Laubgehölze Q-Z

Quercus robur – Stieleiche: mächtiger, 30-40m hoher, bis 800 Jahre alter, dann oft knorrig-er, unregelmäßiger Baum, mit lederartigem -6lappigem Laub, tiefrissige Rinde, lang haftende Blätter, Eicheln wichtiges Wildfutter, gelbe Herbstfärbung, bildet Pfahlwurzel, liebt tiefgründigen, kalkhaltigen Boden.

Quercus robur Fastigiata – Säulen-Eiche: 15-20m hoher, starkwachsender, schmal kegel-förmiger, dicht verzweigter Baum mit straff auf-rechten Trieben, schöne, gelbe Herbstfärbung.

Quercus rubra – Roteiche: bis 30m hoher, breit ausladendender, lockerer Baum, Blätter sehr groß - bis 20cm lang, Herbstfärbung von braunrot über hellorange bis scharlachrot.

Rhamnus catharticus – Gemeiner Kreuz-dorn: 4-6m hoher, locker und sparrig verzweig-ter Strauch mit verdornenden Kurztrieben, Blät-ter eiförmig-elliptisch, erbsengroße, giftige, schwarze Beeren, anspruchslos.

Rhamnus frangula – Faulbaum, Pulverholz: 2-5m hoch, eiförmige, längliche Blätter, unscheinbare Blüten, erbsengroße, erst rot, dann schwarze giftige Früchte, schatten-verträglich, auch für nasse, anmoorige Böden.

Rhamnus frangula Asplenifolia – Geschlitztblättriger Faulbaum: 1,5-2m, ausgefallene Form mit schmalen lineallanzett-lichen, fadenförmigen, dunkelgrünen Blättern und gelber Herbstfärbung, kompakt wachsend.

Rhamnus frangula Fine Line® - Farn-blättriger Säulen-Faulbaum: Säulenförmig wachsende Form, mit schmalen lineallanzett-lichen, dunkelgrünen Blättern und auffallender gelber Herbstfärbung, attraktive Pflanze für verschiedenste Aufgaben, gesund und winterhart.

Rhodotypos scandens – Scheinkerrie: bis 2m hoch, reinweiße, 4-5cm große einfache Blüten im Mai/Juni, die sehr zierenden, glänzend schwarzen, erbsengroßen Früchte halten sich von August-Dezember, liebt schattige Lagen und verträgt Trockenheit.

Rhus aromatica Grow-Low – Duftender Essigbaum: 0,6m hoch und bis 2,5m breit, der junge Austrieb verströmt einen frischwürzigen Duft, orangerote Herbstfärbung.

Rhus thyphina – Essigbaum: bis 5m hoch, oft mehrstämmig, große gefiederte Blätter, Herbstfärbung prächtig orange bis scharlachrot, Fruchtkolben karminrot, bildet oft lästige Wurzelausläufer.

Rhus typhina Laciniata (=Dissecta) – Geschlitztblättriger Essigbaum: bis 3m, fiederschnittige, fast farnartig fein zerteilte Blätter mit bemerkenswert schöner Herbstfärb-ung, geweihähnlicher, bizarrer Wuchs, weibliche Pflanzen bilden kolbenähnliche Früchte.

Ribes alpinum – Alpenjohannisbeere: bis 2m, aufrecht dichtbuschig mit übergeneigten Zweigen, hängende, grünliche Blütentrauben im April/Mai, mit roten, lang haftenden Früchten, sehr schattenveträglich.

Ribes aureum – Goldjohannisbeere: bis 2,5m, streng aufrecht wachsend, mit gelben, nach Nelken duftenden, hängenden Blütentrau-ben im April/Mai, frühe, interessante, hellgelb-orange-violette Herbstfärbung.

Ribes divaricatum – Wilde- Amerikanische Stachelbeere: bis 3m hoch werdender, stark dornig bewehrter Strauch mit grünlichpurpurnen Blüten im Mai, Früchte 1cm dick und dunkelpurpurn bis schwarz gefärbt, besonders als Vogelschutzgehölz geschätzt.

Ribes nigrum – Schwarze Johannisbeere: bis 1,5m hoch/breit, geriebene Blätter aromatisch duftend, Blüte grünlich, rötlich-weiß in hängenden Trauben im April/Mai, essbare, runde, schwarze Beeren, Vogelnährgehölz.

Ribes sanguineum King Edward VII - Blutjohannisbeere: bis 2 m hoch, aufrecht, große Blütentrauben tief-dunkelrot im April, mit Forsythia gepflanzt ein ganz besonderes Blütenschauspiel.

Robinia pseudoacacia – Gemeine Robinie, Scheinakazie: bis 25m, Krone locker, stark dornige Zweige, spät austreibend, sattgrüne, im Herbst gelbe Fiederblätter, stark duftende, weiße Blüten in hängenden Trauben, im Juni, ausgezeichnete Bienenweide.

Robinia pseudoacacia ´Umbraculifera´ - Kugelakazie: 4-6m hoch, je nach Veredelungs-höhe, langsam und dicht wachsende Kugelform, keine Dornen und Blüten, kalkhold.

Rubus fruticosus – Gemeine Brombeere: heimische Schlingpflanze und Bodendecker, woraus unsere heutigen Fruchtsorten entstanden sind, mit langen, stark bewehrten Trieben, benötigen vollsonnigen Standort, Früchte reifen folgernd im Spätsommer-Herbst.

Rubus idaeus – Waldhimbeere: heimischer Halbstrauch, Früchte rot, samtig, saftig, schmackhaft, die jedes Jahr austreibenden Wurzelschösslinge tragen im 2. Standjahr, abgetragene Ruten sterben ab, verträgt auch etwas Schatten.

Rubus odoratus – Zimt-Himbeere: 1-2m hoch, mit duftenden, purpurrosa Blüten und sehr großen, dekorativen Blättern, ausläuferbildend.

Rubus spectabilis Olympic Double – Rosenbrombeere, Lachsbeere: 1m hoch, Varietät der nordamerikanischen Lachsbeere, leuchtend rote, stark gefüllte Blüten im Juni.

Salix alba – Weiß- od. Kopfweide: Baum oder Großstrauch, bis 20m hoch, Krone breit-rund, Pioniergehölz, bestandsbildend auf feuchten und auch noch an trockenen Standorten.

Salix alba Tristis – Trauerweide: bis 15m hoher, breitkroniger Baum mit fadenartig herabhängenden,goldgelben Zweigen, schmal lanzettliche, hellgrüne Blätter, tiefer pflanzen als die meisten anderen Gehölze.

Salix aurita – Öhrchenweide: aufrecht- bis breitwüchsig, 0,5-1,5m hoch/breit werdend, jun-ge Triebe dunkel, kalkfliehend, Pioniergehölz.

Salix babylonica (=matsudana) Tortuosa – Zick-Zack-Weide: kleiner 6-8m hoher, breit aufstrebender Baum mit korkenzieherartigen Zweigen, Blätter schmal lanzettlich, für Einzel-stellung, große Pflanzgefäße, Binderei und Dekoration.

Salix balsamifera Mas – Gelbe Stein-Weide: bis 1,5m hoch, stark verzweigt, spitze Blätter, stark duftend, robustes Pioniergehölz.

Salix caprea – Salweide: Großstrauch oder Kleinbaum, meist mehrstämmig, bis 6m hoch, wertvolle Bienenweide, Pioniergehölz, das „wilde“ Palmkätzchen.

Salix caprea Mas - Echte veredelte Salweide, Palmkätzchen: 3-5m hoch, sehr große, silbriggraue Kätzchen, zur Treiberei geeignet, Bienen- und Vogelfutter.

Salix caprea Silberglanz – Adventweide: zierlicher wachsend als die Art, sehr frühblühen-de Sorte, die Schuppen der 5cm langen, silbrigen Kätzchen fallen bereits im Dezember, ergibt guten Kontrast zu den dunkelrotbraunen Zweigen.

Salix cinerea – Aschweide: 3-5m hoher, sparriger, breitwüchsiger, fast halb-kugelförmiger Strauch, männliche Kätzchen eiförmig im April/Mai, orange-gelb, Pionier-gehölz für feuchte, nasse, saure Standorte, eher kalkfliehend, Vogelschutzgehölz, Bienenweide.

Salix daphnoides – Reifweide: Kleinbaum, oft mehrstämmig, straff aufrecht mit ovaler Krone, bis 7m hoch und 4m breit, lanzettliche Blätter, kalkhold, Pioniergehölz, Nutzpflanze für Korbbinderei.

Salix elaeagnos – Lavendelweide: strauchartig bis 8 (14)m, mit schmalen, lanzet-tlichen, bis 12cm langen Blättern, schlanke, gekrümmte Kätzchen im Apri/Mai, bevorzugt feuchte, wechselfeuchte, meist kalkhaltige Böden.

Salix erythroflexuosa – Lockenweide: kleiner, langsam wachsender Baum, eigenartig gedrehte, auffallend goldgelbe Triebe, weitbogig überhängend, die Blätter sind auch oft ineinander gedreht.

Salix fragilis – Knackweide: krumm wachsender, meist mehrstämmiger Baum, bis 8m hoch, lange lanzettliche Blätter, mäßig sauer bis neutral, Pioniergehölz, Zweige spröd, leicht brechend (Name!).

Salix hastata Wehrhahnii – Engadin-weide: im Alter höchstens 1,5m hoch, rotbraune Zweige mit perlschnurartig angeordneten, silberweißen Kätzchen, besonders für Steingärt-en geeignet.

Salix helvetica – Schweizer Gebirgsweide: flachwachsender Zwergstrauch mit kleinen, weißfilzigen Blättern, im März voller Kätzchen, bis 0,5m hoch.

Salix himalaya – Himalaya-Weide: viel-triebig, bis 6m, kann durch Schnitte kleiner gehalten werden, Blätter 5-7cm, dunkelgrün.

Salix incana – Grauweide: strauchartig, bis 8m, Zweige im Austrieb grau, besonders für feuchte, saure Böden geeignet, Pionierpflanze.

Salix lanata – Woll-Weide: niedriger, bis 1m hoch werdender Zwergstrauch, mit dicht weißwollig behaarten Ästen, die bläulichen Blätter sind beidseitig dicht mit seidigen, langen, weißen Haaren bedeckt, aus Nordskandinavien.

Salix pentranda – Lorbeerweide: Baum bis 20m hoch, manchmal Strauch, Stamm dunkel-grau,Blätter bis 8cm lang, glänzend, balsamisch duftend, späte Blütezeit, weibliche Kätzchen 2-3cm lang, männliche 4-12cm, zylindrisch.

Salix purpurea – Purpurweide: 2-5m hoch werdender, dichter Strauch mit feinen rotbraun-en, überhängenden Trieben, eher für kalkhaltige Böden, Pioniergehölz, Vogelfutter, Bienenweide.

Salix purpurea Nana – Kugelweide: Zwergform der vorigen Art, ca. 1,5m hoch/breit, zierliches silbergraues Laub und rotbraunes Holz, Herbstfärbung intensiv braunrot.

Salix repens argentea – Silber-Zwerg-Weide: 60-80cm hoch, niederliegender Wuchs mit weißgraufilzigen Trieben, Blätter bleibend weißgrau behaart, trockenresistent.

Salix rosmarinifolia – Rosmarinweide: 0,5-1m hoher Kleinstrauch, lineallanzettliche, bis 5cm lange Blätter, unten grauseidig behaart, für feuchte, humose und auch trockene Böden.

Salix smithiana – Küblerweide: (Salix caprea x Salix viminalis), bis 5m hoch, mit steif-en, langen Trieben und großen Kätzchen, wichtige Bindeweide, Boden sauer bis neutral.

Salix triandra – Mandelweide: 2-4m hoher, schnell- und hochwüchsiger Großstrauch oder Kleinbaum, Borke in dünnen Platten ablösend, lanzettliche Blätter, häufig gekrümmte, gelbe Kätzchen, Weide für Korbflechterei.

Salix udensis (=sacchalensis)Sekka – Drachenweide: bis 4m hoher, sehr breit und locker wachsender Strauch mit gewundenen Trieben mit bis zu 5cm breiten Verbänderungen, dicht mit kleinen, silbrigen Kätzchen besetzt, dekorativer Vasenschmuck.

Salix viminalis – Hanfweide, Korbweide: bis 8m hoch, Blätter schmal lanzettlich, 15-20cm lang, Rinde enthält hohen Anteil an Gerbsäure (11,9%), Pioniergehölz, Bindeweide, bekannte „Kopfweide“.

Sambucus nigra – Schwarzer Holunder: bis 5m hoch, weiße Blüten in Schirmrispen im Juni, kleine schwarzviolette Beeren mit viel Vit-amin A, B und C, Früchte erst nach dem Kochen genießbar, Blätter und Rinde giftig, Heilpflanze. Fruchtsorten siehe unter Obstgehölze.

Sambucus nigra Aurea – Gelber Holunder: wie vorige Art, jedoch mit hellgrün-gelben Blättern.

Sambucus nigra Black Lace® – Geschlitzt-blättriger Rotlaubiger Holunder: Blätter konstant tief dunkelrot, stark geschlitzt, wunderschöne, bis 15cm breite, rosa leuchtende Blütendolden, nach Zitrone duftend, im Mai/Juni, Blüten und Früchte verwertbar.

Sambucus nigra Black Beauty® – Rot-laubiger Holunder: wie die Art, Belaubung das ganze Jahr über glänzend dunkelbraunrot, in sehr schönem Kontrast zu den rosa, nach Zitrone duftenden, Blütendolden, violettschwarze Beeren, eine Zierform, die wirtschaftlich genauso verwertet werden kann, wie die anderen Sorten, sehr gesund und frosthart, bis 3m hoch.

Sambucus nigra Laciniata – Geschlitz-blättriger Holunder: D, bereits um 1650 entdeckt, nur bis 3m, Blätter tief eingeschnitten, sehr filigran wirkend, im Juni/Juli creme-weiße, essbare Schirmrispen, Beeren schwarz, saftreich.

Sambucus nigra Variegata – Gelbbunter Holunder: wie die Art, jedoch sehr attraktiv mit ihren gelbgrün panaschierten Blättern, Blüten und Früchte ebenfalls verwertbar.

Sambucus racemosa – Traubenholunder: bis 3m hoch, strauchartig, Blüten in aufrechten, kegelförmigen Rispen, weißlichgrün von April-Mai, Früchte rot, klein, in hängenden Trauben, Fruchtfleisch verwertbar, Steinkerne giftig, Boden sauer bis schwach sauer, Vogelnist- und Vogelnährgehölz.

Sambucus racemosa Sutherland Gold – Goldblatt-Traubenholunder: wie die Art, jedoch mit hellgrün-gelben Blättern.

Sheperdia argentea – Silber-Büffelbeere:

auch Büffel-Johannisbeere genannt, ein sparriger dorniger Strauch mit über 3m Höhe, Blätter sind silbrig behaart, recht schmal, Blütezeit vor dem Osterstrauch gutes Bienennährgehölz, Früchte wurden schon von den Indianern ver-wertet, sind orange bis tiefrot, ca. erbsengroß, haben ein angenehm säuerliches Aroma, reich an Vitamin C und reifen im Spätsommer, aber erst nach den ersten Frösten süßer und damit genießbar, für Soßen, Gelee, Marmelade und getrocknet hervorragend zum Müsli.

Sorbaria sorbifolia – Fiederspiere: bis 2m hoch, ausläuferbildend, mit bis zu 30cm langen unpaarig gefiederten Blättern und weißen Blüten in aufrechten Rispen im Juni/Juli.

Sorbaria sorbifolia Sem – Fiederspiere: wie vorige, jedoch nur bis 1m hoch und die Blütezeit ist im Juli/August.

Sorbus aria – Mehlbeere: 8-10m hoher Baum, mit aufrechter, kegelförmiger Krone, Blätter unterseits schneeweißfilzig, Früchte rot in Dolden, kalkhold.

Sorbus aucuparia – Eberesche: 6-8 (12)m hoch, aufrecht wachsend, oft mehrstämmig, mit gefiederten Blättern und weißen Blütendolden im Mai, erbsengroße Früchte im Herbst korallen-rot, schöne Herbstfärbung, Pioniergehölz. siehe auch unter Obstgehölze.

Sorbus aucuparia Fastigiata – Säulen-Eberesche: 5-7m hoher, ziemlich langsam wachsender mit strenger, schmal kegelförmiger Krone, mit steifen, dicken Zweigen, Blätter und Früchte etwas größer als die Art, früh tragend.

Sorbus aucuparia Joseph Rock – Gelbfrüchtige Eberesche: straff aufrecht bis 9m wachsende Selektion, Blätter gefiedert zu 15-19, schmal, länglich, im Herbst rot oder orange bis purpurn, Früchte rahmgelb, später bernsteinfarben.

Sorbus decora – Schmuck-Eberesche: selten bis 10m hoch, Früchte sehr groß und zahlreich, eine der zur Zeit wertvollsten Arten.

Sorbus hupehensis – Weiße Ziereber-esche: höchstens 8m hoch werdender Strauch mit bis 12cm großen, gelblichweißen Blütenständen, aus denen weiße Beeren, die rosa überlaufen sind, entstehen.

Sorbus koehneana – Strauch-Eberesche: aufrecht wachsender, 3-5m hoher Strauch mit gefiederten Blättern, die sich im Herbst braun-violettrot verfärben, Blüten von Mai-Juni in ca. 8cm breiten Dolden, weiße, kugelige Früchte an roten Stielen.

Sorbus serotina (=commixta Serotina) – Mahagoni-Eberesche: bis 8m hoher, verkehrt pyramidal wachsender Kleinbaum mit glänzend dunkelgrünen, gefiederten, im Herbst sehr schönen, braun- scharlachroten Blättern, erbsengroße, scharlachrote Früchte in Dolden.

Spiraea arguta – Brautspiere: 1,5m, dünn verzweigter, kompakter Strauch mit weißen Blütenrispen im April, hellgelbe Herbstfärbung.

Spiraea billiardi Triumphans – Kolben-spiere: bis 2m, mit lebhaft purpurrosa Blüten in ca. 20cm langen, breit kegelförmigen, aufrechten Rispen im Juli-September, ausläufertreibend.

Spirea bumalda Froebelli – Frühlings-spiere Froebelli: ca. 1m hoch, im Austrieb braunrot, Blüten dunkelpurpurrot in großen, endständigen, verzweigten Doldentrauben.

Spirea cantoniensis Lanceata – Spier-strauch Lanceata: bis 1,5m hoher, geschlos-sener Strauch mit überhängenden Zweigen, lanzettliche, bläulichgrüne Blätter, Blüten gefüllt, schneeweiß, im April/Mai.

Spirea nipponica Snowmound – Strauch-spiere Snowmound: unterscheidet sich von der Art durch etwas niedrigeren und kompakter-en Wuchs, wird gut 2m hoch, später blühend als die anderen Frühjahrssorten im Juni/Juli, weiß und überreich.

Spiraea thunbergii – Gras-Spiere: knapp 1,5m hoch, dichtbuschig, feintriebig, schmale hellgrüne Blätter, im Herbst gelb, reinweiße Blüten in Dolden im April/Mai, eignet sich auch zur Treiberei.

Spirea thunbergii Fujino Pink – Frühlingsspiere Fujino Pink: knapp 1,5m hoch, aufrechter, dichtbuschiger Strauch mit schmal lanzettlichen Blättern, gelbe Herbstfärbung, Blüten weiß mit rosa Anflug, in Dolden,im April/Mai, zur Treiberei geeignet.

Spiraea vanhüttei - Prachtspiere: 2,5m hoch, überhängende Zweige, weiße Blütendold-en im Mai/Juni, sehr schnittverträglich.

Siehe auch unter Bodendecker.

Staphylea pinnata – Heimische Pimper-nuss: ca. 3m hoch, glockige Blüten im Mai, weiß-gelblichweiß, duftend, im Herbst aufgeblasene Fruchtkapseln mit essbaren, süsslichen, nussartigen, braunen Samen.

Staphylea colchica – Kolchische Pimpernuss: bis 4m hoch, sonst wie vorige.

Styrax obassia – Storaxbaum, Obassia: Solitärstrauch, große, frischgrüne, fast kreisrunde bis obovate Blätter, Blüten im Mai/Juni, wohlriechend, in ca. 10-20cm langen, nickenden Trauben, im Herbst 2cm große, eiförmige Früchte, 4-7m hoch.

Symphoricarpus racemosa – Schnee-beere: etwa 2m hoch werdender, straff aufrechter Strauch mit kugeligen, weißen Beeren, Vogelnährgehölz.

Symphoricarpus dorenbosii Magic Berry – Amethystbeere: kompakt bis 1m hoch, mit lila-magentaroten Beeren, sonst wie vorige.

Siehe auch unter Bodendecker.

Syringa chinensis Saugeana – Königs-Flieder: aufrechter Strauch, 3-5m hoch, mit locker überhängenden Zweigen, Blüten lilarot im Mai/Juni, sehr empfehlenswerte Sorte mit intensiver Blütenfarbe.

Syringa josikaea - Ungarischer Flieder: 3-4m hoher, dichtbuschiger Strauch, breit elliptische, bis 12cm lange Blätter, dunkel-violette, duftende Blüten in 10-20cm langen, schmalen Rispen, im Mai/Juni.

Syringa komarowii reflexa – Bogen-Flieder: bis 4m, Knospen leuchtendkarmin, Blüten außen weinrot, innen weißlich in überhängenden Rispen.

Syringa meyeri Palibin – Zwerg-Flieder: kompakt bis 1m, dichtbuschig mit duftenden Blüten in kleinen, zahlreichen Rispen im Juni, Knospen purpurrot, aufgeblüht weißlichrosa, im Herbst nachblühend.

Syringa microphylla - Herbstflieder: schwachwüchsig bis 1,5m hoch, Blätter rundlich eiförmig, 1-4cm lang, Blüten in 4-7cm langen rosaroten, duftenden Rispen von Mai-Oktober.

Syringa patula Miss Kim – Zwerg-Flieder: 1,5m hoch, dichtbuschig, kleinblütig, mit purpurroten Knospen, aufgeblüht eisblau und weiß im Verblühen, stark duftend.

Syringa Preston Hybriden – Juniflieder: werden 1,5-2,5m hoch, haben große, geaderte Blätter, blühen Ende Mai/Juni, intensiv duftend, lange Blütenrispen, verschiedene Sorten.

James MacFarlane: höher wachsend als die anderen Sortern, Blüten dicht, kräftig rosafarben;

Redwine: lange Blütenrispen in karminrosa, Knospen dunkler;

Isabella: Blütenrispen breit, aufrecht, lilarot, innen heller;

Nocturne: Blütenknospen dunkelviolettrot, dann violettrosa;

Royalty: fliederfarben, violettblau.

Syringa swegiflexa – Perlen-Flieder: bis 4m, breit elliptische, bis 15cm lange Blätter, Blüten in der Knospe weinrot, später zartrosa, in prächtigen langgestreckten Rispen im Juni/Juli.3-4m hoch.

Syringa vulgaris – Gemeiner Flieder: bis 5m hoch, aufrecht wachsend, Blütenrispen in lila variierend, von Mai-Anfang Juni.

Syringa vulgaris Hybriden - Edelflieder: 2-3m hoch, Blütezeit Mai/Juni, wurzelechte Pflanzen aus Gewebekultur, verschiedene Sorten.

Andenken an Ludwig Späth: großblumig, einfach, dunkel-purpurrot, große Rispen;

California Rose: rosa-violett, einfach, Blüte 1 Woche vor den anderen Edelsorten;

Charles Jolly: dunkelrot gefüllt;

Le Page: weiß, gefüllt;

Mme. Lemoine: weiß gefüllt, auch zur Treiberei;

President Poincare: dunkellila, gefüllt, große Rispen, stark duftend;

Primrose: pastellgelb;

Sensation: purpurrot, silbrigweiß gerandet;

Weiß: einfach weiß blühend;

Tilia cordata – Winterlinde, Steinlinde: bis 30m hoch, ausladende Krone, herzförmige, hellgrüne Blätter, gelblichweiße Blüten mit starkem Duft, Nutz- und Heilpflanze.

Tilia platyphyllos – Sommerlinde: bis 40m hoch, kegelförmige Krone, gelbliche Blüten, sonst wie vorige.

Ulmus carpinifolia – Feldulme: 20 (-30)m hoch, mit graubrauner, tiefrissiger Rinde, in Wuchs und Blattform sehr veränderlich, Blätter bis 10cm, meist eilanzettlich.

Ulmus carpinifolia Wredei – Goldulme: bis 10m hoch, schmal, straff aufrecht- und langsam wachsend, Blätter breit eiförmig mit welligem Rand, bis 6cm und lebhaft goldfarben.

Ulmus glabra – Bergulme: über 30m hoch, breit ausladender, geradstämmiger Baum, nicht für den städtischen Straßenraum geeignet.

Ulmus glabra Pendula – Hängeulme: Hängeform der vorigen Art, verschiedene Stammhöhen.

Viburnum bodnantense Dawn – Winter-Duftschneeball Dawn: bis 3m hoher Strauch, starke, sparrige Triebe, 3-10cm lange eiförmig-lanzettliche Blätter, in der Knospe tiefrosa, aufgeblüht heller, sehr stark duftend, blüht tlw. bereits im Dezember, der Rest im März.

Viburnum burkwoodi – Oster-Schneeball: 1-2 m hoch, lockerer, sparriger Strauch, Blüten stark duftend, erst zartrosa, dann weiß von April-Mai, liebt eher saure Böden.

Viburnum carlcephalum – Großblumiger Duftschneeball: mannshoher, sommergrüner Strauch mit kräftigem, lockerem Geäst, bis 12cm lange, im Herbst gerötete Blätter, reinweiße, stark duftende Blüten in großen, 13cm breiten, kugeligen Ständen im April/Mai.

Viburnum dendatum Blue Muffin® - Gezähnter Schneeball Blue Muffin: 1-1,5m, kompakt und dichtbuschig, Blätter rundlich-eiförmig, glänzend grün, schöner Kontrast zu den cremeweißen Blütendolden im Mai/Juni, Früchte stahlblau, den Winter über haftend, schattenveträglich.

Viburnum farreri (=fragans) – Duft-Schneeball: bis 3m hoch, straff aufrecht, 4-8cm lang, elliptische Bätter, stark duftende, rosa-weiße Blüten in 3-5cm dichten Rispen im März/-April, erste Blüten häufig schon im Dezember.

Viburnum lantana – Wolliger Schnee-ball: bis 3m, straff aufrecht, runzelige, unterseits behaarte Blätter, weiße Doldenblüten im Mai, Früchte anfangs rot, dann schwarz, ungenießbar, giftig, eher kalkliebend.

Viburnum opulus – Gemeiner Schnee-ball: breit aufrecht, bis 3m hoch mit ahorn-ähnlichen Blättern, Blüte weiß in flachen Schirmrispen, Früchte glänzend rot in häng-enden Dolden, giftig, Vogelnährgehölz.

Viburnum opulus Compactum – Kompakter Schneeball: 1-1,5m hoher, dichtbuschiger, gedrungener Strauch, in der Jugend sehr langsamwüchsig, kleinere Blätter als der Typ, rahmweiße, tellerförmige Schirmrispen in großer Fülle im Mai/Juni, hellrote Früchte.

Viburnum opulus Roseum (=Sterile) - Gefüllter Kugel-Schneeball: bis 4m hoch, unregelmäßig aufgebauter Strauch mit ahornähnlichen Blättern, Blüten gelblichweiß im Mai/Juni, in großen, weißen Blütenbällen, auch zur Treiberei geeignet, schattenveträglich.

Viburnum plicatum Mariesii – Japanischer Etagen-Schneeball: 1,5m, mittelhoher Strauch mit etagenförmig breitaus-ladenden Zweigpartien, Blätter schmal elliptisch, im Herbst dunkelrot bis violettbraun, Blüten reinweiß, umgeben von weißen, sterilen Randblüten, im Mai/Juni.

Viburnum rhytidophyllum – Runzeliger Schneeball: immergrün, 3-4m hoch, starkwachsend, etwas steifästig, große, lanzettliche, runzelige Blätter, rahmweiße, 10-20cm große Trugdolden im Mai/Juni, glänzendschwarze Früchte.

Weigela – Weigelie: können wir in folgenden Sorten anbieten:

Weigela Abel Carriere: bis 4m hoch werdend, große rosa Blüten im Mai, mit Knospen in karminpurpurn, die im Abblühen aufhellen, Schlund gelb, sehr reichblütig und winterhart.

Weigela Bristol Ruby: 2-3m hoch, Blütenknospen und Aussenseiten der Blüten dunkelrot, Kroneninnenseite hellrot, im Juni, häufig Nachblüte im Herbst, beste rote Sorte.

Weigela Candida: ca. 2m hoch wachsend, mit großen, reinweißen Blüten im Juni.

Weigela Eva Rathke: mittelhoch bis 1,5m, langsam wachsend, Blüten im Juni leuchtend dunkelkarmin, sehr zahlreich von Juni bis in den Herbst, beliebte, alte, überreich bühende Sorte.

Weigela Evita: bis 70cm hoher, aufrecht wachsender Zwergstrauch, Blüten entwickeln sich von schwärzlich-roten Knospen zu karmesinroten Blüten in der 1. Junihälfte.

Weigelia florida (-rosea): bis 2,5m hoch/breit, frischgrünes Laub, große, 3cm lange Blüten Mitte-Ende Mai, außen dunkel-, innen hellrosa.

Weigelia florida Giras: bis 3m, eine stärker blühende Auslese von W. florida (-rosea), frischgrünes Laub, große, 3cm lange Blüten Mitte-Ende Mai, außen dunkel-, innen hellrosa.

Weigela florida Nana Variegata: ungefähr 1-1,5m hoch, hübsche, schön gelb gerandete Blätter, im Juni mit mittelgroßen rosa Blüten.

Weigela florida Purpurea: bis 1,5m, dichter Strauch, Blätter tiefbraunrot, guter Kontrast zu den Blüten in dunkelrosa, juniblühend.

Weigela florida Victoria: dicht geschlossen, bis 1m hoch, Blätter breit elliptisch, tief braunrot, Blüten in 4-6er Büscheln, 3cm lang, außen purpurrot, innen purpurrosa, im Juni.

Weigela Lucifer: bis 1,5m hoch, als Solitär- und Heckenstrauch verwendbar, grüne Blätter, große, rote Blüten mit ca. 4cm Durchmesser im Juni, mit konstanter, nicht verblassender Blüte.

Weigela Middendorfiana: bis 1,5m, eine sehr ungewöhnliche Weigelie mit großen, schwefel-gelben Blüten, innen mit orangen Fleck, die Blütenform ist glockenförmig-bauchig, im Juni.

Weigela Red Prince: bis 1,5m hoch, leuchtende, hellrote Blüten im Mai/Juni und stark nachblüh-end im August/September, überreich blühend, nicht verblassend, sehr winterhart.

Weigela Snowflake: bis 1,5m hoher, dichtbu-schiger Strauch mit frischgrüner Belaubung und reinweißer Blüte im Juni.

Weigela Styriaca: etwa mannshoch, mit hell-grünem Laub, Blüten zunächst karminrosa, dann karminrot, mittelgroß, sehr reich blühend.

Xanthoceras sorbifolium – Gelbhorn-strauch: bis 4m, mit gefiederten Blättern, gelbe Herbstfärbung, von Mai-Juni zuerst grüngelbe, später karminrote Blüten in ca. 25cm langen Trauben, kastanienartige Früchte in Kapseln, anfangs Winterschutz geben.

Xanthoxylum simulans – Szechuan-Pfeffer, Zahnweh-Baum, Gelbholz, Stachelesche: 3-5m hoch, starke Hauptäste, mit an der Basis 3cm breiten und noch längeren Stacheln, gelbliche Blüten im Mai, in China als sgn. Szechuan-Pfeffer als Gewürz verwendet, anspruchslos, für undurchdringliche Hecken.

Zelkova serrata –Zelkove: 18-25m hoch und 8-12m breiter Baum mit ausladend, graziösem Wuchs, bis 12cm lange und 5cm breite, ei-längliche, scharf gesägte, zugespitzte Blätter, Herbstfärbung einmalig bronzefarben-rot.