QUITTE – Apfelquitte, Birnenquitte – Cydonia SCHEINQUITTE – Chaenomeles
Apfelquitte aus Leskovac: aus Jugoslawien stammend, Holz frosthart, für rauhere Lagen geeignet, auch freistehend, die Früchte sind dann aber etwas kleiner, große, rundliche, goldgelbe Früchte mit grünlichen Streifen, sehr fruchtbar, bei Pflückreife noch tlw. mit haarigem Filz überzogen, Nachreife 1-2 Wochen.
Champion: Birnenquitte, USA, stellt an Klima und Standort keine all zu hohen Ansprüche, zitronengelb, Fruchtfleisch fest, saftig, stark duftend, 2-3 Wochen nach der Ernte nachreifen lassen.
Cydora: Züchtung von Dr. Jacob aus Geisenheim, klimatisch als besonders robust beschrieben, hochtolerant gegenüber Feuerbrand und Mehltau, zitronen- bis birnenförmige Früchte, leuchtendgelb, mit intensivem Apfelquittenaroma, Reife MX.
Konstantinopler: dürfte aus der Türkei stammen, sehr ähnlich wie ´Leskovac´, die Früchte sind aber als hellgelber einzustufen und bei der Pflückreife ganz glatt, vorherrschender Apfelduft.
Portugiesische Birnenquitte: für wärmere Lagen geeignet, große, leuchtend strohgelbe Früchte, birnenförmig, flaumig behaart, gutes Quittenaroma, Nachreife 1-2 Wochen.
Cido – nordische Zitrone – Chaenomeles variegata - Scheinquitte: wurde in Lettland selektiert, dornenlos, äußerst vitaminreiche, pektin- u. mineralstoffreiche Frucht, grünlich-gelb-gelborange, bis 1,5m hoher und breiter Strauch mit schönen hell-orange-roten Blüten im April/Mai. Preise für Cido finden Sie unter Chaenomeles. Weitere essbare Sorten und Zierformen siehe unter Laubgehölze – Chaenomeles. Reifezeit für alle Quitten: ca. IX-X.
MISPEL, ASPERL
Mespilus germanica: Herkunft Persien, kam schon vor 2000 Jahren über Griechenland nach Europa, schöne, reinweiße, ca. 5cm große Blüten, Früchte braun, erst genießbar, wenn sie Minusgraden ausgesetzt wurden, Geschmack interessant würzig, sehr vitaminreich.
Die Veredelungen von uns stammen von einem etwa 50-60 jährigen Busch in Bad Großpertholz, der in den 80er Jahren einem Bauvorhaben zum Opfer fiel. Seit dem Jahr nach unserer ´Rettungs-kopulation´ hat er jede Saison Früchte gehabt. Eine Bestimmung dieser Sorte hat es bis jetzt noch nicht gegeben, weshalb wir auf der Suche nach einem Namen für diese Mispelsorte sind.
Crataegomespilus dardarii – Weißdornmispel: Gattungsbastard zwischen Weißdorn und Mispel, Blätter, Blüten und Früchte wie bei Mespilus germanica, aber viel kleiner, und mit vielen Stacheln besetzt. Ein weiterer Unterschied ist die schöne rotorange Herbstfärbung im Gegensatz zur gelben Färbung der ´normalen´ Mispel, wird 2-3m hoch, ist ein botanisches Kuriosum. Derzeit nur auf Vorbestellung, da sehr viele Reservierungen.
MARONI – Ess- oder Edelkastanie – Castanea sativa
Die Maroni – Edelkastanie wurde schon von Hildegard von Bingen mit einer breiten Palette von Heilkräften beschrieben. Sie wachsen vor allem in wärmeren Lagen ohne Kaltluftstau und bevorzugen kalkarme Böden. Sie werden bis 15m hoch und haben derbe, gezahnte, 20cm und länger werdende Blätter. Die Fruchtsorten sind nicht so stark wachsend und tragen meist schon im 2.-3. Standjahr. Die Befruchtung erfolgt über Windbestäubung. Um die Ausbildung großer Früchte zu fördern, ist es ratsam, mehrere Sorten zu pflanzen. Die braunen Früchte in der sehr stacheligen Schale sind reich an Eiweiß, Kohle-hydraten und Ballaststoffen. Frühjahrspflanzung ist empfehlenswert. Wildform unter Laubgehölze - Castanea. Folgende Frucht-Sorten bieten wir Ihnen an:
Bouche de Betizac: großfrüchtige Selektion, derzeit liegen noch keine Erfahrungswerte vor.
Doré de Lyon: Sämlingsselektion aus Lyon, veredelt nicht so stark wachsend wie Wildform, Reife früh, A-MX, Fleisch goldgelb, zartsüß.
Eckers Großfruchtige: früh einsetzender Ertrag, mittelgroßfrüchtig, frosthart.
Margit: sehr großfruchtig, mittelspät reif, mit gutem Geschmack und gute Schälbarkeit.
Marietta: großfruchtig, reift mittelfrüh, mit gutem Geschmack und gute Schälbarkeit.
Martina: sehr großfrüchtig, spätreif, mit gutem Geschmack und gute Schälbarkeit.
Marlene: die einzige selbstfruchtbare Sorte, großfrüchtig, spätreif, sehr ertragreich und bringt oft schon im Pflanzjahr erste Früchte, mit gutem Geschmack und guter Schälbarkeit.
WALNUSS – Juglans regia
Es sind ca. 15 Arten in Südeuropa, Ostasien und Amerika bekannt. Sämlingsbäume haben einen sehr großen Standraumbedarf und fruchten erst nach einigen Jahren. Veredelungen benötigen weniger Platz, fruchten früher und entwickeln deutlich größere Nüsse als die Wildform. Die Befruchtung erfolgt wie bei den Maroni durch Windbestäubung. Wildformen siehe unter Laubgehölze – Juglans. Verfügbare Sorten:
Aufhauser Baden: größte Nuss, Schale stark gefurcht, Kern hellrot, ausgesprochene Lieb-habersorte, beliebt zum Vergolden und zum Basteln, stellt hohe Klima- und Bodenansprüche.
Geisenheim 120: spät austreibend, anspruchslos, auf gutem Boden stark wachsend, bis 800m Seehöhe, Frucht sehr groß, 49% Kernanteil, sehr wohlschmeckend, sehr reichtragend, kaum spätfrostgefährdet.
Geisenheim 139: wohl bekannteste, veredelte Nuss, mittelspät-spät austreibend, vollkommen selbstfruchtbar, mittelgroß, hellschaligste Nuss, diese dünn bis mittelstark.
Geisenheim 286: mittel-spät austreibend, genügsamste Sorte, gut winterfrosthart, Frucht mittelgroß, Kern füllt Schale gut aus, fetthältig, hat sich in Gebirgslagen genauso wie auf trockenem Weinbaugebiet bewährt.
Rote Donaunuss: Liebhabersorte, sehr dekorativ für Haushalt und Konditor, früh austreibend, spätfrostgefährdet, Frucht mittelgroß, äußere Haut des Kernes ist dunkelrot, farbintensivste Sorte, geschmacklich sehr gut, stellt höhere Wachstumsansprüche.
Seifersdorfer: mittelfrüher Austrieb, früher Triebabschluss, vor allem für Höhenlagen bis 800m geeignet, Nuss groß, rund, löst sich leicht aus der Schale und schmeckt sehr gut.
Weinsberg 1: mittelspät bis spät austreibend, schwacher Wuchs, kleinstkronigste Nuss, Frucht groß-sehr groß, Schale sehr dünn, Papiernuss, wohlschmeckend, Kernanteil 46%, für gute und feuchte Böden, kaum frostgefährdet.
Weinberg 2: mittelfrüh austreibend, früher Vegetationsabschluss, Spätfrostlagen meiden, bis 800m Seehöhe, Nuss groß bis sehr groß, sehr dünne, glatte Schale, Kernanteil 50 %, sehr wohlschmeckend.
HASELNUSS
Corylus avellana / Fruchtsorten: da Haselnüsse selbststeril sind, braucht man 2-3 Sorten zur gegenseitigen Befruchtung.
Halle´sche Riesen: 1788 von Amtmann Büttner in Halle/D gezüchtet, Früchte groß bis sehr groß, breit, kegelförmig, die grüne Hülle ist oft länger als die Nuss, Reife spät, Ende September, haltbar bis Februar.
Rote Lambertsnuss – Rote Zellernuss: um das Jahr 1830 von Gebrüdern Baumann, Elsaß, verbreitet, Nüsse sind mittelgroß, länglich, eiförmig, rot, Reife Mitte bis Ende August, haltbar bis Februar.
Cosford: englische Sorte, seit 1816 in Kultur, Früchte mittelgroß, länglich-oval, nach unten zugespitzt, Reife Mitte bis Ende September, haltbar bis Februar.
Webbs Preisnuss: seit dem 19. Jh. im Handel, Züchter R. Webb, mittel bis große länglich-ovale Früchte, Reife Mitte bis Ende September, haltbar bis Februar. Wild- und Zierformen siehe unter Laubgehölze - Corylus.
EBERESCHE – Sorbus
Natur- und Zierformen siehe unter Laubgehölze - Sorbus.
Sorbus aucuparia Moravica (-edulis)– Mährische (-veredelte) Eberesche: 1810 im Altvatergebirge bei Spornau in Tschechien (ehemaligen Böhmen) entdeckt, Früchte ca. 1cm dick, stark fruchtend, korallenrot, frei von Bitterstoffen, sehr hoher, konstanter Vitamin C-Gehalt, Blätter eindeutig größer als bei der Wildform, das Aroma erinnert an Preiselbeeren, Reife im September, Verarbeit-ung zu Marmelade, ´Vogelbeerschnaps´,..., Pionierpflanze, Vogel- und Wildfutter.
Weitere Frucht-Ebereschen:
Burka: russische Abstammung, aus einer Kreuzung aus Sorbus aucuparia (Eberesche) und Aronia melanocarpa (Apfelbeere) entstanden, strauchartig wachsend, Früchte dunkelrot, süßsauer, auch bei später Ernte ist die Saftaus-beute ziemlich hoch, dieser ist schwarzrot, ideal zur Verarbeitung für Gelee, Holz sehr frosthart.
Likjornaja: russische Sorte, als Kreuzungs-partner wurde allerdings Crataegus sanguinea verwendet, wie ´Burka´ auch strauchartig wachsend, die Früchte sind schwarzrot, der gewonnene Saft rubinrot, sonst wie vorige.
Rosina: wurde 1946 in Sebnitz/Sachsen gefun-den, Reife M-E IX, die Früchte in Dolden sind groß-sehr groß, leuchtendhellrot und von gutem Aroma, sehr hoher Vitamin C-Gehalt, der Anteil an Parasorbinsäure, der die Wildform bitter schmecken lässt, beträgt gerade maximal ein Viertel.
Titan: ebenfalls aus Russland, Früchte rot, das Gewicht der einzelnen Frucht und die Saftausbeute ist sehr hoch, sonst wie die vorigen beiden Sorten.
SPEIERLING - Sorbus
Sorbus domestica – Speierling, Sperber-baum, Schmerbirne: ca. 10-15m hoch, in der Jugend langsam wachsend, breit aufrecht, Blätter gefiedert, etwas zottig behaart, hellgelbe Doldenblüten im Mai, Früchte bis 2,5cm groß, kugelig-birnenförmig, im September, wird zur Obstweinkelterei verwendet, pflanzliches `Kulturrelikt`, wird angeblich 500-600 Jahre alt.
ELSBEERE – Sorbus
Sorbus torminalis – Elsbeere: kleiner bis mittelgroßer Baum, ca. 10-15m hoch werdend, mit rundlicher, dicht belaubter Krone, blutrote Herbstfärbung, Blüte reinweiß in großen, auf-rechten Dolden im Mai-Juni, Früchte länglich-rund, rötlichgelb-braun, überreif genießbar, im September. Es heißt, dass aus ihnen der teuerste Schnaps gebrannt wird. Für Tischler und andere Holzverarbeiter gehört das Holz der Elsbeere ebenfalls zu einem der teuersten und gefragesten.
EDELHOLUNDER
Sambucus nigra / Fruchtsorten:
Haschberg: im Jahr 1965 von der HBLVA in Klosterneuburg, Österreich, herausgegeben, besonders reichtragende Sorte mit sehr großen Fruchtständen, rieselfest, für den Erwerbsanbau besonders geeignet, das Vollertragsstadium ist in kurzer Zeit erreicht, und liegt bei ca. 25t/ha.
Sampo: aus Dänemark, mittelstark wachsend, gut verzweigt, mittelgroße Fruchtdolden mit großen Früchten, reichtragend, gilt von manchen in Deutschland als Ertragssorte mit dem besten Fruchtgeschmack.
Sambucus nigra var. albida: weißfruchtige Form des schwarzen Holunders mit grünlich-gelben Fruchtdolden. Weitere Arten, Wildformen und Ziersorten siehe auch unter Laubgehölze Sambucus.
FELSENBIRNE Insgesamt ca. 25 zum Teil sehr schwer unter-scheidbare Arten der Gattung Amelanchier, die ihren Ursprung in Europa, Kleinasien, Ostasien und Nordamerika hat. Das Wuchsverhalten, die Wuchs- und Klimabedingungen, die Gesundheit, auch die Form der Blätter, Blüten und Früchte ähneln sich bei fast allen Arten und unterschei-den sich nur durch Nuancen.
Amelanchier / Fruchtsorten: Amelanchier arborea ´Robin Hill´: 6-10m hoch, schmal und aufrecht wachsend, Austrieb bronzefarben, gelborange bis leuchtendrote Herbstfärbung auffallend rosarote Blütenknospen im April/Mai, Früchte rot, süß, resistenteste Sorte gegenüber Mehltau. Amelanchier ´Ballerina´: großer aufrechter Strauch oder kleiner Baum bis 4m hoch, mit silbrig-weißen Blüten in Büscheln im April/Mai, Früchte im Juli reifend, sie sind purpurschwarz und besonders wohlschmeckend, prachtvolle Herbstfärbung.
Amelanchier ´Prince William´: breit aufrecht, kompakt, bis 2,5m hoch wachsend, überreiche Blütenfülle im April/Mai in dichten Doldentrauben, spektakuläre orangerote Herbstfärbung, trägt die größten Früchte der Art, fast blaubeerartig mit 1,2-1,5cm Durchmesser mit sehr gutem Geschmack. Weitere Wildformen und Sorten siehe unter Laubgehölze - Amelanchier.
KORNELKIRSCHE
Cornus mas / Fruchtsorten:
Jolico: großfruchtige, reichtragende Selektion der HBLVA-Wien Schönbrunn, die Früchte sind 2-3mal so schwer und natürlich dementsprechend größer als die Wildform, hervorzuheben ist auch der Zucker und hohe Vitamin C-Gehalt. Da diese Sorte folgereifend ist, erfolgt die Ernte im IX in mehreren Gängen, dies ab dem 2.-3. Standjahr, sofern die Befruchtung mit der Wildform oder ´Fruitful´ gegeben ist. Der strauchartige Baum oder baum-artige Strauch wächst wesentlich geringer als die Wildform, ist sehr robust, gesund und verträgt auch Halbschatten. Die Blüten erscheinen schon im Februar-März, erste Bienenweide. Die Kornelkirschen (auch ´Dirndl´ genannt) werden zur Herstellung von Fruchtsäften, Marmelade, Fruchtwein, Likör und dem Dirndl-Schnaps verwendet.
Kasanlaker: diese bulgarische Sorte ist von der Frucht her etwa gleich groß wie ´Jolico´, die Ernte erfolgt aber schon EVIII und die Früchte reifen gleichzeitig, sonst wie vorige.
Schuhmener: die Früchte dieser Sorte sind etwas birnenförmig und reifen gleichzeitig, die früheste von den hier angeführten Sorten, sonst wie ´Jolico´.
Fruitful: diese Sorte ist starkblühend, die Früchte mittelgroß, einheitlich reifend, sehr reichtragend, reift EVIII-AIX, das Besondere an ihr ist, dass sie als Befruchterpflanze für die anderen Fruchtsorten dient, sonst wie ´Jolico´.
Schönbrunner Gourmet Dirndl: eine weitere Sorte HBLVA-Wien, ähnlich ´Jolico´, jedoch mit großen, leuchtend roten, leicht birnenförmigen Früchten, süßem Geschmack und zeitiger Reife. Wildform siehe unter Laubgehölze – Cornus mas.
SANDDORN
Hippophae rhamnoides / Fruchtsorten: für eine optimale Befruchtung ist die Pflanzung einer männlichen Pflanze für je 6-10 weibliche ratsam bzw. unerlässlich, da getrennt-geschlechtlich.
Askola®: starkwachsend, 4-5m hoch, mit reichem und dichtem Fruchtbehang, ab Ende August erntereif, tieforange, mit besonders hohem Gehalt an Vitamin C und E.
Dorana®: schwach- bis mittelstark wachsend, dicht mit tieforangen Früchten besetzt, mittelfrüh reifende Sorte mit dem angeblich höchsten Vitamin C-Gehalt.
Frugana: bis 4m hoch, aufrecht wachsend, Früchte glänzend hellorange, mittelgroß, hoher Vitamin C-Gehalt, schon im August reifend, starker Fruchtbesatz, besonders für die Fruchtnutzung geeignet.
Hergo: ´Herzfelder Gold´, bis 4m hochdünnastig, Fruchttriebe wenig bedornt, Früchte hellorange, mittel-groß, Reife A-MIX, durch den hohen Gesamtsäuregehalt, den beachtlichen Mengen Karotin und dem hohen Ertrag besonders für die Fruchtnutzung geeignet.
Leikora: ´Leitzkauer Orange´, bis 5m hoch, aufrecht, Früchte dunkelorange, sehr groß, die dicht und fest am Fruchtholz sitzen und bis in den Winter hinein ihre Fruchtfarbe erhalten, Reife MIX-MX, hoher Vitamin C-Gehalt, besonders begehrt auch zur Fruchtschmuck-gewinnung für die Floristik. Orange Energy®: starker, breit aufrecht und ausladender Wuchs bei nur mässiger Bedorn-ung, große, länglich ovale, sehr farbstabile, gering behaarte Früchte in dichten Frucht-ständen, ab M-EIX.
Pollmix: männliche Befruchtersorte, breit aufrecht wachsend, mittelhoch.
Hikul: Zwergsanddorn siehe bei Bodendecker Wildform siehe unter Laubgehölze – Hippophae.
SAUERDORN
Berberis vulgaris – Gemeine Berberitze: gewöhnliche Berberitze, auch Essigbeere, Dreidorn, Zizerlstrauch,..., genannt, 2-3m hoher Strauch mit scharf gesägten Blättern, Blüten gelb in hängenden Trauben, stark riechend, von April bis Juni, im Herbst scharlachrote, längliche, saure Beeren. Ernte vollkommen reif von September bis November, sie können roh verzehrt werden, besonders nach dem ersten Frost, der ihnen die Bitterkeit nimmt, der Saft davon eignet sich als Ersatz für Zitrone und Essig und hält sich gekühlt einige Monate, auch als Zugaben zu diversen Gelees, Limonaden, Saucen, usw. geeignet.
Weitere Berberitzenarten und -sorten siehe unter Laubgehölze, Heckenpflanzen – Berberis.
GOJI-BEERE, Chin. Wolfsbeere, Gou-gi-zi;
Lycium barbarum - Bocksdorn: 2-3m hoch und breit, purpurlila Bütenglöckchen von Juni-September, sowohl die jungen Blätter als auch die kugelig, rotorangen Beeren, 2cm groß, werden als Küchen- und Heilpflanze in vielen Bereichen verwendet. Mittlerweile gibt es eine große Anzahl von Präparaten, unter anderem auch für Osteoporosekranke sehr wichtig. Pioniergehölz, trockenheitsresistent.
Spezielle Fruchtsorten-Auslesen sind derzeit in Erprobung. Die Früchte der ersten Sorte sind ähnlich jener auf dem Foto, aber länger. Die zweite Sorte hat kugeligere Früchte und wächst auch nicht übermäßig stark.
MAHONIE
Mahonia aquifolium – Gemeine Mahonie: Die Pflanze ist bei uns in Europa vor allem als Zierstrauch bekannt, und wird Dank ihrer immer-grünen Blätter und den Früchten viel in der Floristik verwendet. Weniger bekannt ist, dass man die reifen! Beeren im August-September für Süßmost, Gelee, Marmelade, sogar Wein und Likör verarbeiten kann. In Nordamerika werden die Früchte in der Zuckerbäckerei eingesetzt, ebenso kann man damit Joghurt und Topfen aufwerten. Unreife Früchte haben einen geringen Alkaloidgehalt, weshalb sie als schwach giftig gelten. Die Samen, ebenfalls nicht zum Verzehr, kann man leicht durch Passieren entfernen. Die Mahonie wird bis 1,5m, die kleinen schwefel-orangegelben Blüten stehen in Trauben dicht an dicht. Sie ist sehr anspruchslos, verträgt auch Halbschatten, wegen der wintergrünen Blätter ist aber Schutz vor kalten Winden empfehlenswert.
ASIMINA – Papau, Indianerbanane
Wildform und weitere Beschreibung siehe unter Laubgehölze - Asimina.
Asimina triloba/Fruchtsorten:
Overleese: Reife X, breit, gedrungener Wuchs, ca. 2,5-3m hoch, Früchte grünlich-gelb, gelbflei-schig mit wenig Samen, nicht selbstfruchtbar.
Sunflower: Reife AX, relativ stark und breit wachsend, ca. 3,5m hoch, Früchte mit gelblich- weißem Fleisch, wenig Samen, tlw. selbstfruchtbar.
SCHISANDRA, Wu-wei-zi
Schisandra chinensis - Spaltkölbchen: siehe auch unter Kletterpflanzen. Wu-wei-zi ist chinesisch und bedeutet soviel wie ´Frucht aus 5 Geschmäckern´, das Fruchtfleisch schmeckt süß und sauer, und die Samen beißend, salzig und bitter, wirkt stärkend auf Herz, Nerven, Nieren. Viele weitere Anwendungen werden ihr zugeschrieben. Geerntet wird nach dem 1. Frost. Es gibt männliche und weibliche Pflanzen, die sich gegenseitig befruchten. Längerfristige Erfahrungen fehlen leider noch.
SCHLEHE
Wildform siehe unter Laubgehölze – Prunus spinosa.
Prunus spinosa / Fruchtsorten: eine Auslese von reichtragenden Schlehen, mit großen Früchten, gutem Zuckergehalt und geringem Gerbstoffanteil, Verwendung für Marmelade, Likör, zur Schnapserzeugung, sind grundsätzlich selbstfruchtbar, eine Fremdbefruchtung ist aber vorteilhaft.
Maarli: Zufallssämling aus unserer Baumschule mit besonders großen Früchten, die relativ leicht zu pflücken sind, der daraus gewonnene Likör fand allseits sehr gute Zustimmung.
Marchfeldschlehe: großfruchtige Sorte aus der Marchfelder Gegend, Reife mittelspät, Frost vorteilhaft zur Erhöhung des Zuckergehaltes.
Merzig: großfruchtige Auslese, Reife X, nach dem 1. Frost, Früchte blau, süß-säuerlich, frühe Blüte, Selbstbefruchter, 2-4m hoch.
Nittel: ebenfalls großfruchtig, spät reifend, dunkelblau, stark bereift, Blüte früh-mittel, Wuchs mittelstark, sehr ertragreich, 2-3m hoch.
Reichtragende aus dem Wienerwald: Reife früh, bereits E-August, blau, bereift, länglich, ertragreich, wenig bedornt.
APFELBEERE
Wildform siehe unter Laubgehölze - Aronia.
Aronia/ Fruchtsorten:
Aronia arbutifolia Brilliant: kompakt wachsender Strauch bis 2m hoch, feuerrote Herbstfärbung, weißrosa Blüten im Mai/Juni, Früchte leuchtend rot, essbar, zahlreich, sonst wie Wildform.
Aronia melanocarpa Hugin: ca. 1m hoch mit überaus reicher, weißer Blüte und schöner Herbstfärbung, in Kanada selektiert, gut geeignet als Flächenpflanze und Bienenweide.
Aronia melanocarpa Nero: stärker wachsend als die Art, Früchte groß, saftig und süß, reich-tragend, mit sehr hohem Vitamin-C Gehalt, harte und gesunde Sorte, sonst wie A.melanoc..
Aronia melanocarpa Viking: ein für die Beerenproduktion ausgelesener russischer Klon, ähnlich der Sorte ´Nero´.
MAIBEERE®; HONIGBEERE, LENZBEERE; SIBIRISCHE BLAUBEERE;
Wildformen siehe unter Laubgehölze - Lonicera.
Lonicera kamtschatica / Fruchtsorten:
Dürften Abkömmlinge oder ziemlich nahe Verwandte von Lonicera caerulea sein. Zusätz-lich zu Lonicera caerulea und Lonicera kamtschatica haben wir auch einige durch Auslesezüchtung bzw. Kreuzung entstandene Sorten mit größeren Früchten im Sortiment. Zur idealen Befruchtung immer 2 verschiedene Sorten pflanzen. Die Pflanzen benötigen nicht unbedingt eine saure Erde wie die anderen Blaubeeren, es kann auch ruhig etwas alkalisch sein.
Amur: 1-1,5m hoch, Blüten bis –8°C vertragend, Früchte sind süß und sehr reich an Vitamin C und Vitamin B, sonst wie Wildform.
Fialka: bis 1,5m, gelblich-weiße, trichter-förmige Blüten im April, himmelblaue Beeren im Juni/Juli, Ertrag bis 1,8kg, lang-zylindrisch, ca. 3-4cm, hoher Vitamin C-Gehalt, extrem frosthart.
Mailon: 1-1,5m hoch, Blüten bis –8°C vertrag-end, Früchte sind leicht säuerlich, die Reife ein wenig später als bei ´Amur´ sonst wie Wildform.
Morena: bis 1,5m, gelblich-weiße, trichter-förmige Blüten im April, blauschwarze Beeren im Juni/Juli, Ertrag bis 2,0 kg, lang-zylindrisch, 3-4cm, hoher Vitamin C-Gehalt, sehr frosthart.
BlueVelvet: bis 80 cm hoch, sehr kompakt wachsend, Blüten, die bis - 8°C vertragen, die Blätter sind größer als die Art und behaart, mit einem bläulichen Stich, eignet sich gut als unempfindliche Kübel- und als Flächenpflanze.
HIMBEEREN- Rubus idaeus
Wildform siehe unter Laubgehölze - Rubus.
Himbeeren - Zuchtsorten:
Black Jewel: mittelstarker Wuchs, schwarz-früchtige Himbeere, ausgefallene Frucht, gutes Aroma, geeignet für Frischverzehr, Marmelade, Saft, als auch für Tiefkühlung, Reife VIII-IX.
Pechts Gigant: eine sehr frostharte Frühsorte, Früchte sehr groß, kirschrot, saftig, aromatisch, eine robuste, gesunde Sorte, für Höhenlagen sehr gut geeignet, Reife ab AVI.
Schönemann: nach Züchter W. Schönemann benannt, seit 1950 im Handel, mittel bis große, langkegelige Frucht, stumpf dunkelrot, fest, ertragreich, gut pflückbar, süß-säuerlicher Geschmack, gutes Aroma, Reife ab MVI.
Willamette: mittelgroß, eher dunkelrot, fest, leicht pflückbar, robust, virusresistent, Reife VII.
Zeva III: Schweiz, seit 1960, mittel-großbeerig, langkegelig, mittelrot, mittleres-kräftiges Aroma, reichtragend, für rauhe Lagen Reife EVIII-AX.
Himbeeren - Neue Züchtungen:
Autumn Bliss: resistent, groß, mittel-dunkelrot, gut pflückbar, wird im Spätherbst bodeneben zurückgeschnitten, kräftiger Wuchs, Reife MVIII-X.
Fallgold: mittelstark wachsend, orange-gelb, fest, mittelgroß, wohlschmeckend süß, sehr robust, für Höhenlagen geeignet, Reife VIII-IX.
Golden Queen: wie ´Autumn Bliss´, aber mit gelben Früchten.
Niniana (Rubaca): ertragreich, guter Geschmack, gut pflückbar, neue Sorte aus Weihenstephan, mittelgroß, aromatisch, Wuchs mittelstark, sehr robust gegenüber Krankheiten, Reife VII-VIII.
Tulameen: neue widerstandsfeste ”Zukunfts-sorte”, leuchtend rote, große Frucht mit sehr gutem Geschmack, frosthart, Reife VIII.
BROMBEEREN – Rubus fruticosus
Wildformen siehe unter Laubgehölze - Rubus.
Großfruchtige Sorten:
Black Satin: seit 1944 im Handel, dornenlos, anspruchslos, gut winterhart, rundliche, große, schwarzseidige Früchte, Reife ab AVIII, nur reif geerntete Früchte sind wohlschmeckend.
Jumbo: stachellose Sorte mit den größten Brombeeren, sehr aromatisch bei Vollreife ab AVIII, sehr ertragreich, starkwachsend, verlangt gute Böden, winterhart.
Loch Ness: stachellos, aufrecht wachsend, Reife VII, lange Ernteperiode, Früchte sehr groß, glänzend, süß mit wohlschmeckendem Aroma, ertragreich, sehr frosthart, wenig krankheitsanfällig, Zukunftssorte.
Theodor Reimers: vor 1900, D, mit Stacheln, Frucht mittelgroß, rund, glänzend schwarz bei Vollreife im VIII, süß mit säuerlich feinem Aroma, starkwachsend, winterfrostempfindlich ab ca. –12°C, Schutz durch Abdecken.
Navaho: sgn. Arkansas-Brombeere, mittel-stark aufrechtwachsend, benötigt kein Gerüst, ist als Strauch ziehbar, große, feste Früchte, sehr aromatisch, Ernte ab EVIII, sehr robust.
Thornfree: seit 1966 in den USA im Handel, dornenlos, keine hohen Bodenansprüche, mäßig winterfrostempfindlich, keine Dauerfrostlagen, Frucht groß, aromatisch, Ernte ab MVIII.
Thornless Evergreen: ca. 1926 in Oregon, USA, gefunden, dekoratives, fast immergrünes Laub, dornenlos, liebt feuchte, humose Böden, mäßig winterfrostempfindlich, will keine Dauerfrostlagen, Frucht rundlich, groß, tiefschwarz, wohlschmeckend, Reife MVIII.
TAYBEERE
Kreuzung zwischen Brom- und Himbeere, Früchte groß, 3-4cm lang, konisch, dunkelrot, köstliches Aroma, wenig Säure, Reife MVII-VIII, ideal als fruchttragende Abgrenzung oder Einzäunung, gegen Winterfrost etwas empfindlich, evtl. Frostschutz.
JAPANISCHE WEINBEERE
Rubus phoenicolasius: gut 2m hoch werdend, verlangt Spalier, schattenverträglich, ziemlich frostwiderstandsfähig, orangerote, brombeer-ähnliche Früchte, wohlschmeckend mit ange-nehmer Säure, für Frischverzehr, Marmeladen,..., Reife VIII-IX.
DORMAN RED
Kreuzung aus Rubus parviflorus x Dorsett (alte Himbeer-Kultursorte), große, runde, hellrot glänzende, himbeerähnliche Früchte, das feine Aroma erinnert leicht an Maulbeeren, stark wachsend ähnl. den Brombeeren, Ruten mit leichter Bedornung, das dunkelgrüne Laub färbt sich im Herbst leuchtend gelborange, unempfindlich, Reife EVII-VIII.
PURPLE RASPBERRY
Glen Coe (Rubus x neglectus): rosa-violette Himbeere, stark wachsend und dornenlos, sehr robust, der Geschmack liegt zwischen Him- und Brombeere, die Früchte haben eine intensive Farbe, gutes Aroma, für Frischverzehr, Marme-laden und Kuchen geeignet, Reife VIII-IX.
STACHELBEEREN
Rubus uva crispa var. sativum: Die bis 1,5m hoch werdenden Sträucher fanden ab dem 17. Jh. von England ausgehend ihre Verbreitung. Sie verlangen normal feuchten, nährstoffreichen Boden mit sonnigem, eher halbschattigem Standort. Ihre Reifezeit ist vorwiegend im Juli. Wir führen folgende, auch teils unbestimmte Sorten, die aus einem alten Garten in Bad Großpertholz stammen.
Invicta: starker Wuchs, hellgrüne, leicht behaarte Früchte mit aromatischem Geschmack, regelmäßige, hohe Erträge, mehltauresistent, Reife VII.
Gelb: mittelstarker Wuchs, feste, gelbe Frucht, fast ohne Behaarung, süß, sehr gesund, mehltauresistent ?, Reife EVII.
Rot: mittelstark wachsend, mittelgroße, dunkelrote, teils bereifte, fast glatte Früchte mit süßsäuerlichem, aromatischem Geschmack, sehr gesund, mehltauresistent ?, Reife A-MVII.
JOSTABEERE, JOCHELBEERE
Herkunft Deutschland, Breitbrunn, Dr. R. Bauer, Kreuzung zwischen Stachelbeere und Schwarzer Johannisbeere. Die Jostabeeren gehen auf Ribes nigrum x Ribes uva-crispa als Eltern zurück, während bei der Jochelbeere (im Jahr 1922) dies Ribes succirubrum x Ribes uva-crispa-Gartensorten waren.
Jostabeere: Strauch locker aufrecht wachsend bis 2m, stachellos, gesund, große, schwarze Beeren, wohlschmeckend, feinsäuerliches Aroma, die Jostabeere und angeführten Sorten sind zwar selbstfruchtbar, jedoch erreicht man eine bessere Befruchtung, wenn ein zweiter Strauch gepflanzt wird.
Jochelbeere: relativ starker Wuchs bis gut 1,5m Höhe und breiter, Reife ab Mitte Juli, runde , mittelgroße, mattschwarze Früchte, leicht beflaumt, süßsäuerlich
Andere Jostabeeren-Sorten:
Jostine: starker aufrechter Wuchs, Früchte mittel-groß, aromatisch mit gutem Geschmack und kräftiger Säure (Vitamin-C), für Saft, Marmelade, Gelee, Kuchen, Frischkonsum, Tiefkühlen,.... sehr gesunde Sorte, resistent gegenüber verschiedenen Krankheiten.
Jonova: weinrote Jostabeere, Früchte groß, glänzend, hoher Vitamingehalt, in Trauben zu 3-5 Beeren, sonst wie vorige.
JOHANNISBEEREN - RIBISEL
Im Gegensatz zu den meisten Baumobstarten sind Johannisbeeren als Kulturpflanzen noch relativ jung. Seit etwa dem 14. Jh. wurden sie von Klöstern aus kultiviert und verbreitet.
Rote Sorten:
Jonkheer van Teets: 1941, NL, wertvolle, sehr frühe Sorte, des öfteren frostgefährdet, mit sehr großen, langen Trauben und aromatischer, herber Geschmack, Reife EVI-AVII.
Red Lake: 1933, USA, Früchte mittelgroß an langen Trauben, süß-säuerlich, mild aromatisch, hoher Vitamin C-Gehalt, ertragreich, Reife A-MVII.
Rolan: 1965 entstanden, großfruchtig, hellrot, in sehr langen Trauben, ausgeglichenes Verhältnis von Geschmack und Säure, sehr robust, Reife A-MVII.
Rovada: 1962, sehr große, glänzend dunkelrote Beeren an langen Trauben, aromatisch, guter Ge-schmack, ertragreich, gut lagerfähig, Reife EVII.
Schwarze Sorten:
Daniel September: 1923, GB, mittelgroße Beeren, säuerlicher, herber, aromatischer Geschmack, hoher Vitamin C- und Säuregehalt, Reife EVII.
Ometa: große Früchte an langen Trauben, guter, süßsäuerlicher, ausreichend aromatischer Geschmack, gut resistent gegenüber Krankheiten, Reife MVII.
Rosenthal´s Langtraubige Schwarze: 1913, D, große Beeren an langen Trauben, sehr sauer, streng aromatisch, viel Vitamin C, hoher Gesamtsäuregehalt, Reife AVII.
Silvergieters Schwarze: 1936, NL, große, schwarze Beeren, schwaches Aroma, säurearm, wohlschmeckend, hoher Vitamin C-Gehalt, Reife MVII.
Titania: großfrüchtig, lange Trauben, optimale Vitamin C- und Säurewerte, ertragreich, resistent gegenüber Krankheiten, Reife MVII.
Weiße Sorten:
Langtraubige Weiße: große, lange Trauben, süß, saftig, aromatisch, weiche, feine Fruchthaut, Reife VII.
Weiße Versailler: 1850, F, mittelgroß, langstielige Trauben, sehr süß, mild, wird als wärmeliebend beschrieben, gedeiht bei uns aber prächtig, die daraus gewonnene Marmelade wird bei der Verarbeitung rosa, Reife M-EVII.
Rosa Sorte:
Rosalinn: rosafarbene, durchscheinende Früchte mit starkem Glanz, mildem Aroma und beinahe süßem Geschmack, große, dünnschalige Beeren an mittellangen Trauben, ertragreich, Reife MVII. Wild- und Zierformen siehe unter Laubgehölze - Ribes.
ERDBEEREN
PG1 Sorten:
Elvira: Frühsorte, hellrot, sehr aromatisch, gut pflückbar, sehr ertragreich, mäßig starker, mitteldichter Wuchs.
Ostara: mehrmals tragend, mittelgroß-groß, hellrot, süß-säuerlich aromatisch, ertragreich, ab August, robuste Standardsorte.
Polka: mittelgroße, mittel- bis dunkelrote Frucht, für Höhenlagen gut geeignet, aromatisch, geringe Krankheitsanfälligkeit.
Walderdbeere: Wildform, kleine, süße Früchte, Reife folgernd, ausläuferbildend.
Alexandria: Monatserdbeere, vorzüglicher Geschmack, bestes Aroma, verträgt auch Halbschatten, rankenlos.
Verbesserte Rügen: Monatserdbeere, Form und Geschmack ähnlich der Walderdbeere, nicht ausläuferbildend.
PG2 Sorten:
Alpin Yellow: Monatserdbeere mit weißgelb-lichen Früchten, klein, sehr süß, geschmacks-intensiv.
Lambada: Frühsorte, mittelgroß kegelförmig, leuchtend mittelrot, ausgezeichneter Geschmack, Früchte sind eher weicher, dadurch beschränkt haltbar, mäßiger Ertrag, bestens geeignet für Direktvermarktung.
Madeleine: Frühsorte, große, mittelrote Früchte, robuster, kräftiger Wuchs, besonders für den Bioanbau empfohlen.
Mara de Bois: remontierende Frucht, mittelrot und -fest, eher klein mit ausgezeichnetem Aroma, hohe Fruchtqualität, kräftiger Wuchs, mehltautolerant.
Mieze Schindler: 1925 von Hr. Schindler, D, gezüchtet, eine Erdbeerdelikatesse, kantige, dunkelrote Frucht, besonders pikantes, delikates Aroma, begehrt durch die späte Reife, für viele die beste Erdbeere, die es je gab, braucht andere Sorten zur Befruchtung, da selbststeril. Rapella: mehrmals tragend ab Mitte Juni-Ende September, groß, fest, aromatisch.
PG3 Sorten:
Erdbeerwiese Florika: mittelgroß, blühen über dem Laub, besitzen das Aroma der Walderdbeere, Reife Juni-Juli, wollen sonnigen, bis halbschattigen Standort, Bodendecker, 4-6 Stk. á m².
Erdbeerwiese Spadeka: wie vorige, nur etwas kleinere Früchte, doch mit kräftigerem Aroma.
Erdbeerwiese Viva Rosa: rosablühend, von Juni bis zum Spätherbst, gleichzeitig mittelgroße, süße Früchte, zur besseren Befruchtung andere öftertragende Sorten pflanzen.
Mieze Nova: verbesserte ´Mieze Schindler´, Frucht größer und fester als die Muttersorte, längere Ernteperiode, Ertrag mittel, resistent gegenüber Mehltau und Welke, und selbstfruchtbar.
Nerina: bei Vollreife dunkelrotschwarz, sehr aromatisch, widerstandsfähig gegenüber Wurzel- und Blattkrankheiten, spät reifend. Wegen Ihrer Farbe hervorragend als Tiefkühlfrucht und für Konfitüren verwendbar.
Pink Panda: dunkelrosa blühend von Mai-September, Ernte ab Juli bis zum Frost, mittelgroße, süße Früchte.
Red Ruby: rotblühend, sonst wie vorige.
Temptation: immertragend von Juli bis zum Frost, Früchte groß, saftig, süß-aromatisch, ertragreich.
PG4 Sorten – absolute Raritäten:
Havelland: Frühsorte, Ernte Anfang Juni, große-sehr große, süße, angenehm aromatische Früchte, besonders ideal für Kuchenbelag, kräftiger Wuchs.
Königin Luise: 1905 v. Hr. Göschke, D, gezüchtet, schmeckt vollreif nach Walderdbeere, hat einen starken Duft, frühreifend, mittelgroß, leuchtendrot.
Sieger: 1895 von Hr. Boettner, D, eingeführt, bis in die 60er Jahre Spitzensorte im Erwerbsanbau, große-sehr große Früchte, mittelrot, süß, saftig, erfrischend, sehr ertragreich.
Weiße Ananas: vor 1900 entstanden in Philadelphia USA, Reife mittelspät, weiße, naturfarbene Früchte mit rosa Bäckchen, intensives, einzigartiges ganz eigenes Aroma, vollreif angenehm süß.
PG5 Spalier-Klettererdbeere:
Klettererdbeere: immertragend, am Spalier zu ziehen oder als Hängeerdbeere in Ampeln oder Balkonkästen zu verwenden, Reife Juli-Oktober.
RHABARBER
Rheum rhaponticum: Ausdauernde Staude, 8-10 Jahre nutzbar, vor dem Pflanzen Boden ca. 40cm tief lockern. Ernte ab 2. Jahr nach der Pflanzung, MIV-MVII, jeweils ca. 30% der Stiele ausbrechen, nicht schneiden, Blütentriebe ständig entfernen, verwendbar für Kompott, Marmeladen, Wein, Süßmost, Kuchenbelag, enthält Apfelsäure, wirkt durstlöschend und erfrischend, Sorte Holsteiner Blut, raschwüchsig, rotstielig.
HOPFEN
Humulus lupulus - Gewöhnlicher Hopfen und Fruchtsorte Perle: starkwachsende Kletterstaude, 1 jährige Triebe bis 8m hoch, rechtswindend, im Spätsommer überreich mit hellgrünen, zapfenartigen Früchten. Den Hopfen verwendet man aber nicht nur zum Bier brauen, sondern es gibt auch noch andere Zubereitungs-möglichkeiten, zB. können die frischen Sprossen als Spargelersatz dienen.
WEINREBEN
Vitis vinifera: Sehr robuste, gegen Pilzkrankheiten unempfindliche bzw. resistente Sorten, sgn. Direktträgersorten, die auch besonders frosthart sind. Unter normalen Wachstumsbedingungen ist kein Pflanzenschutz notwendig.
Weinreben-Sorten:
Angela: MIX-MX, große Trauben, große, ovale, gelbgrüne Beeren, lockerbeerig, kräftiger Wuchs.
Buffalo blau: M-EIX, rotblaue große Beeren in lockeren Trauben, die lange haltbar am Stock bleiben, saftig, würzig, sehr süß, anspruchslos.
Calastra: VIII, mittelgroße Trauben, große gelbgrüne Beeren, feinsüß, enorm kräftiger Wuchs mit großen Blättern.
Concordia: MIX, mittelgroße, blaue Trauben und Beeren, kräftiger Wuchs, typischer Fox-Geschmack, Uhudlersorte, sehr gut für Pergola.
Delaware: M-EX, weiße, große Trauben, mittel-kleinbeerig, robust, geschmacksintensiv, gute Lagerfähigkeit.
Ganita: MVIII, mittel-große Beeren, rosa, fein bukettiert, lange Erntefähigkeit, kräftiger, leicht filigraner Wuchs.
Gelber Muskateller: auch Weiße Goldtraube oder Grobschmeckerter genannt, eine Wein- und Tafeltraube, gehört nicht zu den sgn. Direkt-trägern, ist aber sehr robust und gesund, hat ein starkes Muskatbukett und findet sich in vielen Weinen auf der ganzen Welt wieder. Gilt als eine der ältesten Weinsorten überhaupt, schon ´Noah´ soll sie an Bord seiner ´Arche´ mitgenommen haben. Anbau in guten Weinlagen empfehl-enswert.
Hecker: VIII, mit großen Trauben und großen elliptischen Beeren, grün-gelb, schmecken ange-nehm süß mit leichtem Bukett, starker Wuchs. Isabella: MX, mittelgroße, lockerbeerige, blaue Traube, wildbeerenartiger Geschmack, gute Laubensorte.
Japaner: EVII-MVIII, große Trauben mit großen blauen Beeren, typischer Erdbeergeschmack, sehr frosthart, ideal für kältere Regionen.
Königliche Esther: VIII, große Trauben mit elliptischen Beeren, blau, knackig süß, dünne Schale, wenig kleine Kerne, schön rotes Herbstlaub.
Lidi: EVIII, mittelgroße Trauben mit großen, ovalen, lilarosa Beeren, fein u. süß schmeckend.
Nelly: IX, knackige, rotfrüchtige Sorte mit dezenter Süße, robust.
New York: IX, große Trauben mit kleinen Beeren, gelbgrün, kernlos, neutral süßer Geschmack, geringe Ansprüche.
Mitschurinski: MVIII, frühe Sorte, wurde in Russland gezüchtet, mittel-große Trauben mit blauen, bereiften, platzfesten, mittelgroßen Beeren, sehr ertragreich, kräftiger Wuchs, frosthart, robust, -25° Celsius sind kein Problem, für Frischverzehr und Verarbeitung (Most).
Muscat Blue: EIX-AX, mittel-große, ovale Beere mit feinem Muskatgeschmack, obwohl blaubeerig ein gelbes Herbstlaub, am ungünstig-en Standort nur wenige Beeren und Trauben.
Osella: MVIII, große lockerbeerige Trauben mit großen, knackigen Beeren, rot/blau-schwarz, süß mit feinem Bukett, kräftiger Wuchs mit dekorativem Laub.
Palatina: M-EVIII, große Trauben, mittelgroße weiße-goldgelbe ovale Beeren, lockerbeerig, feiner Muskatgeschmack.
Regent: IX, leicht lockere, mittelgroße Trauben und Beeren, blau, feinsüßer Geschmack ohne Bukett, anspruchslose Sorte, starker Wuchs, schöne Herbstfärbung.
Ripatella: EIX, dunkelblau, großbeerig, starkwachsend, reichtragend, typischer Erdbeergeschmack.
Romulus: IX, große gelbe Trauben mit klein-mittelgroßen, feinschaligen, bedufteten Beeren, kernlos, neutraler, harmonisch süßer Geschmack, robust, dezent schöne Rotfärbung des großen Laubes im Herbst.
Roter Muskateller: auch Kümmeltraube genannt, gehört nicht zu den sgn. Direktträgern, ist aber nur wenig anfällig gegenüber Krankheiten und wird gerne als Tafeltraube verwendet, sonst wie Gelber Muskateller.
Theresa: X, große lockere Trauben mit großen Beeren in dezentem Rosarot, reine Tafeltraube, nur für sonnige Standorte oder zum Anbau im Gewächshaus.
KIWI
Actinida arguta - Strahlengriffel, Okuwa, Honigbeere, Mini Kiwi, Bayernkiwi: Eine kleinfrüchtige Verwandte der bekannten ´Neuseeland´-Kiwi. Die Früchte sind glatt-schalig, so groß wie Stachelbeeren, mit Schale essbar, Geschmack wie die ´normalen´ Kiwis. Für eine gute Befruchtung ist die Pflanzung einer männlichen Pflanze für je 10 weibliche unerlässlich. Der Schlinger ist starkwachsend, anspruchslos und winterhart.
Verfügbare Sorten:
Ambrosia: große, grüne Früchte, 3-4cm lang, süßsäuerliches Aroma, weiblich.
Issai: längliche, grüne Früchte, 2-3cm groß, selbstfruchtbar, durch männlichen Befruchter größere Früchte und höherer Ertrag.
Maki: rote Früchte von 2-3cm Länge, süß, sehr starkes Aroma, gute Fruchtbarkeit, weiblich.
Weiki (Weihenstephaner Kiwi): mit kräftigem Wildfruchtaroma und feigenähnlichem Geschmack, weiblich.
Nostino: männliche winterharte Befruchtersorte für alle weiblichen arguta-Arten.
Actinida deliciosa (-chinensis) – Kiwi: großfruchtige Kiwi mit behaarter Schale, verlan-gen geschützte Standorte im gemäßigten Klima. Verfügbare Sorten:
Hayward: spätreifend, sehr großfruchtig, breit-oval, hell grünlich-braune Schale, leicht behaart, gutes Aroma, Wuchs weit ausladend bis 4m.
Starella: frühe Sorte, 5-6cm große, walzenförmige, aromtische, leicht behaarte Früchte, sehr ertragreich, starkwüchsig, eine der winterfestesten Sorten.
Matua: männliche Befruchtersorte für alle weiblichen Kiwisorten (arguta + deliciosa).
FEIGENBAUM
Ficus carica: Feigen wollen einen sonnigen, windgeschützten Standort an Mauern oder Haus-wänden und eignen sich hervorragend als Kübel-pflanze. Die Ansprüche an den Boden sind nicht hoch, nur Staunässe vertragen sie nicht. Schnitt-maßnahmen werden im zeitigen Frühjahr getätigt. Pro Jahr treiben etwa ein-dreimal, je nach Standort und Witterung, Fruchtstände aus den Blattachseln, wobei meistens nur die ersten ausreifen. Die Früchte haben rötliches, essbares Fleisch mit gutem Geschmack, saftig, sehr süß, vitaminreich. Feigen ertragen 12-15°C minus. Es ist vorteilhaft, die Pflanze über den Winter mit einer Schilfmatte, Reisig oder Jute gut einzupacken. Die unteren 50cm sind besonders wichtig, am Boden gibt man eine dicke Laub-schicht. Kübelpflanzen kühl u. hell überwintern.
Von einigen angebotenen Sorten sind auch Halbstämme iC verfügbar.
Verfügbare Sorten:
Brogiotto Bianco: Reifezeit Ende August, große, grüne Früchte.
Brogiotto Nero: Reifezeit ab Ende August, sehr süße, dunkelrot-schwarze Früchte.
Contessina: kräftiger Wuchs, Reife August und Anfang Oktober, große, violette Früchte mit sehr süßem Aroma.
Dottato: Reifezeit August-Septemper, mittelgrüne, fast runde, große Früchte.
Nordland-Bergfeige: kompakter Wuchs, Reife im August und Oktober, viele rot-violette süße Früchte.
Verdino: Reifezeit August, dunkelgrüne Früchte.
WEISSE MAULBEERE
Morus alba – Weiße Maulbeere: Strauchartiger Baum, bis 15m hoch, mit brombeerähnlichen Früchten, 1,5-2,5cm groß, weißliche bis gelbe Farbe, vollreif vereinzelt auch rosa bis dunkelpurpurn überlaufen, essbar, süßlich, saftig, vitaminreich, Geschmack eher fad, Verwendung in der Naturheilkunde, verlangt eher gute Lagen. Der weiße Maulbeerbaum wurde vor allem dadurch sehr bekannt, da er als Futterpflanze für die Seidenraupe massenhaft gepflanzt wurde.
SCHWARZE MAULBEERE
Morus nigra – Schwarze Maulbeere: Eine sehr alte Kulturpflanze aus Asien mit spätem Austrieb, strauchartiger Baum 6-10m hoch, Rinde dunkelorange mit vielen Rissen, Früchte tiefrot bis violett, würzig, süß, weinsäuerlich, angenehmer Geschmack, reifen folgend, zur Bereitung von Kompott, Marmelade, Süßmost als auch Wein geeignet, in der Naturheilkunde verwendet, gedeiht im Weinbauklima.
KAKI - Sharonfrucht Diospyrus kaki: auch Honigapfel, Persimone, Götterfrucht genannt, schon vor 2000 Jahren in China als Kulturpflanze genutzt, gelblich-weiße Blüten im Mai/Juni, parthenocarp, Frucht süß, orange, außen einer Tomate ähnelnd, Reife von September-November, wenn Blätter bereits abgefallen sind. Kaki sind, so wie zB. Feigen, etwa in der gleichen Klimazone einzureihen (Winterschutz notwendig), es gibt aber bereits Sorten, die als frosthärter eingestuft werden könnten. Die nächsten Jahre werden mehr Gewissheit bringen. Verfügbare Sorten: Cioccolatino: Früchte knackig wie ein Apfel, sehr süß, Name kommt wohl von den dunkler gefärbten, feinen Adern dieser Sorte.
Vainiglia: größere Früchte, mit größeren Kronen, Duft der Früchte mild, etwas an Vanille erinnernd.
Tipo: häufigste und beliebteste Sorte, mit dichten, kompakten Kronen und zuverlässigen Fruchtansatz.
WALDHEIDELBEERE
Waldheidelbeere – Vaccinium myrtillus: die heimische `Blaubeere`, Kleinstrauch, bis gut 25cm hoch, flachwurzelnd, halbschattiger Standort mit saurem Boden erforderlich, Früchte gut erbsengroß, blau, färbend, im Juli.
PREISEL- MOOS- und RAUSCHBEEREN
Preiselbeere, Krankerl – Vaccinium vitis-idaea: die angebotenen Pflanzen sind Wild-formen oder durch Auslesezüchtung entstanden, Früchte etwa erbsengroß, scharlachrot, sehr schmackhaft nach Zubereitung, hoher Vitamin C-Gehalt, viele Mineralstoffe, Reife VIII-X.
Gemeine Moosbeere, Sumpf-Moosbeere – Vaccinium oxycoccus: Zwergstrauch mit fei-nen, kriechenden, bis 60cm langen Trieben, dar-aus entwickeln sich `Ständer`, die Blätter und Blüten tragen, Blätter sind wintergrün, eiförmig, Blüten ca. 1cm, nickend, karminrosa, im Juni/Juli, Blütenblätter rollen sich rückwärts ein, Früchte kugelig, tiefrot, saftig, als Rohfrucht ungenießbar, Verwendung für Marmelade und Kompott, verlangt kalkarme, feuchte Torf-, Sand-, oder Heideböden.
Krannbeere, Cranberry, Großfrüchtige Moosbeere – Vaccinium macrocarpon: Triebe bis 1m lang, Blätter bis 2cm, Blüten zartrosa, Früchte länglich oval und bis 2,5cm groß, auch zur Gewinnung von Saft, Likör,... verwendbar, sonst wie vorige. In der Gartengestaltung als idealer Bodendecker auf nichtalkalischen Böden einsetzbar.
Rauschbeere, Sumpfheidelbeere - Vaccinium uliginosum: Kleinstrauch bis 50cm, Blätter hart, unterseits blauweiß, Blüte im Mai-Juni, weiß-rosa, Beeren im August, dunkelblau, essbar, interessanter Geschmack, bei Übergenuss – rauschähnliche Zustände. Die Beeren sind leicht zu verwechseln mit den Waldheidelbeeren.
HEIDELBEEREN
Vaccinium corymbosum – Gartenheidelbeeren: brauchen, um richtig gedeihen zu können, sauren Boden, der viel Humus enthält, sonnigen Standort und genügend Feuchtigkeit. Eine extra dicke Mulchschicht aus Rinde, Laub und Nadelstreu ist besonders ideal. Für eine optimale Befruchtung sind mindestens zwei Pflanzen zu setzen. Die Ernte ist je nach Sorte Juli bis Anfang Oktober, der Ertrag regelmäßig und hoch. Die Sträucher werden 80-150cm hoch und haben eine wunderschöne orange- bis feuerrote Herbstfärbung.
Empfehlenswerte Sorten:
Bluecrop: Reife mittel, mittelgroße Früchte, süßsäuerlich, guter Geschmack, lange haltbar, aufrechter Wuchs, sehr robust.
Duke: Reife früh, Frucht groß, sehr aromatisch, Wuchs mittelhoch, dicht.
Goldtraube: Reife früh-mittel, Frucht mittel-groß, süß aromatisch, sehr buschig und stark wachsend, auch auf relativ kargen Böden.
Patriot: Reife früh-mittel, sehr große Frucht, aromatisch, Wuchs aufrecht, für höhere Lagen besonders geeignet.
Emil: Reife VII-VIII, ca. 60-80cm hoch, sehr aromatische, färbende, eher kleine Früchte, selbstfruchtbar.
Putte: Reife VII-MVIII kleinfruchtig, 50-70cm hoch, stark färbend, aromatisch, selbstfruchtbar.
ALLACKERBEERE
Rubus arcticus var. stellarcticus: In Skandinavien eine Delikatesse, aus der Likör, Saft, Marmelade und Tee produziert wird, die Blätter kann man ebenfalls für Tee verwenden. Die Pflanzen mit den erdbeerähnlichen, dreigeteilten Blättern, kleinen, dunkelrosa farbenen, duftenden Blüten, werden bei uns ca. 10-20cm hoch. Die Früchte sind dunkelrot, himbeerähnlich, mit intensivem Aroma. Zur idealen Befruchtung zwei verschiedene Sorten (´Linda´, ´Beata´) setzen.