redwine:
karminrosa, Knospen dunkler

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Nocturne:
erst dunkelviolettrot, dann violettrosa;
Royalty:
fliederfarben, violettblau.
Syringa swegiflexa – Perlen-Flieder:
bis 4m, breit elliptische, bis 15cm lange Blätter, Blüten in der Knospe weinrot, später zartrosa, in prächtigen lang-gestreckten Rispen im Juni/Juli 3-4m hoch. Zone 5b
Syringa vulgaris – Gemeiner Flieder:
bis 5m hoch, aufrecht wachsend, Blütenrispen in lila variierend, von Mai-Anfang Juni.

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Syringa vulgaris Hybriden – Edelflieder:
2-3m hoch, Blütezeit Mai/Juni, wurzelechte Pflanzen aus Gewebekultur, verschiedene Sorten. Zone 6a
Andenken an Ludwig Späth:
großblumig, einfach, dunkel-purpurrot, große Rispen;

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California Rose:
rosa-violett, einfach, Blüte 1 Woche vor den anderen Edelsorten;
Charles Jolly:
dunkelrot gefüllt;
Le Page:
weiß, gefüllt;
Mme. Lemoine:
weiß gefüllt, auch zur Treiberei;

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President Poincare:
dunkellila, gefüllt, große Rispen, stark duftend;
Primrose:
pastellgelb;
Sensation:
purpurrot, silbrigweiß gerandet;
Weiß:
einfach weiß blühend.

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Laubgehölze T - Z

Tilia cordata – Winterlinde, Steinlinde: bis 30m hoch, ausladende Krone, herzförmige, hellgrüne Blätter, gelblichweiße Blüten mit starkem Duft, Nutz- und Heilpflanze. Zone 4
Tilia platyphyllos – Sommerlinde:
bis 40m hoch, kegelförmige Krone, gelbliche Blüten, sonst wie vorige. Zone 4
Ulmus carpinifolia – Feldulme:
20 (-30)m hoch, mit graubrauner, tiefrissiger Rinde, in Wuchs und Blattform sehr veränderlich, Blätter bis 10cm, meist eilanzettlich.
Ulmus carpinifolia Wredei – Goldulme:
bis 10m hoch, schmal, straff aufrecht- und langsam wachsend, Blätter breit eiförmig mit welligem Rand, bis 6cm und lebhaft goldfarben. Zone 5b
Ulmus glabra – Bergulme:
über 30m hoch, breit ausladender, geradstämmiger Baum, nicht für den städtischen Straßenraum geeignet. Zone 6a
Ulmus glabra Pendula – Hängeulme:
Hängeform der Bergulme, verschiedene Stammhöhen.

tl_files/Kerstin/Laubgehoelze/Haengeulme.gif

Viburnum bodnantense Dawn – Winter-Duftschneeball Dawn:
bis 3m hoher Strauch, starke, sparrige Triebe, 3-10cm lange eiförmig-lanzettliche Blätter, in der Knospe tiefrosa, aufgeblüht heller, sehr stark duftend, blüht tlw. bereits im Dezember, der Rest im März. Zone 6b
Viburnum burkwoodi - Oster-Schneeball:
1-2m hoch, lockerer, sparriger Strauch, Blüten stark duftend, erst zartrosa, dann weiß von April-Mai, liebt eher saure Böden. Zone 6b
Viburnum carlcephalum – Großblumiger Duftschneeball:
mannshoher Strauch mit kräf-tigem Geäst, 8-12cm lange, im Herbst gerötete Blätter, reinweiße, stark duftende Blüten in großen, 13cm breiten, kugeligen Ständen im April/Mai. Zone 6a

tl_files/Kerstin/Laubgehoelze/Duft- Schneeball.gif

Viburnum farreri (=fragans) – Duft-Schneeball:
bis 3m hoch, straff aufrecht, 4-8cm lange, elliptische Blätter, stark duftende, rosa-weiße   3-4cm große Blütenstände im Februar/März/April, erste Blüten häufig schon im Dezember. Zone 6b
Viburnum lantana – Wolliger Schneeball:
bis 3m, straff aufrecht, runzelige, unterseits behaarte Blätter, weiße Doldenblüten im Mai, Früchte rot, dann schwarz, ungenießbar, giftig, eher kalkliebend. Zone 4
Viburnum opulus – Gemeiner Schneeball:
breit aufrecht, bis 3m hoch mit ahorn-ähnlichen Blättern, Blüten weiß in flachen Schirmrispen, Früchte glänzend rot in hängenden Dolden, giftig. Zone 4

tl_files/Kerstin/Laubgehoelze/Gemeiner Schneeball.gif

Vib. opulus Compactum – Kompakter Schneeball: 1-1,5m hoher, dichtbuschig, gedrungen, langsam-wüchsig, sonst wie vorige.
Vib. opulus Roseum (=Sterile) – Gefüllter Kugel-Schneeball:
bis 4m hoch, unregelmäßig aufgebauter Strauch mit ahornähnlichen Blättern, Blüten gelblich-weiß im Mai/Juni, in großen, weißen Blütenbällen, auch zur Treiberei geeignet, schattenverträglich. Zone 4
Vib. opulus Xanthocarpum – Gelbruchtiger Schneeball:
wie die Art, jedoch mit gelben Früchten.

tl_files/Kerstin/Laubgehoelze/Gelbfruchtiger Schneeball.gif

Viburnum plicatum Mariesii – Japanischer Etagen–Schneeball:
bis 1,5m, Strauch mit etagenförmig breitausladenden Zweig-partien, Blätter schmal elliptisch, im Herbst dunkelrot bis violettbraun, Blüten reinweiß, umgeben von weißen sterilen Randblüten, im Mai/Juni. Zone 5b

tl_files/Kerstin/Laubgehoelze/Japanischer Etagen- Schneeball.gif

Vitex agnus-castus latifolia – Mönchs-pfeffer:
auch Keuschlamm genannt, ca. 3m hoch wachsender, fingerblättriger Strauch mit blau-violetten ährenförmigen Blütenständen und pfefferartig, scharfen Früchten (die die Libido bei den Mönchen dämpfen sollten), Steinbeeren genannt, welche auch heute noch medizinisch verwendet werden. Zone 7

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Weigela – Weigelie: können wir in folgenden Sorten anbieten:
Weigela Abel Carriere:
bis 4m hoch werdend, große rosa Blüten im Mai, mit Knospen in karminpurpurn, die im Abblühend aufhellen, Schlund gelb, sehr reichblütig und winterhart.



Weigela Bristol Ruby:
2-3m hoch, Blütenknospen und Aussenseiten der Blüten dunkelrot, Kroneninnenseite hellrot, im Juni, häufig Nachblüte im Herbst, beste rote Sorte. Zone 6a
Weigela Candida:
ca. 2m hoch wachsend, mit großen, reinweißen Blüten im Juni.

tl_files/Kerstin/Laubgehoelze/Weigela Candida.gif

Weigela Eva Rathke:
mittelhoch bis 1,5m, langsam wachsend, Blüten im Juni leuchtend dunkelkarmin, sehr zahlreich von Juni bis in den Herbst, beliebte, alte, überreichblühende Sorte. Zone 6a

tl_files/Kerstin/Laubgehoelze/Weigela Eva Rathke.gif

Weigela Evita:
bis 70cm hoher, aufrecht wachsender Zwergstrauch, Blüten entwickeln sich von schwärzlich-roten Knospen zu leuchtend karmesinroten Blüten in der 1. Junihälfte.
Weigela florida (-rosea):
bis 2,5m hoch/breit, frischgrünes Laub, große, 3cm lange Blüten Mitte-Ende Mai, außen dunkel-, innen hellrosa. Zone 6a
Weigela florida Giras:
bis 3m, eine stärker blühende Auslese von W. florida (-rosea), frischgrünes Laub, große, 3cm lange Blüten Mitte-Ende Mai, außen dunkel-, innen hellrosa. Zone 6a
Weigela florida Nana Variegata:
ungefähr 1-1,5m hoch, hübsche, schön gelb gerandete Blätter, im Juni mit mittelgroßen rosa Blüten. Zone 6a

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Weigela florida Purpurea:
bis 1,5m, dichter Strauch, Blätter tiefbraunrot, guter Kontrast zu den Blüten in dunkelrosa, juniblühend. Zone 5b

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Weigela florida Victoria:
dicht geschlossen, bis 1m hoch, Blätter breit elliptisch, tief braunrot, Blüten in   4-6er Büscheln, 3cm lang, außen purpurrot, innen purpurrosa, im Juni. Zone 5b
Weigela Lucifer:
bis 1,5m hoch, als Solitär- und Heckenstrauch verwendbar, grüne Blätter, große, rote Blüten mit ca. 4cm Durchmesser im Juni, mit konstanter, nicht verblassender Blüte.
Weigela Middendorfiana:
bis 1,5m, eine sehr ungewöhnliche Weigelie mit großen, schwefel-gelben Blüten, innen mit orangem Fleck, die Blütenform ist glockenförmig-bauchig, im Juni.

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Weigela Red Prince:
bis 1,5m hoch, leuchtende, hellrote Blüten im Mai/Juni und stark nachblühend im August/September, überreichblühend, nicht verblassend, sehr winterhart. Zone 5b
Weigela Rumba:
bis 1,5m hoch, violettgrüne Belaubung mit lila-roten Blüten im Mai.

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Weigela Snowflake:
bis 1,5m hoher, dichtbuschiger Strauch mit frischgrüner Belaubung und reinweißer Blüte im Juni. Zone 6a
Weigela Styriaca:
etwa mannshoch, mit hellgrünem Laub, Blüten zunächst karminrosa dann karminrot, mittelgroß, sehr reichblühend. Zone 5b

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Xanthoceras sorbifolium – Gelbhorn-strauch:
bis 4m, mit gefiederten Blättern, gelbe Herbstfärbung, von Mai-Juni zuerst grüngelbe, später karminrote Blüten in ca. 25cm langen Trauben, kastanienartige Früchte in Kapseln, anfangs Winterschutz geben.

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Xanthoxylum simulans – Szechuan-Pfeffer, Zahnweh-Baum, Gelbholz, Stachelesche:
3,5m hoch, starke Hauptäste, mit an der Basis 3cm breiten und noch längeren Stacheln, gelbliche Blüten im Mai, in China als sgn. Szechuan-Pfeffer als Gewürz verwendet, anspruchslos, für undurchdringliche Hecken. Zone 5b

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Zelkova serrata – Zelkove:
18-25m hoch und 8-12 m breit, mit ausladend, graziösem Wuchs, bis 12cm lange, 5cm breite, scharf gesägte, gespitzte Blät-ter, Herbstfärbung einmalig bronzefarben-rot. Zone 6b
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Hochzeit 16. Juli 2017 - Blumendekoration
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Die aktuellen Preise finden Sie unter Downloads --> Preisliste 2017

Landschaftsgehölze

LANDSCHAFTSGEHÖLZE

Landschafts- und Wildgehölze zur flächigen Bepflanzung von Feldrainen, Windschutzgürteln, Bachufern, Teichböschungen und dgl. haben wir ebenfalls im Sortiment.

Unter Landschaftsgehölzen verstehen wir an und für sich etwa die gleichen Pflanzenarten, wie sie als Wildobst- und Wildsträucher zu finden sind. Der Unterschied liegt in der Qualität, die dort angeführten Preise beziehen sich auf starke Pflanzen, die aus weitem Stand kommen und entsprechend alt sind. Bei Landschaftsgehölzen handelt es sich meist um 1 – 3 jährige Sämlinge oder Steckhölzer, die in engem Stand herangezogen werden und dadurch auch billiger sind. Folgende Pflanzen können wir in dieser Qualität anbieten, leider nur teilweise als biologische Ware.


Acer campestre – Feldahorn
Acer platanoides
– Spitzahorn
Acer pseudoplatanus
– Bergahorn
Aesculus hippocastanum
- Kastanie
Alnus glutinosa
– Rot-, Schwarzerle
Alnus incana
– Weiß-, Grauerle
Alnus viridis
– Grünerle
Berberis vulgaris
– Sauerdorn
Betula pendula
– Sand-, Weißbirke
Betula pubescens
– Moorbirke
Caragana arborescens
– Erbsenstrauch
Carpinus betulus
– Hainbuche
Colutea arborescens
- Blasenstrauch
Cornus alba
– Weißer Hartriegel
Cornus mas
– Kornelkirsche
Cornus sanguinea
– Europäischer Hartriegel
Corylus avellana
– Haselnuss
Crataegus laevigata
– Zweigriffeliger Weißdorn
Crataegus monogyna
– Eingriffeliger Weißdorn
Euonymus europaeus
– Pfaffenhütchen
Fagus sylvatica
– Rotbuche
Fraxinus excelsior
– Steinesche
Hippophae rhamnoides
– Gemeiner Sanddorn
Laburnum anagyroides
- Goldregen
Ligustrum vulgare
– Liguster
Lonicera tatarica
– Tatarische Heckenkirsche
Lonicera xylosteum
– Gemeine Heckenkirsche
Malus sylvestris
– Holzapfel
Populus tremula
– Espe, Zitterpappel
Prunus avium
– Vogelkirsche
Prunus padus
– Traubenkirsche
Prunus spinosa
– Schlehe
Pyrus communis
– Wildbirne
Quercus robur
– Stieleiche
Rhamnus catharticus
– Gemeiner Kreuzdorn
Rhamnus frangula
– Faulbaum, Pulverholz
Ribes alpinum
– Alpenjohannisbeere
Robinia pseudoacacia
– Akazie
Rosa canina
– Hundsrose
Rosa rubiginosa
– Zaun-, Weinrose
Salix alba
– Weiß- od. Kopfweide
Salix aurita
– Öhrchenweide
Salix caprea
– Salweide
Salix cinerea
– Aschweide
Salix daphnoides
– Reifweide
Salix fragilis
– Knackweide
Salix incana
– Grauweide
Salix purpurea
– Purpurweide
Salix rosmarinifolia
– Rosmarinweide
Salix smithiana
– Küblerweide
Salix viminalis
– Hanfweide, Korbweide
Sambucus nigra
– Schwarzer Holunder
Sambucus racemosa
– Traubenholunder
Sorbus aucuparia
– Eberesche, Vogelbeere
Tilia cordata
– Winterlinde
Tilia platyphyllos
– Sommerlinde
Ulmus carpinifolia
– Feldulme
Ulmus glabra
– Bergulme
Viburnum lantana
– Wolliger Schneeball
Viburnum opulus
– Gemeiner Schneeball

 

Da es bei solchen Projekten meist um eine größere Stückzahl an Pflanzen geht, fordern Sie bitte ein kostenloses Offert an, wir werden Ihnen so schnell wie möglich antworten.

Moorbeetpflanzen

MOORBEETPFLANZEN

Calluna vulgaris, Erica carnea - Besenheide, Herbstheide, Heidekraut:
verschiedene Sorten, 15-30cm hoch, Zweige dicht niederliegend in Büscheln wachsend, rote, rosalila bis weiße Blüten vom zeitigen Frühjahr bis in den späten Herbst, je nach Art und Sorte, trockenheitsverträglich, Bienen- und Vogelfutter, Rückschnitt kurz vor Neuaustrieb und auch nach der Blüte möglich.

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tl_files/Kerstin/Moorbeetpflanzen/Calluna- Amethyst.gif
Gaultheria procumbens – Scheinbeere, Rebhuhnbeere:
ist ein immergrüner Zwergzier-strauch, bis 15cm hoch wachsend, die weißrosa Blüte von Juni-August in weißrosa Glöckchen, die roten     8-15mm großen roten Beeren reifenim Herbst. In Nordamerika wird aus den Blättern Tee gemacht und die Früchte in Kuchen verarbeitet.

tl_files/Kerstin/Moorbeetpflanzen/Scheinbeere.gif

Pieris japonica - Japanische Lavendel-heide, Schattenglöckchen:
verschiedene Sorten, sehr langsam wachsender Strauch bis ca. 2m, immergrüne, länglich-lanzettliche Blätter, Blütenstände bereits im Herbst sichtbar, von März-Mai erscheinen dann weiße, maiglöckchenartige Blütenrispen, bis 15cm lang und leicht duftend, ein Flachwurzler, der am liebsten im Schatten oder Halbschatten an geschützter Stelle in saurem, humosem Boden, wächst.

tl_files/Kerstin/Moorbeetpflanzen/Japanische Lavendelheide.gif

- japonica:
Austrieb hellrot, dann vergrünend, lang anhaltender Blütenflor, sonst wie oben.
Debutante:
Zwergform, 30-90cm hoch/breit, dicht und kompakt wachsend, treibt bronze-grün aus, bevor sie vergrünt, sonst wie die Art.

tl_files/Kerstin/Moorbeetpflanzen/Debuntante.gif

Forest Flame:
1-1,5m hoch, dicht wachsend, Austrieb tiefrot, dann heller und später dunkelgrün, nicht zu schattig setzen, sonst wie die Art.

tl_files/Kerstin/Moorbeetpflanzen/Forest Flame.gif

Mountain Fire:
1-1,5m hoch, Austrieb dunkelrot, sonst wie die Art.
Vally Valentine:
bis 1,5m, mit purpurroten Blütenrispen, sonst wie die Art.
Variegata:
langsam wachsend bis 0,5-1m, breitbuschig, Blätter zierlicher und schmal weiß gerandet, Austrieb rosa, sonst wie die Art.

tl_files/Kerstin/Moorbeetpflanzen/Variegata.gif


Rhododendron: die Gattung Rhododendron umfasst etwa 1000 Arten, die überwiegend in Asien, Australien und Nordamerika beheimatet sind, aus Europa stammen lediglich 4 Arten. Auch die Familie der Azaleen gehört zu dieser Gattung. Die in unserem Sortiment angebotenen wintergrünen und laubabwerfenden Arten und Sorten sind besonders frosthart. Einige weitere Sorten haben wir versuchsweise angepflanzt. So richtig wohl fühlen sie sich nur im sauren Boden, der eine Grundvoraussetzung für das Wachstum ist. Die Blütezeiten sind von April-Juni.
Azalea japonica - Japanische Azalee:
verschiedene kleinblütige Sorten, die sich bei uns bewährt haben. Alle
Zone 6a
Brilliant:
orange-lachsorange, kleine Blüten, ca. 50cm hoch, kompakter, runder Wuchs.

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Königstein:
große, purpurviolette Blüten, breitkompakt, Belaubung im Winter gut haltend.
Stewartstonian:
tieforange, kleine Blüten, bis 1,2m, bronzefarbiger Austrieb, rötliche Blattfarbe nach Frosteinwirkung.
Anne Frank:
rosa blühend, ca. 35cm hoch und breiter wachsend, halb- oder immergrün.
Eisprinzessin:
reinweiß, gefüllt blühend, ca. 35cm hoch und breiter wachsend, halb- oder immergrün.
Maruschka:
karminrote Blüten, ca. 45cm hoch und breiter wachsend, halb- oder immergrün.
Geisha Satschiko:
Blüte orange, ca. 35cm hoch und breiter wachsend, halb- oder immergrün.
Fridoline:
große, leuchtend reinrote Blüten, kissenförmiger, kompakter Wuchs.
Azalea, sommergrün, Exbury-Knaphill:
bis 1,5m, locker bis streng aufrecht wachsend, diese Gruppe zeichnet sich durch große und zahlreiche Blüten von Mai-Juni aus. Alle Zone 5a
Feuerwerk:
rot mit orangefarbener Tönung, schwach duftend.

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Golden Lights:
bis 1m, goldorange mit dunklerem Fleck in der mittleren Blüte, duftend.
Juniduft:
hellrosa mit orangem Fleck, leicht duftend.
Jolie Madame:
rosarote Blüten, leicht duftend.
Persil:
reinweiß mit gelben Flecken.
Rhododendron luteum - Pontica Sämling, Duftazalea:
wie vorige, mit gelben, stark duftenden Blüten. Zone 5b

tl_files/Kerstin/Moorbeetpflanzen/Duft Azalea.gif

Rhododendron catawbiense:
bis zu 2,5m hoch, große Blüten, starkwüchsig, frosthart. Zone 5b

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Rhododendron Hybriden: 1,5-3m hoch/ breit, große Blüten, mittelstarkwüchsig. Alle Zone 6a
Viele Sorten vorhanden, wie z.B.:
Catherine v. Tol: reinrosa, gelbgrüne Zeichnung; Dr.H.C. Dresselhuys: purpurrot, dunkle Mitte; Everestianum: helles Lilarosa mit roter Zeichnung; Gomer Waterer: gedrungener Wuchs, Blüten porzellanweiß-rosa; Lee´s Dark Purple: dunkelviolett mit braunrotem Auge; Nova Zembla: leuchtend rot.

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tl_files/Kerstin/Moorbeetpflanzen/Nova Zembla.gif

Rhododendron carolinianum P.J.M. Regal:
aufrecht bis 80cm hoch, rosa Blüte IV-MV. Zone 5b
Rhododendron praecox - Vorfrühlings-alpenrose:
1-1,5m, Blüten lila-rosa, März-April. Zone 6b

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Nadelgehölze

NADELGEHÖLZE

Abies concolor – Koloradotanne: bis 25m hoch, erst langsam, dann rasch wachsend, spät austreibend, Nadeln blau-grün bereift und sichelförmig aufwärts gekrümmt, verträgt Trockenheit. Zone 5a

tl_files/Kerstin/Nadelgehoelze/Koloradotanne.gif

Cedrus deodara – Himalaya-Zeder:
in ihrer Heimat bis 35m hoch, die biegsamen, in der Jugend blaugrünen Nadeln werden 4-5cm lang, Zapfen tonnenförmig aufrecht stehend. Anfangs unbedingt Winterschutz geben. Zone 7b

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Ginkgo biloba – Fächerblattbaum:
bis 40m hoch, Nadelblätter fächerförmig, schöne gelbe Herbstfärbung, Früchte wie kleine Pflaumen, Liebhaberpflanze, ein echter Nadelbaum, der Blätter verliert, auch eine Heilpflanze,… Zone 5b

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tl_files/Kerstin/Nadelgehoelze/Faecherblattbaum 2.gif

Juniperus communis – Kranewit, Heidewacholder: Wuchs locker aufrecht bis breit vasenförmig, sehr variabel, oft auch mehrstämmig, bis zu 4m hoch, Nadeln oben graugrün mit weißen Längsstreifen, unten grün, Blüten unscheinbar, Früchte kugelig schwarz, anfangs bläulich bereift, als Gewürz sehr gut verwendbar, Heilpflanze. Zone 3 WeiblicheFruchtsorten unter `Wildfrüchte auf Seite 76.

tl_files/Kerstin/Nadelgehoelze/Kranewit.gif

Juniperus communis `Hibernica’ – Irischer Säulenwacholder:
3-4m hoch werdend, dicht verzweigte Säulenform, mit stechenden bläulich grünen Nadeln. Zone 3
Juniperus communis Sentinel – Säulen-wacholder:
extrem schmal wachsende Zwergform des Säulenwacholders, wird höchstens 2,5-3m hoch. Zone 3

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Juniperus virginiana `Canaertii’ – Grüner virginianischer Wacholder
: breit aufrecht wachsend bis über 3m, Schuppennadeln dunkelgrün, weibliche Form die jährlich eine Fülle an blauweißen Früchten trägt.

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Larix decidua – Europäische Lärche:
bis 35m hoch, Nadeln hellgrün, im Herbst goldgelb, abfallend. Zone 4

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Metasequoia glyptostroboides – Urwelt-mammutbaum, Chinesisches Rotholz:
1944 in China entdeckt, vorher nur durch fossile Funde bekannt, bis 25m, kegelförmiger Wuchs, Zweige rotbraun, frischgrüne Nadeln, die im Herbst abfallen, Relikt, Liebhaberpflanze. Zone 6b

tl_files/Kerstin/Nadelgehoelze/Urweltmammutbaum.gif
tl_files/Kerstin/Nadelgehoelze/Urweltmammutbaum 2.gif

Picea abies – Rotfichte:
30-50m hoch, heimisch, kalkfliehend, mag keine zu trockenen/nassen Lagen, ideal auch als Heckenpflanze. Zone 2
Picea omorika – Serbische Fichte:
ca. 15-20m hoch werdend, schmal aufrecht wachsend, mit bläulich-grünen, kurzen Nadeln, ebenfalls als Heckenpflanze einsetzbar. Zone 5a
Pinus cembra – Zirbe:
20m hoch werdend, dichte, schmal kegelförmige Krone, im Jugendstadium sehr schwachwachsend, Bodenansprüche gering, Nadeln blaugrün, die Zirbennüsse (Samen) sind essbar. Zone 4

tl_files/Kerstin/Nadelgehoelze/Zirbe.gif

Pinus aristata – Grannen-, Fuchsschwanz-kiefer:
3-6m hoch, kleiner, aufrechter Baum mit lockerer kandelaberartiger Verzweigung, die dunkelgrünen Nadeln sind mit weißen Harzflocken besetzt, sehr dekorative Art.
Pinus austriaca – Österreichische Schwarzkiefer:
bis 20m hoch, rasch wachsender breitpyramidaler Baum, mit sehr langen dunkelgrünen Nadeln, erst im höheren Alter schirmförmig, wurde bzw. wird im Wienerwald zur Harzgewinnung angepflanzt. Zone 5b

tl_files/Kerstin/Nadelgehoelze/Oesterreichische Schwarzkiefer.gif

Pinus strobus – Weymouthskiefer:
25-30m hoch, glatte Rinde, lange dünne blaugrüne Nadeln, sehr leichtes Holz, dadurch viel Verwendung in der Imkerei, Reisig wird gerne von Floristen verwendet. Zone 4

tl_files/Kerstin/Nadelgehoelze/Weymouthskiefer.gif

Pinus sylvestris – Gemeine Föhre, Weißkiefer:
rasch wachsend, 20-30m hoch, stellt keine Standortbedingungen, Nadeln blau- oder graugrün, steif und oft gedreht. Zone 1

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Pinus uncinata – Spirke:
wird auch aufrechte Latsche genannt, wird bis 25m hoch, hat einen dunklen! Stamm, die Zapfen sind ungleichhälftig, die Schuppenschilder sind hakig zurückgebogen. Zone 3

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Sequoiadendron giganteum – Echter Mammutbaum: wird bis zu 3500 Jahre alt, kenne zwei ältere Bäume in Ottenschlag auf ca. 850m Seehöhe, die ca. 1945 gepflanzt wurden, die haben jetzt einen Stammdurchmesser in 1m Höhe von ca. 2m; schmalpyramidaler Wuchs, schuppige, graugrüne bis dunkelgrüne Nadeln. Zone 6b


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Weiter Nadelgehölze in vielen Arten und Sorten sind in geringen Mengen vorhanden bzw. auf Anfrage verfügbar, wie zB.

 Abies nordmanniana - Nordmannstanne
Chamaecyparis obtusa Nana Gracilis - Zwergmuschelzypresse
Junip. horizontalis Glauca - Teppichwacholder
Junip. scopulorum Skyrocket - Raketenwacholder
Picea abies Nidiformis – Nestfichte
Picea glauca Conica - Zuckerhutfichte
Pinus mugo Mughus – Zwerglatsche
Pinus mugo – Krummholzkiefer
Taxus baccata Repandens - Kriecheibe

Taxus baccata – Gemeine Eibe: im Alter bis 10m hoch, breitbuschig, schwarzgrüne, glänzende Nadeln, alle Pflanzenteile sind giftig, außer dem Fruchtfleisch der Früchte, die Kerne im Frucht-fleisch sind wiederum giftig, schattenverträglich, wird über 1000 Jahre alt. Zone 6a
Siehe auch unter Heckenpflanzen Seite 139.

tl_files/Kerstin/Nadelgehoelze/Gemeine Eibe.gif

Tsuga canadensis – Kanadische Hemlockstanne:
15-20m hoch, breit ausladender oder mehrstämmiger Baum mit überhängenden Zweigen, hellgrüne kurze Nadeln, gut schatten-verträglich, im Alter kleine fast runde Zapfen. Zone 5b

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Bodendecker

BODENDECKER

Euonymus fortunei – Zwergspindel-Strauch: in Sorten, bis 20cm, kriechend, immergrün, Vogelfutter. Zone 6b PGF2
Emerald Gold:
gelbbuntes Laub.
Gracilis:
weißbuntes Laub.
Emerald Gaiety:
grünes Laub.

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Hedera helix – Gemeiner Efeu
siehe auch unter ´Kletter- und Schlingpfl.´ S. 108. Zone 6a PGF2
Hippophae rhamnoides ´Hikul´ - Zwerg-sanddorn:
dicht kugelig wachsende Sorte, die mehr breit als hoch wächst, bis ca. 1m, kompakte Pionier-pflanze für Extremstandorte, kleine Hecken, Flächen und streusalzbelastbares Straßenbegleitgrün. Zone 4
Juniperus communis Repanda – Heimischer Kriechwacholder:
Zwergform bis 30cm hoch, bis 1,5m breite, gleichmäßig runde Polster bildend, weiche, dichtstehende, grüne Nadeln, gesund und widerstandsfähig. Zone 3

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Lonicera nitida – Immergrüne Zwerg-heckenkirsche: bis 50cm hoch, schattenverträg-lich, mit myrtenähnlicher Belaubung. Zone 7a PGF2


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Microbiota decussata – Tundrazypresse:
bis ca. 40cm hoch und 2m breit, feintriebig, stark verzweigt, flach am Boden aufliegend, im Herbst/ Winter kupferbraun, sonst frischgrün. Zone 3

tl_files/Kerstin/Bodendecker/Tundrazypresse.gif

Pachysandra terminalis – Ysander:
ca. 20cm hoch werdender, staudiger Halbstrauch, ausläufertreibend, grobgezähnte, dunkelgrüne Blätter, weiße Blüten im Mai, immergrün, schattenliebend. Zone 5b PGF1

tl_files/Kerstin/Bodendecker/Ysander.gif

Potentilla fruticosa – Fünffingerstrauch:

in verschiedenen Sorten, Blüten von Mai bis Oktober. Zone 3 PGF2
´Abbotswood´:
bis 80cm hoch, reinweiße Blüten, blaugrüne Blätter.
´Goldteppich´:
ca. 50cm hoch, Blüten leuchtend goldgelb.
´Hachmanns Gigant
´: 80-100cm hoch, intensiv tief goldgelbe, sehr große Blüten.
´Princess´:
bis 50cm, feintriebig, reinrosa Blüten.
´Red Ace´:
bis 50cm, Blüten innen leuchtend rot, außen gelb, im Verblühen orangerot.

tl_files/Kerstin/Bodendecker/Fuenffingerstrauch.gif

Spiraea bumalda Anthony Waterer – Rote Sommerspiere:
bis 80cm hoch, aufrechtwachsend, karminrote Blüten in flachen Doldentrauben von Juli bis September, auch für niedrige Hecken geeignet. Zone 5a PGF2

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Spiraea bumalda Zigeunerblut – Dunkel-rote Sommerspiere:
wie vorige, Blüten jedoch dunkellilarot von Juni bis August. Zone 5a PGF2
Spiraea decumbens – Polsterspiere:
bis 30cm hoch und 50cm breit, weiße Blütendolden im Mai/Juni, polsterartig wachsend. Zone 4 PGF2

tl_files/Kerstin/Bodendecker/Polsterspiere.gif

Spiraea japonica – Zwergspiere:
verschiedene Sorten, die sich für flächige Bepflanzungen besonders gut eignen, Blüten in Dolden. PGF2
´Golden´ Princess´:
bis 50cm, aufrecht, vieltriebig wachsend, goldgelbe Belaubung, blass lilarosa Blüten im Juni/Juli. Zone 4

tl_files/Kerstin/Bodendecker/Zwergspiere Golden Princess.gif

´Goldflame´:
bis 50cm, vieltriebig, orangeroter Austrieb, dann gelb, Blüten rosa im Juni/Juli. Zone 6b

tl_files/Kerstin/Bodendecker/Zwergspiere Goldflame.gif

´Little Princess`:
bis 50cm, aufrecht, vieltriebig wachsend, blass rosalila Blüten im Juni/Juli. Zone 4

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´Shirobana´:
bis 1m hoch, flache Blütendolden, überwiegend in weiß mit zahlreichen rosaroten Einzelblüten, durch die Zweifarbigkeit besonders interessant, Blüten im Juli/August. Zone 5a
Stephanandra incisa Crispa – Kranz-spiere:
bis 70cm hoch werdend, Triebe nach unten bogig gekrümmt, schattenverträglich, Blüten grünlich-weiß, eher unscheinbar, im Juni. Zone 5b PGF1

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Symphoricarpus chenaultii Hancock – Kriechkorallenbeere:
30-80cm hoch, mehr breit, Blüte rosa im Juni und Juli, weiße, bis erbsengroße Früchte im Herbst, schattenverträglich, Vogelnährgehölz. Zone 5b PGF1

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Vinca minor – Immergrün:
allseits bekannter Bodendecker für alle Standorte, halbstrauchartig, mit langer Ranken- und Wurzelbildung, blaue, lila oder weiße Blüten von Mai bis September. 6b PGF1

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Waldsteinia ternata – Golderdbeere:
-10cm, lockere, gelbe Blütenstände von April-Juni, ausläufer-bildend, schattenverträglich, sehr robust. PGF2

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Heckenpflanzen

HECKENPFLANZEN


Hier sind vor allem Pflanzenarten und – sorten angeführt, die sich für eine geschnitte-ne Hecke eignen. Wenn Sie eine freiwachs-ende, natürliche Hecke setzen wollen, so ist die Auswahl um ein Vielfaches höher. Wir beraten Sie gerne.

Acer campestre – Feldahorn: für Hecken von 1-6m Höhe, schöne, gelbe Herbstfärbung. Zone 5a

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Berberis thunbergii, Berb. thunb. Atro-purpurea – Grüne -, Blutberberitze:
für Hecken von 0,8-1,2m, rotorange Herbst-färbung, attraktiver Fruchtbehang. Zone 5a

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Buxus sempervirens arborescens – Buchs:
langsam wachsend, schattenverträglich, für immergrüne Hecken von 0,5-2,5m, ideal zum Formieren. Zone 6b

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Buxus sempervirens ´Blauer Heinz´ - Buchs:
neuere Sorte, langsam und kompakt wachsend, bläulichgrüne Blätter, bis 75cm hoch werdend. Zone 6b
Buxus sempervirens Suffruticosa – Zwergbuchs, Einfassungsbuchs:
niedrigstwachsende Sorte für Hecken bis 0,4m, bekannt durch die Barockgärten und ´Alten Bauerngärten´, sonst wie vorige. Zone 6b

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Carpinus betulus – Hainbuche:
für Hecken von 1-8m Höhe, sehr schnittverträglich, Laub hält bis Neuaustrieb im Frühjahr. Zone 5b

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Cornus mas – Kornelkirsche,
Dirndlstrauch: für Hecken von 1,5-4m Höhe, Blüte vor dem Austrieb, essbare Früchte. Zone 5a

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Crataegus monogyna, Crataegus laevigata – Weißdorn (eingriffelig, zweigriffelig):
für Hecken von 1-4m Höhe, sehr stachelige, fast undurchdringbare Einfriedungen, mit weißer Blütenpracht im Frühjahr, rote Früchte im Herbst, Vogelschutz- und –nährgehölz, auch für Tee und Heilmittel. Zone 3
Crataegus prunifolia – Pflaumendorn:
als freiwachsende und als geschnittene Hecke verwendbar, von 1,5-6m hoch, weiße Blüten im Mai/Juni, erbsengroße scharlachrote Früchte, dunkelgrüne Belaubung, Herbstfärbung flammenrot. Zone 5a
Fagus sylvatica – Rotbuche:
für grünlaubige Hecken und Formgehölze von 1-8m, Laub hält bis zum Neuaustrieb im Frühjahr. Zone 5b

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Fagus sylvatica Purpurea – Sämlings-blutbuche:
für Hecken von 1-6m, rotes Laub, sonst wie vorige. Zone 5b

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Ligustrum vulgare – Rainweide, Liguster; Lig. ovalifolium – Immergrüner Liguster:
für Hecken von 1-3m Höhe, sehr schnittverträg-lich, ideale Pflanze zum Formieren. Zone 5a

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Picea abies – Heimische Fichte, Rotfichte:
für Hecken von 1-8m Höhe. Zone 2

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Taxus baccata – Gemeine Eibe:
Standort sonnig bis halbschattig, relativ langsam wach-send, 1-4m hoch, eigentlich die schönste Nadel-gehölzhecke, sehr gut zum Formieren. Zone 6a

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Blütenhecken:
für Hecken von 0,8-2,5m Höhe, es eignen sich unter anderen folgende Arten: Deutzia-Maiblumenstrauch, Forsythia-Osterstrauch, Potentilla-Fünffingerstrauch, Philadelphus-Pfeifenstrauch, Ribes-Zierribisel, Spiraea-Brautspiere, Schneespiere, Symphoricarpus-Schneebeere, Weigelia-Weigelie,…

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tl_files/Kerstin/Heckenpflanzen/Brautspiere.gif
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Blütenstauden

BLÜTENSTAUDEN

Das Angebot an Staudenpflanzen ist sorten- und artenmäßig auf einige Spezialgebiete beschränkt. Unser Sortiment lässt sich in folgende Hauptgruppen einteilen: Stauden für den Bauerngarten, für „extensive“ Dachflächen, Spezialitäten und heimische Raritäten.

Außer den hier angeführten Arten und Sorten sind noch eine Vielzahl weiterer in unserem Angebot, das auch laufend variiert, je nachdem wie gut oder weniger gut die Vermehrung geklappt hat.

Achillea filipendulina Parker – Schafgarbe: 80cm, aufrecht, goldgelbe Blütendolden VI-IX. PGB2

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Aconitum napellus – Eisenhut:
100cm, aufrecht, violette Blütenähren von VII-VIII, halbschattig, giftig. PGB4
Alcea – Stockrose:
in Arten und Sorten, 150cm, rot, rosa, gelb, weiß blühend, gefüllt und einfach, VII-IX, zweijährig. PGB2
Anemone hepatica – Leberblümchen:
10cm, kleine, zierliche, blaue Blüten vor Blattaustrieb im III-IV, halbschattig,
getrocknetes Kraut als Heilmittel verwendbar. PGB3

tl_files/Kerstin/Bluetenstauden/Leberbluemchen.gif

Anemone sylvestris – Waldanemone:
30cm, weiß, etwas duftend, Staubblätter gelb, V-VI, halbschattig. PGB2

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Aquilegia vulgaris – Akelei: 50cm, prächtig blaublühend, V-VI, giftverdächtig (wird vom Vieh abgelehnt). PGB3
Aster – Aster:
verschiedene Arten, hoch und nieder, frühlings- oder herbstblühend, in Farben. PGB2-4
Campanula persicifolia – Pfirsichblättrige Glockenblume:
bis 80cm, leuchtendblau, VI-VII, die „edelste“ der heimischen Arten, auch in weiß. PGB2
Chrysanthemum – Margerite: 60-100cm, V-IX, einfach oder gefüllt blühend, versch. Arten und Formen. PGB2-3

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Convallaria majalis – Maiglöckchen:
20cm, weiße, stark duftende Blüten auf Rispen, giftig, halbschattig, PGB2
Coreopsis verticillata – Mädchenauge:
40cm, goldgelb/zitronengelb, feinnadelige Blätter. PGB3
Delphinium – Rittersporn:
bis 2m, versch. Sorten, VI-VII, Blütenrispen in Blau-, Rosa- und Weißtönen. PGB3

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Dianthus deltoides – Heidenelke:
15cm, leuchtend dunkelrosa, VI-VIII, trockenheitsresistent. PGB1
Dicentra spectabilis – Tränendes Herz:
70cm, rotweiße Blüten in Trauben, V-VI, halbschattig, PGB4
Digitalis purpurea – Roter Fingerhut:
80cm, lilarote Blütenglocken VI-VII, Arzneipflanze. PGB2
Eryngium alpinum – Mannstreu, Edeldistel: 60-90cm, blaue Blütenköpfe, VII-VIII, Schnittstaude. PGB3
Gaillardia grandiflora – Kokardenblume:
in Sorten, 30-80cm, strahlenartige gelb-dunkelrote Blüten, VII-IX. PGB2
Gentiana acaulis – Stengelloser Enzian:
10cm, intensives Blau, V-VIII, flache Polster bildend. PGB3
Gentiana cruciata, dahurica, septemfida – Kreuz-, Sibirischer- und Sommerenzian:
weitere interessante Arten, 20-30cm, blau. PGB2
Gentiana sino-ornata – Herbstenzian: 15cm, trichterförmige, blaue u. weiße Blüten, IX-XI, feucht, sauer. PGB5
Geranium – Storchschnabel:
ca. 40cm, V-IX, versch. Arten, Sorten und Farben. PGB2-4
Gypsophila paniculata Schneeflocke – Schleierkraut:
80cm, VI-VII, weiß, einfach. PGB1
Helenium Hybrida – Sonnenbraut:
bis 100cm, gelb, gelbbraun und dunkelrot, VIII-X. PGB3

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Heliopsis scabra – Sonnenauge:
120cm, goldgelb, gefüllt, großblumig, VII-IX. PGB3
Helleborus niger – Schnee-, Christrose:
20cm, weiß, XII-III, für Halbschatten, Blätter immergrün. PGB4

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Hosta – Funkie:
in Sorten 40-80cm, ideal im Halbschatten, dunkel-, hell- und blaugrün, gelb und weiß panaschiert. PGB5

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Hypericum polyphyllum – Johanniskraut, Hartheu:
15cm, V-VI, leuchtend gelbe, bis 5cm große Blüten. PGB2

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Iris – Schwertlilien: 25-100cm, IV-VII, in versch. Arten, Sorten und Farben. PGB3-4
Lavendel:
siehe Gewürz- und Heilpflanzen S. 143

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Malva moschata – Moschusmalve:
60cm, rosa, weiß, einfach, VII-IX, gefiederte Blätter, PGB3
Mimulus cupreus, -luteus – Gauklerblume:
25-40cm, rot bzw. goldgelb, liebt Feuchtigkeit, PGB2
Oenothera tetragona – Nachtkerze: 50cm, leuchtend gelb, Blütenblattunterseite rotbraun, VI-VII. PGB3
Paeonia – Pfingstrose:
60-100cm, seit 1548 in unseren Gärten, rot, rosa, weiß, gefüllt und einfach blühend, entfalten erst im 3. bis 4. Standjahr ihre volle Schönheit. PGB4-6

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Papaver orientale – Türkenmohn:
80cm, V-VII, großblumig, glühend dunkelrot, silbrig behaarte Blätter. PGB3
Phlox paniculata – Staudenphlox:
50-100cm, VI-IX, breitgewölbte Blütendolden in Farben, angenehmer Geruch,
durch Einkürzen im Juni verlängert man die Blütezeit. PGB3

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Potentilla – Fingerkraut:
10-50cm, verschiedene Arten, VI-IX, blüht in Gelb- und Rottönen. PGB2
Primula – Primel: 10-30cm, III-VI, Kissenprimel, Alpenaurikel, Kugelprimel, Himmelschlüssel – das sind nur einige Vertreter dieser Familie, in den verschiedensten Formen und Farben. PGB1-4

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Rudbeckia fulgida Goldsturm – Sonnenhut:
60cm, VII-IX, Blüten goldgelb mit schwarzer Scheibe. PGB3

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Rudbeckia purpurea (Echinacea) – Roter Sonnenhut:
80cm, VIII-IX, karminrosa bis weinrot. PGB3
Salvia – Gartensalbei:
40cm, VI-IX, Blütenähren je nach Art und Sorte in vielen Blau- und Weißtönen. PGB3
Saxifraga - Steinbrech:
5-30cm, viele Arten, Blüt-en einzeln, in Dolden, Rispen, sehr genügsam. PGB3
Sedum – Mauerpfeffer, Fetthenne:
5-50cm, VI-X, viele Arten, Blüten meist in Dolden, anspruchslos. PGB1-3

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Sempervivum – Dach-, Haus- oder Steinwurz:
flache, dickblättrige Rosetten in Sorten, grün-dunkelrot, 1-15cm Durchmesser, auch behaart, Blüten weiß-dunkelrot. PGB1-3

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Soldanella alpina – Alpenglöckchen, Berg-Troddelblume:
10cm, IV-V, lilablaue, gefranste Glöckchen, rundliche, nierenförmige Blätter, Seltenheitswert, Alpenpflanze, die auch im Waldviertel heimisch ist. PGB5
Solidago canadensis Goldkind – Goldrute:
70cm, VII-IX, Blütenrispen gelb, überhängend. PGB2
Teucrium chamaedrys – Edelgamander: 40cm, rosapurpur, VII-IX, Winterschutz! PGB3
Thymus serphyllum – Quendel:
10cm, wilder Thymian, auch Heilkraut, rosa blühend, polsterbildend. PGB1
Trollius – Trollblume:
40cm, V-VI, zitronen- bis orangegelbe, kugelartige Blütenhüllblätter, einige Arten. PGB3

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Veronica prostrata – Ehrenpreis:
10cm, V-VI, leuchtendblaue, kegelartige Blütentrauben. PGB3
Viola cornuta – Hornveilchen:
15-20cm, anspruchslos, Dauerblüher V-IX, in verschiedenen Sorten, saisonbedingt verfügbar. Tagespreis.
Viola odorata Königin Charlotte – Duftveilchen:
15cm, III-IV, dunkelblau, auch Halbschatten PGB2

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Winterharte Frauenschuh- Orchideen

Winterharte Frauenschuh-Orchideen

Auch diese Saison möchten wir Ihnen winterharte Frauenschuh-Orchideen von der Firma ´Frosch® Exklusivstauden´ anbieten

Wir bieten ausschließlich Cypripedium-Hybriden an, keine Wildarten. Diese exklusiven Schönheit-en sind völlig winterhart (mindestens -20° C), haben keine speziellen Ansprüche und sind daher im Garten relativ leicht zu halten, wenn grund-sätzliche Bedingungen berücksichtigt und einge-halten werden. Es ist besonders wichtig, dass Sie die Anforderungen der Frauenschuh-Orchideen erfüllen, so wie in der Pflanzanleitung angegeben. Dann können diese langlebigen Pflanzen auch Jahrzehnte alt werden. Alle Sorten stammen garantiert aus gärtnerischer Freiland-Vermehrung bei biologischem Pflanzenschutz. Dadurch sind sie robust und gesund und nicht so empfindlich wie solche aus Unterglasvermehrung.

Die Sortenbeschreibungen, die Pflanzanleitung sowie weitere Fotos, Pflanzbeispiele,… finden Sie auf unserer Homepage www.artner.biobaumschule.at und auf www.cypripedium.de

Wir können Ihnen wurzelnackte Rhizome folgender Sorten im Herbst bzw. im zeitigen Frühjahr anbieten:

Frosch´s Mountain King: 45-55cm hoch, Blüten klein, Ende Mai, oft auch 2 Blüten an einem Stiel, gute Drainage besonders wichtig.

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Hank Small: 35-45cm hoch werdend, intensiv gefärbte Blüten Mitte Mai, absolut winterhart, kein Frostschutz notwendig.

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Paul:
Höhe 30-40cm, mittelgroße Blüten im Mai, mit weißen oder gelben Grundton, besonders für Einsteiger geeignet.

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Renate Mix:
40-50cm hoch, große Blüten in weiß-rosarot Ende Mai, allein die Lippe kann so groß wie ein kleines Hühnerei werden, Blüten sehr langlebig, halten etwa 3 Wochen.

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Ventricosum Pastel:
werden 35-45cm hoch, elfenbeinfarbige Blüten, je nach Jahr und Pflanze finden sich auch kleine Rotanteile darin, absolut winterhart.

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Gewürz- und Heilpflanzen

GEWÜRZ- und HEILPFLANZEN


Aloe – Aloe vera: schon vor 4000 Jahren als Heil-pflanze verwendet, ´Geschenk der Götter´, 60cm hoch, nicht winterhart, der geleeartige Pflanzensaft wirkt wundheilend, kühlt Insektenstiche,… und als Mittel zur Pflege und Erhaltung der Schönheit bekannt. PGH4-6

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Bärlauch – Allium ursinum:
´Wilder Knoblauch´, ca. 20cm hoch, weiße Blüten V-VI, Blätter werden verwendet, Wirkung: appetitan-regend, gegen Arterienverkalkung, fördert Leber- und Gallenfunktion, senkt Blutdruck,….. PGH3

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Baldrian – Valeriana officinalis:
25-100cm, Blüte doldenartig, helllila, Wurzel wird verarbeitet, Verwendung: natürliches Beruhigungsmittel, fördert Heilungsprozess bei Wunden, schleimlösend, Ernte: vor und nach der Blüte. PGH3
Bohnenkraut – Satureja montana:
20-30cm, buschig, Blüten rosa, Ernte mit der Vollblüte, ganzes Kraut trocknen, vom Stängel befreien, Verwendung: stark würzend, wärmend für Magen, Darm. PGH3
Eibisch – Althaea officinalis:
50-90cm, Blätter spitz, eiförmig, behaart, Blüten rötlichweiß, Ge-schmack süß, Verwendung: Blüten schleimlösend; Blätter beruhigend bei Bronchitis, Blasenkatarrh – Ernte nach der Blüte; Wurzel äußerlich bei Verletzungen – Ernte im Herbst/Winter. PGH2

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Estragon – Artemisia dracunculus:
60-150cm hoch, etwas Winterschutz, Geschmack erfrischend mit süßlichem Nachgeschmack, Verwendung: Würze zu Soßen, Karotten, Gurken, verdauungsfördernd. PGH3
Frauenmantel – Alchemilla vulgaris:
25cm, Blätter im Frühling vor der Blüte ernten, als Tee oder Aufguss, bei Durchfall, Magen- und Darm-beschwerden, Regelstörungen, Ausfluss, fördert Milchbildung; als Vorbeugung bei Krebskrankheiten eingesetzt. PGH3

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Geißbart, Mädesüß – Filipendula ulmaria:
1-1,5m, feuchter Standort, weiße, gefüllte, rispen-artige Blüten von Juni bis August, Ernte während der Blüte, Verwendung: getrocknet als Tee oder Aufguss, schweiß- und harntreibend, gegen Gicht, Rheuma, Blasen- und Nierenerkrankungen. PGH2
Goldmelisse – Monarda didyma:
80cm, bekannt ist der Melissensirup der feuerroten Blüten. Verwendung: zur Aromatisierung, der Tee wirkt leicht beruhigend und hilft gegen Husten und Übelkeit, auch als Gewürz verwendbar. PGH3

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Lavendel – Lavandula angustifolia:
20-60cm hoch, blaue Blüten im Juli bis August, verarbeitet werden Blüten und Blätter für Öl, Tee, Duftmittel, Verwendung: gegen Rheuma, nervenstärkend. PGH3
Liebstöckl – Levisticum officinale:
1-2m hoch, ganzes Kraut ernten, bündeln und trocknen, Verwendung: zu Suppen, Gemüse, Fleisch, Geflügel, harntreibend. PGH2
Lungenkraut – Pulmonaria officinalis:
20cm, trichterförmige, erst rote, dann blaue Blüten, Verwend-ung: das getrocknete Kraut, als Aufguss, in Bronchial-tees bei Lungen- u. Erkältungskrankheiten. PGH2

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Majoran – Origanum majorana:
einjährig, 30-50cm, buschig, Ernte kurz vor der Blüte im August, Verwendung: aromatisch zu Erdäpfel, Fleisch, schweißtreibend, erwärmend, nervenberuhigend. PGH2
Malve, Käsepappel – Malva sylvestris:
70cm, buschig, Blüte rosa von Mai bis September, Verwendung: getrocknet als Tee und Aufguss gegen Entzündungen der Atemwege, des Magen- und Darmtrakts. PGH3

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Pfefferminze – Mentha piperita:
30-60cm, Ernte bei Beginn der Blüte und einige Wochen später das ganze Kraut, in Bündeln trocknen, dann Blätter abreiben, Verwendung; für Rohkost und als Getränk, günstig bei Magenverstimmungen, Blähungen. PGH3
Bei den Minzen gibt es zahlreiche Varietäten, wir haben mehr als 15 verschiedene – bitte fragen Sie an.

Pimpinelle, Wiesenknopf – Sanguisorba minor:
40-60cm, Blätter frisch oder getrocknet verwendbar, Blüten ausbrechen, um Blattbildung zu fördern, in Essig oder Zitronensaft entwickelt sich das Aroma am besten, Verwendung: geeignet für alle Salate, Rohkost, Kräutersuppen, Eier und Fischgerichte. PGH2
Rosmarin – Rosmarinus officinalis:
nur tlw. winterhart, buschig, bis 1m, Verwendung: frische Blätter kochen, getrocknet sparsam zu Fisch, Topfen, Erdäpfel, sehr magenstärkend, nervenanregend, Aufguss in Bädern wirkt kreislaufanregend, auch in größeren Töpfen erhältlich. PGH3

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Salbei – Salvia officinalis:
30cm, buschig, friert manchmal zurück, trocknen der Blätter vor der Blüte, Verwendung; in geringer Menge als Würzkraut, fäulnishemmend, günstig bei Halsentzündungen, Zahnfleischerkrankungen. PGH3
Es sind noch einige weitere Salbeiarten wie Pfirsich-, Frucht-, Muskateller, Ananassalbei und andere in unserem Sortiment, auch buntblättrige, manche sind nicht winterhart.
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Thymian – Thymus vulgaris:
20-30cm, Ernte nach Bedarf, nicht mehr nach August rebeln, Verwendung: geringe Mengen als Würzkraut, frisch und getrocknet zu Fleisch, Erdäpfelgerichten, Rohkost, grünem Salat, appetitanregend, harntreibend vor allem wenn frisch. In verschiedenen Arten und Sorten. PGH2

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Waldmeister – Asperula odorata:
15cm, kriechend, aromatischer Duft, Halbschatten, Ernte vor der Blüte, in Bündeln trocknen, entwickelt dann Geruch, Verwendung: zu Obstsalaten, Süßspeisen, Limonaden, Bowle, Rohkost, blutreinigend, Geschmack aromatisch. PGH3

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Weinraute – Ruta graveolens:
30-80cm hoch, winterhart, frisches Kraut hat sehr starken Geruch, im Schatten getrocknet sehr fein aromatisch, Verwendung nur gerebelt, zu Fleischspeisen, Gemüsegerichten, Verwendung: verdauungs- und appetitanregend, kräftigend für Magen und Nerven. PGH2
Wermut – Artemisa absinthium:
50-80cm, buschig, zur Blütezeit ernten, Blütenstände wegschneiden, in Bündeln trocknen, Verwendung: kein Würzkraut, Teeaufguss bei Magenverstimmungen, stark bitter, verdauungsfördernd. PGH2
Ysop – Hyssopus officinalis:
30-50cm, kalkhold, Ernte: vor der Blüte, Verarbeitung, frisch oder getrocknet. Verwendung: als Würze zu Erdäpfeln, Suppen, Rohkost, Paradeisern, Topfen, belebend, stärkend. PGH2

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Zitronenmelisse – Melissa officinalis:
50-75cm, 2 - 3 mal im Jahr junge Triebe ernten, Verwendung: frisch zu Salaten, Fruchtsalat, Geflügel, Rohkost, getrocknet als Tee, zitronenartig riechend. PGH2
Zitronenthymian – Thymus citrodorus:
20cm, zartherbes Zitronenaroma, Verwendung: passt besonders gut zu Pilz- und Fischgerichten; in Sorten. PGH3

Biologisches Saatgut

BIOLOGISCHES SAATGUT


An Saatgut steht außer den hier angeführten Arten und Sorten noch ein großes BIO-Sortiment an Wildkräutern,… vor Ort in der Baumschule zur Verfügung. Es handelt sich hierbei um Samenpäckchen von Frau Dr. Ortner, Permakulturspezialistin, aus Stainz in der Steiermark.

Im Frühjahr sind überdies Jungpflanzen, vor allem von Kürbis, Gurken, Paradeiser, Pfefferoni, Salat, Kohlgewächsen, Lauch, usw. … und Steckzwiebel zur Auspflanzung vorhanden. Ein Versand von Gemüsejungpflanzen ist bei uns leider nicht möglich.

GEMÜSE

Buschbohne Maxi:
lange, schlanke, runde, fadenfreie Hülsen, reichtragend, gesund PGG2
Stangenbohne Neckarkönigin
: über 25cm, grünhülsig, gerade, zarte Fisolen, hoher Ertrag. PGG2
Stangenbohne Blauhilde:
blauhülsig, lang, dickfleischig, ertragreich und gesund. PGG5
Feuerbohne Bonela:
großkörnige, steirische Prunkbohne, kräftig wachsend, rote Blüte und schwarz-lila gesprenkelte Körner, hervorragender Geschmack. PGG5
Markerbse Wunder von Kelvedon:
lang, dunkelgrün, reichtragend, widerstandsfähig, frühe Pflückreife. PGG2
Zuckererbse Ambrosia:
ca.70cm hoch, mittelgroße, hellgrüne Schoten, hohe Ertragsleistung. PGG5
Fenchel Fino:
schossfester Knollenfenchel, auch für Frühkultur unter Tunnel oder Flachfolie. PGG5
Salatgurke Marketmore 76:
Feldgurke bis 25 cm, dunkelgrün, schlank, glatt, sehr ertragreich, krankheitstolerant. PGG2
Einlege-/Salatgurke Delikateß:
für Freiland, jung als Einlegegurke, ausgewachsen für Salat zu verwenden, mittellang bis ca. 25cm. PGG2
Salatgurke Qualitas:
starkwüchsig, ertragreich, gesund, bitterfrei, für Freiland/Gewächshaus. PGG5
Salatgurke Tanja:
ertragreich, völlig bitterfreie, lange,glatte, mittel-dunkelgrüne Schlangengurken für das Freiland und Folien-/ Gewächshaus. PGG5
Karotte Nantes 2:
Früh- und Spätsorte, angenehmer runder Geschmack, mittelfrüh, glatter, widerstandsfähiger, Nantaiser-Typ. PGG1
Karotte Berlicum 2:
groß, lang, leicht konisch, intensiv, rot gefärbt, gut zum Einlagern. PGG2
Frühkraut Derby Day:
rasch wachsende, frühe Sorte mit gleichmäßig runden, festen Köpfen bis 2kg, mild, süßes Aroma. PGG5
Weißkraut Marner Lagerweiß:
gute Lagersorte, mit ausgeglichener Kopfgröße PGG2
Türkis:
Lagersorte mit hochrunder Kopfform, stark bereift und sehr gesund, für Langzeitlagerung PGG5
Chinakohl Granaat:
bildet hohe, schlanke, geschlossene Köpfe mit kurzer  Entwicklungsdauer PGG1
Kohlrabi Superschmelz:
hellgrün, sehr schwer, nicht holzig. PGG2
Kohlrabi Blaro:
blauviolett, flach, mittelgroß. PGG5
Blumenkohl Neckarperle:
feingenarbte, reinweiße Blumen, für den Ganzjahresanbau. PGG5
Kürbis Butternut:
wärmeliebend, birnenförmig, gelborange, mit angenehm süßem, nussartigem Geschmack, bis 30cm lang. PGG2
Kürbis Blue Ballet:
birnenförmige, blaugraue, glatte Früchte mit leuchtend orangem Fruchtfleisch mit sehr gutem Geschmack. PGG5
Kürbis Muscade de Provence:
dunkelgrün-ockerbraun, flachrund, orangerotes, aromatisches Fruchtfleisch. PGG5
Kürbis Uchiki Kuri:
Hokkaido-Kürbis, breitrund, orangerot, fein, nussartig, haben 5mal mehr Carotin als Karotten. PGG2
Mangold Rhubarb Chard:
rotstielig, auch nach dem Kochen, sehr dekorativ, wohlschmeckend. PGG2
Paprika WE 880 & Gelber Block:
2 Sorten – grün, rot, abreifend, ideal zum Füllen & wachsgelb, dann hellrot, länglich, gedeihen am besten unter Glas oder Folie. PGG2
Pastinake Tender and True:
alte, englische Sorte, robust, mit gutem, süßem Geschmack. PGG1
Petersilienwurzel Halblange:
gleichmäßige, starke Wurzeln. PGG5
Porree Blaugrüner Herbst:
frühe Sorte mit bis zu 30cm langen Schäften mit hohem Weißanteil, robust PGG2
Radieschen Wiener Rotes Treib:
Frühsorte für Treib-, Vlies- und Freilandkultur. PGG2
Rettich Wiener Runder Kohlschwarzer:
runder, weißfleischiger, aromatischer Winterrettich, gut lagerfähig. PGG2
Rote Rübe Detroit 2:
mittelgroß, rund, tiefrotes Fleisch, glattschalig, feiner Geschmack, gut lagerfähig. PGG3
Kopfsalat Attraktion:
Vorsommersorte, plattrund, fest, in kühlen Lagen auch Sommersorte, spätschießend. PGG5
Kopfsalat Admiral:
ein Butterhäuptel-Typ fürs Freiland von Frühjahr bis Herbst: PGG2
Eissalat Grazer Krauthäuptel 2:
Krachsalat mit leicht rotem Rand, große, feste Köpfe. PGG2
Pflücksalat Lollo rossa:
rot, stark, gekraust, zart, knackig, Ganzjahresanbau möglich. PGG2
Pflücksalat Salad Bowl:
gelbgrüner Eichblattsalat, bildet stark gefüllte, große Büsche. PGG2
Pflücksalat Red Salad Bowl:
roter Eichblattsalat PGG2
Feldsalat Favor:
raschwüchsig, dunkelgrün, rundblättrig, Resistenz gegen Falschen Mehltau, auch für Herbst- und Winternutzung. PGG3
Zichoriensalat Zuckerhut:
hochrunde, meist spitz zulaufende Köpfe. PGG2
Spinat Lazio:
Anbau März-August, dunkelgrüne, glatte, relativ dicke Blätter, aufrecht. PGG3
Paradeiser Matina:
kartoffelblättrig, früh, leuchtendrot, mittelgroß, platzfest. PGG1
Paradeiser Marmande:
frühreifende und reichtragende Fleischtomate, groß, rot, guter Geschmack. PGG3
Paradeiser Moneymaker:
reichtragend, robust, wuchskräftig, mittelgroße, rote Früchte ohne Grünkragen. PGG5
Paradeiser Ruthje:
leuchtend rote Tomaten mit leichter Herzform, klein-mittelgroß, außergewöhnlich guter Geschmack, geringer Nährstoffbedarf. PGG5
Paradeiser Clementine:
gelbe Kirschtomate, fruchtig PGG2
Paradeiser Zuckertraube:
rote Cocktailtomate, kleine, sehr aromatische, süße Früchte in Hülle und Fülle, unter Glas oder Regenschutz ratsam. PGG2
Paradeiser Black Cherry:
lange Rispen mit kleinen, dunkel-violett-roten Früchten, sehr aromatisch und süß, indeterminanter Wuchs. PGG2
Paradeiser Dattelwein:
früh, klein, gelb, birnenförmig, süß-aromatisch, wohlschmeckend, platzfest. PGG5
Zucchini Costates Romanesco:
grün, hellgrün gestreift, buschförmig, Liebhabersorte. PGG5
Zucchini Black Beauty:
reichtragend, glatt, dunkelgrün, starkwüchsig mit kurzen Internodien. PGG5
Zucchini Tempra F1:
mittelgrüne, ertragreiche Sorte, nicht krankheitsanfällig, kräftiger Wuchs. PGG4
Aubergine Violetta Lunga 3:
schlanke, dunkelviolette Melanzane, kräftige, hohe Pflanze. PGG2
Zuckermais Golden Bantam:
alte Sorte, normalsüßer Typ, angenehmer Geschmack. PGG2
Andenbeere Schönbrunner Gold:
kirschgroße, goldgelbe Beeren, süßsäuerlich aromatisch für Frischobst, Kompott, Marmelade. PGG2


KRÄUTER & BLUMEN

Basilikum Hohes Grünes Genovese: 1jährig, wärmeliebend. PGG2
Bohnenkraut, 1jährig:
stärkste Würzkraft bei Blühbeginn. PGG6
Borretsch:
einjährig, bis 1m hoch, Bienenpflanze. PGG6
Dill Terra:
gut zu Gemüse, Fisch und zum Einlegen von Gurken. PGG2
Kerbel Fijne Krul:
für Kräuterbutter, Suppen und Soßen. PGG2
Majoran, französischer:
einjährige Würzpflanze, für Kartoffel- und Fischgerichte, sehr aromatisch. PGG6
Kresse, Einfache Gartenkresse:
einjährig, Zimmerkultur ganzjährig, im Freiland, wenn frostfrei. PGG2
Oregano, Dost:
mehrjährige Würz- und Teepflanze. PGG2
Schnittpetersilie Gigante d’Italia:
ganzjähriger Anbau, glattblättrig, besonders ertragreich. PGG2
Petersilie Mooskrause:
PGG2
Rucola, Rauke:
anspruchslos, kurze Kulturzeit, angenehmer, leicht pikanter Geschmack. PGG2
Rucola Wildform:
Rucola selvatica. PGG2
Ringelblume orange:
PGG2
Salbei:
für Braten, Soßen, als Tee gegen Entzündungen. PGG2
Schnittlauch:
mehrjährig, Kultur ganzjährig möglich, mittelgrobröhrig. PGG2
Schnittknoblauch, chinesischer:
ausdauernde Pflanze, Blätter haben einen mild-aromatischen Geschmack zwischen Schnittlauch und Knoblauch. PGG6
Thymian:
für Salate, Suppen, Soßen, Braten, etc., Tee gegen Husten und Halsentzündung. PGG2


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Buchtipps, Pflanzenschutz, Veredelungszubehör, Bio- Dünger

BUCHTIPPS

´Handbuch Bio-Obst´:
Andrea Heistinger, Bernd Kajtna, Johannes Maurer, Arche Noah; Sortenvielfalt erhalten, Ertragreich ernten, Naturnah genießen. Von Apfel bis Marone, von der Wurzel bis zur Krone – alles, was Sie über den Anbau von Obst wissen müssen! Alle Grundlagen zur Pflege, biologischer Schädlingsbekämpfung sowie Standort- und Sortenwahl, Schritt für Schritt: Anlage eines Obstgartens, Obstbaum-schnitt, Veredelung. Viele hundert Sorten in ausführlichen Beschreibungen,…. 500 Seiten. € 39,90

`Neue Alte Obstsorten`:
Bernkopf, Keppel, Novak; Mittlerweile die 6. Auflage, herausgegeben vom Club Niederösterreich, hat sich zu so etwas wie einem ‚Dauerbrenner’ gemausert. Zu diesem Werk gibt es nicht viel zu sagen oder zu schreiben. Für viele Liebhaber alter Obstsorten ist dieses Buch ein einmalig aktuelles, an-schauliches, praktikables und erschwingliches Nach-schlagewerk. 436 Seiten. € 36,90

´555 Obstsorten´:
Siegfried Tatschl; für den Permakulturgarten und –balkon, Planen – Auswählen – Ernten – Genießen. Nachhaltig anbauen, staunen und genießen, von alten heimischen Sorten bis zu anpassungs-fähigen Exoten. Im Wohnzimmer, auf der Terasse oder am Balkon, im eigenen Biogarten oder im kleinen Hinterhof. ´Essbare Lebensräume`, sorgsamer Umgang mit der Natur, Erhalt der erstaunlichen Sortenvielfalt. 425 Seiten. € 34,90

´Kräuter richtig anbauen´:
Andrea Heistinger, Arche Noah; Kräuter wachsen im Bio-Garten in vielerlei Form: als Gewürz, Teekraut, Salat, als Unkraut, Duftkraut, Insekten-Anlock-Pflanze, als Bienenweide, Pflanzenstärk-ungsmittel, Frisch-aus-dem-Garten-Naschkraut. All diesen Kräutern und all diesen Facetten ist dieses Buch gewid-met. 312 Seiten. € 24,90

´Handbuch Bio-Gemüse´:
Andrea Heistinger, Arche Noah; Sortenvielfalt für den eigenen Garten. Von Artischocke bis Kardone, von Luffagurke bis Zwiebel. Neben Anbau, Aufzucht und den Sortentypen der einzeln-en Gemüsearten werden altbewährte und jüngere Kultur-techniken des biologischen Gärtners erklärt, die aus Erfahrung und Praxis stammen. Außerdem finden Sie alle wichtigen Informationen zu Pflanzengesundheit, Misch-kultur und Fruchtfolge, Balkon- und Hausgärten, Ernte, Lagerung und Nutzung. Spielerisch und profund, lustvoll und leicht nachvollziehbar zeigt dieses Buch nicht nur GartenanfängerInnen, wie sich Gemüsevielfalt erfolgreich kultivieren lässt. 632 Seiten. € 39,90

`Handbuch Samengärtnerei`:
Andrea Heistinger, Arche Noah, Pro Specie Rara; Sorten erhalten, Vielfalt vermehren, Gemüse genießen. Ein eigener Garten - mit eigenem Saatgut. Wie lange dauert es? Was brauchen Sie? Wie können Sie Ihre Lieblings-sorten weitervermehren? Was können Sie zur Erhaltung der Sortenvielfalt beitragen? Außerdem erfahren Sie alles über Verkreuzungsmöglichkeiten, Auslesekriterien, Kulturgeschichte der Gemüse, Pflanzenkrankheiten und vieles mehr. Handbuch Samengärtnerei – das Standard-werk für die eigene Saatgutgewinnung! 424 Seiten. € 29,90

´Handbuch Wintergärtnerei´:
Eliot Coleman; Frisches Biogemüse rund ums Jahr. Ein Grundlagenwerk für den ganzjährigen Gemüseanbau, für Hausgarten, Selbstversorger, für die Biolandwirtschaft. Anbaupläne, passende Sortenempfehlungen für den Winter, basierend auf erprobtem Wissen und jahrelang gesammelten Erfahrungswerten und Bauanleitungen für Gewächshäuser und Folientunnel. 224 Seiten. € 24,90


´Biodünger selber machen´:
Andrea Heistinger, Alfred Grand; Regenwurmhumus, Gründüngung, Kompost. Ein umfassender und praktischer Ratgeber zur Herstellung und richtigen Anwendung von eigenem Biodünger, damit Ihre Pflanzen besser gedeihen, wider-standfähiger und schmackhafter sind. Die besten Tech-niken, Rezepte und Werkzeuge zur Herstellung von Bio-düngern und Pflanzenjauchen sowie Komposttees, und bewährte Gründüngungen. 160 Seiten. € 19,90

´Osterfee und Amazone´:
Brigitte Bartha-Pichler, Martin Frei, Bernd Kajtna, Markus Zuber; ProSpecieRara – Arche Noah. Vergessene Beerensorten – neu entdeckt. Neben Geschichte und Kultur der Pflanzen überzeugt das Buch mit rund 100 verschiedenen, ausführ-lichen Beschreibungen einzelner, vielfach vergessener Beerenarten und –sorten, welche in Spezialbaumschulen und –gärtnereien aber wieder vermehrt werden und für jeden erhältlich sind. 160 Seiten. € 23,90

´Gärten ohne Gift´:
Ing. Christian Kubik; Gesunde Pflanzen – gesund erhalten. Das Wissen um die biologischen Zusammenhänge im Garten hilft einfach und ohne Einsatz von Chemiekeulen Pflanzen gesund zu erhalten und mit natürlichen Mitteln gegen Schädlinge und Krankheiten vorzugehen. 128 Seiten. € 19,90

´Dächer begrünen´:
Gernot Minke; Planung, Ausführungsweise und Praxistipps. Grüne Dächer sind nicht nur schön anzusehen. Sie bilden wertvolle Biotope in der Stadt, verbessern die Luft und bieten erhebliche bautechnische und bauphysikalische Vorzüge. Sie kühlen im Sommer, wärmen im Winter und verlängern die Lebensdauer des Daches, so dass sie aus ökologischer und ökonomischer Sicht gleichermaßen interessant sind. 94 Seiten. € 12,95

´Naturkeller´:
Claudia Lorenz-Ladener; Kühlen ohne Strom: Die meisten Keller sind zu warm und zu trocken, um Obst und Gemüse frischhalten zu können. Einen Ausweg bietet der richtig angelegte Naturkeller. In diesem Buch wird nicht nur ausführlich und anhand vieler Beispiele beschrieben, wie Keller mit Naturkühlung gebaut sein müssen, sondern auch, wie aus einem Hauskeller nachträglich ein für die Obst- und Gemüse-lagerung geeigneter Raum entstehen kann. Mit einer Übersicht über die Klimabedingungen für eine erfolg-reiche Frischlagerung und Haltbarkeitsgrenzen der einzelnen Gemüse- und Obstarten. 140 Seiten. € 19,90

´Holzbacköfen im Garten´:
Claudia Lorenz-Ladener; Der Backofen im Freien erlebt eine Renaissance, nicht nur, weil darin wohlschmeckendes Holzofenbrot gebacken werden kann. Wie die ge-schichtliche Einführung zeigt, haben sich die Ofenformen und Backtechniken von Stein- oder Lehmbacköfen in den letzten eintausend Jahren nur wenig verändert. Schwer-punkt des Buches sind detaillierte Bauanleitungen vom einfachen, in wenigen Stunden zu realisierenden Lehm-ofen bis zum gemauerten Brotbackhäuschen. Mit vielen praktischen Erfahrungen und Ratschlägen für den Selbst-bau sowie pfiffigen Tipps und Rezepten für alle, die einen freistehenden Holzbackofen im Garten selbst bauen wollen. 125 Seiten. € 15,90

´Garten – kurz&gut´
eine Ratgeberreihe von ‚Natur im Garten’; mittlerweile sind mehr als 30 verschiedene Bücher erschienen. Jedes einzelne sehr wertvoll für naturliebende Menschen. In der Baumschule wartet ein ausgewähltes Sortiment dieser Serie auf Sie.

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PFLANZEN-SCHUTZ

Anwendung laut Gebrauchsanleitung direkt an den Produkten, wir beraten Sie gerne vor Ort in unseren Betrieben!

BIO-EU: d.h. Zulassung für ökologischen Landbau gemäß EG-Öko-Verordnung.

Neudosan – Obst & Gemüse Schädlingsfrei: Wirkstoff Kaliseife, zur gezielten Bekämpfung von saugenden Insekten und Spinnmilben im Freiland und unter Glas, BIO-EU. 250ml € 8,99

Spruzit Schädlingsfrei: Wirkstoffe Pyrethrine, Rapsöl, breites Wirkungsspektrum gegen saugende und beißende Insekten im Freiland, unter Glas und Innen, BIO-EU. 250ml € 12,49

Neem Plus Schädlingsfrei: Wirkstoff Azadirachtin (Neem) uns Rapsöl, Kontakt- und Fraßinsektizid gegen Blattläuse, Schildläuse, Woll- und Schmierläuse, Spinnmilben, Thripse und Weiße Fliegen, BIO-EU. 200ml € 12,99

Promanal Neu Austriebspritzmittel:  Paraffinöl ohne weitere Zusätze zur Austriebspritzung gegen Wintereier von Spinnmilben und anderen Schädlingen und gegen Schädlinge wie Schildläuse, Wollläuse und Spinnmilben an Zierpflanzen, BIO-EU, 500ml. € 11,99

Fungisan Rosen - und Gemüse - Pilzfrei: Wirkstoff Azoxystrobin, gegen Pilzkrankheiten wie Kraut- und Braunfäule, Kohlschwärze, Weißer Rost, Echter und Falscher Mehltau sowie Samtfleckenkrankheit an Rosen, Zierpflanzen und Gemüse. 16ml € 11,99

2in1 Rosenschutz: Kombipack aus Spruzit Schädlingsfrei und Fungisan Rosen-Pilzfrei, Produkte sind untereinander mischbar. 100ml + 8ml. € 13,49

Gärtner Exclusiv Schneckenkorn BIO: Wirkstoff Eisen-III-Phosphat, gegen Nacktschnecken an Salat, Gemüse, Zierpflanzen, Erdbeeren, schont Nützlinge, keine Gefahr für Haustiere, BIO-EU. 500g € 7,50

Loxiran-S Ameisenmittel: Wirksstoff Pyrethrine, Sreu- und Gießmittel zur sicheren und schnellen Ameisenbekämpfung, bienengefährlich. 400g € 8,29

Bio-Baumanstrich: Kalkdünger zum Weißen und Pflegen von Obstbäumen,… aus hochwertigem Gesteinsmehl, Kräuterextrakten und Kalk, sowie Eisen und Magnesium, Gebinde 2 ltr.  € 12,49

VEREDELUNGS-ZUBEHÖR
Die aktuellen Preise entnehmen Sie bitte unserer derzeit gültigen Preisliste.

Veredelungsbänder: 140 x 6 mm und 200 x 6 mm
Drahtetiketten: 100 x 18 mm
Wundverschlussmittel Lac-Balsam: Gebinde zu 150g, 385g, 1 kg
Kopuliermesser, Okuliermesser: Klinge ca. 6cm, ca. 75g, geschmiedete Klinge mit Handabzug, Messingeinlagen; auch für Linkshänder erhältlich.
Baumschere Felco 2: der Klassiker unter den Profischeren, Allrounder, Baum-, Reb- und Gartenschere, Hochleistungsmodell, die meistverkaufte Felco weltweit, 21,5cm, 240g
Baumschere Felco 6:
die Profischere für kleine Hände, die sgn. ‚Damenschere’, kompakt, effektive Hebelwirkung, kurze Klinge, starke Schnittleistung, 19,5cm, 210g
Baumschere Felco 8:
die ergonomische Gartenschere, Griff-Form mit abgewinkeltem Schneidkopf für bequemen Schnitt, verbesserte Hebelwirkung, 21,0cm, 245g
Baumschere Felco 9:
wie vorige, jedoch für Linkshänder, 21,0cm, 245g
Baumschere Felco 11:
Nachfolgerin der klassischen Felco 2, Klinge und Klingenkörper schmaler, Gegenklinge auswechselbar, 21,5cm, 230g
Taschen-Klappsäge Felco 600:
Astsäge für bis zu 10cm Durchmesser, extrem scharf, mit ziehendem Schnitt, Blattlänge 16cm
Baum- und Astsäge Felco 611:
Profisäge, wie vorige, mit stabilem Holster-Etui, gesamt 53cm, Blattlänge 33cm



BIO-DÜNGER

Biofert: organischer Biodünger auf rein pflanzlicher Basis, universell einsetzbar – www.biofert.at
Weitere Bio-Dünger sind direkt in der Baumschule erhältlich.

Obstbaumpflanzung

OBSTBAUMPFLANZUNG (von wurzelnackten)

(Pflanzanleitung zur Verfügung gestellt von Andreas Vogler – Umweltpreisträger des Landes NÖ von 1995)

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Der richtige Standort: Obstbäume sind für einen geschützten, sonnigen und humosen, guten Standort dankbar.

Apfel:
Grundsätzlich gute Böden, nicht zu trocken, aber auch nicht nass.
Birne:
Geschützte, warme Lagen, der Boden sollte tiefgründig, humos und nicht zu trocken sein.
Zwetschke:
Eher feuchtere bis feuchte Böden.
Kirsche:
Warme, sonnige, höhere Hanglagen. Nicht für Tallagen (Bachnähe, wo Frostseen entstehen!) Unbedingt Staunässe im Wurzelbereich vermeiden.

 

1) Pflanzung: Am besten gleich nach Kauf durchführen. Baum kann auch bis 24 h in Wasser gestellt werden. Ansonsten sollte man die Baumwurzeln in Erde „einschlagen“.

2) Grube ausheben: Je größer um so besser, da Wurzeln besser wachsen können.

3) Pflock einschlagen: Vor der Pflanzung Pflock einschlagen, sonst Wurzelschäden!

4) Wurzelschnitt: Wurzeln vor der Pflanzung glatt anschneiden.

5) Pflanzung: Baum in Grube zu Pfahl stellen, und mit lockerer Erde auffüllen. Achtung! Veredelungsstelle muss mind. 10 cm über dem Boden sein! Sonst Krankheiten.

6) Anbinden: Mit breitem dickem Band in 8er Schleife anbinden. Verbissschutz anbringen.
Angießen: Gießmulde formen, und mit mind. 20 Liter Wasser angießen, damit sich die Erde gut an die Wurzeln anschlemmt und keine Hohlräume entstehen.

7) Pflanzschnitt: 3-5 Leitäste (Seitenäste) auf gleicher Höhe (Saftwaage) einkürzen. Immer auf ein Außenauge schneiden, damit der Ast hinaus wächst, und sich eine breite Krone ergibt. Leitäste können ruhig bis zur Hälfte eingekürzt werden. Den Mitteltrieb ca. 10-20 cm länger belassen. Zu steile Äste herabbinden oder abspreizen, damit keine Konkurrenz zum Mitteltrieb entsteht.

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Pflanz-, Pflegeanleitungen

PFLANZ-, PFLEGEANLEITUNGEN

 
Eine weitere ausführliche Pflanz- und Pflegeanleitung in Form einer 16seiti-gen Broschüre erhalten Sie auf Wunsch
bei jeder Lieferung/jedem Einkauf oder steht für Sie auf unserer Internetseite zum Herunterladen bereit.


Pflanzanleitung für Weinreben:

Grundsätzlich gleich wie die Pflanzanleitung für Bäume und Gehölze. Allerdings mit einem gravierenden Unterschied: die Veredelungsstelle der Weinreben, meist mit Wachs überzogen, muss so tief gepflanzt werden, dass diese nur ca. 4cm über dem Bodenniveau ist.

Zum Schnitt ist noch zu sagen, dass man, sollte die Rebe eine Pergola oder Wand begrünen, so gut wie nicht schneiden muss, außer evtl. störender oder vertrockneter Triebe. Wenn man vor allem wegen der Trauben anpflanzt, ist ein jährlicher Schnitt aber unerlässlich, um qualitativ hochwertige Trauben zu erhalten. Der Standort und die Düngung spielen dabei auch eine große Rolle.

Pflanzanleitung für Rosen (wurzelnackt): sofort pflanzen!!!

  1. Rosen nach Erhalt mindestens zwei Stunden in Wasser stellen, damit sich die Wurzeln vollsaugen können.
  2. Sonnigen Standort wählen, Pflanzloch tief genug ausheben und Sohle lockern.
  3. Triebe auf 3-4 Augen (10-20 cm) einkürzen, Wurzeln anschneiden.
  4. Pflanze einsetzen, dabei Wurzeln nicht umknicken. Die Veredelungsstelle muss ca. 3 cm unter dem Erdniveau sein.
  5. Gut einwässern, dann mit Erde bis zu den Triebspitzen anhäufeln, erst im Frühjahr bzw. bei Frühjahrspflanzung nach vier Wochen Triebe freilegen.

Pflanzanleitung für Rosen im Container:

  1. Pflanze ins Wasser stellen. Pflanzgrube ausheben, mindestens dreimal so groß wie der Container.
  2. Pflanze aus dem Topf nehmen. Randwurzeln nur bei dicht durchwurzeltem Topfballen leicht aufreißen.
  3. Topfballen so in die Pflanzgrube stellen, dass bei veredelten Rosen die Veredelungsstelle mindestens 3 cm unter das Erdniveau kommt, Erdreich einfüllen und festtreten, Gießrand machen und kräftig einschlämmen.

Pflanz- und Pflegeanleitung für Clematis: siehe beim Sortenangebot Seite 104

Pflanzanleitung für Bäume und Gehölze (wurzelnackt): sofort pflanzen!!!

  1. Pflanzen nach Erhalt in Wasser stellen, damit sich die Wurzeln vollsaugen können.
  2. Wurzeln und Triebe leicht einkürzen, Pflanzloch so ausheben, dass die Wurzeln genügend Platz haben.
  3. Baum oder Strauch in die Pflanzgrube stellen und mit Erde auffüllen und festtreten. Die obersten Wurzeln sollen höchstens 5 cm unter dem Erdniveau sein. Gießrand machen und kräftig wässern.

Pflanzanleitung für Bäume und Gehölze im Container:

  1. Pflanze in Wasser stellen. Pflanzgrube ausheben, mindestens dreimal so groß wie der Container.
  2. Pflanze aus dem Topf nehmen. Randwurzeln nur bei dicht durchwurzeltem Topfballen leicht aufreißen.
  3. Topfballen in die Pflanzgrube stellen, Erdreich einfüllen und festtreten, so setzen, dass der Topfballen gleich hoch mit dem Erdniveau ist. Gießrand machen und kräftig einschlämmen.
  4. Bäume und größere Gehölze an einem Pfahl mit breitem Band in 8er-Schleife befestigen, diesen schräg einschlagen (nicht durch den Wurzelballen).

Pflanzanleitung für Bäume und Gehölze mit Ballen:

  1. Pflanzgrube ausheben, mindestens dreimal so groß wie der Ballen.
  2. Ballen in die Pflanzgrube stellen, Ballenverknotung aufschneiden, aber nicht entfernen.
  3. Erdreich einfüllen und festtreten, nicht zu tief setzen, sondern so, dass der Ballen etwa 1-2 fingerbreit unter dem Erdniveau ist.
  4. Gießrand machen und kräftig einschlämmen.
  5. Bäume und größere Gehölze an einem Pfahl mit breitem Band in 8er-Schleife befestigen, diesen schräg einschlagen, aber nicht durch den Wurzelballen.

Pflanzanleitung für Moorbeetpflanzen:

Moorbeetpflanzen lieben alle sauren Boden, daher ist es notwendig, die Pflanzerde mit Nadelstreu, Torf oder Moorerde zu vermischen. Die Pflanzstelle soll leicht vertieft liegen, damit sich in ihr das Regenwasser sammeln kann. Alle Moorbeetpflanzen das ganze Jahr über gut wässern. Sonst wie Gehölze im Container.

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